Conceptual Change im Lernen

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Questions and Answers

Was beschreibt der Begriff 'Conceptual Change' im Kontext des Lernens?

  • Ein Wechsel von einem naiven zu einem differenzierten Verständnis. (correct)
  • Die Rückkehr zu vorherigen Lernkonzepten.
  • Eine komplette Philosophie des Lernens.
  • Ein Prozess, der keine Veränderungen in Vorstellungen zulässt.

Harte Prozesse/Umstrukturierungen erfordern stets das vollständige Aufgeben vorhandener Vorstellungen.

True (A)

Nennen Sie zwei Bedingungen für den Conceptual Change.

Unzufriedenheit mit dem bestehenden Konzept und Plausibilität des neuen Konzepts.

Transduktion ist ein Denkprozess, der vom ______ zum ______ ohne Verallgemeinerungen vorgeht.

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Welches Schulfach entstand ab 2016?

<p>Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) (A)</p> Signup and view all the answers

Der Lebensweltbezug soll den SuS helfen, ihre Privatsphäre zu schützen.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nennen Sie einen der vier Handlungsaspekte im NMG-Lehrplan.

<p>Die Welt wahrnehmen, Sich die Welt erschliessen, Sich in der Welt orientieren, In der Welt handeln</p> Signup and view all the answers

Die progressionslogik beschreibt die systematische und aufeinander aufbauende Entwicklung von __________ über verschiedene Lernstufen hinweg.

<p>Kompetenzen</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die historischen Fachrichtungen den entsprechenden Jahrhunderten zu:

<p>Realien = 18. Jahrhundert Anschauungspädagogik = 19. Jahrhundert Heimatkunde = 20. Jahrhundert Mensch und Umwelt = 1990</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt eine Handlung im Handlungsaspekt „In der Welt handeln“?

<p>Entwickeln und umsetzen (B)</p> Signup and view all the answers

Die Kompetenzen im NMG-Lehrplan sind nicht verknüpft und bauen nicht aufeinander auf.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was ermöglicht der Lebensweltbezug im Unterricht?

<p>Fundiertes Wissen anhand eigener Erfahrungen</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt die formative Beurteilung?

<p>Förderorientierte Feedbackmethoden (A)</p> Signup and view all the answers

Eine summative Beurteilung findet während des Lernprozesses statt.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne eine Form der Selbst- und Fremdbeurteilung.

<p>Reflexion über den Lernprozess</p> Signup and view all the answers

Die Kriteriengeleitete Beurteilung erfolgt anhand von klar ____ Kriterien.

<p>definierten</p> Signup and view all the answers

Ordne die folgenden Beurteilungsformen den passenden Beschreibungen zu:

<p>Multiple Choice = Prüfungsformat mit Auswahlmöglichkeiten Lernzielkontrollen = Überprüfung der Lernziele Prozessbegleitende Beurteilung = Feedback während des Lernprozesses Selbstbeurteilung = Beurteilung der eigenen Leistungen</p> Signup and view all the answers

Was sind zentrale Inhalte der sozioökonomischen Bildung?

<p>Verarbeitung von Rohstoffen (A)</p> Signup and view all the answers

Das Ziel der sozioökonomischen Bildung ist es, dass Lernende eigenständig in wirtschaftlichen Situationen handeln können.

<p>True (A)</p> Signup and view all the answers

Was bedeutet 'Wirtschaft im gesellschaftlichen Kontext erarbeiten'?

<p>Zusammenhänge von Wirtschaft und Gesellschaft verstehen</p> Signup and view all the answers

Welche Perspektiven umfasst das Fach NMG?

<p>Biologie, Chemie, Physik, Astronomie (C)</p> Signup and view all the answers

Die Lebenswelt der Kinder kann direkt eingesehen werden, wenn Themen im NMG-Unterricht behandelt werden.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter dem Begriff 'Lebenswelt' im Kontext des NMG-Unterrichts?

<p>Die Lebenswelt ist ein sozialkonstruiertes Konzept, das als Ausgangspunkt für das Lernen dient, ohne die Privatsphäre der Kinder zu verletzen.</p> Signup and view all the answers

Im NMG-Unterricht müssen die __________ der Schüler respektiert werden.

