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Questions and Answers

Welches Antikonvulsivum hat die niedrigste therapeutische Dosis?

  • Pregabalin
  • Clonazepam
  • Gabapentin (correct)
  • Carbamazepin

Was ist eine mögliche Nebenwirkung von Pregabalin?

  • Hautausschläge
  • Müdigkeit (correct)
  • Sehstörungen
  • Erhöhter Blutdruck

Welches Antidepressivum wird bevorzugt bei diabetischer Neuropathie eingesetzt?

  • Duloxetin (correct)
  • Clomipramin
  • Amitriptylin
  • Paroxetin

Für welche Indikation ist das Lidocain Pflaster zugelassen?

<p>Post-Zoster Neuralgie (B)</p> Signup and view all the answers

Wie lange sollte ein Capsaicin Pflaster maximal angewendet werden?

<p>60 Minuten (C)</p> Signup and view all the answers

Welcher Faktor steigt bei der Einnahme von mehr als 5 Medikamenten an?

<p>Die Hospitalisierungsrate (B)</p> Signup and view all the answers

Was stellt für die Allgemeinmedizin eine wichtige Haltung des Arztes dar?

<p>Moralische Überzeugung (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Eigenschaft gehört zur Quintessenz der Allgemeinmedizin?

<p>Unsicherheitstoleranz (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein häufiges Symptom eines serotoninergen Syndroms?

<p>Hyperreflexie (A)</p> Signup and view all the answers

Welches ist ein wesentliches Tool in der Allgemeinmedizin für die Verdachtsdiagnose?

<p>Körperliche Untersuchung (B)</p> Signup and view all the answers

Welches Symptom ist typisch für eine Panikattacke?

<p>Atemnot (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist die primäre Therapie einer Polycythaemia vera?

<p>Aderlass und ASS (A)</p> Signup and view all the answers

Wann tritt das erstmalige Auftreten einer Trigeminusneuralgie typischerweise auf?

<p>Nach dem 40. Lebensjahr (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Symptome sind typischerweise mit einem Delir verbunden?

<p>Halluzinationen (A)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt eine zentrale Parese?

<p>Folge einer Schädigung der zentral-motorischen Systeme (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage trifft auf eine Orientierungsstörung zu?

<p>Zeitliche Desorientierung deutet auf eine episodische Gedächtnisstörung hin. (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist eine häufige Ursache für akute Verwirrtheit?

<p>Alkoholentzugsdelir (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen über das Gehirn ist korrekt?

<p>Es benötigt etwa 20% des Gesamt-O2 Verbrauches. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Substanz wird NICHT als Opioid aufgeführt?

<p>Baclofen (B)</p> Signup and view all the answers

Was kennzeichnet quantitative Bewusstseinsstörungen?

<p>Der Patient hat verlangsamte Reaktionen. (D)</p> Signup and view all the answers

Welches der folgenden Symptome ist charakteristisch für einen Dämmerzustand?

<p>Erhaltene Wachheit mit eingeengter Aufmerksamkeit (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Kombination von Substanzen wird bei Opioidtoleranz eingesetzt?

<p>S-Ketamin und hochpotente Opioide (B)</p> Signup and view all the answers

Welcher Auslöser gehört NICHT zur SMASHED-Klassifikation?

<p>Hypoglykämie (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Nebenwirkung kann bei der Anwendung von Morphingel auftreten?

<p>Tonuserhöhung der glatten Muskulatur (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Substanzen ist ein NMDA-Rezeptor-Antagonist?

<p>S-Ketamin (C)</p> Signup and view all the answers

Was geschieht im akuten Stadium eines gestörten Haltetonus?

<p>Schlaffe Lähmung (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Funktion hat das pyramidale System im somatomotorischen System?

<p>Initiation von Bewegungen und Feinmotorik (A)</p> Signup and view all the answers

Welche typische Pathologie ist mit einer Schädigung des extrapyramidalen Systems verbunden?

<p>Morbus Parkinson (B)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt die Schädigung des somatomotorischen Systems?

<p>Spastische Lähmung und erhöhten Tonus (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Faktoren können Sehnenreflexe beeinflussen?

