Nervensystem und Gehirnfunktionen Quiz

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Questions and Answers

Welcher Teil des Nervensystems ist hauptsächlich für die Informationsverarbeitung verantwortlich?

  • Die Muskeln
  • Die Neuronen (correct)
  • Das Rückenmark
  • Die Knochen

Das Stammhirn ist der älteste Teil des menschlichen Gehirns.

True (A)

Wie viele Neuronen sind ungefähr im menschlichen Gehirn vorhanden?

etwa 100 Milliarden

Das Gehirn hat eine Rechenleistung von _____ vernetzten Computern.

<p>100 Milliarden</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die Gehirnregionen ihren Funktionen zu:

<p>Großhirn = Höhere Denkprozesse Kleinhirn = Koordination von Bewegungen Zwischenhirn = Regulierung von Hormonen Stammhirn = Steuerung lebenswichtiger Körperfunktionen</p> Signup and view all the answers

Was ist eine der Aufgaben des Gehirns?

<p>Speicherung von Informationen (D)</p> Signup and view all the answers

Das menschliche Gehirn wiegt ungefähr 2.000 Gramm.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Zellen sind für das Sehen bei schwachem Licht verantwortlich?

<p>Stäbchen (D)</p> Signup and view all the answers

Wer bezeichnete das Gehirn als das 'letzte und großartigste Neuland'?

<p>James Watson</p> Signup and view all the answers

Die Zapfen sind für die Wahrnehmung von Bewegung verantwortlich.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was geschieht im Corpus geniculatum laterale?

<p>Die Informationen werden zur Verarbeitung an den visuellen Cortex weitergeleitet.</p> Signup and view all the answers

Die Wahrnehmung von Objekten erfolgt hauptsächlich über den _____ Pfad.

<p>ventralen</p> Signup and view all the answers

Ordne die folgenden Teile des visuellen Systems den richtigen Funktionen zu:

<p>Zapfen = Farbsehen Stäbchen = Dunkelheit und Bewegung Chiasma opticum = Bündelung der Sichtfeldinformationen Visueller Cortex = Verarbeitung der visuellen Informationen</p> Signup and view all the answers

Was passiert, wenn es dunkler wird?

<p>Die Stäbchen aktiv werden (B)</p> Signup and view all the answers

Die Patientin in dem Experiment konnte die Karte problemlos in den Schlitz stecken.

<p>True (A)</p> Signup and view all the answers

Nenne einen Bereich des Gehirns, der an der visuellen Verarbeitung beteiligt ist.

<p>Visueller Cortex</p> Signup and view all the answers

Wie viele Personen waren in dem Experiment von Chabris und Simon beteiligt?

<p>6 (A)</p> Signup and view all the answers

Mehr als die Hälfte der Probanden bemerkte den Gorilla im ersten Durchgang des Films.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was war die Hauptaufgabe der Probanden in dem Experiment?

<p>Die Ballwechsel der weißen Mannschaft zu zählen.</p> Signup and view all the answers

Die kognitive Psychologie beschäftigt sich mit der Analyse der menschlichen __________.

<p>Informationsverarbeitung</p> Signup and view all the answers

Ordne die folgenden Begriffe den entsprechenden Beschreibungen zu:

<p>Aufmerksamkeit = Fähigkeit, bestimmte Informationen auszuwählen und andere zu ignorieren Wahrnehmung = Interne Repräsentation der äußeren Welt Motorik = Bewegungskoordination des Körpers Erkenntnis = Prozess des Verstehens und Wissensgewinns</p> Signup and view all the answers

Wie lange war der Gorilla sichtbar?

<p>9 Sekunden (D)</p> Signup and view all the answers

Die kognitive Psychologie betrachtet unseren Wahrnehmungsprozess als selbstverständlich.

<p>True (A)</p> Signup and view all the answers

Das Experiment von Chabris und Simon ist ein Beispiel für die Untersuchung von __________.

<p>Aufmerksamkeit</p> Signup and view all the answers

Was bedeutet der Begriff 'Priming' im Kontext des Gedächtnisses?

