Grundbegriffe der Biologie

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Welche der folgenden Eigenschaften sind charakteristisch für lebende Systeme?

  • Reizbarkeit
  • Reproduktion
  • Wachstum
  • Alle oben genannten (correct)

Viren gelten aufgrund ihres eigenen Stoffwechsels als Lebewesen im klassischen Sinne.

False (B)

Bakterienzellen (Prokaryoten) haben keinen ______ und ihre DNA liegt frei im Plasma.

Zellkern

Ordnen Sie die folgenden Reiche den entsprechenden Domänen zu:

<p>Tiere, Pilze, Pflanzen = Eukaryota Bakterien = Prokaryota</p> Signup and view all the answers

Durch welchen Prozess werden große Moleküle (Polymere) aus kleineren Bausteinen (Monomere) gebildet?

<p>Kondensation (C)</p> Signup and view all the answers

Lipide sind eine homogene Gruppe polarer Moleküle.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Definieren Sie den Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

<p>Gesättigte Fettsäuren haben nur Einfachbindungen, ungesättigte eine oder mehrere Doppelbindungen.</p> Signup and view all the answers

Die Position der ersten Doppelbindung in ungesättigten Fettsäuren wird oft mit __________ angegeben.

<p>Omega-Notation</p> Signup and view all the answers

Was sind die Eigenschaften von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren?

<p>Gesättigte Fette = Fest bei Raumtemperatur Ungesättigte Öle = Flüssig bei Raumtemperatur</p> Signup and view all the answers

Was geschieht bei der Fetthärtung (Hydrierung)?

<p>Ungesättigte Fettsäuren werden in gesättigte umgewandelt. (C)</p> Signup and view all the answers

Transfette sind gesundheitlich unbedenklich und haben keine Auswirkungen auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nennen Sie zwei Funktionen von Lipiden in Lebewesen.

<p>Energiespeicher, Isolierung</p> Signup and view all the answers

Im Gegensatz zu Triacylglycerolen, ist bei Phospholipiden eine der Fettsäuren durch eine __________ ersetzt.

<p>Phosphatgruppe</p> Signup and view all the answers

Zuordnung von wasserliebend und wasserabweisend

<p>Hydrophil = Wasserliebend Hydrophob = Wasserabweisend</p> Signup and view all the answers

Was ist die Summenformel von Kohlenhydraten?

<p>Cx(H2O)y (A)</p> Signup and view all the answers

Monosaccharide sind Polymere aus vielen Zuckereinheiten.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nennen Sie drei Beispiele für wichtige Monosaccharide.

<p>Glucose, Fructose, Galactose</p> Signup and view all the answers

Disaccharide entstehen durch die Verknüpfung zweier Monosaccharide unter Abspaltung von __________.

<p>Wasser</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die nachfolgenden Beispiele für Disaccharide den entsprechenden Monosacchariden zu

<p>Saccharose = Glucose + Fructose Lactose = Galactose + Glucose</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Was ist Leben?

Lebende Systeme zeigen Fortpflanzung, Wachstum, Reizbarkeit, Bewegung, Homöostase und Stoffwechsel.

Die Zelle als Basiseinheit

Alle Lebewesen (außer Viren) bestehen aus Zellen, die in ihrer Größe variieren können und mit Licht- und Elektronenmikroskopen untersucht werden können.

Einteilung der Lebewesen

Eukaryota haben einen Zellkern, Prokaryota nicht. Eukaryota umfassen Tiere, Pilze, Pflanzen usw. Prokaryota bilden das Reich der Bakterien.

Biomoleküle

Lipide, Kohlenhydrate, Proteine und Nukleinsäuren sind organische Biomoleküle, die durch die Verknüpfung kleinerer Bausteine (Monomere) entstehen.

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Aufbau Triacylglyceride

Glycerolmolekül verbunden mit drei Fettsäuremolekülen.

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Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren haben Doppelbindungen, die einen Knick in der Kette verursachen und den Schmelzpunkt senken.

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Fetthärtung (Hydrierung)

Durch die Addition von Wasserstoff an Doppelbindungen werden ungesättigte in gesättigte Fettsäuren umgewandelt.

