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Questions and Answers
Was ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung moralischer Urteile?
Was ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung moralischer Urteile?
- Die Interaktion zwischen Eltern und Kindern
- Die Häufigkeit der Sühnestrafen
- Die Häufigkeit und Qualität der Interaktionen unter Gleichaltrigen (correct)
- Die Autorität der Lehrer
Was ist ein Merkmal einer Sühnestrafe?
Was ist ein Merkmal einer Sühnestrafe?
- Ein willkürliches Verhältnis zwischen Leid durch die Strafe und dem Vergehen (correct)
- Ein Beispiel für Gerechtigkeit als Fairness
- Eine Gegenseitigkeitsmaßnahme, die den Schuldigen den Sinn seiner Vergehen verstehen lässt
- Ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen Strafe und Vergehen
Was ist laut der austeilenden Gerechtigkeit als gerecht zu erachten?
Was ist laut der austeilenden Gerechtigkeit als gerecht zu erachten?
- Das, was dem Gehorsam entspricht (correct)
- Das, was die Eltern sagen
- Das, was fair und gerecht ist
- Das, was der Mehrheit entspricht
Was ist ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung moralischer Urteile bei Kindern?
Was ist ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung moralischer Urteile bei Kindern?
Was ist ein Charakteristikum einer Gegenseitigkeitsstrafe?
Was ist ein Charakteristikum einer Gegenseitigkeitsstrafe?
Worum geht es bei der Entwicklung moralischer Urteile?
Worum geht es bei der Entwicklung moralischer Urteile?
Was ist ein Grund, warum Kinder von ihren Gleichaltrigen lernen?
Was ist ein Grund, warum Kinder von ihren Gleichaltrigen lernen?
Was ist ein Ziel von Gegenseitigkeitsstrafen?
Was ist ein Ziel von Gegenseitigkeitsstrafen?
Wie definiert Piaget die Gerechtigkeit?
Wie definiert Piaget die Gerechtigkeit?
Wie unterscheidet Piaget die Gerechtigkeit?
Wie unterscheidet Piaget die Gerechtigkeit?
Was ist das Ziel der vergeltenden Gerechtigkeit?
Was ist das Ziel der vergeltenden Gerechtigkeit?
Wie kann ein entstandenes Unrecht wieder gut gemacht werden?
Wie kann ein entstandenes Unrecht wieder gut gemacht werden?
Wie entwickelt sich der Begriff der Gerechtigkeit bei Kindern?
Wie entwickelt sich der Begriff der Gerechtigkeit bei Kindern?
Warum können Kinder nicht zur Übernahme der Kriterien der Erwachsenen gezwungen werden?
Warum können Kinder nicht zur Übernahme der Kriterien der Erwachsenen gezwungen werden?
Wie wird die immanente Gerechtigkeit definiert?
Wie wird die immanente Gerechtigkeit definiert?
Wie unterscheidet sich die Urteilsbildung von Kindern und Erwachsenen?
Wie unterscheidet sich die Urteilsbildung von Kindern und Erwachsenen?
Was ist das Ziel von Sühnestrafen?
Was ist das Ziel von Sühnestrafen?
Welcher Anteil der befragten Kinder im Alter von 6-7 Jahren bevorzugt Sühnestrafen?
Welcher Anteil der befragten Kinder im Alter von 6-7 Jahren bevorzugt Sühnestrafen?
Welche Form der Gerechtigkeit bezieht sich auf den Gleichheitsgrundsatz?
Welche Form der Gerechtigkeit bezieht sich auf den Gleichheitsgrundsatz?
Wie viele Prozent der befragten Kinder im Alter von 10-12 Jahren bevorzugten den Gleichheitsgrundsatz in Bezug auf die austeilende Gerechtigkeit?
Wie viele Prozent der befragten Kinder im Alter von 10-12 Jahren bevorzugten den Gleichheitsgrundsatz in Bezug auf die austeilende Gerechtigkeit?
Was kennzeichnet die Regelpraxis im Alter von 1-2 Jahren?
Was kennzeichnet die Regelpraxis im Alter von 1-2 Jahren?