<p>Ein Reiz, der die Verarbeitung eines anderen Reizes beeinflusst. (A)</p> Signup and view all the answers

Das implizite Gedächtnis nutzt in der Regel bewusste Anstrengung, um Erinnerungen abzurufen.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne die drei Phasen, die prototypische Gedächtnisexperimente gliedern.

<p>Lernphase, Behaltensphase, Abrufphase</p> Signup and view all the answers

Der Effekt, bei dem das Abrufen von Erinnerungen durch die Rekapitulation der Encodierungsbedingungen erleichtert wird, heißt _______.

<p>Encodierungsspezifität</p> Signup and view all the answers

Welche Art von Gedächtnis ist eher unbewusst?

<p>Implizites Gedächtnis (B)</p> Signup and view all the answers

Die Behaltensphase ist die Phase, in der Informationen neu gelernt werden.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Wie nennt man den Zustand, wenn man auf bestimmte Erinnerungen keinen Zugriff hat?

<p>Erinnerungsnebel</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt das Phänomen des Buchstabensalats?

<p>Der erste und der letzte Buchstabe sind entscheidend. (A)</p> Signup and view all the answers

Gesichtserkennung basiert ausschließlich auf der Verarbeitung von Komponenten.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Begriff für die gesamte Verarbeitungseinheit bei der Gesichtserkennung?

<p>holistische Verarbeitung</p> Signup and view all the answers

Der erste und der letzte Buchstabe sind an der __________ Position wichtig.

<p>richtigen</p> Signup and view all the answers

Ordne die folgenden Begriffe den entsprechenden Erkennungsarten zu:

<p>ganzheitliche Erkennung = Erkennung durch Gesamtbild Komponentenverarbeitung = Erkennung durch einzelne Elemente holistische Verarbeitung = Gesichtserkennung Buchstabensalat = Textverständnis unabhängig von Buchstabenreihenfolge</p> Signup and view all the answers

Welche Personen wurden als Beispiele für Gesichtserkennung erwähnt?

<p>Angela Merkel und George Clooney (C)</p> Signup and view all the answers

Die Forschung geht davon aus, dass bei der Wörterkennung das Gesamtbild irrelevant ist.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Theorie wird erwähnt, um die Erkennung von Buchstaben zu erklären?

<p>Biedermanns Theorie</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Prinzipien gehören zu den Gestaltwahrnehmung? (Wählen Sie alle zutreffenden Optionen)

<p>Nähe (A), Geschlossenheit (B), Ähnlichkeit (C)</p> Signup and view all the answers

Die auditive Wahrnehmung ist vollständig erforscht.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was wird als Ganzes in der auditiven Wahrnehmung gespeichert?

<p>Wörter</p> Signup and view all the answers

Die gesamte Spielbreite von der Empfindung über die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, __________ und Sprache wird von der kognitiven Psychologie beleuchtet.

<p>Erinnern</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die Funktionen des Gehirns den richtigen Beschreibungen zu:

<p>Erkennung = Verarbeitung von Informationen Wahrnehmung = Bildung von Eindrücken Gedächtnis = Speicherung von Informationen Aufmerksamkeit = Fokussierung auf bestimmte Reize</p> Signup and view all the answers

Welche Art von Psychologie beschäftigt sich mit Gedächtnis und Erinnern?

<p>Kognitive Psychologie (D)</p> Signup and view all the answers

Optische Täuschungen treten nur selten auf.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Techniken helfen, Dinge besser zu lernen und zu behalten?

<p>Es gibt verschiedene Techniken wie Wiederholung, Visualisierung und Verknüpfung mit Bekanntem.</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Kognitive Psychologie

Die kognitive Psychologie befasst sich mit der Art und Weise, wie Menschen Informationen aufnehmen, verarbeiten und nutzen.

Wahrnehmung

Die Wahrnehmung ist der Prozess, durch den wir Sinneseindrücke aufnehmen und interpretieren, um ein klares Bild der Welt zu erhalten.

