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Questions and Answers
Welche Beschreibung trifft nicht auf Schizophrenie zu?
Welche Beschreibung trifft nicht auf Schizophrenie zu?
- Schizophrenie beinhaltet multiple Persönlichkeiten. (correct)
- Schizophrenie ist eine Störung des Denkens.
- Schizophrenie führt zu Wahnphänomenen.
- Schizophrenie kann Halluzinationen hervorrufen.
Schizophrenie ist rein organisch bedingt und kann therapeutisch kaum behandelt werden.
Schizophrenie ist rein organisch bedingt und kann therapeutisch kaum behandelt werden.
False (B)
Nennen Sie zwei Symptome der Positivsymptomatik bei Schizophrenie.
Nennen Sie zwei Symptome der Positivsymptomatik bei Schizophrenie.
Wahn und Halluzinationen
Schizophrenie wird unter F___ in der ICD-10 kodiert.
Schizophrenie wird unter F___ in der ICD-10 kodiert.
Ordnen Sie die folgenden Symptome der richtigen Klassifikation zu:
Ordnen Sie die folgenden Symptome der richtigen Klassifikation zu:
Welche Aussage über die Symptomatik der Schizophrenie ist korrekt?
Welche Aussage über die Symptomatik der Schizophrenie ist korrekt?
Das Verständnis von Schizophrenie hat sich in den letzten Jahren verbessert.
Das Verständnis von Schizophrenie hat sich in den letzten Jahren verbessert.
Was ist ein Beispiel für eine Negativsymptomatik bei Schizophrenie?
Was ist ein Beispiel für eine Negativsymptomatik bei Schizophrenie?
Welche der folgenden Symptome sind keine Schizophrenie-Symptome?
Welche der folgenden Symptome sind keine Schizophrenie-Symptome?
Die prämorbide Phase ist die Phase, in der die Symptome der Schizophrenie bereits ausgeprägt sind.
Die prämorbide Phase ist die Phase, in der die Symptome der Schizophrenie bereits ausgeprägt sind.
Nennen Sie zwei Symptome aus der Gruppe der 'negativen Symptome'.
Nennen Sie zwei Symptome aus der Gruppe der 'negativen Symptome'.
Die ___________ Phase beschreibt die Zeit, in der unspezifische Symptome auftreten, bevor die Schizophrenie voll ausgeprägt ist.
Die ___________ Phase beschreibt die Zeit, in der unspezifische Symptome auftreten, bevor die Schizophrenie voll ausgeprägt ist.
Ordnen Sie die Symptome den entsprechenden Gruppen zu:
Ordnen Sie die Symptome den entsprechenden Gruppen zu:
Welches der folgenden Kriterien ist nicht Teil der Diagnose einer Schizophrenie gemäß DSM-5?
Welches der folgenden Kriterien ist nicht Teil der Diagnose einer Schizophrenie gemäß DSM-5?
Eine akute schizophreniforme psychotische Störung kann diagnostiziert werden, wenn die Symptome weniger als einen Monat bestehen.
Eine akute schizophreniforme psychotische Störung kann diagnostiziert werden, wenn die Symptome weniger als einen Monat bestehen.
Was ist ein bedeutender Unterschied zwischen ICD-10 und DSM-5 bei der Schizophrenie-Diagnose?
Was ist ein bedeutender Unterschied zwischen ICD-10 und DSM-5 bei der Schizophrenie-Diagnose?
Die ___________ Phase folgt auf die akute Phase und ist gekennzeichnet durch Antriebslosigkeit und Rückzug.
Die ___________ Phase folgt auf die akute Phase und ist gekennzeichnet durch Antriebslosigkeit und Rückzug.
Welche der folgenden Aussagen ist eine positive Prognosefaktor für Schizophrenie?
Welche der folgenden Aussagen ist eine positive Prognosefaktor für Schizophrenie?
Eine Schizophrenie kann nicht auf eine medizinische Erkrankung oder Substanzgebrauch zurückgeführt werden.
Eine Schizophrenie kann nicht auf eine medizinische Erkrankung oder Substanzgebrauch zurückgeführt werden.
Nennen Sie eine mögliche Restsymptomatik bei chronischer Schizophrenie.
