Geräte- und Dateiverwaltung

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Questions and Answers

Welche der folgenden Aufgaben gehört zur Geräteverwaltung?

  • Die Verwaltung von Speicherbereichen.
  • Die Organisation von Dateien.
  • Die Zuweisung von Prozessorzeit.
  • Die Steuerung der Geräte. (correct)

Ein Gerätetreiber ist eine Hardwarekomponente, die die Interaktion zwischen Betriebssystem und Peripheriegerät steuert.

False (B)

Welche zwei Hauptaufgaben haben South- und Northbridge in Bezug auf Bussysteme?

Southbridge bedient die Routen zu externen Geräten, Northbridge bedient die Routen zu internen Geräten.

Bei blockorientierten Geräten kann direkt auf ______ zugegriffen werden.

<p>Blöcke</p> Signup and view all the answers

Ordne die Gerätearten den passenden Beispielen zu:

<p>Blockorientierte Geräte = Festplatten Zeichenorientierte Geräte = Maus</p> Signup and view all the answers

Was ist die Hauptaufgabe des Controllers (Gerätesteuereinheit) in Bezug auf die Kommunikation?

<p>Die Kommunikation zwischen Hardware und Betriebssystem. (C)</p> Signup and view all the answers

Anwendungsprogramme greifen direkt auf die Hardware zu, um Geräte zu steuern.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne die zwei Alternativen, wie der Prozessor mit den Registern und Datenpuffern kommuniziert.

<p>Ein-/Ausgabeport (I/O port number) und Memory-Mapped-Ein-/Ausgabe (Memory-Mapped-I/O).</p> Signup and view all the answers

Beim Ein-/Ausgabeport wird jedem Kontrollregister eine ______ zugewiesen.

<p>Portnummer</p> Signup and view all the answers

Was ist ein Nachteil des Ein-/Ausgabeport-Ansatzes?

<p>Er benötigt spezielle Port-Befehle. (B)</p> Signup and view all the answers

Bei Memory-Mapped Ein-/Ausgabe dürfen die E/A-Adressen der einzelnen Geräte miteinander kollidieren.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Weshalb ist der Einsatz eines DMAs vorteilhaft?

<p>Entlastung der CPU und Erhöhung der Geschwindigkeit des Gesamtsystems.</p> Signup and view all the answers

Bei einem Datentransfer mit DMA-Controller ereignet sich nur ein Interrupt für die ______ Übertragung.

<p>gesamte</p> Signup and view all the answers

Welche Aufgabe hat die Dateiverwaltung?

<p>Die Organisation von Dateien. (C)</p> Signup and view all the answers

Die Dateiverwaltung nutzt die Dienste der Geräteverwaltung.

<p>True (A)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Geräteverwaltung

Schnittstelle zwischen physikalischen Geräten und dem Betriebssystem, steuert die Geräte an.

Gerätetreiber (Treiber)

Softwarekomponente, die die Interaktionen zwischen Betriebssystem und Geräte-Controller steuert.

Aufgaben eines Gerätetreibers

Definiert und initialisiert Geräte, stellt logisches Programmiermodell bereit, puffert Daten und übernimmt Unterbrechungsbearbeitung.

North- und Southbridge

Verbinden Ein-/Ausgabegeräte über Bussysteme mit der CPU.

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Blockorientierte Geräte

Ermöglichen direkten Zugriff auf Datenblöcke (z.B. Festplatten).

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Zeichenorientierte Geräte

Tauschen einzelne Zeichen aus (z.B. Maus, Drucker).

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Controller-Register

Ermöglicht dem Betriebssystem, Befehle an Geräte zu senden und Informationen zu erhalten.

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Ein-/Ausgabeport

Eine Portnummer wird jedem Kontrollregister zugewiesen.

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Memory-Mapped Ein-/Ausgabe

Jedem Gerät wird eine E/A-Adresse zugewiesen.