<p>Privatsphäre</p> Signup and view all the answers

Ordne die Begriffe den passenden Erklärungen zu:

<p>Lebenswelt = Ein sozialkonstruiertes Konzept, das den Ausgangspunkt für das Lernen bildet NMG = Umfasst verschiedene Perspektiven aus den Naturwissenschaften Alltag = Umfasst persönliche Erfahrungen der Kinder Privatsphäre = Die Informationen der Kinder sollen vertraulich bleiben</p> Signup and view all the answers

Was ist kein Ziel des NMG-Unterrichts?

<p>Die Lebenswelt aus den persönlichen Alltagsgeschichten der Kinder zu entdecken (C)</p> Signup and view all the answers

Schüler sollten genötigt werden, Informationen über ihre Familien preiszugeben.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne einen Vorteil, wenn Schüler sich mit der Lebenswelt im NMG-Unterricht auseinandersetzen.

<p>Schüler können sich mit kritischen Themen auseinandersetzen und ihre Perspektiven erweitern.</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die abhängige Variable in einem Experiment?

<p>Was ich messe oder beobachte. (B)</p> Signup and view all the answers

Genaues Beobachten und Interpretieren sind dasselbe.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist der erste Schritt im Experimentierzyklus?

<p>Präkonzepte / Vorwissen</p> Signup and view all the answers

Die ___________. ist die Annahme, die ich in einem Experiment teste.

<p>Hypothese</p> Signup and view all the answers

Ordne die Schritte des Experimentierzyklus den korrekten Nummern zu:

<p>Fragestellung = 2 Hypothese = 3 Durchführung = 5 Dokumentation, Auswertung = 6</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt den Kontrollansatz in einem Experiment?

<p>Das Mittel, um die Messung zu vergleichen. (A)</p> Signup and view all the answers

Qualitative Experimente sind immer präziser als quantitative Experimente.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne ein Beispiel für eine unabhängige Variable in einem Experiment.

<p>Temperatur</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten den Bereich der Moral?

<p>Moral bezieht sich auf individuelle Überzeugungen und Werte. (D)</p> Signup and view all the answers

Die Ethik bewertet Handlungen basierend auf der persönlichen Meinung der Einzelnen.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne ein Beispiel für eine moralische Entscheidung.

<p>jemand gibt einem Obdachlosen Geld.</p> Signup and view all the answers

Die __________ ist die systematische Untersuchung von Werten und Moralvorstellungen.

<p>Ethik</p> Signup and view all the answers

Ordne die Begriffe den richtigen Definitionen zu:

<p>Moral = Subjektive Gewissensentscheidung über gut und schlecht Ethik = Kritische und systematische Reflexion über moralische Fragen Religion = Glaubenssysteme, die oft moralische Richtlinien enthalten Recht = Festgelegte Vorschriften und Gesetze einer Gesellschaft</p> Signup and view all the answers

Was ist ein Beispiel für eine ethische Theorie?

<p>Utilitarismus (A)</p> Signup and view all the answers

Gesellschaftliche Veränderungen haben keinen Einfluss auf die Moralvorstellungen.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter dem Begriff 'deontologische Ethik'?

<p>Ethik als Pflichtlehre.</p> Signup and view all the answers

Moral ist oft geprägt von den __________ Vorstellungen einer Gesellschaft.

<p>gesellschaftlichen</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen ist im Bereich des Rechts zutreffend?

<p>Recht bezieht sich auf die festgelegten Vorschriften einer Gesellschaft. (A)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt einen wichtigen Aspekt des Conceptual Change?

<p>Vorhandenes Wissen beeinflusst den Konstruktionsprozess neuer Vorstellungen. (B)</p> Signup and view all the answers

Harte Prozesse/Umstrukturierungen beinhalten nur das partielle Aufgeben von Vorstellungen.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Nenne eine Bedingung für den Conceptual Change.

<p>Unzufriedenheit mit dem bestehenden Konzept</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt das Merkmal von Präkonzepten?

