Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft
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Questions and Answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Determinationsthese am besten?

  • Journalistische Inhalte bestimmen die PR-Arbeit.
  • Die Medienberichterstattung ist unabhängig von PR-Aktivitäten.
  • Die PR-Arbeit kontrolliert weitgehend Themen und Zeitpunkte der Medienberichterstattung. (correct)
  • Medien und PR beeinflussen sich gegenseitig auf eine gleichberechtigte Weise.

Was ist das Kernmerkmal des Intereffikationsmodells?

  • Es betont die einseitige Dominanz der Medien über die PR.
  • Es beschreibt eine wechselseitige Beeinflussung und Ermöglichung von PR und Journalismus. (correct)
  • Es handelt sich um eine Theorie, die journalistischen Bias in den Mittelpunkt setzt.
  • Es fokussiert die unabhängige Existenz von PR und Journalismus.

Welche der folgenden Forschungsrichtungen gehört NICHT zu den Theorien der Nachrichtenauswahl?

  • Nachrichtenwertforschung
  • Gatekeeper-Forschung
  • News Bias Forschung
  • Uses-and-Gratifications-Ansatz (correct)

Was ist der Fokus der medienwissenschaftlichen Medientheorie?

<p>Die gesellschaftlichen und kulturellen Folgen von Medien. (C)</p> Signup and view all the answers

Was charakterisiert idealistische Konzepte in Bezug auf Medien?

<p>Medien beeinflussen Gesellschaft und Kultur, werden aber kaum selbst beeinflusst. (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein zentrales Merkmal der Nachrichtenwertforschung?

<p>Die Identifizierung von Kriterien, die eine Nachricht für Medien relevant machen. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt die Gatekeeper-Forschung am besten?

<p>Sie untersucht die Auswahl und Filterung von Nachrichten durch Journalisten und Redaktionen. (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein wesentlicher Unterschied zwischen idealistischen und realistische Konzepten in der Medienforschung?

<p>Idealistische Konzepte sehen Medien als unabhängige Kraft, während realistische Konzepte Medien als Spiegel gesellschaftlicher Bedingungen betrachten. (C)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten die 'Determinationsthese' im Kontext von PR und Journalismus?

<p>Je stärker der Einfluss der PR, desto geringer der Einfluss des Journalismus und umgekehrt. (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein Hauptmerkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gemäß dem Rundfunkstaatsvertrag und den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts?

<p>Die Gewährleistung einer Grundversorgung mit einem Mix aus Unterhaltung, Bildung und Kultur. (C)</p> Signup and view all the answers

Welches Konzept beschreibt die Angleichung von Inhalten privater und öffentlich-rechtlicher Sender?

<p>Konvergenz (D)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Entwicklungen hat die Medienlandschaft grundlegend verändert, laut dem Text?

<p>Neue Medienanbieter und Medienintermediäre. (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist die wichtigste Frage in der wiederkehrenden Debatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

<p>Wie sollen sich die Medien finanzieren? (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage trifft am ehesten auf die Programmstrukturen der öffentlich-rechtlichen (ÖR) und privaten Rundfunksender (PR) zu?

<p>ÖR-Programme ähneln sich stark in ihrer Struktur, die vier PR-Programme jedoch nicht. (B)</p> Signup and view all the answers

Was sind 'Medienintermediäre' im Kontext der aktuellen Medienlandschaft?

<p>Akteure, die den Zugang zu Medieninhalten eröffnen, wie Google oder Facebook. (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein Kennzeichen der Debatte über die Qualität von Medien, die in dem Text erwähnt wird?

<p>Sie reicht bis in die Einführung des Fernsehens in den 1980er Jahren zurück. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt am besten die Hauptidee des kommunikativen Handelns nach Jürgen Habermas?

