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Questions and Answers
Was sind First Messenger in der Zellkommunikation?
Was sind First Messenger in der Zellkommunikation?
- Intrazelluläre Botenstoffe
- Peptidhormone
- Metabolite der Zelle
- Extrazelluläre Signalmoleküle (correct)
Wie werden Peptidhormone im Körper inaktiviert?
Wie werden Peptidhormone im Körper inaktiviert?
- Durch enzymatische Reaktionen im Blut
- Durch Abbau in den Nieren
- Durch Hydrierung in der Leber
- Direkt im Erfolgsorgan durch Proteolyse (correct)
Welche Aussage beschreibt am besten die Reaktionen, die durch Liganden ausgelöst werden?
Welche Aussage beschreibt am besten die Reaktionen, die durch Liganden ausgelöst werden?
- Sie sind spezifisch, da Zielzellen unterschiedliche Enzyme besitzen. (correct)
- Sie sind immer unabhängig von der Rezeptorausstattung der Zielzellen.
- Sie sind gleichmäßig in allen Zellen verteilt und homogener Natur.
- Sie führen immer zur Aktivierung von Steroidhormonen.
Was geschieht mit Steroidhormonen in den Hepatozyten?
Was geschieht mit Steroidhormonen in den Hepatozyten?
Was ist eine Gemeinsamkeit zwischen vielen First Messengern?
Was ist eine Gemeinsamkeit zwischen vielen First Messengern?
Wie erfolgt die Signalweiterleitung innerhalb der Zelle?
Wie erfolgt die Signalweiterleitung innerhalb der Zelle?
Was führt zur spezifischen Reaktion auf einen Liganden?
Was führt zur spezifischen Reaktion auf einen Liganden?
Wie wird die Menge der extrazellulären Signalmoleküle beschrieben?
Wie wird die Menge der extrazellulären Signalmoleküle beschrieben?
Was sind Beispiele für Steroidhormone?
Was sind Beispiele für Steroidhormone?
Welche Aussage beschreibt eine primäre Störung der Hormonproduktion?
Welche Aussage beschreibt eine primäre Störung der Hormonproduktion?
Was geschieht, wenn ein Hormon-Rezeptor-Komplex im Zellkern gebildet wird?
Was geschieht, wenn ein Hormon-Rezeptor-Komplex im Zellkern gebildet wird?
Wie werden lipophile Hormone im Blut transportiert?
Wie werden lipophile Hormone im Blut transportiert?
Was sind Schilddrüsenhormone?
Was sind Schilddrüsenhormone?
Wie verändern sich die Hormonspegel bei sekundären Störungen?
Wie verändern sich die Hormonspegel bei sekundären Störungen?
Was passiert bei einer Störung der Hormonproduktion?
Was passiert bei einer Störung der Hormonproduktion?
Was charakterisiert die Struktur lipophiler Hormone?
Was charakterisiert die Struktur lipophiler Hormone?
Was passiert nach der Bindung eines lipophilen Hormons an seinen Rezeptor im Zellkern?
Was passiert nach der Bindung eines lipophilen Hormons an seinen Rezeptor im Zellkern?
Welche der folgenden Aussagen beschreibt den Mechanismus der Hormonrezeptoren am besten?
Welche der folgenden Aussagen beschreibt den Mechanismus der Hormonrezeptoren am besten?
Welches der folgenden Hormone aktiviert Rezeptoren, die in der Zellkern-DNA gebunden sind?
Welches der folgenden Hormone aktiviert Rezeptoren, die in der Zellkern-DNA gebunden sind?
Welche Rezeptoren müssen Dimerisierungsprozesse durchlaufen, um an regulatorische Sequenzen zu binden?
Welche Rezeptoren müssen Dimerisierungsprozesse durchlaufen, um an regulatorische Sequenzen zu binden?
Was bewirken Hormon-Rezeptor-Komplexe im Zellkern?
Was bewirken Hormon-Rezeptor-Komplexe im Zellkern?
Welche Struktur ist bei der Dimerisierung der Rezeptoren für 9-cis-Retinsäure und all-trans-Retinsäure entscheidend?
Welche Struktur ist bei der Dimerisierung der Rezeptoren für 9-cis-Retinsäure und all-trans-Retinsäure entscheidend?
Welcher Rezeptor hat immer die 5'-Position bei der Bildung von Dimeren?
Welcher Rezeptor hat immer die 5'-Position bei der Bildung von Dimeren?
