Professionelle Handlungskompetenz für Lehrkräfte
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Questions and Answers

Welches Modell beschreibt, dass die Stärke der Motivation von der subjektiven Einschätzung der Erfolgswahrscheinlichkeit und der erwarteten Nützlichkeit abhängt?

  • Watt und Richardsons Erwartungs-Wert-Modell (correct)
  • SDT (Self-Determination Theory)
  • Kontroll- und Autonomieunterstützungsmodell
  • Multilevel-Gleichungsmodell

Burnout ist eine kurzfristige Reaktion auf Belastungen.

False (B)

Nennen Sie die drei grundlegenden psychologischen Bedürfnisse, die laut der Selbstbestimmungstheorie (SDT) zur intrinsischen Motivation beitragen.

Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit

Wenn Schüler sich kontrolliert fühlen, wird ihre intrinsische Motivation ______, während ihre extrinsische Motivation gestärkt wird.

<p>geschwächt</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden Zielorientierungen ihren Beschreibungen zu:

<p>Lernzielorientierung = Fähigkeiten sind veränderbar, Rückmeldungen sind relevant, Misserfolg informativ. Leistungszielorientierung = Fähigkeiten sind stabil, Rückmeldungen werden nur bei Erfolg geschätzt, Misserfolg ist schlecht.</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Optionen beschreibt am besten die 'Introjektion' als Form der extrinsischen Motivation?

<p>Verhalten zur Vermeidung schlechten Gewissens (D)</p> Signup and view all the answers

Eine hohe Leistungszielorientierung bei Lehrkräften führt immer zu einer besseren beruflichen Lern- und Fortbildungsbereitschaft.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Die Befriedigung der drei grundlegenden Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit kann die ______ Motivation stärken.

<p>intrinsische</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Auswirkungen von hohen Selbstwirksamkeitsüberzeugungen bei Lehrkräften am besten?

<p>Hohe Innovationsbereitschaft, hohes Engagement und hohe Berufszufriedenheit. (D)</p> Signup and view all the answers

Der Pygmalion-Effekt beschreibt, dass Lehrkräfte immer die gleichen Erwartungen an alle Schüler haben.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Wie viel Prozent der Unterschiede in der emotionalen Erschöpfung zwischen Menschen können durch bekannte Variablen erklärt werden?

<p>30% (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein zentraler Unterschied zwischen einer kognitivistischen und einer konstruktivistischen Lerntheorie?

<p>Kognitivismus sieht Lernen als Aufnahme und Verarbeitung von Wissen, während Konstruktivismus den Wissensaufbau durch das Individuum selbst betont.</p> Signup and view all the answers

Je größer der Wert von t, desto größer ist der Wert von p.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Die ________ Orientierungsskala erfasst die Ansichten über das Unterrichten im Sinne von Wissensvermittlung.

<p>transmissive</p> Signup and view all the answers

Was bedeutet die Abkürzung PK im Kontext der COACTIVE-Studie?

<p>pädagogisch-psychologisches Wissen</p> Signup and view all the answers

Ordne die folgenden Begriffe ihren Beschreibungen zu:

<p>Längsschnittstudie = Untersuchung einer Gruppe über mehrere Messzeitpunkte Querschnittstudie = Untersuchung mehrerer Kohorten zu einem Zeitpunkt Motivational Variable = Zielorientierung (Lernziel und Leistungsziel) AVEM = Arbeitsbezogenes Erlebens-und Verhaltensmuster</p> Signup and view all the answers

Das Arbeitsgedächtnis wird als eine ___________ Struktur betrachtet.

<p>kapazitätslimitierte</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen über die 'Conservation of Resources Theory' ist korrekt?

<p>Jeder Mensch strebt zur Erhaltung und Konservierung eigener Ressourcen. (B)</p> Signup and view all the answers

Ein 'Schontyp' im AVEM zeichnet sich durch ein sehr hohes Engagement und eine hohe Verausgabungsbereitschaft aus.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Optionen ist kein Inhaltsbereich von PK?