<p>Es zielt auf eine rationale Verständigung ab, die auf der Erfüllung von Geltungsansprüchen basiert. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Bedingungen zählt nicht zu den Geltungsansprüchen im kommunikativen Handeln nach Habermas?

<p>Der Sender ist in der Lage, die kommunikative Interaktion zu manipulieren. (A)</p> Signup and view all the answers

Was bedeutet der Begriff 'Mediatisierung' im Kontext von Medien?

<p>Die zunehmende Integration von Medien in alle Lebensbereiche. (D)</p> Signup and view all the answers

Was sind laut der Kanalreduktions-These die potenziellen Folgen, wenn zwischen Kommunikationspartnern technische Medien treten?

<p>Die Vielfalt der menschlichen Wahrnehmung wird auf wenige Kanäle reduziert. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Konsequenzen wird nicht als eine langfristige Folge der Kanalreduktion in der Online-Kommunikation genannt?

<p>Eine Steigerung der Hemmungen in der Kommunikation. (C)</p> Signup and view all the answers

Wie werden Medien nach den Medienwahlregeln für die interpersonale Kommunikation ausgewählt?

<p>Im Zusammenspiel von sozial vermittelten und individuellen Faktoren. (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein wesentliches Merkmal strategischen Handelns im Vergleich zum kommunikativen Handeln nach Habermas?

<p>Das zielgerichtete Beeinflussen einer Situation ohne Wahrheitsanspruch. (D)</p> Signup and view all the answers

Warum ist es laut der Theorie des kommunikativen Handelns wichtig, dass Sprecher 'wahrhaftig' kommunizieren?

<p>Weil es die Glaubwürdigkeit des Senders und Basis für Vertrauen ist. (C)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Interaktionsmodell (nach Bentele, Liebert und Seeling)

Die Theorie postuliert, dass PR und Journalismus sich gegenseitig beeinflussen und ermöglichen. PR-Agenturen prägen oft Themen und Zeitpunkte von Medienberichten, während Journalisten wiederum die PR-Arbeit beeinflussen können.

Nachrichtenwertforschung

Diese Theorie besagt, dass die Medienberichterstattung von Faktoren beeinflusst wird, die die Aufmerksamkeit der Medien und des Publikums auf sich ziehen. Diese Faktoren, wie zum Beispiel die Relevanz, die Nähe zum Leser und die Emotionalität, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nachricht veröffentlicht wird.

Gatekeeper-Forschung

Die Gatekeeper-Forschung untersucht den Prozess, wie Journalisten als 'Gatekeeper' entscheiden, welche Nachrichten in die Medien gelangen. Sie analysieren, welche Kriterien Journalisten anwenden, um News auszuwählen und welche Faktoren ihren Entscheidungsprozess beeinflussen.

News Bias Forschung

Diese Forschungsrichtung untersucht, wie Medien durch die Vorannahmen, Überzeugungen und Werte von Journalisten und Redaktionen verzerrte Berichterstattung produzieren. Die Forschung analysiert, wie diese Verzerrungen die öffentliche Meinung beeinflussen können.

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Agenda-Setting-Forschung

Diese Theorie befasst sich damit, wie Medien die öffentlichen Themen und Meinungen beeinflussen. Die Forschung untersucht, wie Medien die gesellschaftliche Agenda (wichtige Themen) beeinflussen und welche Themen das Publikum für relevant hält.

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PR-System determiniert Nachrichten

Die Theorie besagt, dass Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit ein symbiotisches Verhältnis pflegen. Öffentlichkeitsarbeit beeinflusst oft die Themen und die Zeitpunkte der Medienberichterstattung.

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Nachrichtenfaktoren nach Galtung & Ruge

Die wichtigsten Nachrichtenfaktoren nach Galtung und Ruge sind Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass eine Nachricht veröffentlicht wird. Diese Faktoren bestimmen, welche Nachrichten Aufmerksamkeit erhalten und welche eher ignoriert werden.