<p>Sie sind tief verankert und stabil. (C)</p> Signup and view all the answers

Ordne die Arten von Conceptual Change-Prozessen ihren Merkmalen zu:

<p>Harte Prozesse = Ganz oder teilweise Aufgeben von Vorstellungen Weiche Prozesse = Differenzierung und Anreicherung von Vorstellungen</p> Signup and view all the answers

Das Aufgreifen vorhandener Konzepte ist ein Merkmal harter Prozesse.

<p>False (B)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter 'transduktives Denken'?

<p>Ein Denkprozess, der vom Besonderen zum Besonderen ohne Verallgemeinerungen vorgeht.</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Integratives Fachverständnis von NMG

Das integrative Fachverständnis von NMG bedeutet, dass verschiedene Fächer wie Biologie, Chemie, Physik oder Astronomie zusammenarbeiten, um ein Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Lebensweltbezug in NMG

Das Fach NMG bezieht sich auf die Lebenswelt von Kindern. Indem wir reale Beispiele aus ihrer Umgebung nutzen, lernen sie die Welt besser verstehen.

Was versteht man unter Lebenswelt?

Lebenswelt meint die Welt, die Kinder in ihrem Alltag erleben. Das sind nicht zwangsläufig private Angelegenheiten, sondern Themen, die in ihrem Umfeld relevant sind.

Wie entstehen Kinder-Vorstellungen der Welt?

Durch das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Interpretation der Welt entwickeln Kinder eigene Vorstellungen. Diese können originell, fantasievoll oder erstaunlich realistisch sein.

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Schutz der Privatsphäre in NMG

Die Privatsphäre von Kindern muss im NMG-Unterricht respektiert werden. Der Fokus liegt auf der Welt um sie herum, nicht auf persönlichen Details.

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Wie verbindet man Lebensweltbezug und wissenschaftliches Lernen?

Der Lebensweltbezug im NMG-Unterricht soll helfen, wissenschaftlich fundiertes Wissen zu vermitteln, ohne in die Privatsphäre von Kindern einzudringen.

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Alltag als Beispiel im NMG-Unterricht

Im NMG-Unterricht sollte der Alltag von Personen aus der Umgebung der Kinder thematisiert werden, um die Komplexität der Welt zu erklären.

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Vermeidung von Druck im NMG-Unterricht

Kinder sollten nicht gezwungen werden, persönliche Informationen preiszugeben. Der Fokus sollte auf Themen liegen, die nicht in die Privatsphäre eingreifen.

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Vorstellungen von SuS

Die Vorstellungen, die Schülerinnen und Schüler über ein Thema haben, bevor sie es im Unterricht lernen.

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Conceptual Change

Die Veränderung von bestehenden Vorstellungen zu einem tieferen und wissenschaftlicheren Verständnis.

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Deep Structures

Tief verankerte und schwer zu verändernde Überzeugungen, die sich im Laufe der Zeit formiert haben.

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Current Constructions

Spontane oder aktuelle Konstruktionen, die sich aus der Situation ergeben.

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Harte Prozesse/Umstrukturierungen

Ein Prozess, bei dem bestehende Vorstellungen durch neue Informationen in Frage gestellt werden und möglicherweise umstrukturiert werden müssen.

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Weiche Prozesse/Umstrukturierungen

Ein Prozess, bei dem bestehende Vorstellungen erweitert oder differenziert werden, ohne dass eine radikale Umstrukturierung notwendig ist.

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Transduktion

Ein Denkprozess, der vom Besonderen zum Besonderen ohne Verallgemeinerungen und ohne logische Strenge vorgeht.

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Phänomenkreise

Ein Bereich von Phänomenen, die sich auf ein bestimmtes Thema beziehen und das transduktive Denken fördern können.

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Multiple-Choice-Aufgaben

Beurteilungsaufgaben, die aus verschiedenen Formen von Fragen bestehen, wobei die Lernenden die richtige Antwort aus mehreren vorgegebenen Optionen auswählen müssen.

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Formative Beurteilung

Formative Beurteilung, die während eines Lernprozesses stattfindet und dazu dient, den Fortschritt der Lernenden zu verfolgen und sie zu fördern.

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Summative Beurteilung

Beurteilungsaufgaben, die am Ende eines Lernprozesses durchgeführt werden, um die Lernergebnisse zu bewerten.