<p>Technische Aspekte von Software (A)</p> Signup and view all the answers

Ordne die folgenden Konzepte ihren jeweiligen Beschreibungen zu:

<p>Längsschnitt = Beobachtung einer Kohorte zu verschiedenen Zeitpunkten Diagnostische Kompetenz = Fähigkeit, Schülerleistungen genau einzuschätzen Niveaukomponente = Einschätzung des durchschnittlichen Schülerniveaus COACTIV-Studie = Untersucht den Zusammenhang zwischen Unterricht und Lernerfolg</p> Signup and view all the answers

Nenne zwei Typen der Selbstregulation, die im Arbeitsbezogenen Erlebens- und Verhaltensmuster (AVEM) beschrieben werden

<p>Gesundheitstyp und Risikotyp A (oder Risikotyp B oder Schontyp)</p> Signup and view all the answers

Pädagogisches Wissen korreliert stärker mit mathematikdidaktischem Wissen als mit deutsch- und englischdidaktischem Wissen.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden ist keine Komponente der Genauigkeit der Urteile von Lehrkräften?

<p>Wissenskomponente (B)</p> Signup and view all the answers

Welcher Risikotyp ist durch das höchste Engagement gekennzeichnet?

<p>Risikotyp A (B)</p> Signup and view all the answers

Die emotionale Erschöpfung nimmt während des gesamten Berufslebens von Lehrern kontinuierlich ab.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne die drei Speichereinheiten des Mehrspeichermodells des Gedächtnisses.

<p>Sensorisches Gedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis</p> Signup and view all the answers

Das ______ ist ein Instrument zur Erkenntnis der Umwelt und verändert sich im Laufe des Lebens.

<p>Schema</p> Signup and view all the answers

Ordne die Gedächtnisarten ihren jeweiligen Beispielen zu:

<p>Deklaratives Gedächtnis = Hauptstadt von Frankreich angeben Prozedurales Gedächtnis = Fahrradfahren Sensorisches Gedächtnis = visuelle Eindrücke Kurzzeitgedächtnis = aktive Informationen</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage über die Entwicklung der emotionalen Erschöpfung (EE) in der Schulpraxis ist korrekt?

<p>Die EE steigt im ersten Jahr des Vorbereitungsdienstes und nimmt dann ab. (B)</p> Signup and view all the answers

Ein semantisches Netzwerk besteht aus unabhängigen, nicht miteinander verbundenen Wissenseinheiten.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Ziel des Vignettentest-Formats?

<p>Erfassung lesedidaktischen Wissens</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Komponenten sind Teil der diagnostischen Kompetenz?

<p>Differenzierungskomponente und Vergleichskomponente (D)</p> Signup and view all the answers

Die individuelle Bezugsnorm bezieht sich auf die Anpassung des Schülers an die kollektive Leistung der Gruppe.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne die drei Ebenen diagnostischer Anforderungen für Lehrkräfte.

<p>Individuelle Ebene, Klassenebene, institutionelle Ebene</p> Signup and view all the answers

Die Qualität eines diagnostischen Urteils hängt unter anderem von seiner ___________ ab.

<p>Genauigkeit/Objektivität</p> Signup and view all the answers

Welchen Einfluss hat die Erfahrung auf die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften laut Studie?

<p>Erfahrung ist ein positiver Einflussfaktor auf die diagnostische Kompetenz. (B)</p> Signup and view all the answers

Grundschullehrkräfte haben in der Regel weniger Einblick in die persönliche Entwicklung ihrer Schüler als Gymnasiallehrkräfte.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Ordne die Bezugsnormen des diagnostischen Urteils den passenden Beschreibungen zu:

<p>Individuelle Bezugsnorm = Entwicklung des Schülers über die Zeit Soziale Bezugsnorm = Anpassung an die kollektive Leistung Kriteriale Bezugsnorm = Festlegung eines Kriteriums</p> Signup and view all the answers

Laut Metaanalyse, nimmt die Genauigkeit der Urteile von Lehrkräften bei welchen Merkmalen ab?