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Amphiphile Eigenschaften (Phospholipide)

Der Phosphat-Alkohol-Teil ist wasserliebend (hydrophil), die Fettsäurereste wasserabweisend (hydrophob).

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Funktion von Phospholipiden in Membranen

Sie bilden die Barriere zwischen dem Inneren und Äußeren der Zelle.

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Vorkommen und Funktion von Wachsen

Sie dienen als Schutzschicht und sind wasserabweisend.

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Cholesterol (Cholesterin) Funktion

Sie beeinflusst die Fluidität der Membran und stabilisiert sie.

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Polysaccharide (Mehrfachzucker)

Bestehen aus vielen miteinander verknüpften Monosaccharid-Bausteinen.

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Stärke

Besteht aus Amylose und Amylopektin und dient als Energiespeicher der Pflanzen.

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Peptidbindung

Erfolgt durch Kondensationsreaktion zwischen der Carbonsäuregruppe und der Aminogruppe.

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Primärstruktur der Proteine

Lineare Abfolge der Aminosäuren in der Peptidkette.

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Denaturierung

Zerstörung der Struktur durch äußere Einflüsse.

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Definition Nukleinsäuren

Sie haben die Funktion der Speicherung und Weitergabe genetischer Informationen.

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Basenpaarung DNA

Adenin (A) paart mit Thymin (T), Guanin (G) paart mit Cytosin (C).

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mRNA (messenger RNA)

Transportiert genetische Information von DNA zu Ribosomen

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Semikonservative Replikation

Jeder neue Doppelstrang besteht aus einem alten und einem neuen Strang.

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Study Notes

Grundbegriffe der Biologie

  • Lebende Systeme weisen Fortpflanzung, Wachstum, Reizbarkeit, Bewegung, Homöostase und Stoffwechselaktivitäten auf.
  • Lebewesen bestehen aus organischen Biomolekülen und besitzen einen hohen Organisationsgrad, der in der DNA gespeichert ist.
  • Viren sind keine Lebewesen, da sie keinen eigenen Stoffwechsel haben, während Bakterien alle Lebenskriterien erfüllen.
  • Zellen sind die Grundeinheiten aller Lebewesen, außer Viren, und können in ihrer Größe variieren.
  • Der Stofftransport in Zellen kann licht- und elektronenmikroskopisch untersucht werden und erfolgt durch Diffusion, Osmose (Wassertransport) sowie passiven und aktiven Transport (mit Energieaufwand).
  • Die Organisation von Organismen ist hierarchisch: Organellen → Zellen → Gewebe → Organe → Organsysteme → Organismus.
  • Kleine Zellen ermöglichen eine bessere Arbeitsteilung und verbesserte Transportbedingungen innerhalb des Organismus.
  • Alle Zellen haben eine Zellmembran, Zellplasma, Ribosomen und DNA gemeinsam.
  • Prokaryoten (Bakterienzellen) haben keinen Zellkern, und ihre DNA liegt frei im Plasma.
  • Eukaryoten besitzen einen Zellkern, der DNA in Chromosomen enthält.
  • Lebewesen werden in Arten eingeteilt, wobei die Klassifizierung ein hierarchisches System bildet.
  • Es gibt zwei Domänen: Eukaryota (mit Zellkern) und Prokaryota (ohne Zellkern).
  • Die Eukaryota umfassen die Reiche Tiere, Pilze, Pflanzen, Chromista und Protozoa.
  • Die Prokaryota bilden das Reich der Bakterien.

Biomoleküle

  • Lebewesen bestehen hauptsächlich aus Wasser und organischen Biomolekülen wie Lipiden, Kohlenhydraten, Proteinen und Nukleinsäuren.
  • Polymere sind große Moleküle, die aus Monomeren durch Wasserabspaltung (Kondensation) entstehen.
  • Die Spaltung von Polymeren erfolgt durch Wasserzugabe (Hydrolyse).

