Medienwirkung und computervermittelte Kommunikation

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Questions and Answers

Was versteht man unter Medienwirkung?

  • Die kurzfristigen Reaktionen des Publikums auf Medieninhalte.
  • Die Auswirkungen der Mediennutzung, die nach der Rezeption auftreten und über die Effekte während der Nutzung hinausgehen. (correct)
  • Die sofortige Reaktion der Medien auf das Publikum.
  • Die momentanen Effekte während der Nutzung von Medien.

Was ist ein Hauptfokus der Forschung zur Computervermittelten Kommunikation (CvK)?

  • Die Analyse von traditionellen Printmedien.
  • Das Identitätsmanagement und die Selbstrepräsentation im Netz. (correct)
  • Die Auswirkungen von Radioprogrammen.
  • Die Untersuchung von persönlichen Treffen.

Was bedeutet Computervermittelte Kommunikation (CvK)?

  • Der Austausch von Informationen und Nachrichten mithilfe technischer Hilfsmittel. (correct)
  • Die Übertragung von Informationen ausschließlich über Printmedien.
  • Direkte Gespräche ohne jegliche Geräte.
  • Eine Form der Kommunikation ohne technische Hilfsmittel.

Was ermöglicht die technologische Entwicklung in Bezug auf Kommunikation?

<p>Interaktionen, die vor 30 Jahren kaum vorstellbar waren. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt CvK am besten?

<p>Ein interaktiver Prozess des Erstellens, Austauschens und Empfangens von Informationen mithilfe von Computern. (C)</p> Signup and view all the answers

Was entfällt bei der Computervermittelten Kommunikation (CvK) im Vergleich zur Face-to-Face-Kommunikation?

<p>Wichtige Signale wie Tonalität, Gestik und Mimik. (A)</p> Signup and view all the answers

Welchen Effekt kann die Anonymität in der Computervermittelten Kommunikation (CvK) haben?

<p>Abbau sozialer Hemmungen und Hürden (Nivellierungseffekt). (D)</p> Signup and view all the answers

Wovon hängt die Mediennutzung laut der Theorie der normativen Medienwahl ab?

<p>Von den Normen des sozialen Umfelds, der eigenen Medienkompetenz sowie der Verfügbarkeit eines Mediums. (C)</p> Signup and view all the answers

Was bestimmt die Medienwahl gemäß der Theorie der rationalen Medienwahl?

<p>Die Beurteilung der Merkmale des Mediums im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit für bestimmte Kommunikationsaufgaben. (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Ziel bei der Theorie der rationalen Medienwahl?

<p>Eine ideale Passung zwischen Kommunikationsaufgabe und der sozialen Präsenz des Mediums. (A)</p> Signup and view all the answers

Auf welchen Annahmen beruhen die Modelle der Computervermittelten Kommunikation (CvK) im Wesentlichen?

<p>Auf der Annahme reduzierter sozialer Hinweisreize und dem Unterschiedsparadigma. (B)</p> Signup and view all the answers

Was wird nach dem Unterschiedsparadigma als Idealzustand betrachtet?

<p>Die Face-to-Face-Kommunikation. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Komponenten des Kommunikationsprozesses werden im Hyperpersonal-Modell (HPM) betrachtet?

<p>Sender, Empfänger, Kommunikationskanal und Feedback. (D)</p> Signup and view all the answers

Was nutzen Sender in der Regel in der CvK laut dem Hyperpersonal-Modell?

<p>Selektive Selbstdarstellung. (D)</p> Signup and view all the answers

Was kann der Empfänger aufgrund des Mangels an personenbezogenen Informationen im Hyperpersonal-Modell aufbauen?

<p>Idealistische Vorstellungen. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Frage versucht das Social Identity Model of De-Individuation (SIDE) zu beantworten?

<p>Wie soziale und personale Identität das Handeln von Menschen prägen. (B)</p> Signup and view all the answers

Was basiert auf der Annahme, dass die Zugehörigkeit zu einer Gruppe das Verhalten beeinflusst?

<p>Die Theorie der sozialen Identität. (D)</p> Signup and view all the answers

Was tritt bei der De-Individuation gemäß dem SIDE-Modell in den Hintergrund?