<p>Subjektiven Merkmalen wie Motivation oder Interessen</p> Signup and view all the answers

Welche drei Kompetenzbereiche umfasst die diagnostische Kompetenz nach dem DiaCom-Rahmenmodell?

<p>Diagnostisches Wissen, Fachwissen, metakognitives Wissen (B)</p> Signup and view all the answers

Laut Studien führt Stress zu einer erhöhten und präziseren Wahrnehmung bei Lehrkräften.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nennen Sie zwei Merkmale guten Unterrichts, die zur kognitiven Aktivierung beitragen.

<p>Kognitiv herausfordernde Aufgaben verwenden, kognitive Konflikte produzieren</p> Signup and view all the answers

Das verteilte Üben ist ______ als das geballte Üben.

<p>besser</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die Beratungsansätze ihren jeweiligen Schwerpunkten zu:

<p>Klientenzentrierte Beratung = Fokus auf Individualität und Empathie Verhaltensbezogene Beratung = Umlernen von Verhalten durch Verstärkung Systemische Beratung = Problemverhalten durch soziale Gefüge Lösungsorientierte Beratung = Kurzzeitberatung mit Fokus auf Lösungen</p> Signup and view all the answers

Welche Funktion gehört NICHT zu den Hauptaufgaben des Unterrichts?

<p>Noten verteilen (B)</p> Signup and view all the answers

Laut Hellermann, Gold & Holodynski (2015) sind Lehrer bei der Beurteilung subjektiver Merkmale besser als bei objektiven.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne zwei Fehlerquellen bei diagnostischen Urteilen von Lehrkräften.

<p>Kognitive Verzerrung, selektive Wahrnehmung</p> Signup and view all the answers

Die Fähigkeit zur ______ ist entscheidend für die Verbesserung diagnostischer Urteile.

<p>Reflexion</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die Dimensionen der Unterrichtsqualität zu:

<p>Sichtstrukturen = Organisation des Unterrichts, Methoden, Medien Tiefenstrukturen = Kognitive Aktivierung, konstruktive Unterstützung, Klassenführung</p> Signup and view all the answers

Welche Dimension der Unterrichtsqualität wird durch den Einsatz von Medien und die Methoden der Lernstandsmessung beschrieben?

<p>Sichtstrukturen (A)</p> Signup and view all the answers

PCK (fachdidaktisches Wissen) ist der wichtigste Faktor für den Lernzuwachs der Schüler.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nennen Sie zwei Aspekte von kognitiv aktivierendem Unterricht.

<p>genau benannte Ziele, Benennung von Gedanken</p> Signup and view all the answers

Ein wichtiges Kennzeichen professioneller Beratung ist die ______.

<p>Vertraulichkeit</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die Elemente der effektiven Klassenführung nach Kounin (2006) den Beschreibungen zu:

<p>Disziplinierung = klare Regeln und deren Durchsetzung Allgegenwärtigkeit = Lehrkraft ist stets ansprechbar und präsent Reibungslosigkeit = flüssiger Übergang zwischen Aktivitäten Gruppenmobilisierung = die ganze Klasse aktiv einbeziehen Abwechslung / Herausforderung = interessanter und abwechslungsreicher Unterricht</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Erwartungs-Wert-Modell

Die Stärke der Motivation hängt von der subjektiven Einschätzung der Erfolgswahrscheinlichkeit und der erwarteten Nützlichkeit des Erfolgs ab.

Belastungen

Objektive und subjektive Belastungen, die auf eine Person im Beruf wirken.

Beanspruchung

Die individuelle Reaktion einer Person auf Belastungen.

Burnout

Langfristige Folgen von Beanspruchung, die sich in emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und reduzierter persönlicher Erfüllung äußern.

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Intrinsische Motivation

Motivation, die von inneren Faktoren wie Freude, Interesse und Neugierde gesteuert wird.

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Extrinsische Motivation

Motivation, die von äußeren Faktoren wie Belohnungen, Anerkennung oder Druck gesteuert wird.