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Medienwissenschaftliche Medientheorie

Die medienwissenschaftliche Medientheorie zielt darauf ab, die Folgen von Medien für Gesellschaft und Kultur zu analysieren. Die Forschung konzentriert sich auf die Makrowirkungen von Medien, also die weitreichenden Auswirkungen von Medien auf unsere gesellschaftliche Entwicklung.

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Landespressegesetze

Die Landespressegesetze regeln die Rechte und Pflichten von Journalisten in Deutschland. Sie stellen sicher, dass Journalisten ihre Arbeit frei und unabhängig ausführen können.

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Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland wird durch Beiträge finanziert. Die Legitimation dafür liegt in der Verpflichtung, ein vielfältiges Programm für die gesamte Gesellschaft anzubieten.

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Konvergenz im Medienbereich

Die Konvergenz im Medienbereich beschreibt die Annäherung der Programme privater und öffentlich-rechtlicher Sender.

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Qualitätsdebatte im Rundfunk

Die Qualitätsdebatte im deutschen Rundfunk beschäftigt sich mit den Anforderungen an die Qualität von Programmen. Sie reicht bis in die Einführung des Fernsehens in den 1980er Jahren zurück.

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Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist ein wiederkehrendes Thema in der Medienpolitik. Es wird immer wieder diskutiert, wie die Finanzierung in Zukunft aussehen soll.

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Normative Vorgaben im Medienrecht

Der Rundfunkstaatsvertrag und Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts regeln die rechtlichen Rahmenbedingungen für den deutschen Rundfunk.

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Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Das Bundesverfassungsgericht hat die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks definiert. Er soll die Grundversorgung mit Informationen, Bildung und Kultur gewährleisten.

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Veränderungen in der Medienlandschaft

Die Medienlandschaft hat sich in den letzten Jahren durch neue Medienanbieter und Akteure stark verändert. Dies stellt den traditionellen Rundfunk vor neue Herausforderungen.

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Kommunikatives Handeln

Kommunikatives Handeln ist eine besondere Form des sozialen Handelns, die sich auf das Senden und Empfangen von Botschaften mithilfe von Kommunikationsmitteln fokussiert. Es beinhaltet die Interaktion und das gegenseitige Verstehen zwischen den Beteiligten.

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Theorie des kommunikativen Handelns

Die Theorie des kommunikativen Handelns von Jürgen Habermas unterscheidet zwischen kommunikativem und instrumentellem Handeln. Kommunikatives Handeln zielt auf Verständigung und Konsens, während instrumentelles Handeln auf die effektive Erreichung eines Ziels ausgerichtet ist.

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Geltungsansprüche

Um eine gelungene Kommunikation zu ermöglichen, müssen vier Geltungsansprüche erfüllt sein. Der Sprecher muss sich verständlich ausdrücken (grammatikalisch korrekt), seine Aussagen müssen wahr sein, die Inhalte müssen ehrlich und authentisch sein, sowie das Handeln des Sprechers muss den geltenden gesellschaftlichen Normen entsprechen.

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Mediatisierung

Mediatisierung beschreibt den Prozess, in dem Medien und mediale Kommunikation immer stärker in alle Bereiche des Lebens integriert werden. Dies betrifft soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Bereiche.

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Kanalreduktions-These

Die Kanalreduktions-These besagt, dass die Kommunikation durch den Einsatz von Technik und Medien eingeschränkt wird. Dies liegt daran, dass die Vielfalt der menschlichen Wahrnehmung auf wenige Sinneskanäle reduziert wird, beispielsweise beim Telefonieren.

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Folgen von Mediennutzung

Die Nutzung von Medien zur Kommunikation kann sowohl positive als auch negative Folgen haben. Der Verlust von sozialen Kontext-Zeichen kann zu Enthemmung führen, gleichzeitig kann die Online-Kommunikation zu größerer Intimität führen. Die zunehmende Anonymität birgt jedoch die Gefahr von Missbrauch.