Lipide

  • Lipide sind eine vielfältige Gruppe hydrophober Moleküle mit unterschiedlichen Strukturen und Funktionen.
  • Triacylglycerole (Triglyceride, Fette und Öle) bestehen aus einem Glycerolmolekül, das über Esterbindungen mit drei Fettsäuremolekülen verbunden ist.
  • Fettsäuren sind langkettige Carbonsäuren mit meist 12-24 Kohlenstoffatomen.
  • Gesättigte Fettsäuren haben nur Einfachbindungen, ungesättigte Fettsäuren eine oder mehrere Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen.
  • Ungesättigte Fettsäuren können einfach ungesättigt (eine Doppelbindung) oder mehrfach ungesättigt (mehrere Doppelbindungen) sein.
  • Die Position der ersten Doppelbindung wird oft mit Omega-Notation (ω-3, ω-6) angegeben.
  • Gesättigte Fette (überwiegend tierisch) sind bei Raumtemperatur fest, da ihre geraden Ketten gut packen und stärkere Anziehungskräfte aufweisen.
  • Ungesättigte Öle (überwiegend pflanzlich) sind aufgrund der Doppelbindungen flüssig, da diese einen Knick in der Kette verursachen, was die Packung erschwert.
  • Die cis-Konfiguration der Doppelbindungen in natürlichen Fettsäuren ist dafür verantwortlich.
  • Durch Hydrierung können ungesättigte Fettsäuren in gesättigte umgewandelt werden, wodurch der Schmelzpunkt steigt, was bei der Margarineherstellung genutzt wird.
  • Transfette entstehen bei unvollständiger Hydrierung, ähneln gesättigten Fetten und stehen im Verdacht, das Risiko für Herzkreislauferkrankungen zu erhöhen.
  • Lipide dienen als Energiespeicher, Isolierung und Schutz von Organen. Die technische Verwendung umfasst die Herstellung von Seifen, Tensiden, Treibstoffen, Kunststoffen, Farben und Lacken.
  • Phospholipide ähneln Triacylglycerolen, jedoch ist eine Fettsäure durch eine Phosphatgruppe ersetzt, an die ein Alkohol gebunden ist.
  • Der Phosphat-Alkohol-Teil ist hydrophil, während die Fettsäurereste hydrophob sind und bilden in Wasser Mizellen oder Liposomen.
  • Sie sind Hauptbestandteil von Zellmembranen und werden in Liposomen für den Medikamententransport eingesetzt.
  • Wachse sind Ester aus langkettigen Fettsäuren (meist >20 Kohlenstoffatome) und langkettigen primären Alkoholen, sind bei Raumtemperatur fest, wasserabweisend und dienen als Schutzschicht in der Natur.
  • Synthetische Wachse bestehen aus langkettigen Alkanen und haben ähnliche wasserabweisende Eigenschaften.
  • Steroide haben eine charakteristische Grundstruktur, das Steran, bestehend aus vier verbundenen Kohlenstoffringen.
  • Verschiedene Steroide unterscheiden sich in ihren funktionellen Gruppen und Seitenketten.
  • Sie dienen als Hormone, Vitamine, sind Bestandteile von Membranen und können als Gifte wirken; die Bildung erfolgt hauptsächlich im glatten endoplasmatischen Retikulum (ER).
  • Cholesterol ist das häufigste Steroid im tierischen Körper, beeinflusst die Fluidität und stabilisiert Zellmembranen und kommt nicht in Pflanzen vor.