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DMA (Direct Memory Access)

Überträgt Datenblöcke zwischen Geräte-Controller und Hauptspeicher ohne CPU-Beteiligung.

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Entlastung durch DMA

CPU muss bei Beginn und Ende der Übertragung eingreifen.

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Dateiverwaltung

Verwaltet Dateien und deren Organisation auf Speichermedien.

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Systemdienste (Systemcalls)

Bestimmte Systemdienste für die Bearbeitung von Dateien und Verzeichnissen für Betriebssysteme.

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CRUD-Operationen

Create, Read, Update, Delete von Dateien.

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Dateisystem

Organisiert Daten und stellt CRUD-Operationen bereit.

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Study Notes

Geräte- und Dateiverwaltung

  • Geräteverwaltung ist die Schnittstelle zwischen physikalischen Geräten und dem Betriebssystem.
  • Die Aufgabe ist, die Geräte anzusteuern.
  • Dies beinhaltet die Ausgabe von Befehlen an externe Geräte, Interruptverarbeitung und Fehlerbehandlung.
  • Geräte unterscheiden sich in Funktionalität und Aufbau.

Gerätetreiber

  • Ein Gerätetreiber ist eine Softwarekomponente, die Interaktionen zwischen Betriebssystem und Controller eines Peripheriegeräts steuert.
  • Aufgaben umfassen das Definieren und Bekanntmachen eines Geräts für das Betriebssystem und die Initialisierung von Gerätecontrollern beim Systemstart.
  • Er stellt ein logisches Programmiermodell bereit und übersetzt es in gerätespezifische Anforderungen.
  • Er puffert Daten zwischen Gerät und Hauptspeicher.
  • Übernimmt die Unterbrechungsbearbeitung für ein Gerät, einschließlich der Interrupt Service Routine (ISR).
  • Koordiniert nebenläufige Zugriffe auf ein Gerät.
  • E/A-Geräte werden über verschiedene Bussysteme an die CPU angeschlossen.
  • South- und Northbridge arbeiten wie interne "Router".
  • Die Southbridge bedient Routen zu externen Geräten.
  • Die Northbridge bedient Routen zu internen Geräten (Speicherkomponenten).

Geräteklassen

  • Es gibt blockorientierte und zeichenorientierte Geräte.
  • Blockorientierte Geräte wie Festplatten können direkt auf Blöcke (z.B. 512 - 32.768 Byte) zugreifen.
  • Funktionen umfassen die Initialisierung des Geräts, das Lesen und Schreiben von Datenblöcken und die Behandlung von Interrupts.
  • Zeichenorientierte Geräte wie Maus oder Drucker tauschen einzelne Zeichen aus.
  • Lesen und Schreiben erfolgt in Zeichenströmen (Streams)
  • Funktionen umfassen Initialisierung, Lesen/Schreiben von Zeichenströmen und Interruptbehandlung

Kommunikation zwischen Hardware und Betriebssystem

  • Der Controller (Gerätesteuereinheit) ist dafür zuständig
  • Jeder Controller hat Register zur Kommunikation mit dem Prozessor
  • Das Betriebssystem kann Befehle mitteilen, Daten lesen/schreiben und Geräte ein-/ausschalten.
  • Das Betriebssystem erhält Informationen über den Zustand des Geräts.

Kommunikation des Prozessors mit Registern und Datenpuffern

  • Anwendungsprogramme nutzen standardisierte Schnittstellen über Systemcalls zur Geräteverwaltung.
  • Typische Operationen sind: open, close, read, write.
  • Es gibt zwei Alternativen: Ein-/Ausgabeport (I/O port number) und Memory-Mapped-Ein-/Ausgabe (Memory-Mapped-I/O).
  • Ein-/Ausgabeport: Jedem Kontrollregister ist eine Portnummer (8-Bit oder 16-Bit) zugewiesen.
  • Menge aller Ein-/Ausgabeports bilden den Ein-/Ausgabeport-Namensraum
  • Vorteil: Einfacher Ansatz - Nachteil jedoch: Spezielle Port-Befehle notwendig
  • Memory-Mapped Ein-/Ausgabe: Jedem Gerät wird eine E/A-Adresse zugewiesen.
  • Die E/A-Adressen der einzelnen Geräte dürfen nicht miteinander kollidieren
  • Vorteil: Zugriff wie auf den RAM selbst Leichter Schutz Nachteil: Aufwändige Unterscheidung.