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Selbstbeurteilung

Eine Form der Leistungsbewertung, bei der die Lernenden ihre eigenen Leistungen und ihren Lernprozess reflektieren.

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Fremdbeurteilung

Eine Form der Leistungsbewertung, bei der die Lernenden die Leistungen anderer beurteilen.

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Kriteriengeleitete Beurteilung

Beurteilung von Leistungen anhand von klar definierten Kriterien, die zuvor mit den Lernenden festgelegt wurden.

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Sozioökonomische Bildung

Die Fähigkeit, die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Gesellschaft zu verstehen und zu analysieren.

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Ziel der sozioökonomischen Bildung

Die Fähigkeit, in wirtschaftlichen Situationen eigenständig, verantwortungsvoll und reflektiert zu entscheiden und zu handeln.

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Die Entwicklung des Schulfachs NMG

Das Fach NMG (Natur, Mensch, Gesellschaft) hat eine lange Geschichte und hat sich über die Jahre hinweg entwickelt. Es begann mit dem Fokus auf 'Realien' im 18. Jahrhundert und hat sich durch verschiedene Phasen wie die Anschauungspädagogik, Heimatkunde, Sachunterricht und Mensch & Umwelt entwickelt, bevor es schließlich zum heutigen NMG wurde.

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Struktur des NMG-Lehrplans

Der Lehrplan 21 strukturiert das Fach NMG anhand von 12 Kompetenzen. Diese Kompetenzen werden in verschiedenen Kompetenzstufen (1a, 1b, 1c, 1d, u.s.w.) dargestellt. Jede Kompetenzstufe ist schwieriger und komplexer als die vorherige und baut auf den vorherigen Kenntnissen auf.

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Die vier Handlungsaspekte von NMG

Die vier Handlungsaspekte von NMG helfen Lernenden, die Welt zu verstehen und aktiv daran teilzunehmen. Sie ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, die Welt zu erkunden, sich zu orientieren und aktiv zu handeln.

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Kompetenzformulierungen im NMG-Lehrplan

Verb-basierte Kompetenzen im NMG-Lehrplan beschreiben gewünschte Fähigkeiten. Sie zeigen den Lernenden, was sie lernen sollen und wie sie sich in der Welt verhalten sollen. Diese Verben geben den Lernenden Anweisungen, wie sie mit dem Lehrstoff interagieren sollen.

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Progressionslogik im NMG-Lehrplan

Die Progressionslogik im NMG-Lehrplan veranschaulicht, wie sich Kompetenzen über die verschiedenen Lernstufen hinweg entwickeln. Dabei werden schwierigere Kompetenzen auf einfacheren Kenntnissen aufgebaut.

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Was ist eine Hypothese?

Eine Hypothese ist eine Vermutung, die man durch ein Experiment überprüfen möchte.

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Was ist die abhängige Variable?

Die abhängige Variable ist das, was man im Experiment misst oder beobachtet. Sie hängt von der unabhängigen Variable ab.

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Was ist die unabhängige Variable?

Die unabhängige Variable ist das, was man im Experiment verändert. Sie beeinflusst die abhängige Variable.

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Was ist der Kontrollansatz?

Der Kontrollansatz dient dazu, die Ergebnisse des Experiments mit einer Vergleichsgruppe zu vergleichen. So kann man sicher sein, dass die Veränderungen tatsächlich auf die unabhängige Variable zurückzuführen sind.

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Was sind qualitative Experimente?

Qualitative Experimente beschreiben und interpretieren Beobachtungen und Phänomene, ohne sie direkt zu messen.

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Was sind quantitative Experimente?

Quantitative Experimente messen und analysieren Daten numerisch, um Beziehungen zwischen Variablen aufzudecken.

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Was ist der Experimentierzyklus?

Der Experimentierzyklus beschreibt die einzelnen Schritte, die bei der Planung und Durchführung eines Experiments zu beachten sind.

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Was sind Präkonzepte?

Präkonzepte sind bereits vorhandene Vorstellungen und Erfahrungen, die Schüler zum Thema mitbringen.