Kohlenhydrate

  • Kohlenhydrate sind die mengenmäßig größte Gruppe der Biomoleküle und dienen als Nahrungsquelle und Strukturkomponenten; ihre Summenformel ist Cx(H2O)y.
  • Monosaccharide sind Bausteine der Kohlenhydrate, Polyalkohole mit einer Carbonylgruppe (C=O).
  • Sie werden nach Anzahl der Kohlenstoffatome (Triosen, Tetrosen, Pentosen, Hexosen) und Lage der Carbonylgruppe (Aldosen, Ketosen) eingeteilt.
  • Wichtige Beispiele sind Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Galactose (Bestandteil des Milchzuckers).
  • In Wasser bilden Monosaccharide Ringstrukturen (Furanosen, Pyranosen) und ein neues chirales Zentrum (α- und β-Isomere).
  • Disaccharide entstehen durch die Verknüpfung zweier Monosaccharide unter Abspaltung von Wasser (glykosidische Bindung), z.B. Saccharose, Maltose und Lactose.
  • Lactose-Intoleranz entsteht durch das Fehlen von Lactase, das Lactose in Glucose und Galactose spaltet.
  • Polysaccharide bestehen aus vielen Monosaccharid-Bausteinen, sind schwer löslich in Wasser und dienen als Speicherstoffe oder Strukturelemente.
  • Stärke ist der wichtigste Energiespeicher in Pflanzen, besteht aus Amylose und Amylopektin.
  • Glykogen ist der Energiespeicher in tierischen Zellen, ähnlich Amylopektin aber stärker verzweigt.
  • Cellulose ist ein strukturgebender Bestandteil der Pflanzenzellwände mit β(1→4)-glykosidischen Bindungen, die von menschlichen Enzymen nicht gespalten werden können.
  • Technische Verwendung von Kohlenhydraten: Fermentation zur Herstellung von Ethanol, Zellulose als Rohstoff für Papier, Saccharose in der chemischen Industrie zur Synthese von Glycerol, Stärke in der Papierherstellung.

Proteine

  • Proteine sind Biomoleküle mit großer Vielfalt in Zusammensetzung, Struktur und Funktion und bestehen aus Aminosäuren.
  • Es gibt etwa 20 verschiedene natürlich vorkommende Aminosäuren als Bausteine der Proteine.
  • Die Grundstruktur der Aminosäuren besteht aus einem zentralen Kohlenstoffatom mit einer Carbonsäuregruppe (-COOH), einer Aminogruppe (-NH2), einem Wasserstoffatom und einem Rest (R-Gruppe).
  • Alle Aminosäuren außer Glycin besitzen ein chirales Zentrum, und es kommen fast ausschließlich L-Formen in der Natur vor.
  • Die R-Gruppen verleihen den Aminosäuren unterschiedliche Eigenschaften (unpolar, polar, sauer, basisch).
  • Aminosäuren verbinden sich durch Kondensationsreaktion (Peptidbindung). Ketten von Aminosäuren werden als Peptide bezeichnet; lange Ketten (ab ca. 70-100) als Proteine.
  • Die Primärstruktur der Proteine ist die lineare Abfolge der Aminosäuren in der Peptidkette.
  • Die Sekundärstruktur beschreibt regelmäßige räumliche Anordnungen der Peptidkette (α-Helix und β-Faltblatt), stabilisiert durch Wasserstoffbrücken.
  • Die Tertiärstruktur ist die dreidimensionale Struktur des gesamten Proteins. Diese Struktur wird durch die Wechselwirkungen zwischen den R-Gruppen der Aminosäuren bestimmt.
  • Die Quartärstruktur beschreibt die räumliche Anordnung mehrerer Proteinuntereinheiten in einem Proteinkomplex.
  • Die Denaturierung von Proteinen ist die Zerstörung der Sekundär-, Tertiär- und Quartärstruktur durch äußere Einflüsse.
  • Die Primärstruktur bleibt erhalten und in einigen Fällen kann die Denaturierung reversibel sein.
  • Proteine übernehmen verschiedene Funktionen, darunter Transport,Schutz,Struktur, Katalyse, Informationstransport und Speicherung.
  • Technische Verwendung von Proteinen: Enzyme in der Textil- und Waschmittelindustrie, Stabilisatoren in Lebensmitteln und Kosmetika.