<p>Die individuelle oder persönliche Identität. (B)</p> Signup and view all the answers

Was meint Selbstoffenbarung (Self-Disclosure)?

<p>Jegliche Information über die eigene Person, die öffentlich nicht bekannt ist. (B)</p> Signup and view all the answers

Was wird als das Bemühen verstanden, den Eindruck zu steuern, den man bei anderen hinterlässt?

<p>Selbstdarstellung. (A)</p> Signup and view all the answers

Was ziehen Menschen mit einem geringeren Selbstwertgefühl im Vergleich zu denen mit höherer Selbstwertschätzung bei verschiedenen Kommunikationsanlässen vor?

<p>Eine E-Mail oder andere textbasierte Medien. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Art von sozialem Kapital wird vor allem in sozialen Netzwerken aufgebaut?

<p>Bridging Social Capital (D)</p> Signup and view all the answers

Was beschäftigt sich mit den Folgen der medienspezifischen Auswahl und Gewichtung von Themen?

<p>Der Agenda-Setting-Ansatz. (A)</p> Signup and view all the answers

Was wird als Medienrealität bezeichnet?

<p>Eine kleine Auswahl aller möglichen Ereignisse, über die berichtet werden kann. (D)</p> Signup and view all the answers

Was unterscheidet das sogenannte Framing?

<p>Medien-Frames und Rezipienten-Frames. (D)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt das Konzept des Primings?

<p>Einen kognitiven Prozess, bei dem die Verfügbarkeit von Wissenseinheiten temporär erhöht wird. (C)</p> Signup and view all the answers

Was beeinflusst der Prime, also der erste abgesetzte Stimulus?

<p>Die Aktivierung von verwandten Netzwerkknoten. (C)</p> Signup and view all the answers

Womit beschäftigt sich die Lerntheorie von Albert Bandura?

<p>Mit sozialem Lernen, also dem Lernen am Modell. (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist eine zentrale Komponente der sozial-kognitiven Theorie?

<p>Die Selbstwirksamkeitserwartung. (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Routen können gemäß dem Elaboration-Likelihood-Modell (ELM) zur Einstellungsänderung führen?

<p>Die zentrale und die periphere Route. (C)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Medienwirkung

Die Auswirkungen der Mediennutzung nach der Rezeption, einschließlich kognitiver und emotionaler Konsequenzen.

CvK-Forschung

Die Forschung zur computervermittelten Kommunikation, die Identitätsmanagement und Selbstdarstellung untersucht.

Computervermittelte Kommunikation (CvK)

Ein interaktiver Prozess zum Erstellen, Austauschen und Empfangen von Informationen mithilfe eines Computers.

Face-to-Face-Kommunikation

Die Face-to-Face-Kommunikation, die wichtige Signale wie Tonalität, Gestik und Mimik beinhaltet.

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Nivellierungseffekt

Soziale Hemmungen oder Hürden werden abgebaut. Im negativen Fall sind Unfreundlichkeit und Feindlichkeit bis hin zu Cybermobbing die Folge.

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Theorie der normativen Medienwahl

Die Mediennutzung hängt von Normen des sozialen Umfelds, Medienkompetenz und Verfügbarkeit ab.

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Theorie der rationalen Medienwahl

Ein ideales Medium für die jeweilige Kommunikationssituation wird objektiv ausgewählt.

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Annahme reduzierter Hinweisreize

Hierbei geht es um die Einschränkung der Kommunikationskanäle im Vergleich zur Face-to-Face-Kommunikation.

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Unterschiedsparadigma

Die Annahme, dass die medienpsychologische Forschung hauptsächlich den Unterschied zwischen Face-to-Face-Kommunikation und CvK betrachtet.

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Hyperpersonal-Modell

Ein Modell, das die Systematik des Kommunikationsprozesses (Sender, Empfänger, Kanal, Feedback) nutzt.

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Selektive Selbstdarstellung

Die selektive Selbstdarstellung in der CvK, bei der Nachrichten wohlformuliert und kontrolliert werden können.

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Social Identity Model of De-Individuation (SIDE)

Dieses Modell beantwortet, inwieweit soziale und personale Identität das Handeln in der CvK prägt.