Interne Repräsentation

Die kognitive Psychologie befasst sich mit der Frage, wie wir eine interne Repräsentation der äußeren Welt erstellen und auf dieser Grundlage Entscheidungen treffen.

Selektive Wahrnehmung

Unsere Wahrnehmung ist selektiv, d.h. wir nehmen nicht alle Informationen gleichzeitig wahr. Wir konzentrieren uns auf bestimmte Aspekte und ignorieren andere.

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Gorilla-Test

Der berühmte „Gorilla-Test“ zeigt, dass wir manchmal wichtige Informationen übersehen, weil unsere Aufmerksamkeit anderweitig beansprucht ist.

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Handlungsleitende Funktion

Die kognitive Psychologie untersucht, wie sich unsere Wahrnehmung auf unser Handeln auswirkt, z.B. wie wir uns in der Umwelt bewegen und Entscheidungen treffen.

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Zusammenspiel von Wahrnehmung und Motorik

Die kognitive Psychologie betrachtet die Interaktion von Wahrnehmung und Motorik, um zu verstehen, wie unser Körper in der Umwelt agiert.

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Fragen der Wahrnehmungspsychologie

Die kognitive Psychologie befasst sich mit den Fragen der Wahrnehmungspsychologie: Wie entsteht unsere mentale Repräsentation der Welt, und wie funktioniert unser kognitives System?

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Zapfen

Die farbempfindlichen Zellen im Auge. Sie sind konzentriert in der Fovea centralis (Zentrum der Netzhaut).

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Stäbchen

Die lichtempfindlichen Zellen im Auge. Sie sind besonders empfindlich für Helligkeit und Dunkelheit. Sie sind am Rande der Netzhaut konzentriert.

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Fovea centralis

Der Bereich in der Mitte der Netzhaut, wo die Zapfen konzentriert sind. Das sorgt für scharfes Sehen im Zentrum des Blickfelds.

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Peripherie der Netzhaut

Der Bereich am Rande der Netzhaut, wo die Stäbchen konzentriert sind. In der Peripherie sehen wir weniger scharf und farbig.

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Sehnerv

Der Sehnerv verbindet das Auge mit dem Gehirn. Er überträgt die visuellen Informationen.

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Visueller Cortex

Der Teil des Gehirns, der die visuellen Informationen vom Sehnerv erhält.

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Ventraler Pfad

Dieser Pfad im Gehirn ist für die bewusste Erkennung von Objekten und Formen zuständig.

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Dorsaler Pfad

Dieser Pfad im Gehirn hilft uns, uns im Raum zu orientieren und Bewegungen zu kontrollieren.

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Gesichtserkennung im Gehirn

Die Verarbeitung der gesamten Gesichtsform in unserem Gehirn.

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Gestaltprinzipien in der Wahrnehmung

Gestaltprinzipien, die unsere Wahrnehmung beeinflussen, wie Nähe, Geschlossenheit, Ähnlichkeit.

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Optische Täuschungen

Wahrnehmung, die nicht immer der Realität entspricht und durch optische Täuschungen beeinflusst werden kann.

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Wörterkennung im Gehirn

Das Gehirn verarbeitet Wörter als Ganzes, nicht als separate Laute.

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Kognition

Der Bereich der Psychologie, der sich mit allen Prozessen befasst, die mit Wahrnehmen und Erkennen zusammenhängen.

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Gebiete der kognitiven Psychologie

Die kognitive Psychologie untersucht die gesamte Bandbreite von Wahrnehmung bis Sprache.

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Wissensverarbeitung im Gehirn

Wie werden Informationen im Gehirn gespeichert und verarbeitet?

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Das Gehirn

Das menschliche Gehirn ist das komplexeste Organ im Körper und verantwortlich für die Verarbeitung von Informationen, die Steuerung von Körperfunktionen und die Speicherung von Erinnerungen.

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Neuronen

Nervenzellen, die elektrische Signale empfangen, verarbeiten und weiterleiten.