<p>Alter und Trainingszustand (C)</p> Signup and view all the answers

Was resultiert aus der physiologischen Abschwächung von Sehnenreflexen?

<p>Schlaf und hohe Umgebungstemperatur (C)</p> Signup and view all the answers

Was kann zur Reflexbahnung führen?

<p>Bahnungsmanöver (C)</p> Signup and view all the answers

Was zeigt ein pathologisch gesteigerter Sehnenreflex?

<p>Klonus (C)</p> Signup and view all the answers

Was wird benötigt, um Herzstiche und Blutungen während einer Thoraktotomie zu stillen?

<p>ICR oder Angulus infrasternalis (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Klassifikation beschreibt den Zustand eines Patienten mit ernsthaftem kardiogenem Schock?

<p>E - extremis (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist eine häufige Ursache für kardiogenen Schock?

<p>Pumpversagen (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Therapie zielt auf die frühestmögliche Koronarreperfusion ab?

<p>systemische Fibrinolyse (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Substanz hat eine Wirkung, die nach 1 Minute einsetzt und etwa 4 Minuten anhält?

<p>Katecholamine (A)</p> Signup and view all the answers

Welcher Wirkstoff wird vor allem als Alpha 1 Rezeptor Agonist verwendet?

<p>Noradrenalin (A)</p> Signup and view all the answers

Welches Medikament wird in einem Bolus von 0.03-0.05 mg verabreicht?

<p>Adrenalin (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist der typische Effekt von Vasopressoren bei schwachem Blutdruck?

<p>Vasokonstriktion (D)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Medikamentenpolypharmazie

Die Zunahme der Medikamenteneinnahme bei älteren Menschen ist besorgniserregend. Besonders ab 5 Medikamenten pro Tag steigt das Risiko für Interaktionen, Krankenhausaufenthalte und eine verminderte Lebensqualität.

Wurzeln der Allgemeinmedizin

Die Allgemeinmedizin integriert drei wichtige Elemente: die wissenschaftliche Grundlage, die individuelle Situation des Patienten und die Haltung des Arztes.

Quintessenzen der Allgemeinmedizin

Kontinuierliche Betreuung, Vernetzung mit anderen Fachärzten, Erfahrung und Geduld sowie Aushalten von Unsicherheiten sind wichtige Prinzipien der Allgemeinmedizin.

Anamnese & körperliche Untersuchung

Die Anamnese und die körperliche Untersuchung bilden die Grundlage für die Erstellung einer Verdachtsdiagnose.

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Serotoninerges Syndrom vs. Panikattake

Das serotoninerge Syndrom und Panikattake ähneln sich in einigen Symptomen, unterscheiden sich aber in der Ursache.

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Projektionszonen innerer Organe (Headsche Zonen)

Die Projektionszonen innerer Organe, auch Headsche Zonen genannt, zeigen, dass veränderte Sensibilität an bestimmten Körperstellen auf Organprobleme hindeuten kann.

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Polycythaemia vera

Polycythaemia vera ist eine Erkrankung, bei der es zu einer Vermehrung der roten Blutkörperchen kommt. Die Ursache liegt in einer Mutation des JAK2-Gens.

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ADAMTS-13-Protein

Das ADAMTS-13-Protein spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung der thrombotisch-thrombozytopenischen Purpura (TTP).

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Antikonvulsiva bei neuropathischen Schmerzen

Medikamente, die bei neuropathischen Schmerzen als erste Wahl eingesetzt werden. Sie wirken auf Natrium- und Kalziumkanäle in Neuronen und reduzieren so die Schmerzübertragung.

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Gabapentin

Ein häufig eingesetztes Antikonvulsivum zur Behandlung neuropathischer Schmerzen, mit einer empfohlenen Tagesdosis von 1200-3600 mg.

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Pregabalin

Ein weiteres häufig eingesetztes Antikonvulsivum bei neuropathischen Schmerzen, mit einer empfohlenen Tagesdosis von 300-600 mg.

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Tri- und Tetrazyklische Antidepressiva

Eine Gruppe von Antidepressiva, die häufig bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden. Sie wirken auf die Serotonin- und Noradrenalin-Rezeptoren im Gehirn.

