Arzneimitteltherapiesicherheit und Medikationsfehler
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Questions and Answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten das Ziel der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)?

  • Die Beschleunigung des Abgabeprozesses in Apotheken
  • Die Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses (correct)
  • Die Reduzierung der Kosten für Medikamente
  • Die Entwicklung neuer Medikamente

Ein Medikationsfehler ist immer die direkte Folge eines Fehlers einer einzelnen Person.

False (B)

Nenne ein Beispiel für einen Risikofaktor, der zu Medikationsfehlern führen kann?

Look-alike- & Sound-alike-AZM (Verwechslungsgefahr)

Das Swiss-Cheese-Modell besagt, dass Fehler in früheren Schritten in nachfolgenden Schritten ______ werden.

<p>abgefangen</p> Signup and view all the answers

Ordne die folgenden Fehlerquellen im Medikationsprozess den entsprechenden Phasen zu:

<p>Diagnose = Arzt Informationen + Beratung + Analyse = Apotheke Anwendung + Monitoring = Patient</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Die Gesamtheit aller Maßnahmen, die einen optimalen Medikationsprozess gewährleisten sollen.

Medikationsfehler

Ein Abweichen vom optimalen Medikationsprozess, das zu einer vermeidbaren Schädigung führt oder führen könnte.

Arzneimittelbezogenes Problem

Komplikationen, die im Zusammenhang mit einer Arzneimitteltherapie durch das Medikament selbst beim Patienten hervorgerufen werden.

Swiss-Cheese Modell

Ein Modell, das zeigt, dass Fehler in früheren Schritten eines Prozesses in späteren Schritten abgefangen werden können.

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Latente Schwächen

Fehler, die durch systematische Defizite entstehen.

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Study Notes

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

  • AMTS umfasst alle Maßnahmen zur optimalen Durchführung von Medikationen.
  • Ein Medikationsfehler ist eine Abweichung vom optimalen Prozess, die zu vermeidbaren Schäden führen kann.
  • Arzneimittelbezogene Probleme sind Komplikationen, die durch die Medikamententherapie beim Patienten auftreten.

Medikationsprozess und Medikationsfehler

  • Der Prozess umfasst Diagnose, Verordnung, Information, Abgabe und Anwendung von Medikamenten, sowie Monitoring.
  • Mögliche Fehlerquellen liegen in der Diagnose, Verordnung, Information, Abgabe und Anwendungsphase.
  • Das "Swiss-Cheese Modell" beschreibt, wie Fehler in verschiedenen Schritten sich gegenseitig überlagern und in der Folge zu unerwünschten Ergebnissen führen können.
  • Latente Schwächen sind Systemdefizite, während aktive Schwächen fehlerhafte Handlungen einzelner Personen darstellen.
  • Risikofaktoren umfassen Look-alike/Sound-alike Medikamente, ungenaue Informationen, Lesbarkeit und Konzentrationangaben von Medikamentenhersteller.

Fehlermanagement

  • Fehleranalyse durch Ishikawa-Diagramm ist eine Methode zur Verständnis der Fehlerursache, damit zukünftige Fehler vermieden werden.
  • Sinnvoll ist die Analyse, wenn mehrere Faktoren zum Medikationsfehler beitragen und nicht nur eine einzige Ursache präsent ist.
  • Faktoren, die Fehler verursachen können, sind der Mensch, das Medikament (Material), die Technik und die Methode.

Fehlerprävention

  • Prozessoptimierung zielt darauf ab, menschliche Fehler zu minimieren.
  • Systemisches denken kann dazu beitragen zu betrachten ob Probleme personbezogen oder systembezogen sind.
  • Sicherheitskultur strebt nach der Vermeidung unerwünschter Ereignisse.

Patientenkompetenz

  • Patientenkompetenz ist ein wichtigen Bestandteil der Therapie und beinhaltet das Einhalten der verordneten Therapie.

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Description

Dieser Quiz behandelt die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und die verschiedenen Aspekte des Medikationsprozesses. Es werden häufige Fehlerquellen und deren Auswirkungen auf Patienten betrachtet. Zudem wird das 'Swiss-Cheese Modell' erläutert, um zu verdeutlichen, wie Fehler in der Medikamentenverabreichung vermieden werden können.

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