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Gruppenzugehörigkeit

Hierbei prägt die Zugehörigkeit zu einer Gruppe das Verhalten.

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De-Individuation

Die individuelle oder persönliche Identität tritt gegenüber der gruppenbezogenen oder sozialen Identität in den Hintergrund.

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Selbstoffenbarung (Self-Disclosure)

Informationen werden über die eigene Person weitergegeben, die öffentlich nicht bekannt sind.

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Kreativer Ausgleich in der CvK

Nutzer gleichen Einschränkungen kreativ aus, z.B. durch Emoticons oder den richtigen Medienmix.

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Selbstdarstellung

Das Bemühen, den Eindruck zu steuern, den man bei anderen hinterlässt.

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Sicht auf sich selbst

Die eignen Wahrnehmung der Medien hat Konsequenzen für die Medienwahl. Je weiter das wahrgenommene Selbstbild vom idealen Selbstbild abweicht, desto intensiver ist der Mensch bemüht, sich selbst (wie gewünscht) darzustellen.

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Bridging Social Capital

Lose soziale Kontakte, die Perspektiven erweitern und Informationen austauschen.

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Bonding Social Capital

Enge soziale Beziehungen, die emotionale Unterstützung geben.

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Agenda Setting

Die Auswahl und Gewichtung von Themen in den Medien beeinflusst die öffentliche Wahrnehmung.

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Media Agenda

Die Themen in der Tagespresse, welche die Bevölkerung als relevant erachtet.

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Public Agenda

Die Themen, die die Bevölkerung als relevant erachtet.

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Medien-Frames

Perspektivenvorgaben durch die Medien.

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Priming-Effekt

Die kurzfristige Auswirkung der Mediennutzung beschreibt, die direkt im Anschluss feststellbar ist.

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Soziales Lernen

Das Lernen am Modell; Menschen übernehmen Verhalten, wenn es positiv oder erstrebenswert erscheint.

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Selbstwirksamkeitserwartung

Hierbei handelt es sich um eine Erwartung, bestimmte Handlungen erfolgreich durchführen zu können.

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Elaboration-Likelihood-Modell (ELM)

Das Modell beschäftigt sich damit, wie persuasive Botschaften in Medien eingesetzt werden können.

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Zentrale Route (ELM)

Hierbei werden die Stärke und Qualität der Argumente intensiv verarbeitet.

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Periphere Route (ELM)

Hier werden periphere Hinweisreize stärker beachtet.

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Study Notes

Lektion 5: Medienwirkung

  • Medienwirkung bezieht sich auf die Konsequenzen der Mediennutzung nach der Rezeption, inklusive Effekte, welche über die eigentliche Nutzungsdauer hinausgehen.
  • Die Medienwirkungsforschung ist ein großer Teilbereich der Medienpsychologie, wobei die Forschung zur computervermittelten Kommunikation (CvK) einen bedeutenden Platz einnimmt.
  • Die Forschung von CvK befasst sich hauptsächlich mit Identitätsmanagement, Selbstdarstellung, dem Fehlen von nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten und dem Sozialleben im Netz.

5.1 Computervermittelte Kommunikation

  • Computervermittelte Kommunikation (CvK) bezeichnet den Einsatz von technischen Hilfsmitteln für den Informations- und Nachrichtenaustausch zwischen Menschen, sowohl individuell als auch über Massenmedien.
  • CvK ist allgegenwärtig und wird durch Computer, Tablets und Smartphones ermöglicht.
  • CvK ist ein interaktiver Prozess, bei dem Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen mit Hilfe von Computern erstellt, ausgetauscht und empfangen werden.
  • CvK ist ein Oberbegriff für verschiedene Formen der elektronischen Übermittlung, Speicherung und des Abrufs von Nachrichten über vernetzte Computer.
  • CvK fokussiert auf die Kommunikation zwischen Fremden ohne vorherigen realen Sozialkontakt, schließt aber soziale Netzwerke mit ein.
  • Im Vergleich zur Face-to-Face-Kommunikation weist CvK einige Besonderheiten auf und ist hauptsächlich textbasiert.
  • Bei CvK fehlen wichtige Signale wie Tonalität, Gestik und Mimik, was als "Entsinnlichung" oder "defizitäre Form" der Kommunikation bezeichnet wird.
  • Die Filtertheorie besagt, dass die Wahrnehmung des Kommunikationspartners eingeschränkt ist, da nur ein Kommunikationskanal zur Verfügung steht.
  • Anonymität und Pseudonymität können zu einem Nivellierungseffekt führen, der soziale Hemmungen oder Hürden abbaut, aber auch zu Unfreundlichkeit und Feindlichkeit führen kann, bis hin zu Cybermobbing.
  • Die Theorie der normativen Medienwahl besagt, dass die Mediennutzung von Faktoren wie Normen des sozialen Umfelds, Medienkompetenz und Verfügbarkeit abhängt.
  • Die Theorie der rationalen Medienwahl besagt, dass die Wahl des Mediums auf der Beurteilung seiner Leistungsfähigkeit für bestimmte Kommunikationsaufgaben basiert.
  • Bei einer idealen Passung zwischen Kommunikationsaufgabe und sozialer Präsenz des Mediums hat die Nutzung keine negativen Effekte auf die Kommunikation.