Nennen Sie eine mögliche Restsymptomatik bei chronischer Schizophrenie.
Patienten mit Schizophrenie können in der ___________ Phase symptomfrei sein.
Patienten mit Schizophrenie können in der ___________ Phase symptomfrei sein.
Ordnen Sie die Schizophrenie-Kriterien den korrekten Kriteriengruppen zu:
Ordnen Sie die Schizophrenie-Kriterien den korrekten Kriteriengruppen zu:
Welche der folgenden Gruppen von Symptomen ist kein Teil der DSM-5 Diagnose?
Welche der folgenden Gruppen von Symptomen ist kein Teil der DSM-5 Diagnose?
Etwa 40 % der Betroffenen erleben zunehmende Symptomresiduen im Verlauf.
Etwa 40 % der Betroffenen erleben zunehmende Symptomresiduen im Verlauf.
Was beschreibt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell?
Was beschreibt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell?
Hoch-EE bedeutet, dass Familienmitglieder wenig Kritik oder Feindseligkeit zeigen.
Hoch-EE bedeutet, dass Familienmitglieder wenig Kritik oder Feindseligkeit zeigen.
Nenne einen häufigen psychischen Stressor, der zur Entwicklung von Schizophrenie beitragen kann.
Nenne einen häufigen psychischen Stressor, der zur Entwicklung von Schizophrenie beitragen kann.
Familien mit hoher emotionaler Kritik haben ein erhöhtes Risiko für ___ .
Familien mit hoher emotionaler Kritik haben ein erhöhtes Risiko für ___ .
Ordne die Begriffe den passenden Beschreibungen zu:
Ordne die Begriffe den passenden Beschreibungen zu:
Welche Technik wird zur Diagnostik von Schizophrenie in der akuten Phase vorgeschlagen?
Welche Technik wird zur Diagnostik von Schizophrenie in der akuten Phase vorgeschlagen?
Ein Symptomtagebuch kann bei der Behandlung von Schizophrenie hilfreich sein.
Ein Symptomtagebuch kann bei der Behandlung von Schizophrenie hilfreich sein.
Was können negative Selbstschemata fördern?
Was können negative Selbstschemata fördern?
Ein wichtiger Faktor für die Diagnostik ist die ___.
Ein wichtiger Faktor für die Diagnostik ist die ___.
Ordne die Behandlungsmethoden den Zielen zu:
Ordne die Behandlungsmethoden den Zielen zu:
Welches Symptom gehört nicht zu den Primärsymptomen der Schizophrenie?
Welches Symptom gehört nicht zu den Primärsymptomen der Schizophrenie?
Eine emotionale Überfürsorglichkeit kann positive Auswirkungen auf den Patienten haben.
Eine emotionale Überfürsorglichkeit kann positive Auswirkungen auf den Patienten haben.
Warum ist die Differenzialdiagnostik bei Schizophrenie besonders wichtig?
Warum ist die Differenzialdiagnostik bei Schizophrenie besonders wichtig?
Die ___ sind wichtig für die Identifikation der aufrechterhaltenden Faktoren der Störung.
Die ___ sind wichtig für die Identifikation der aufrechterhaltenden Faktoren der Störung.
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Study Notes
Vorstellung der Schizophrenie
- Schizophrenie ist eine komplexe Störung des Denkens, Wahrnehmens und Fühlens, keine multiple Persönlichkeit.
- Die Störung wird oft falsch verstanden, was zu Angst und Vorurteilen führt.
- Früher galt Schizophrenie als rein organisch bedingt, heute gibt es jedoch effektive Behandlungsansätze, wie z.B. die kognitiv-verhaltenstherapeutische (KVT) Intervention.
Symptomatik und Klassifikation
- Positivsymptomatik: Symptome, die normalerweise nicht vorhanden sein sollten, wie z.B. Wahn.
- Negativsymptomatik: Psychische Funktionen, die wenig oder gar nicht vorhanden sind, aber vorhanden sein sollten, wie z.B. Anhedonie.
- Schizophrenie ist aufgrund der einzigartigen Symptomatik gut diagnostizierbar.
