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Questions and Answers
Was beschreibt die Pharmakokinetik?
Was beschreibt die Pharmakokinetik?
- Die Herstellung von Medikamenten.
- Was der Körper mit dem Wirkstoff macht. (correct)
- Wie der Wirkstoff den Körper beeinflusst.
- Die chemische Struktur des Wirkstoffs.
Bei der direkten Freisetzung muss sich der Wirkstoff zuerst aus einem Trägermaterial lösen, bevor er seine Wirkung entfalten kann.
Bei der direkten Freisetzung muss sich der Wirkstoff zuerst aus einem Trägermaterial lösen, bevor er seine Wirkung entfalten kann.
False (B)
Nennen Sie die fünf Phasen der Pharmakokinetik in der richtigen Reihenfolge.
Nennen Sie die fünf Phasen der Pharmakokinetik in der richtigen Reihenfolge.
Liberation (Freisetzung), Absorption (Aufnahme), Distribution (Verteilung), Metabolisation (Verstoffwechselung), Exkretion (Ausscheidung)
Die _________ beschreibt den Verlauf der Plasma-Konzentration eines systemischen Wirkstoffs nach nicht-intravenöser Verabreichung.
Die _________ beschreibt den Verlauf der Plasma-Konzentration eines systemischen Wirkstoffs nach nicht-intravenöser Verabreichung.
Ordnen Sie die Applikationsformen nach ihrer Invasionsgeschwindigkeit (von schnell nach langsam):
Ordnen Sie die Applikationsformen nach ihrer Invasionsgeschwindigkeit (von schnell nach langsam):
Was bedeutet 'Distribution' im Kontext der Pharmakokinetik?
Was bedeutet 'Distribution' im Kontext der Pharmakokinetik?
Systemische Stoffe wirken vorrangig lokal begrenzt.
Systemische Stoffe wirken vorrangig lokal begrenzt.
Wie beeinflusst eine dominierende Elimination die Plasma-Konzentration?
Wie beeinflusst eine dominierende Elimination die Plasma-Konzentration?
Die Zeit, die es dauert, bis die Plasma-Konzentration eines Wirkstoffs auf die Hälfte seiner maximalen Konzentration gesunken ist, wird als _________ bezeichnet.
Die Zeit, die es dauert, bis die Plasma-Konzentration eines Wirkstoffs auf die Hälfte seiner maximalen Konzentration gesunken ist, wird als _________ bezeichnet.
Was charakterisiert den Anstieg der Kurve (bis zum Maximum) im Zusammenhang mit der Bateman-Funktion?
Was charakterisiert den Anstieg der Kurve (bis zum Maximum) im Zusammenhang mit der Bateman-Funktion?
Flashcards
Pharmakokinetik
Pharmakokinetik
Was der Körper mit dem Wirkstoff macht.
Pharmakodynamik
Pharmakodynamik
Was der Wirkstoff mit dem Körper macht.
Liberation (Freisetzung)
Liberation (Freisetzung)
Freisetzung des Wirkstoffs aus seiner Darreichungsform.
Absorption (Aufnahme)
Absorption (Aufnahme)
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Distribution (Verteilung)
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Metabolisation (Verstoffwechselung)
Metabolisation (Verstoffwechselung)
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Exkretion (Ausscheidung)
Exkretion (Ausscheidung)
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Direkte Freisetzung
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Verzögerte Freisetzung
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Topische Stoffe
Topische Stoffe
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Study Notes
Einführung in die Pharmakokinetik und Pharmakodynamik
- Pharmakokinetik beschreibt, was der Körper mit einem Wirkstoff macht.
- Pharmakodynamik beschreibt, was der Wirkstoff mit dem Körper macht.
Die fünf Phasen der Pharmakokinetik (Lakmé)
- Liberation (Freisetzung): Der Wirkstoff wird aus seiner Darreichungsform freigesetzt.
- Absorption (Aufnahme): Der Körper nimmt den Wirkstoff auf.
- Distribution (Verteilung): Der Wirkstoff wird über Blutkreislauf oder Lymphsystem in Gewebe verteilt.
- Metabolisation (Verstoffwechselung): Der Wirkstoff wird umgewandelt.