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Großhirn

Der größte Teil des Gehirns, der für komplexe kognitive Prozesse, wie Sprache, Denken und Planung zuständig ist.

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Kleinhirn

Teil des Gehirns, der für die Koordination von Bewegungen, Gleichgewicht und Feinmotorik zuständig ist.

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Thalamus

Ein Bereich im Mittelhirn, der wichtige Aufgaben in der Informationsverarbeitung und der Weiterleitung von Sinnesinformationen übernimmt.

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Hypothalamus

Ein Bereich im Zwischenhirn, der die Körpertemperatur, den Durst und den Hunger reguliert.

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Stammhirn

Die ältesten Bereiche des Gehirns, die für grundlegende Körperfunktionen zuständig sind.

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Brücke (Pons)

Baut eine Brücke zwischen dem Gehirn und dem Rückenmark.

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Buchstabensalat

Ein Phänomen, bei dem wir Wörter erkennen können, selbst wenn die Buchstaben in zufälliger Reihenfolge stehen, solange der erste und letzte Buchstabe korrekt sind. Dies zeigt, dass wir Wörter als Ganzes wahrnehmen und nicht jeden Buchstaben einzeln.

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Objekterkennung

Die Fähigkeit, ein Objekt unabhängig von seiner Perspektive oder Orientierung zu erkennen. Zum Beispiel, wir erkennen einen VW Käfer, egal ob wir ihn von oben, der Seite oder der Vorderseite betrachten.

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Holistiches Verarbeiten

Ein Erkennungsmechanismus, bei dem das gesamte Objekt als Einheit verarbeitet wird, anstatt einzelne Komponenten zu analysieren. Zum Beispiel, werden Gesichter als Ganzes und nicht durch ihre Einzelteile (Nase, Augen usw.) erkannt.

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Gesichtserkennung

Die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen, wird nicht durch die Verarbeitung von einzelnen Komponenten wie Nase oder Augen erreicht, sondern durch die Wahrnehmung des gesamten Gesichtsbildes.

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Biedermannsche Theorie

Die Theorie, dass wir Objekte anhand von einfachen, dreidimensionalen Grundformen, den sogenannten "Geons", erkennen. Diese Geons stellen die Basis für die Objekterkennung dar und ermöglichen uns die Identifikation von Objekten aus verschiedenen Perspektiven.

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Geons

Einfache, dreidimensionale Grundformen, die als Bausteine für die Objekterkennung dienen. Gemäß der Biedermannschen Theorie werden Objekte aus diesen Geons zusammengesetzt.

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Komponentenbasiertes Erkennen

Ein Erkennungsmechanismus, bei dem ein Objekt anhand seiner einzelnen Komponenten erkannt wird. Beispielsweise könnten wir einen Stuhl anhand seiner einzelnen Teile, wie Sitzfläche, Beine und Rückenlehne, erkennen.

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Kombination von Ganzheit und Einzelteilen

Die Fähigkeit, sowohl ganzheitliche als auch komponentenbasierte Erkennungsmechanismen zu nutzen. Wir können beispielsweise ein Objekt als Ganzes wahrnehmen und gleichzeitig seine einzelnen Bestandteile analysieren

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Explizites und implizites Gedächtnis: Überschneidung

Zwei Gedächtnissysteme, die sich bei Reizen überschneiden können, sodass das implizite System das explizite System übernehmen kann.

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Prime (in der Psychologie)

Ein Reiz, der die Verarbeitung eines anderen Reizes beeinflusst, ohne dass es vom Individuum bewusst wahrgenommen wird.

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Explizites vs. Implizites Gedächtnis: Definition

Während das explizite Gedächtnis bewusstes Erinnern beinhaltet (z.B. den Namen eines Freundes abrufen), greift das implizite Gedächtnis auf unbewusste Erinnerungen zurück (z.B. Radfahren, ohne aktiv darüber nachzudenken).