5.2 Modelle der computervermittelten Kommunikation

  • Die Modelle der CvK basieren auf zwei Annahmen: Reduzierte Hinweisreize und das Unterschiedsparadigma.
  • Die reduzierte Hinweisreize-Annahme besagt, dass in der CvK weniger oder andere Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen als in der Face-to-Face-Kommunikation.
  • Die textbasierte Kommunikation in E-Mails kann für sozial ängstliche Menschen sicherer sein, birgt jedoch das Risiko, ein unrealistisches Bild aufzubauen.
  • Das Unterschiedsparadigma konzentriert sich auf den Unterschied zwischen Face-to-Face-Kommunikation und CvK, wobei Face-to-Face-Kommunikation als Idealzustand betrachtet wird.

Das Hyperpersonal-Modell

  • Das Hyperpersonal-Modell (HPM) betrachtet die Interaktion zwischen Sender, Empfänger, Kommunikationskanal und Feedback und deren Wirkung auf die Kommunikation und Identität der Kommunikationspartner.
  • Der Sender nutzt CvK zur selektiven Selbstdarstellung durch wohlformulierte und kontrollierte Nachrichten.
  • Der Empfänger baut aufgrund fehlender Informationen idealisierte Vorstellungen über den Sender auf.
  • Der Kommunikationskanal, z. B. E-Mail, verstärkt diese Effekte, und die Aufmerksamkeit der Kommunikationspartner kann zwischen Beziehungs- und Aufgabendimension verteilt werden.
  • Das HPM geht von einer sich durch Feedback verstärkenden selbsterfüllenden Prophezeiung zwischen den Kommunikationspartnern aus.
  • Das HPM ist technologiefreundlicher, jedoch müssen aktuelle Medienentwicklungen weiterentwickelt werden.

Das Social Identity Model of De-Individuation

  • Das SIDE-Modell untersucht den Einfluss sozialer und personaler Identität auf das Handeln in der CvK und die Auswirkungen visueller Anonymität und physischer Isolation.
  • Das Modell wird durch zwei Determinanten bestimmt:
  • Gruppenzugehörigkeit
  • De-Individuation

5.3 Sozial-kognitive Prozesse

  • Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und Instagram dienen als Plattformen für die Mitteilung von Informationen, die auch eine Botschaft über den Nutzer selbst vermitteln.
  • Die Art und Weise, wie wir uns selbst sehen, beeinflusst unsere Kommunikation und Selbstwahrnehmung.
  • Selbstoffenbarung (Self-Disclosure) bezeichnet jegliche Information über die eigene Person, die man öffentlich teilt.
  • Im Internet gleichen Nutzer die Beschränktheit der CvK kreativ aus, z. B. durch Emoticons oder den richtigen Medienmix.
  • Studien zeigen unterschiedliche Ergebnisse zur Selbstoffenbarung in CvK und Face-to-Face-Kommunikation, wobei in der CvK die Hemmschwelle sinkt ist.
  • Selbstdarstellung wird als das Bemühen verstanden, den Eindruck zu steuern, man bei anderen hinterlässt.
  • Die verschiedenen Möglichkeiten des Internets bieten eine ideale Plattform für das Identitätsmanagement, wodurch die Grenze zwischen Medienrezeption und -produktion verschwimmt.
  • User versuchen sich in sozialen Netzwerken im Allgemeinen , immer im guten Licht darzustellen.