Datentransfer mit der Festplatte und DMA

  • Hohe Anzahl an Interrupts, die bei der Kommunikation zwischen der CPU und den E/A-Geräten ausgelöst wird, kann durch dein Einsatz eines DMAs beschleunigt bzw. verbessert werden
  • DMA (Direct Memory Access): Transport ganzer Datenblöcke zwischen Gerät und Hauptspeicher.
  • Der Zugriff erfolgt über DMA-Controller mit speziellen DMA-Chips
  • Bei moderneren Chips ist der DMA-Controller bereits integriert.

DMA-Controller Initialisierung

  • CPU initialisiert den DMA-Controller mit allen notwendigen Informationen zur Datenübertragung.
  • Beteiligte Komponenten sind Quelle und Ziel, Start- und Zieladresse und Anzahl der zu übertragenden Datenwörter.
  • CPU sendet ein Kommando (Erlaubnis) an den Platten-Controller, mit der Datenübertragung zu beginnen Liest dadurch bereits die Daten von der Platte in seinen internen Speicher Verifiziert die Daten mittels der Prüfsumme.
  • DMAfordert den Platten-Controller auf die Daten in den Speicher zu übertragen
  • Der DMA-Controller steuert die Übertragung aller Datenwörter zwischen den beteiligten Betriebsmitteln (Festplatte ↔ RAM) | Übertragung erfolgt direkt über das Bus-System
  • Platte überträgt die Daten in den Speicher
  • Ist die Übertragung abgeschlossen informiert der Platen-Controller den
  • DMA-Controller erzeugt einen Interrupt und teilt der CPU mit, dass die Übertragung abgeschlossen ist
  • Aufder CPU wird die zugehörige Interrupt-Service-Routine ausgeführt
  • Die Datenübertragung per DMA ist abgeschlossen

Vorteile durch den Einsatz eines DMA-Controllers

  • Entlastung der CPU
  • Erhöhung der Geschwindigkeit des Gesamtsystems
  • CPU muss nur zu Beginn und am Ende der Übertragung eingreifen
  • Schneller Zugriff von Geräten auf den Hauptspeicher ist gegeben
  • DMA-Zugriffe sind parallel zur CPU-Bearbeitung möglich.
  • Die Anzahl der Interrupts wurde deutlich reduziert
  • CPU-Zeit kommt anderen Prozessen zu Gute.
  • Bei einem Datentransfer ohne DMA-Controller ereignete sich ein Interrupt pro
  • Bei einem Datentransfer mit DMA-Controller ereignete sich ein Interrupt für die gesamte Übertragung
  • DMA ermöglichen parallele Übertragungen.

Dateiverwaltung

  • Die Dateiverwaltung kümmert sich um Dateien und deren Organisation.
  • Dies umfasst die Verwaltung von Daten, die üblicherweise in Dateien auf HDDs oder SSDs abgelegt werden.
  • Systemdienste stellen Systemcalls zur Bearbeitung von Dateien und Verzeichnissen zur Verfügung.
  • Dazu gehören: Erzeugen, Löschen und Kopieren von Katalogeinträgen, Löschen einer Datei, Ändern von Dateinamen, Übertragen von Katalogeinträgen.
  • CRUD-Operationen: Create, Read, Update, Delete.
  • Die Art und Weise, wie Daten organisiert und auf einem Datenträger gespeichert werden, sowie die Bereitstellung der CRUD-Operationen geschieht mit Hilfe eines Dateisystems.

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