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Medienwahlregeln

Medienwahlregeln legen fest, welche Kommunikationsformen in bestimmten Situationen erlaubt sind. Die Wahl eines Mediums basiert weder auf rein rationalen noch subjektiven Faktoren, sondern auf einem Zusammenspiel von gesellschaftlichen Normen.

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Strategisches Handeln

Strategisches Handeln bezeichnet eine Form des Handelns, bei der die Geltungsansprüche des kommunikativen Handelns nicht erfüllt sind. Es geht um Manipulation und Überredung, anstatt um ehrliche und offene Kommunikation.

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Study Notes

Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft

  • Die Lasswell-Formel beschreibt die Kommunikation als Antwort auf fünf Fragen: Wer sagt was, in welchem Kanal, zu wem und mit welchem Effekt?
  • Forschungsgebiete umfassen:
    • Kommunikator- und Journalismusforschung (Wer sagt was?)
    • Aussagen- und Inhaltsanalyse (Was sagt er?)
    • Medienforschung (In welchem Kanal?)
    • Mediennutzungsforschung (Zu wem?)
    • Medienwirkungsforschung (Mit welchem Effekt?)

Medien- und Kommunikationswissenschaftliche Perspektiven

  • Die Medienwissenschaft beschäftigt sich mit der Übersetzung von Literatur und Theater in andere Medien.
  • Die Kommunikationswissenschaft befasst sich mit der Kommunikation zwischen Menschen, sowie deren Bedingungen, Folgen, Möglichkeiten und Störungen.
  • Sie ist interdisziplinär und bezieht Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen (z.B. Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft) ein.

Theorien- und Methodenpluralismus

  • Die Kommunikationswissenschaft verwendet eine Vielzahl von Theorien und Methoden.
  • Sie kombiniert historisch-hermeneutische und interpretative Verfahren mit quantifizierenden und qualitativen Methoden (z.B. Inhaltsanalysen, Befragungen, Experimente).

Interdisziplinäre Bezüge und Teildisziplinen

  • Die Kommunikationswissenschaft ist eine Sozialwissenschaft, die Bezüge zu anderen Fächern (z.B. Soziologie, Psychologie, Rechtswissenschaft) hat.
  • Es gibt verschiedene Teildisziplinen wie Medienpsychologie, Mediengeschichte, Medienwirtschaft usw.

Fachgesellschaften und Veröffentlichung

  • Die International Communication Association (ICA) und die European Communication Research and Education Association (ECREA) sind wichtige Fachgesellschaften.
  • Wissenschaftliche Ergebnisse werden in Fachzeitschriften und Büchern veröffentlicht.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPK) ist eine wichtige deutsche Fachgesellschaft.

Kommunikation nach Merten (1977)

  • Die Individualkommunikation ist wechselseitig, intentional, präsent und sprachlich, mit Wirkung und Reflexion.
  • Sie ist gekennzeichnet durch die Merkmale Wechseliseit, Intentionalität, Anwesenheit, Sprachlichkeit, Wirkung und Reflexivität.

Medien der Kommunikation

  • Medien lassen sich nach Kommunikator- und Empfängerbeteiligung, technisch-materielle Träger(z.B. Papier), Nutzung moderner Techniken (z.B. Internet) und Individual-, Massen- oder Hybridmedien kategorisieren.
  • Kommunikation kann über verschiedene Kanäle (Sinnesmodalitäten) erfolgen, wie z.B. auditiver, visueller und taktiler Kanal.

Massenkommunikation

  • Massenkommunikation ist eine Kommunikation, bei der eine Botschaft öffentlich, indirekt und einseitig an ein disperses Publikum verbreitet wird.
  • Ein disperses Publikum ist ein Publikum, das unüberschaubar und geographisch verstreut ist.