5.4 Kognitive Medienwirkung

  • Der Agenda-Setting-Ansatz untersucht die Folgen der medienspezifischen Auswahl und Gewichtung von Themen und lenken ist eine der wichtigsten Theorien der Medienwirkungsforschung.
  • Die Medien konstruieren eine Relevanz von Themen, die dadurch dringlich und real erscheint, dass über sie berichtet wird.
  • Die Agenda-Setting-Theorie besagt, dass Medien die Sichtweise der Nutzer auf bestimmte Probleme oder Themen lenken.
  • Es werden drei Hauptagenden unterschieden:
  • Media Agenda stellt eine Strukturierung des Inhalts vorn
  • Public Agenda von der die Themen ermittelt werden, die die Bevölkerung als relevant erachtet
  • Real-World-Indikatoren das dieThemen wie Umwelt oder wirtschaftliche Entwicklung liefern.

Framing

  • Unterscheidet zwischen Medien-Frames, welche die Perspektiven-vorgaben durch die Medien sind und Rezipienten-Frames, also der Wahrnehmung durch die Rezipienten.
  • Framing-Effekte lassen sich besonders gut am Beispiel von Gesundheits- oder Verkehrssicherheitskampagnen veranschaulichen.
  • Der Furcht-Appell wird als Loss Frame genutzt, um die Verluste und Schäden für den Nutzer zu verdeutlichen

Priming

  • Das Konzept des Priming (Bahnung) beschreibt den „kognitiven Prozess, bei dem durch einen vorausgehenden Medienstimulus (den sog. „Prime') die Verfügbarkeit von im Gedächtnis gespeicherten Wissenseinheiten temporär erhöht wird.
  • Der Prime, also der erste abgesetzte Stimulus, beeinflusst die Aktivierung von verwandten Netzwerkknoten.
  • Der Priming-Effekt hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Stärke des Primes
  • Die Wirkung verstärkt sich, wenn der Prime länger oder häufiger dargestellt wird und der Abstand möglichst kurzgehalten ist. Daher beschreibt Priming hauptsächlich die kurzfristige Auswirkung der Mediennutzung, die direkt im Anschluss feststellbar ist.

Die sozial-kognitive Theorie von Albert Bandura

  • Albert Bandura beschäftigt sich mit sozialem Lernen, also dem Lernen am Modell, kann über Dritte erfolgen.
  • Bandura überträgt das Prinzip des Modelllernens seiner sozial-kognitiven Theorie der Massenkommunikation auf die Wirkung von Medien. Laut seiner Theorie können Medien-Akteure uns auf zwei Arten beeinflussen ist: -Soziale Vergleichsmaßstab -Soziale Vorbild-funktion
  • Selbstwirksamkeit beschreibt die Erwartung einer Person, bestimmte Handlungen erfolgreich durchführen zu können, die zur Erreichung eines Ziels notwendig sind.

Das Elaboration-Likelihood-Modell

  • Elaboration-Likelihood-Modell ist das einfluss-reichste psychologische Modell im Bereich Persuasion und Einstellungsänderung.
  • Das ELM geht dabei davon aus, dass aktive Denkprozesse einen wesentlichen Bestandteil von Einstellungsänderungen bilden. Der ELM teilt das in 2 Routen
  • zentrale Route eine intensive verarbeitet und mit Vorwissen in Zusammenhang gebracht wird
  • periphere Route nur gering beteiligt. Vielmehr sind periphere Hinweisreize wie Glaubwür-digkeit oder Attraktivität des Kommunikators maßgeblich für die mögliche Einstellungsän-derung

Indirekte Medienwirkung: die Schweigespirale

  • stellt die Annahme eine spezielle Meinung vorherrscht, die tatsächlich eine Minderheitenmeinung darstellt.
  • Elisabeth Noelle-Neumann vertritt dass Vertreter einer tatsächlichen Mehrheitsmeinung aus Furcht vor sozialer Isolation - schweigen
  • Die Theorie wird typischerweise mit dem sogenannten Eisenbahntest untersucht.

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