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Selbstbestimmungstheorie (SDT)

Ein Modell, das die menschliche Motivation durch drei Grundbedürfnisse erklärt: Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit.

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Lernzielorientierung vs. Leistungszielorientierung

Zielorientierungen beschreiben, was Menschen bei der Bewältigung von Aufgaben im Vordergrund steht. Lernzielorientierte Personen fokussieren auf den Wissenserwerb und die Verbesserung ihrer Fähigkeiten, während Leistungszielorientierte Personen ihre Fähigkeiten demonstrieren wollen.

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Selbstregulation

Die Fähigkeit, Emotionen und Verhalten zu kontrollieren, besonders in herausfordernden Situationen.

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Emotionale Erschöpfung

Ein Gefühl der emotionalen Erschöpfung, das durch anhaltenden Stress und Überlastung entsteht.

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Lernen

Ein kognitiver Prozess, der beinhaltet, neues Wissen aufzunehmen, zu verarbeiten und zu speichern.

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Schema

Ein mentales Schema, das unser Wissen über die Welt organisiert und die Interpretation von Informationen beeinflusst.

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Prekonzepte

Vorkenntnisse, die beeinflussen, wie neue Informationen interpretiert werden.

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Semantisches Netzwerk

Ein komplexes Netzwerk von miteinander verbundenen Schemata, das das menschliche Wissen widerspiegelt.

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Mehrspeichermodell des Gedächtnisses

Ein System, das das menschliche Gedächtnis in drei Speichereinheiten unterteilt: sensorisches, kurzzeitiges und langzeitiges Gedächtnis.

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Fachdidaktisches Wissen

Das Wissen über den Unterricht und die didaktischen Prinzipien für den erfolgreichen Wissenserwerb.

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Selbstwirksamkeitsüberzeugungen

Die Überzeugung einer Lehrkraft, wie gut es ihr gelingen kann, effektiv zu unterrichten.

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Überzeugungen über bestimmte Schüler (Pygmalioneffekt)

Relativ stabile Erwartungen, die Lehrkräfte an ihre Schüler haben. Diese beeinflussen das Verhalten der Lehrkraft und somit auch das der Schüler.

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Konstruktivistische Lerntheorie

Lehrkräfte, die einen konstruktivistischen Ansatz verfolgen, glauben, dass Wissen vom Individuum selbstständig aufgebaut wird.

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Kognitivistische/Transmissive Lerntheorie

Lehrkräfte, die einen kognitivistischen/transmissiven Ansatz verfolgen, glauben, dass der Erwerb von Wissen durch die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen erfolgt.

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Längsschnittstudie

Eine Längsschnittstudie verfolgt dieselbe Personengruppe über einen längeren Zeitraum.

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Querschnittstudie

Eine Querschnittstudie untersucht unterschiedliche Personengruppen zu einem bestimmten Zeitpunkt.

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Conservation of Resources Theory (COR)

Die Theorie besagt, dass jeder Mensch bestrebt ist, seine eigenen Ressourcen zu erhalten und zu schützen. Stress entsteht, wenn diese Ressourcen bedroht sind.

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Arbeitsbezogenes Erlebens- und Verhaltensmuster (AVEM)

Ein Modell, das beschreibt, wie Lehrkräfte typischerweise mit Stress umgehen. Es gibt vier Typen: Gesundheitstyp, Schontyp, Risikotyp A und Risikotyp B.

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Diagnostische Kompetenz

Die Fähigkeit von Lehrkräften, die Lernentwicklung und den Leistungsstand von Schülern zu beurteilen und zu verstehen.

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Pädagogisch-psychologisches Wissen (PK)

Pädagogisch-psychologisches Wissen (PK) bezieht sich auf das Verständnis von Lernen und Lehren und ist fachunabhängig.

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Niveaukomponente

Die Fähigkeit von Lehrerinnen und Lehrern, die durchschnittliche Leistungsebene ihrer Lernenden richtig einschätzen zu können.

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Dispersionskomponente

Die Fähigkeit von Lehrkräften, den Zusammenhang zwischen individuellen Schülerleistungen und dem durchschnittlichen Leistungsniveau der Klasse richtig einzuschätzen.