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Moral

Die Moral beschreibt die individuellen und gesellschaftlichen Vorstellungen darüber, was als gut oder schlecht angesehen wird. Sie basiert auf persönlichen Überzeugungen und Werten, die das Handeln des Menschen leiten.

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Ethik

Die Ethik befasst sich mit der Frage, was richtig oder falsch ist, und wie man aufgrund von Überzeugung oder Pflicht handelt. Es gibt verschiedene ethische Ansätze wie die Tugendethik und die utilitaristische Ethik.

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Religion

Die Religion ist ein System von Überzeugungen und Praktiken, das sich auf das Göttliche oder Transzendente bezieht. Sie beinhaltet oft moralische Regeln und Gebote, die das Verhalten der Gläubigen beeinflussen.

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Recht

Das Recht ist ein System von Regeln, die das Zusammenleben in einer Gesellschaft regeln. Es wird von staatlichen Institutionen geschaffen und durchgesetzt und dient der Sicherheit und Ordnung.

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Moral: Subjektivität

Die Moral ist subjektiv, das heißt, jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von gut und böse. Diese Vorstellungen können sich ändern, je nach Gesellschaft und Zeit.

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Ethik: Normativität

Die Ethik ist normativ, d.h. sie versucht, Normen für das richtige Handeln zu entwickeln. Es gibt verschiedene ethische Ansätze, die sich auf die Folgen oder die Prinzipien des Handelns konzentrieren.

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Religion: Moralische Regeln

Die Religion kann moralische Regeln vorgeben, z. B. Gebote und Verbote in heiligen Schriften. Diese Regeln dienen als Leitfaden für das Verhalten der Gläubigen.

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Recht: Objektivität

Das Recht ist objektiv, d.h. es gilt für alle Menschen gleichermaßen. Es ist durch Gesetze und Verordnungen festgelegt und wird durch Gerichte durchgesetzt.

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Moral: Wandelbarkeit

Die Moral kann sich im Laufe der Zeit und in unterschiedlichen Kulturen verändern. Was früher als moralisch angesehen wurde, kann heute anders bewertet werden.

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Ethik: Philosophie

Die Ethik ist ein philosophisches Gebiet, das sich mit der Frage der Moral beschäftigt. Sie versucht, die Prinzipien des guten und richtigen Handelns zu beleuchten.

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Study Notes

NMGL-Vorlesung 01: Was ist NMG? Einführung ins Fachverständnis

  • Die NMG-Ausbildung an der PHSZ besteht aus 8 Modulen, die aufeinander aufbauen.
  • Fachwissen umfasst ein vertieftes Verständnis der Lerninhalte des NMG-Unterrichts.
  • Fachdidaktisches Wissen bezieht sich auf das lernspezifische Denken der Schüler sowie auf Lernaufgaben und Erklärungswissen.
  • Pädagogisch-psychologisches Wissen ist ebenfalls ein Bestandteil der Ausbildung.
  • NMG (Natur, Mensch, Gesellschaft) ist die Bezeichnung für den allgemeinbildenden Unterricht in Primarschulen und Kindergärten in der Schweiz.
  • Ziel ist die Vermittlung einer fundierten Orientierung für das Leben der Kinder in ihrer Welt, durch die Auseinandersetzung mit natürlichen, technischen, historischen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und geistigen Dimensionen.
  • Die Schüler erweitern ihr Wissen und Können, können sich besser orientieren und verantwortungsvoll handeln.
  • NMG basiert auf vier Perspektiven: Ethik, Religionen, Gemeinschaft (ERG), Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG), Natur und Technik (NT) und Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH).
  • Mehrperspektivität bedeutet, dass ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird.
  • SuS lernen, vernetzt zu denken und Zusammenhänge zu verstehen.
  • NMG unterteilt sich in verschiedene Kompetenzbereiche (z.B. Gemeinschaft & Gesellschaft, Grunderfahrungen, Religionen & Weltsichten, Lebensräume).
  • Die Lebenswelt der Kinder ist ein zentraler Bestandteil des NMG-Unterrichts
  • Die Privatsphäre der Kinder muss respektiert werden, selbst wenn der Bezug zur Lebenswelt hergestellt wird.