- Wahn, Halluzinationen und formale Denkstörungen treten fast ausschließlich bei Schizophrenie auf.
- ICD-10 klassifiziert schizophrene Störungen unter F20, mit verschiedenen Unterarten.
- Allgemeine Diagnosekriterien (ICD-10): Mindestens ein eindeutiges Symptom aus einer von drei Gruppen (Gedankenlautwerden, Kontrollwahn, Wahnwahrnehmungen) und mindestens zwei Symptome aus fünf Gruppen (Halluzinationen, Gedankenabreißen, katatone Symptome, negative Symptome, Dauer des Symptoms).
- DSM-5 hingegen erfordert mindestens sechs Monate mit Symptomen, einschließlich der Prodromalphase.
Verlauf der Schizophrenie
- Prämorbide Phase: Vulnerabilitäts- und Stressfaktoren können schon vor Beginn der Symptomatik vorhanden sein.
- Prodromalphase: Unspezifische Symptome wie Gedankengänge, Ängste und Interessenverlust treten auf, die diagnostisch schwierig sind.
- Akute oder floride Phase: Das Störungsbild ist in dieser Phase voll ausgeprägt.
- Postakute Phase: Antriebslosigkeit, Rückzug und Gefühlslosigkeit prägen diese Phase.
- Remission: Der Patient kann symptomfrei sein.
- Rezidiv: Erneutes Auftreten der Krankheit.
- Restsymptome: Anhaltende Symptome, die sich im chronischen Verlauf verstärken können.
- Prognose: 20% der Patienten erleben nur eine Episode, 30% haben weitere Episoden ohne Einschränkungen, 10% haben Einschränkungen, die stabil bleiben, und 40% erleben zunehmende Restsymptome mit erheblichen Einschränkungen.
- Günstige Prognosefaktoren: Gute soziale Einbettung, weibliches Geschlecht, akuter Störungsbeginn, überwiegend positive Symptome, geringe Belastungen, affektive Störungen, akuter Beginn und kurze Dauer der akuten Phase, ländlicher Hintergrund, Entwicklungsland, wenig Kritik und Überfürsorglichkeit in der häuslichen Umgebung.
- Risikofaktoren: Genetik, Geburtskomplikationen, mütterliche Erkrankungen während der Schwangerschaft, kindliche Belastungen, Traumata, chronischer sozialer Stressor (Expressed Emotions).
Erklärungsmodelle
- Vulnerabilitäts-Stress-Modell: Genetische Veranlagung, familiäre Faktoren und Lebensumstände führen zu einer Anfälligkeit. Stress kann die Krankheit auslösen.
- Negative Selbstschemata, kognitive Verzerrungen und negative Gefühle spielen eine bedeutende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Störung.
Diagnostik
- Akute oder postakute Phase: Patienten suchen in dieser Phase häufig Hilfe.
- Frühzeitige Erkennung der Schizophrenie in der Prodromalphase ist schwierig, aufgrund der unspezifischen Symptome.
- Diagnostik in der akuten Phase: Gesprächsführung (freies Interview) ist in dieser Phase hilfreich.
- Identifizierung der aufrechterhaltenden Faktoren und Art der Störung ist essenziell für eine erfolgreiche Behandlung.
- Symptomtagebücher können unterstützen.
- Strukturierte klinische Interviews können hilfreich sein.
- Differenzialdiagnostik ist wichtig, aufgrund der Ähnlichkeiten zu anderen Psychosen, wie z.B. schwerer Depression mit psychotischen Symptomen oder substanzinduzierten Psychosen.
- Diagnosemitteilung erfordert Empathie und Fingerspitzengefühl, da die Diagnose häufig mit Angst und Widerstand beim Patienten verbunden ist.
Therapeutisches Vorgehen
- Ziel der KVT: Reduktion der Symptome, der damit verbundenen Beeinträchtigungen und Einschränkungen im Funktionsniveau.
- Guter Aufbau der therapeutischen Beziehung ist wichtig, da Patienten häufig skeptisch gegenüber dem Behandler eingestellt sind.
- Verhaltenstherapie: Zielgerichtete Bearbeitung der negativen Selbstschemata, kognitiven Verzerrungen und negativen Gefühle.
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