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Kognitive Aktivierung

Kognitive Aktivierung bezieht sich auf die Förderung der kognitiven Prozesse der Lernenden im Unterricht.

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Konstruktive Unterstützung

Konstruktive Unterstützung bezieht sich auf ein positives Klassenklima, in dem sich Lernende wohlfühlen und sich gegenseitig unterstützen.

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Klassenführung

Klassenführung beinhaltet die Organisation des Unterrichtes und die Regeln und Strukturen, die den reibungslosen Ablauf ermöglichen.

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Streuung (Differenzierungskomponente)

Die Fähigkeit, Unterschiede in der Leistung von Schülern zu erkennen und einzuschätzen.

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Vergleichskomponente / Rangkomponente

Die Fähigkeit, die Differenzierung in Schülerleistung zu erkennen und zu beurteilen, und diese in eine Rangfolge zu bringen.

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Güte diagnostischer Urteile

Die Genauigkeit, mit der Lehrkräfte Schüler einschätzen können.

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Ebenen diagnostischer Anforderungen

Diagnostische Anforderungen auf individueller, Klassen- und institutioneller Ebene.

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Bezugsnorm

Bezieht sich auf den Bezugsrahmen, der für die Beurteilung der Schülerleistung verwendet wird.

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Differenzierungsfähigkeit

Die Fähigkeit von Lehrkräften, Unterschiede in der Leistung von Schülern zu erkennen und einzuschätzen.

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Studie zur Urteilskompetenz

Studie, die die Urteilskompetenz von Lehrkräften untersucht.

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Einflussfaktoren auf die diagnostische Kompetenz

Faktoren, die die Urteilskompetenz von Lehrkräften beeinflussen.

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DiaCom-Rahmenmodell

Das DiaCom-Rahmenmodell analysiert die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften. Es konzentriert sich auf die kognitiven Prozesse, die bei der Urteilsbildung über Schüler beteiligt sind.

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Diagnoseprozess

Der Diagnoseprozess beinhaltet die systematische Sammlung von Informationen, die Verarbeitung der Daten, die Bildung von Urteilen und schließlich die Rückmeldung an die Schüler.

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Beteiligte kognitive Prozesse

Kognitive Prozesse wie Wahrnehmung, Interpretation und Entscheidung sind die Grundlage für die diagnostische Kompetenz. Sie helfen bei der Verarbeitung von Informationen und der Bildung von Urteilen.

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Stress und diagnostische Kompetenz

Stress beeinflusst die diagnostische Kompetenz negativ. Er beeinträchtigt die Wahrnehmung, das Gedächtnis und das reflektierende Denken, wodurch falsche Entscheidungen getroffen werden können.

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Fachwissen und diagnostische Kompetenz

Fachwissen in Bezug auf den Unterricht und die Lerninhalte beschleunigt die Wahrnehmung und die Identifizierung relevanter Aufgabenmerkmale. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit für adäquate Begründungen von Diagnosen.

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Kognitive Aktivierung im Unterricht

Effektiver Unterricht zeichnet sich durch kognitive Aktivierung aus. Das bedeutet, dass Schüler aktiv am Lernprozess beteiligt sind und ihr Denken und Verstehen angeregt werden.

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Heuristiken und Diagnostische Kompetenz

Heuristiken sind mentale Vereinfachungen, die den Entscheidungsprozess beschleunigen, aber zu Fehleinschätzungen führen können. Daher ist es σημαντικό für Lehrkräfte, ihre Diagnosen kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren.

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Tiefenstrukturen im Unterricht

Kunter & Voss untersuchten den Effekt von Tiefenstrukturen im Unterricht, d.h. kognitiver Aktivierung, konstruktiver Unterstützung und Klassenführung, auf den Lernerfolg. Ihre Ergebnisse zeigen, dass diese Strukturen einen signifikanten Einfluss haben.