Was wird durch die Bindung von Hormonen an ihre Rezeptoren in der DNA hervorgerufen?
Was wird durch die Bindung von Hormonen an ihre Rezeptoren in der DNA hervorgerufen?
Was geschieht unmittelbar nach der Bindung des Liganden an enzymgekoppelte Rezeptoren?
Was geschieht unmittelbar nach der Bindung des Liganden an enzymgekoppelte Rezeptoren?
Wie erfolgt die Aktivierung der intrazellulären Tyrosinkinasedomänen?
Wie erfolgt die Aktivierung der intrazellulären Tyrosinkinasedomänen?
Welche Funktion erfüllen die phosphorylierten Tyrosinreste der Rezeptordomänen?
Welche Funktion erfüllen die phosphorylierten Tyrosinreste der Rezeptordomänen?
Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Funktion von Rezeptor-Serin-/Threoninkinasen?
Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Funktion von Rezeptor-Serin-/Threoninkinasen?
Was ist die Rolle von Guanylatzyklasen in der Signaltransduktion?
Was ist die Rolle von Guanylatzyklasen in der Signaltransduktion?
Was bewirken STAT-Dimerstrukturen im Zellkern?
Was bewirken STAT-Dimerstrukturen im Zellkern?
Welche der folgenden Rezeptoren verwenden den JAK-STAT-Signaltransduktionsweg?
Welche der folgenden Rezeptoren verwenden den JAK-STAT-Signaltransduktionsweg?
Was geschieht, wenn ein Hormon an den Rezeptor bindet?
Was geschieht, wenn ein Hormon an den Rezeptor bindet?
Was ist die Rolle des Second Messengers in der Signalübertragung?
Was ist die Rolle des Second Messengers in der Signalübertragung?
Welches Protein bindet über die SH2-Domäne an phosphorylierte Tyrosinreste?
Welches Protein bindet über die SH2-Domäne an phosphorylierte Tyrosinreste?
Welches Element ist nicht Teil des Wirkmechanismus hydrophiler Hormone?
Welches Element ist nicht Teil des Wirkmechanismus hydrophiler Hormone?
Welchen Prozess beschreibt die Aktivierung intrazellulärer Botenstoffe?
Welchen Prozess beschreibt die Aktivierung intrazellulärer Botenstoffe?
Was sind Spacer in Bezug auf die Rezeptordomänen?
Was sind Spacer in Bezug auf die Rezeptordomänen?
Welche Aussage über hydrophile Hormone ist korrekt?
Welche Aussage über hydrophile Hormone ist korrekt?
Was führt in der Zelle zur spezifischen Antwort auf ein Hormon?
Was führt in der Zelle zur spezifischen Antwort auf ein Hormon?
Was geschieht während der Signalübertragung nach der Hormondissoziation?
Was geschieht während der Signalübertragung nach der Hormondissoziation?
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Study Notes
Signalmoleküle und Rezeptoren
- Die Vielzahl der extrazellulären Signalmoleküle (First Messenger) spiegelt sich in der großen Anzahl von Rezeptoren wider, an die diese binden.
- Die Information wird über eine begrenzte Anzahl von Signaltransduktionswegen in der Zelle weitergeleitet, viele First Messenger aktivieren die gleichen Second Messenger.
- Die Zellen reagieren dennoch spezifisch auf Liganden, da sie unterschiedliche Ausstattung mit Enzymen und Proteinen aufweisen.
- Signaltransduktionswege sind oft miteinander vernetzt, die Reaktion hängt von der Summe der beteiligten Signale ab.
Hormon Inaktivierung und Wirkdauer
- Die Inaktivierung von Hormonen erfolgt meist im Erfolgsorgan oder in der Leber.
- Peptidhormone werden durch Proteolyse in Aminosäuren gespalten, die im Stoffwechsel weiterverwendet werden.
- Steroidhormone werden durch Hydrierung der Doppelbindungen in Hepatozyten inaktiviert.
Störungen der Hormonproduktion
- Eine Überproduktion oder ein Mangel an Hormonen kann durch primäre oder sekundäre Störungen verursacht werden.
- Bei primären Störungen ist die periphere Hormondrüse betroffen und produziert zu viel oder zu wenig Hormon.
- Die Freisetzung von glandotropen Hormonen und Releasing-Hormonen ist durch eine Rückkopplung des Hormonspiegels supprimiert oder erhöht.