Welche Form der Strafe wird von älteren Kindern bevorzugt?
Welche Form der Strafe wird von älteren Kindern bevorzugt?
Was ist ein Merkmal von Gegenseitigkeitsstrafen?
Was ist ein Merkmal von Gegenseitigkeitsstrafen?
Wie viel Prozent der befragten Kinder im Alter von 11-12 Jahren bevorzugten Gegenseitigkeitsstrafen?
Wie viel Prozent der befragten Kinder im Alter von 11-12 Jahren bevorzugten Gegenseitigkeitsstrafen?
Was kennzeichnet die moralische Kompetenz von älteren Kindern?
Was kennzeichnet die moralische Kompetenz von älteren Kindern?
Was ist ein Merkmal von Sühnestrafen?
Was ist ein Merkmal von Sühnestrafen?
Study Notes
Entwicklung moralischer Kompetenzen
- Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen der kognitiven Entwicklung und der Entwicklung moralischer Urteile.
- Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen der Häufigkeit und der Qualität der Interaktionen unter Gleichaltrigen und der Entwicklung moralischer Urteile.
- Die Interaktion zwischen Eltern und Kindern und Lehrern und Schülern ist nicht ausschlaggebend für die moralische Entwicklung.
Der Begriff der Gerechtigkeit
- Sühnestrafen: willkürlich, kein inhaltlicher Zusammenhang, es zählt nur dass zwischen Leid durch die Strafe und dem Vergehen das richtige Verhältnis besteht.
- Gegenseitigkeitsstrafen: Eine Gegenseitigkeitsmaßnahme, die den Schuldigen den Sinn seiner Vergehen verstehen lässt.
- Richtiges Verhältnis zwischen der Schwere der Schuld und der Strafe und inhaltliche Beziehung zwischen Strafe und Vergehen.
Austeilende Gerechtigkeit
- Gerecht ist, was dem Gehorsam entspricht (Autoritäts- und Zwangsmoral) → Das tun, was … sagt.
- Gerecht ist, was dem Gleichheitsgrundsatz genügt (Egalitarismus).
- Gerecht ist, was den Prinzipien der Gleichheit und Billigkeit genügt (Nuancierung des Egalitarismus).
Verteilung der Antworten zur vergeltenden Gerechtigkeit
- Anzahl der befragten Kinder = 95
- Sühnestrafen: 72% (6-7 Jahre), 51% (8-10 Jahre), 18% (11-12 Jahre)
- Gegenseitigkeitsstrafen: 28% (6-7 Jahre), 49% (8-10 Jahre), 82% (11-12 Jahre)
Verteilung der Antworten zur austeilenden Gerechtigkeit
- Anzahl der befragten Kinder = 167
- Strafe: 48% (6-9 Jahre), 3% (10-12 Jahre), 0% (13-14 Jahre)
- Gleichheitsgrundsatz: 35% (6-9 Jahre), 55% (10-12 Jahre), 5% (13-14 Jahre)
- Billigkeit: 17% (6-9 Jahre), 42% (10-12 Jahre), 25% (13-14 Jahre)
Die Befunde Piagets im Überblick
- Alter 1: Motorisch, ohne Regelverständnis
- Alter 2-3: Regeln, Äußerliche, Heteronom
- Alter 4-5: Nachahmung, Regelkonformes Verhalten
- Alter 6-7: Assimilation, Regelverständnis
- Alter 8-10: Verhalten, Autonom
- Alter 11-12: Konstruktiver Umgang mit Regeln, Autonom
Erklärung der Entwicklung moralischer Kompetenzen
- Es verändert sich die Gewichtung der Kriterien, die zur Urteilsbildung herangezogen werden.
- Erwachsene unterliegen oft dem Irrtum, dass Kinder nicht gut informiert sind.
- Kinder können nicht zur Übernahme der Kriterien der Erwachsenen gezwungen werden.
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Description
Erforsche die Beziehung zwischen kognitiver Entwicklung, Interaktionen und moralischer Urteilskraft. Entdecke, wie die Interaktion zwischen Gleichaltrigen und Erziehern den moralischen Entwicklungsbogen beeinflusst.