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Explizites Gedächtnis

Die Fähigkeit, sich an Erfahrungen zu erinnern, die bewusst gelernt wurden, wie z.B. Fakten oder Ereignisse.

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Implizites Gedächtnis

Die Fähigkeit, sich an Erfahrungen zu erinnern, die nicht bewußt gelernt wurden, wie z.B. motorische Fähigkeiten oder unbewusste emotionale Reaktionen.

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Encodierung

Der Prozess, bei dem Informationen im Gedächtnis verarbeitet und gespeichert werden.

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Abruf (Gedächtnis)

Die Fähigkeit, gespeicherte Informationen aus dem Gedächtnis abzurufen.

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Enkodierspezifität

Der Effekt, dass die Erinnerung an Informationen besser gelingt, wenn die Bedingungen des Abrufs ähnlich zu den Bedingungen der Encodierung sind.

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Study Notes

Medienpsychologie - Lernziele

  • Der Kurs vermittelt einen Überblick über die Grundlagen der Medienpsychologie.
  • Der menschliche Wahrnehmungsprozess wird dargestellt (visuell und auditiv).
  • Das menschliche Gehirn und seine Funktion beim Gedächtnis werden diskutiert.
  • Die individuelle Medienselektion und -rezeption wird erläutert.
  • Modelle der Medienwirkung und der Beziehung zwischen Medien und Gesellschaft werden vorgestellt.

Grundlagen der Medienpsychologie - Lektion 1 - Lernziele

  • Die wichtigsten Themen und Forschungsgebiete der Medienpsychologie werden genannt.
  • Die Entwicklung der heutigen Massenkommunikation und des Fachgebiets Medienpsychologie wird beschrieben.
  • Der normale Ablauf einer wissenschaftlichen Studie wird erläutert.
  • Die gängigsten Forschungsmethoden der Medienpsychologie werden aufgeführt.

Grundlagen der Medienpsychologie - Lektion 1 - Einführung

  • Medien sind allgegenwärtig und prägen das tägliche Leben.
  • Medien beeinflussen Emotionen, Werte, Meinungen und Handlungen.
  • Die Medienpsychologie untersucht die Auswirkungen der Mediennutzung auf den Einzelnen und die Gesellschaft.
  • Das Fachgebiet befasst sich mit Themen wie Medienkonsum von Kleinkindern, Mediengewalt, Kinderpornografie etc..

Gebiete der Psychologie und der Medienpsychologie

  • Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Verständnis des menschlichen Erlebens und Verhaltens.
  • Medienpsychologie untersucht die Wechselwirkung zwischen Medien und Menschen.
  • Die Medienpsychologie nutzt die Erkenntnisse anderer psychologischer Teilgebiete.

Geschichte der Medienpsychologie

  • Die Massenkommunikation hat sich von Versammlungen zum Internetzeitalter entwickelt.
  • Die Entwicklung unterschiedlicher Medien (z.B. Print, Funk, Fernsehen, Internet) beeinflusst die Kommunikation.
  • Frühe Medienformen wie die Papierindustrie und die Erfindung des Buchdrucks veränderten die Kommunikationswege.
  • Die Zeitungen haben sich zu einem wichtigen politischen Bestandteil entwickelt.
  • Die industrielle Revolution und der technische Fortschritt verändern die Mediennutzung.

Neue Fragestellungen (Medienpsychologie)

  • Die mediale Erreichbarkeit von Menschen durch verschiedene (neue) Medien hat sich signifikant entwickelt.
  • Die Interaktion mit Medien sowie deren Einfluss auf Einstellungen und Verhaltensweisen sowie die Medienkompetenz von Medienrezipienten wurden intensiver erforscht.