- Bei sekundären Störungen ist der Überschuss bzw. Mangel an Effektorhormon auf eine gestörte Stimulation der peripheren Hormondrüse zurückzuführen.
Lipophile Hormone
- Lipophile Hormone haben eine geringe Löslichkeit im Blut und müssen an Transportproteine gebunden transportiert werden.
- Aufgrund ihrer lipophilen Eigenschaft können sie die Lipiddoppelschicht der Zellmembranen durchdringen.
- Sie gelangen über einfache oder erleichterte Diffusion oder im Komplex mit dem Transportprotein in das Zytosol der Zielzelle.
- Einige Hormone binden bereits im Zytosol an einen hoch spezifischen intrazellulären Hormonrezeptor.
- Die Bildung eines Hormon-Rezeptor-Komplexes führt zum Transport in den Zellkern, der als Transkriptionsfaktor wirkt.
Nucleäre Rezeptoren
- Hormone, die an nucleäre [Kern] Rezeptoren binden, werden als Transkriptionsfaktoren bezeichnet.
- Diese Rezeptoren sind im Zellkern lokalisiert und an die DNA gebunden.
- Nach der Bindung des Liganden bilden zwei Hormon-Rezeptor-Komplexe in der Regel ein Dimer.
- Das Dimer bindet an regulatorische Sequenzen auf der DNA von hormonsensitiven Genen (HRE) und interagiert mit der Transkriptionsmaschinerie.
- Dadurch wird die Expression des jeweiligen Gens verändert, z.B. wird die Synthese eines bestimmten Enzyms induziert oder reprimiert.
Membranständige Rezeptoren
- Die Bindung des Liganden auf der Membranaußenseite führt zu einer Konformationsänderung der intrazellulären Domäne des Rezeptors.
- Das führt je nach Rezeptor zur Öffnung von Ionenkanälen oder Aktivierung von Enzymen.
- Enzyme bilden intrazelluläre Botenstoffe (Second Messenger), die die Zellantwort hervorrufen.
G-Protein-gekoppelte Rezeptoren
- Sie werden in 4 Klassen (Gs, Gi, Gq und G12) eingeteilt.
- Aktivierung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren führt zur Aktivierung verschiedener Enzyme, die auf der intrazellulären Seite lokalisiert sind.
Enzymgekoppelte Rezeptoren
- Enzymgekoppelte Rezeptoren binden extrazellulär ein Signalmolekül.
- Die Bindung führt zur Aktivierung verschiedener Enzyme.
Rezeptortyrosinkinasen (RTK)
- RTKs sind Transmembranproteine, die auf der zytosolischen Seite eine Domäne mit Tyrosinkinaseaktivität besitzen.
- Die Signalweiterleitung erfolgt durch die folgenden Schritte:
- Bindung des Liganden führt zur Dimerisierung der Rezeptormoleküle.
- Die intrazellulären Tyrosinkinasedomänen der Rezeptoren phosphorylieren und aktivieren sich gegenseitig (Autophosphorylierung).
- Die Tyrosinkinasedomänen phosphorylieren andere Proteine in der Zelle.
- Die phosphorylierten Tyrosinreste der Rezeptordomänen dienen als Bindungsstellen für Signalproteine.
- Die phosphorylierten Tyrosinreste der Rezeptordomänen dienen als Bindungsstellen für Signalproteine.
JAK-STAT-Signaltransduktionsweg
- Der JAK-STAT-Signaltransduktionsweg wird von vielen Zytokinen verwendet.
- JAKs (Janus Kinase) werden durch Bindung von Liganden aktiviert.
- Aktivierte JAKs phosphorylieren STAT-Proteine (Signal Transducers and Activators of Transcription).
- STAT-Proteine dimerisieren und dienen im Zellkern als Transkriptionsaktivator für JAK-STAT-regulierte Gene.
Rezeptor-Serin-/Threoninkinasen
- Sie verfügen über eine intrinsische Serin-/Threoninkinase-Aktivität.
- Die Signalübertragung erfolgt durch Phosphorylierung von Transkriptionsfaktoren, die die Genaktivität direkt beeinflussen.
Guanylatzyklasen
- Guanylatzyklasen sind Hormonrezeptoren, die bei Aktivierung aus GTP den Second Messenger cGMP synthetisieren.
- Es gibt zwei Klassen von Guanylatzyklasen:
- Membrangebundene Guanylatzyklasen, die durch Peptide aktiviert werden.
- Zytosolische Guanylatzyklasen, die durch NO aktiviert werden.
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