Nukleinsäuren

  • Nukleinsäuren (DNA und RNA) speichern und geben genetische Informationen weiter.
  • Nukleotide sind die Bausteine der Nukleinsäuren, aufgebaut aus einer Phosphatgruppe, einem Pentosezucker (Desoxyribose in DNA, Ribose in RNA) und einer organischen Base (Purine oder Pyrimidine).
  • Purine sind Adenin (A) und Guanin (G); Pyrimidine sind Cytosin (C), Thymin (T) (nur in DNA) und Uracil (U) (nur in RNA).
  • Nukleotide verbinden sich über Phosphodiesterbindungen. Die Kette hat ein 5'-Ende (Phosphatgruppe) und ein 3'-Ende (freie OH-Gruppe).
  • Desoxyribonukleinsäure (DNA) ist der Träger der genetischen Information und besteht aus zwei komplementären Strängen in Form einer Doppelhelix.
  • Die Stränge werden durch Wasserstoffbrücken zwischen den Basen verbunden: Adenin (A) paart mit Thymin (T) und Guanin (G) paart mit Cytosin (C).
  • Die Basensequenz enthält die Information für den Aufbau von Proteinen.
  • DNA ist stabil, da die hydrophilen Phosphate außen und die hydrophoben Basen innen liegen.
  • Ribonukleinsäure (RNA) ist an der Genexpression beteiligt, besteht meist aus einem Einzelstrang und ist weniger stabil als DNA.
  • Anstelle von Desoxyribose enthält RNA Ribose und anstelle von Thymin (T) Uracil (U).
  • Nukleinsäuremoleküle können sehr lang sein; die menschliche DNA besteht aus ca. 3,3 Milliarden Basenpaaren.
  • Die Abfolge der Basen (A, T/U, G, C) codiert die Information für die 20 verschiedenen Aminosäuren in Proteinen.
  • Die Information der DNA wird zunächst in RNA übersetzt (Transkription), die dann den Zellkern verlässt und als Vorlage für die Proteinsynthese (Translation) dient.
  • DNA ist der Träger der gesamten genetischen Information eines Lebewesens und enthält die Bauanleitung für Proteine sowie Informationen für Steuer- und Regelprozesse.
  • Bei Eukaryoten ist DNA im Zellkern lokalisiert und hochgradig verpackt (Chromatin, Chromosomen), sehr lang, doppelsträngig und kann den Zellkern nicht verlassen.
  • RNA kommt in unterschiedlichen Arten mit verschiedenen Funktionen im Proteinaufbau vor, ist kürzer und einzelsträngig im Vergleich zur DNA, kann den Zellkern verlassen und ist weniger stabil.
  • Die DNA wird um Proteine (Histone) gewickelt, um Chromatin zu bilden, das weiter kondensieren kann, um Chromosomen zu formen.
  • Menschen haben 23 verschiedene Chromosomen, die in diploiden Zellen als homologe Paare vorliegen (insgesamt 46).
  • Die typische X-Form der Chromosomen ist nur während der Zellteilung sichtbar.
  • mRNA (Messenger-RNA) transportiert die genetische Information der DNA aus dem Zellkern ins Cytosol zu den Ribosomen.
  • rRNA (Ribosomale RNA) ist Hauptbestandteil der Ribosomen und katalysiert die Proteinbiosynthese (Translation).
  • tRNA (Transfer-RNA) liefert die passenden Aminosäuren zu den Ribosomen und sorgt für den korrekten Einbau während der Translation.
  • Vor jeder Zellteilung muss die DNA verdoppelt werden, um sicherzustellen, dass jede Tochterzelle die vollständige Erbinformation erhält.
  • Jeder neue DNA-Doppelstrang besteht aus einem alten und einem neuen Strang (semikonservativ).
  • Der Prozess der Replikation umfasst Entschraubung der DNA-Doppelhelix durch das Enzym Topoisomerase.
  • Das Enzym Helicase spaltet den Doppelstrang in zwei Einzelstränge auf (Replikationsblase).
  • Das Enzym DNA-Polymerase synthetisiert neue DNA-Stränge an den Einzelsträngen in Richtung von 5' nach 3'.
  • Der Leitstrang wird kontinuierlich, der Folgestrang diskontinuierlich (Okazaki-Fragmente) synthetisiert.
  • Das Enzym Ligase verknüpft die Okazaki-Fragmente und die neu gebildeten Doppelstränge winden sich wieder zur Doppelhelix.
  • Die Replikation ist sehr schnell, aber Fehler können zu Mutationen führen.
  • Um den Zellkern zu verlassen, muss die genetische Information der DNA in RNA umgeschrieben werden (Transkription).
  • Im Cytosol wird die RNA-Information in ein Protein übersetzt (Translation).
  • Bei der Transkription wird ein kurzer Abschnitt eines DNA-Strangs in eine mRNA-Sequenz kopiert.

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