Methoden der Medienpsychologie

  • Die Medienpsychologie wendet verschiedene Forschungsmethoden an.
  • Der Forschungsablauf wird von der Fragestellung gesteuert (Theoretische Grundlagen und Forschungsstand)
  • Methoden zur Untersuchung der Mediennutzung und Wirkung werden vorgestellt (z.B. Experiment, Befragung, systematische Beobachtung)
  • Methodik richtet sich nach der Frage, die zu beantworten ist

Neue Fragestellungen (Medienpsychologie)

  • Die mediale Erreichbarkeit von Menschen durch verschiedene Medien hat sich stark entwickelt.
  • Die Interaktion mit Medien sowie deren Einfluss auf Einstellungen und Verhaltensweisen sowie die Medienkompetenz von Medienrezipienten wurden intensiver erforscht.

Visuelle Wahrnehmung

  • Das Auge wandelt physikalische Reize in physiologische Energie um.
  • Der visuelle Kortex verarbeitet diese Reize zu sinnvollen Bildern.
  • Es gibt zwei Arten von visueller Wahrnehmungspfade
  • Der ventrale Pfad bearbeitet die Objektwahrnehmung.
  • Der dorsale Pfad verarbeitet die Raumwahrnehmung.
  • Der Gesichtssinn ist für die meisten Menschen der wichtigste Sinn.
  • Die Gesichtswahrnehmungsprozesse werden erläutert.
  • Optische Täuschungen und Wahrnehmungsphänomene werden vorgestellt.

Konzeptuelles Wissen

  • Wissen wird im Gehirn als organisierte Informationen abgespeichert.
  • Abstraktion spielt eine bedeutende Rolle bei der Speicherung von Wissen.
  • Der Begriff "Schema" bezeichnet das strukturierte, konzeptuelle Wissen.
  • Semantische Netzwerke lassen sich als interne Wissensstrukturen vergleichen.

Gedächtnis und Gehirn

  • Das Gehirn ist ein komplexes Organ.
  • Es werden verschiedene Bereiche und Gebiete des Gehirns (Frontallappen, Parietallappen etc.) vorgestellt.
  • Das deklarative (explizite) und nicht-deklarative (implizite) Gedächtnis werden kategorisiert.
  • Erklärende Modelle des Gedächtnisses (Kurzzeit-, Mittel- und Langzeitgedächtnis) werden präsentiert.
  • Methoden und Prozesse des Lernens und des Erinnerns werden erläutert.

Einflussfaktoren auf Gedächtnisleistungen

  • Mnemotechnische Systeme dienen der Verbesserung der Gedächtnisleistungen (z. B. Loci-Methode, Schlüsselwortmethode, Elaborative Verarbeitung, PQ4R).
  • Einflussfaktoren wie die Verarbeitungstiefe und der Kontext werden abgehandelt

Medienselektion und Rezeption

  • Einflussfaktoren auf die Medienwahl werden erläutert.
  • Modelle zur Medienselektion und -rezeption werden vorgestellt (z. B. Uses and Gratifications, Mood Management).
  • Rolle der Emotionen und der Medienrezeption.

Computervermittelte Kommunikation

  • Charakteristika der Computervermittelten Kommunikation (CvK) werden vorgestellt.
  • Die Filtertheorie und die Theorie der normativen Medienwahl werden in Bezug zur CvK beschrieben
  • Das Hyperpersonal-Modell und das SIDE-Modell dienen der Erforschung der interpersonellen Prozesse in der CvK.

Sozial-kognitive Prozesse

  • Selbstoffenbarung und Selbstdarstellung in Online- und Offline-Medien werden verglichen.
  • Der Einfluss sozialer Kognition auf die Medienwahl und -rezeption.

Medienwirkung

  • Einflussfaktoren der Medienwirkung werden beschrieben (z.B. Agenda-Setting, Framing, Priming).
  • Die Theorie der Schweigespirale wird erklärt.
  • Die Medienwirkung auf die Gewalterfahrung von Medienrezipienten.
  • Einfluss von Pornografie auf das Medienverhalten der Rezipienten.

Medien und Gesellschaft

  • Medien und Politik
  • Medien und Werbung (Einfluss von Werbung auf die Wahrnehmung von Stereotypen, Umgang mit Medien etc.)
  • Medienvermittelte Stereotype und Vorurteile
  • Wirkung von Gewalt und Pornographie in den Medien

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