Interpersonale Kommunikation

  • Die Humankommunikation unterscheidet sich von tierischer Kommunikation durch die Verwendung von Symbolen und Symbolen, die sozial ausgehandelt sind.
  • Der Symbolische Interaktionismus unterstellt, dass das Handeln von Menschen auf der Wechselwirkung miteinander basieren und die Bedeutung von Symbolen (Sprache) und deren gemeinsame Konstruktion in der Kommunikation wichtig ist.
  • Verhalten ist eine Reaktion auf einen Reiz, Handeln ist zielorientiert und reflektiert.
  • Kommunikatives Handeln ist ein Sonderfall von sozialem Handeln, bei dem die Akteure ihre Handlungen an den potentiellen Handlungen der anderen (Kooperation, Konflikt usw.) orientieren und ausrichten.

Unterschied zwischen Verhalten und Handeln

  • Verhalten ist eine unreflektierte Reaktion auf einen Reiz, Handeln dagegen ist zielorientiert, reflektiert und sozial eingebettet.

Kommunikationswissenschaftliche Forschung

  • Die Kommunikationswissenschaft ist eine empirisch und theoretisch arbeitende Sozialwissenschaft.
  • Unterschiedliche Forschungsmethoden, wie z.B. die Inhaltsanalyse, werden angewandt.
  • Es gibt unterschiedliche Perspektiven auf Kommunikation und Medien.
  • Die Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich mit gesellschaftlichen, kulturellen und subjektiven Folgen und Bedingungen von Kommunikation.

Mediennutzungsforschung

  • Mediennutzung ist die Voraussetzung für Medieneffekte.
  • Es gibt unterschiedliche Konzepte, wie z.B. die Uses-and-Gratifications-Theorie, die die Gründe und Motive für die Mediennutzung betont.
  • Die Mediennutzung ist individuell und sozial beeinflusst.
  • Die Massenmedien erreichen zuerst Meinungsführer, welche die Informationen dann an die Allgemeinheit weitergeben.

Medieneffekte

  • Medien können auf Individuen und die Gesellschaft unterschiedlich wirken.
  • Die Kultivierungstheorie betrachtet, wie die Medien die Realität für den Zuschauer verzerrt darstellen.
  • Die Agenda-Setting-Theorie konzentriert sich auf die Themensetzung in den Medien.
  • Die Nachrichtenwert-Forschung analysiert, welche Faktoren die Auswahl von Nachrichten beeinflussen.
  • Die Gatekeeper-Forschung untersucht, wie Nachrichten von verschiedenen Instanzen (Gates, Redaktionen usw.) selektiert werden.
  • Eine Dissonanz entsteht, wenn jemand Informationen entgegennimmt, die seinen eigenen Einstellungen widersprechen.

Gesundheitskommunikation

  • Gesundheitskommunikation umfasst verschiedene Formen der Kommunikation, die Gesundheit und Krankheit betreffen.
  • Es gibt verschiedene Ebenen der Gesundheitskommunikation (intrapersonal, interpersonal, Gruppen, Organisationen, Massenmedien).
  • Die Kommunikation mit, um oder durch Medien trägt zu der sozialen Konstruktion von Gesundheit & Krankheit bei.
  • Forschung zum Thema Gesundheitskommunikation berücksichtigt die verschiedenen Dimensionen (Who/What/How/Whom/Effect).

Evidenzbasierung

  • Evidenzbasierung in der Medizin setzt auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.
  • Eine Evidenzpyramide zeigt die unterschiedliche Qualität von Studienergebnissen.
  • Jede Ebene in der Pyramide hat eine andere Bedeutung und einen anderen Nachweisgrad für die Evidenz.

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Dieses Quiz behandelt die verschiedenen Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft, einschließlich der Lasswell-Formel und ihrer fünf grundlegenden Fragen. Zudem beleuchtet es die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie deren interdisziplinären Ansatz. Teste dein Wissen über die Theorien und Methoden in diesem Bereich!

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