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Professionelle Beratung in der Schule

Professionelle Beratung in der Schule ist vertraulich, freiwillig, wissenschaftlich fundiert, und unabhängig von externen Einflüssen. Sie wird von Beratern mit Fachwissen, sozialer Kompetenz, Prozesskompetenz und diagnostischer Kompetenz durchgeführt.

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Klientenzentrierte Beratung

Die klientenzentrierte Beratung konzentriert sich auf die Individualität des Schülers. Sie ist einfühlsam, wertschätzend und unverfälscht.

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Lösungsorientierte Beratung

Die lösungsorientierte Beratung ist eine effiziente Kurzzeitberatung, bei der Schüler aktiv in die Lösungsfindung eingebunden sind.

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PCK und Lernerfolg

PCK steht für fachdidaktisches Wissen, d.h. das Wissen über die Vermittlung bestimmter Fachinhalte. Es ist wichtig, aber nicht entscheidend für den Lernerfolg. Erst durch kognitive Aktivierung wird gelernt.

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Kognitive Aktivierung – Aufgaben

Kognitiv aktivierende Aufgaben fordern Schüler heraus, über den Stoff hinaus zu denken und ihr Wissen anzuwenden. Sie fördern die Lernleistung und das Verständnis.

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Study Notes

1st Session - Modell Professioneller Handlungskompetenz

  • Professionelle Kompetenzen sind persönliche Fähigkeiten für erfolgreiche berufliche Aufgaben.
  • Für Lehrkräfte: Wissen, Überzeugungen, Motivation, Selbstregulation.
  • Professionswissen: Fachwissen, Fachdidaktik, Pädagogik.
  • Lerntheoretische Überzeugungen (z.B. kognitivistisch, konstruktivistisch).
  • Aspekte professioneller Kompetenz: Fachdidaktik, Fachwissen, pädagogisches Wissen (Organisations-, Beratungswissen).
  • Unterschied zwischen Experten und Novizen (Studie): Erfahrene Lehrkräfte bewältigen multidimensionale Unterrichtsumstände besser.
  • Überzeugungen der Lehrenden: kognitivistisch/transmissiv (Instruktion), konstruktivistisch (angepasst an Umstände).
  • Motivationale Orientierungen (Lehramtsstudium): Nützlichkeit, pädagogisches Interesse, Fähigkeitsüberzeugung, soziale Einflüsse, Schwierigkeitsgrad (fachliches Interesse größer bei Gymnasiallehramt, geringe Schwierigkeit höher bei Realschullehramt).
  • Dimensionen von Unterrichtsqualität (z.B. COACTIV-Studie, Ergänzungsstudie zu PISA).
  • Fachdidaktisches Wissen trägt zum Unterrichtserfolg bei.

2nd Session - Berufswahlmotive

  • Berufswahltheorie RIASEC: Berufswahl bedingt durch Übereinstimmung von Wesensmerkmalen und Berufsinteressen.
  • Passung (Berufszufriedenheit, Berufserfolg, Karrierestabilität).
  • FEMOLA: Fähigkeitsüberzeugung, wahrgenommene Schwierigkeit, Wertbezogene Kriterien (pädagogisches/fachliches Interesse, Nützlichkeit) für Wahl des Lehramts.
  • FIT- Faktoren Influencing Choice Skala: 12 Einflussfaktoren für Lehrberuf (z.B. Erwartungs-Wert-Modell).
  • Belastungen (objektiv, subjektiv), Beanspruchung (individuelle Reaktion), Burnout (langfristige Beanspruchung), Enthusiasmus, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation (externe Regulation, Introjektion, Identifikation, Integration).
  • SDT (Self-Determination Theory): Autonomie, Kompetenz, Zugehörigkeit (Bedürfnisse) -> intrinsische Motivation.

3rd Session - Lehrerüberzeugungen

  • Lehrerüberzeugungen (Teacher Beliefs): Vorstellungen, Annahmen mit bewertender Komponente.
  • 3 Effekte: Filtereffekt, Motivierender Effekt (Selbstwirksamkeit), Steuerungseffekt (Reaktion auf Handlungen anderer).
  • Selbstwirksamkeitserwartung.
  • Überzeugungen über Schüler (Pygmalioneffekt).
  • Lerntheoretische Überzeugungen (kognitivistisch/transmissiv vs. konstruktivistisch).