NMGL-Vorlesung 02: Fachverständnis und Grundbegriffe

  • Die historische Entwicklung des Schulfaches NMG und des Lehrplans 21 wird dargestellt.
  • Vor 1800: Fokus auf Realien (Natur und soziale Inhalte)
    1. Jahrhundert: Anschauungspädagogik
    1. Jahrhundert: Heimatkunde
  • Ab 1970: Sachunterricht/Realien (Geografie, Geschichte, Naturkunde)
  • Ab 1990: Mensch und Umwelt
  • Seit 2016: Natur, Mensch, Gesellschaft
  • Der Aufbau des NMG-Lehrplans 21 wird beschrieben.
  • Die Auseinandersetzung mit der Welt ist ein zentrales Element im Fach NMG.
  • Die SuS erweitern ihr Wissen und Können, um sich in der Welt orientieren, diese verstehen, aktiv mitgestalten und verantwortungsvoll handeln zu können.

NMGL-Vorlesung 03: Lehr- Lernverständnis von NMG I

  • Verschiedene Vorstellungen von Kindern zu unterschiedlichen Themen: naive, zwischen- und annähernd wissenschaftliche Vorstellungen
  • Das Denken von Kindern kann in verschiedene Vorstellungen kategorisiert werden (naive, Zwischen, annähernd wissenschaftlich), die in Bezug zu der «Belastbarkeit» im Lernprozess stehen.

NMGL-Vorlesung 04: Lehr- Lernverständnis von NMG II

  • Unterschied zwischen «trägen» und «flexibel anwendbaren Wissen» im Fach NMG.
  • "Träges Wissen" wird durch Auswendiglernen erworben, während "flexibel anwendbares Wissen" das Verständnis und die Anwendung von Konzepten und Methoden einschließt.

NMGL-Vorlesung 05 / 06: Kompetenzorientierte Aufgabenkultur I / II

  • Das Modell der didaktischen Rekonstruktion
  • Verknüpfung des Lehrplans mit der didaktischen Rekonstruktion und der kompetenzorientierten Unterrichtsplanung der PHSZ.

NMGL-Vorlesung 07: Perspektive Wirtschaft Arbeit Haushalt (WAH)

  • Sozioökonomische Bildung
  • Kerninhalte der Perspektive WAH im Lehrplan 21 (zentrale Themen)

NMGL-Vorlesung 09: Perspektive Ethik Religionen Gemeinschaft (ERG)

  • Die vier Begriffe (Moral, Ethik, Religion, Recht)
  • Unterschiedliche Argumentationsstrukturen in der Ethik (Norm- und Tugendethik)
  • Verbindung zu den fachlichen Aussagen im Lehrplan 21 ("NMG didactische Hinweise - didaktische Hinweise zu Ethik, Religionen, Gemeinschaft: "
  • "Kontroversität berücksichtigen")

NMGL-Vorlesung 10: Perspektive Raum Zeit Gesellschaft (RZG): Geografisches und Historisches Lernen

  • Verständnis von historischem Lernen
  • Unterscheidung von Quelle und Darstellung
  • Kernkonzepte und historische Kompetenzen
  • Raumkonzepte (physisch-materieller, mentaler Raum, Raum als Kategorie der Sinneswahrnehmung, Raum als Konstruktion)
  • Umsetzungsbeispiele für die Kernkonzepte und historischen Kompetenzen
  • Zirkuläre/Lineare Zeitschätzung

NMGL-Vorlesung 11: Perspektive Natur und Technik (NT): belebte Natur

  • Kategorisierung der belebten Natur (z.B. Wirbeltiere, Wirbellose)
  • Wechselwirkungen zwischen Pflanzen, Tieren und Lebensräumen

NMGL-Vorlesung 12: Perspektive Natur und Technik (NT): unbelebte Natur

  • Verknüpfung unbelebter und belebter Natur im Unterricht
  • Schritte des Experimentierzyklus (Präkonzepte, Fragestellung, Hypothese, Planung, Durchführung, Dokumentation, Auswertung, Interpretation, Postkonzept)
  • Qualitative vs. quantitative Experimente
  • Kriterien für lernwirksames Experimentieren

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