- Exkretion (Ausscheidung): Der Wirkstoff wird aus dem Körper ausgeschieden.
Liberation: Freisetzung des Wirkstoffs
- Direkte Freisetzung: Wirkstoffe wirken direkt nach der Applikation.
- Verzögerte Freisetzung: Der Wirkstoff muss sich zuerst aus einem Trägermaterial lösen, bevor er wirken kann.
- Beispiele für Darreichungsformen mit verzögerter Freisetzung sind Salben, Tabletten und Schmerzpflaster.
Applikationsformen
- Mögliche Applikationsformen sind: intravenös (i.v.), intramuskulär (i.m.), subkutan (s.c.), inhalativ, oral, dermal und rektal.
Topische vs. Systemische Wirkung
- Topische Stoffe wirken vorrangig lokal begrenzt, z.B. Glucocorticoid-Salben bei Ekzemen oder Kohletabletten bei Diarrhoe.
- Systemische Stoffe werden nach der Aufnahme über den Körperkreislauf zum Wirkort transportiert, z.B. Schmerzmittel.
- Die Wahl der Darreichungsform hängt von der gewünschten Konzentration am Wirkort und der Absorption des Stoffs ab.
Absorption: Aufnahme des Wirkstoffs
- Wichtige Fragen zur Absorption sind: Wie schnell wird der Wirkstoff aufgenommen? Welche Konzentration wird am Wirkort erreicht?
- Topische Wirkstoffe führen zu einer hohen Konzentration direkt am Wirkort.
- Systemische Wirkstoffe werden über das Blut zum Wirkort transportiert.
- Die Konzentration am Wirkort hängt von der Konzentration im Körperkreislauf ab.
- Die Plasma-Konzentration wird in Diagrammform dokumentiert.
Intravenöse Verabreichung
- Bei intravenöser Verabreichung wird die maximale Wirkstoffkonzentration im Moment der Injektion erreicht, danach sinkt sie kontinuierlich.
- Das Absinken erfolgt durch Aufnahme ins Gewebe, Speicherung, Metabolisierung und Ausscheidung.
Andere Applikationsformen
- Bei anderen Applikationsformen ist die Plasma-Konzentration bei der Freisetzung zunächst 0 und steigt erst durch die Aufnahme in den Blutkreislauf (Invasion).
Bateman-Funktion
- Die Bateman-Funktion beschreibt den Verlauf der Plasma-Konzentration eines systemischen Wirkstoffs nach nicht-intravenöser Verabreichung.
- Sie berücksichtigt sowohl die Invasion (Aufnahme) als auch die Elimination (Ausscheidung) des Wirkstoffs.
- Dominierende Invasion führt zu höherer maximaler Wirkstoffkonzentration und steilerem Anstieg der Kurve.
- Dominierende Elimination führt zu niedrigerer maximaler Wirkstoffkonzentration, weniger steilem Anstieg und schnellerem Absinken.
Invasionsgeschwindigkeit nach Applikationsform
- Intravenös: Maximal
- Intramuskulär: Relativ schnell
- Subkutan: Langsamer
- Oral: Am langsamsten
Retardierte Wirkung/Depot-Effekt
- Die retardierte Wirkung bzw. der Depot-Effekt entsteht durch langsame Invasion.
Biologische Halbwertszeit
- Die biologische Halbwertszeit ist die Zeit, die es dauert, bis die Plasma-Konzentration eines Wirkstoffs auf die Hälfte seiner maximalen Konzentration gesunken ist.
- Die Halbwertszeit hat eine therapeutisch wichtige Bedeutung.
- Je geringer die Halbwertszeit, desto schneller sinkt die Plasma-Konzentration.
- Nach vier Halbwertszeiten sind etwa 90% der Substanz eliminiert.
- Die Länge der Halbwertszeit und die Dauer der Wirkung müssen nicht immer korrelieren.
Zusammenfassung der Bateman-Funktion
- Anstieg der Kurve (bis zum Maximum): Überwiegend Invasionsprozesse (Bioverfügbarkeit).
- Abfall der Kurve (nach dem Maximum): Überwiegend Eliminationsprozesse.
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