4th Session - Selbstregulation und Lehrkräftegesundheit

  • Conservation of Resources Theory: Streben nach Erhaltung und Konservierung eigener Ressourcen.
  • Arbeitsbezogenes Erlebens- und Verhaltensmuster (AVEM).
  • 4 Typen der Selbstregulation: Gesundheitstyp, Schontyp, Risikotyp A, Risikotyp B.
  • Selbstregulation und emotionale Erschöpfung.
  • Entwicklung der emotionalen Erschöpfung im Laufe des Lehrberufs.

5th Session - Lernen als Prozess

  • Lernen als Verhaltensänderung, Wissenserwerb, komplexer, mehrstufiger Prozess.
  • Schemata = Instrument zur Erkenntnis der Umwelt, Veränderungen.
  • Semantisches Netzwerk = Wissensstruktur durch verknüpfte Schemata.
  • Mentales Modell = umfassende Wissensstruktur.

6th Session - Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften

  • Diagnostische Kompetenz: Subjektiv, unsystematisch, beiläufig, Wissen über Anwendung von Diagnoseinstrumenten.
  • Diagnostische Kompetenz -> passende diagnostische Ansätze.
  • Diagnostische Kompetenz = diagnostisches Wissen, Fachwissen, metakognitives Wissen.

7th Session - COACTIVE-Studie

  • PK = Fachunabhängiges pedagogisch-psychologisches Wissen.
  • Inhaltsbereiche von PK, Umgang mit Klasse, methodische Verlaufs.
  • Einfluss auf Lernerfolg der SuS und berufliches Wohlbefinden

8th Session - Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften

  • Komponenten der Genauigkeit von Lehrerurteilen (Niveau-, Differenzierungs-, Vergleichskomponente).
  • Ebenen diagnostischer Anforderungen für Lehrkräfte (individuell, Klasse, institutionell).

9th Session - Kognitive Modellierung Diagnostischer Kompetenz

  • Produkt der Diagnostischen Kompetenz: diagnostisches Urteil (Qualität durch Akkuratheit).
  • DiaCom-Rahmenmodell (diagnostische Kompetenz durch kognitive Modellierung).
  • Einflussfaktoren auf diagnostische Urteile (Wissen, Stress, kognitive Prozesse).
  • Studien 1 (Wissenseffekt) und 2 (Stresseffekt)

10th Session - Klassenführung

  • Merkmale guten Unterrichts (kognitiv aktivierend, kognitiv herausfordernde Aufgaben).
  • Funktionen von Unterricht (Überprüfung, neues Material, Rückmeldung).

11th Session - Kognitive Aktivierung und Konstruktive Unterstützung

  • Dimensionen der Unterrichtsqualität (Sicht-, Organisationsform, Methoden, Einsatz von Medien, Tiefenstrukturen).
  • Kognitive Aktivierung und konstruktive Unterstützung.
  • PCK (Fachdidaktisches Wissen) und kognitive Aktivierung.

12th Session - Beratungswissen

  • Kennzeichen professioneller Beratung (Vertraulichkeit, Freiwilligkeit, wissenschaftliche Fundierung).
  • Beraterkompetenzen (Fachwissen, soziale Kompetenz, Prozesskompetenz, Diagnostik).
  • Theoretische Ansätze für Beratung in der Schule (klientenzentriert, verhaltensbezogen, systemisch, lösungsorientiert).

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Description

Dieser Quiz behandelt die notwendigen professionellen Kompetenzen, die Lehrkräfte benötigen, um erfolgreich in ihrem Beruf zu agieren. Themen sind unter anderem Fachwissen, Fachdidaktik, und unterschiedliche lerntheoretische Überzeugungen. Zudem wird auf die Motivationen und Überzeugungen eingegangen, die Lehrende beeinflussen.

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