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Amitriptylin

Ein Tri-zyklisches Antidepressivum, das bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden kann. Die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 25-75 mg.

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Ventrale Ponsläsion

Vertikale Augen- und Lidbewegungen sind die einzigen möglichen Bewegungen, während das Bewusstsein erhalten bleibt. Ursache ist eine Schädigung des ventralen Pons.

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Delir

Eine Störung des Bewusstseinszustandes, die durch verschiedene Ursachen wie Toxine, Stoffwechselstörungen, Fieber, Alkoholentzug, terminale Phasen oder SMASHED-Kriterien ausgelöst werden kann.

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Zentrale Parese

Schädigung der zentral-motorischen Systeme (Pyramidenbahn und extrapyramidale Bahnen), die zu einer unvollständigen Lähmung führt.

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Parese

Eine Schwäche oder Lähmung der Muskeln aufgrund einer Schädigung der Nervenbahnen. Sie kann vollständig oder unvollständig sein.

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Positive Pyramidenzeichen

Eine Steigerung der Reflexe, die als Zeichen einer Schädigung der Pyramidenbahn gilt.

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Bewusstsein

Die Fähigkeit, die eigene Person und die Umgebung wahrzunehmen.

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Benommenheit

Eine quantitative Bewusstseinsstörung, die sich durch verlangsamte Reaktionen auf Reize äußert.

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Somnolenz

Eine quantitative Bewusstseinsstörung, die sich durch Schläfrigkeit und verzögerte Reaktion auf verbale Reize, aber prompte Reaktion auf Schmerzreize auszeichnet.

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Sopor

Eine quantitative Bewusstseinsstörung, die sich durch schwere Erweckbarkeit und verzögerte oder fehlende Reaktion auf verbale Reize, aber noch gerichtete Abwehr von Schmerzreizen auszeichnet.

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Koma

Eine quantitative Bewusstseinsstörung, die sich durch Unfähigkeit zum Erwachen, geschlossene Augen und fehlende Reaktion auf alle Reize auszeichnet.

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Verwirrtheit

Eine qualitative Bewusstseinsstörung, die sich durch Verwirrtheit, Desorientiertheit und Inkohärenz im Denken, Erleben und Handeln auszeichnet.

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Dämmerzustand

Eine qualitative Bewusstseinsstörung, die sich durch erhaltene oder verminderte Wachheit und eingeengte Aufmerksamkeit auszeichnet.

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Was macht das pyramidale System?

Das pyramidale System steuert die bewusste, willkürliche Bewegung. Es ist zuständig für präzise Bewegungen, wie z. B. das Schreiben.

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Welche Bahnen gehören zum pyramidalen System?

Der Tractus corticospinalis und der Tractus corticonuclearis sind die beiden wichtigsten Bahnen des pyramidalen Systems, die vom Gehirn zum Rückenmark bzw. zu den Hirnnervenkernen verlaufen.

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Was ist ein Homunculus?

Der Homunculus ist eine schematische Darstellung des motorischen Kortex und zeigt die relative Größe der Bereiche, die für die Steuerung der verschiedenen Körperteile zuständig sind.

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Was passiert bei einer Schädigung des pyramidalen Systems?

Eine Schädigung des pyramidalen Systems führt zu verschiedenen motorischen Ausfällen, wie z. B. spastische Lähmung, erhöhter Muskeltonus, Schwierigkeiten beim Einleiten von Bewegungen und Schwierigkeiten bei der Ausführung feiner Bewegungen.

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Was macht das extrapyramidale System?

Das extrapyramidale System steuert die unbewusste, automatische Bewegung. Es ist zuständig für die Koordination von Bewegungen, die Körperhaltung und die Balance.

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Welche Bereiche gehören zum extrapyramidalen System?

Das extrapyramidale System umfasst verschiedene Bereiche im Gehirn, wie die Basalganglien, den Thalamus und das Kleinhirn.

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Was passiert bei einer Schädigung des extrapyramidalen Systems?

Eine Schädigung des extrapyramidalen Systems führt zu verschiedenen Bewegungsstörungen, wie z. B. Tremor, Rigor, Akinese und Gangstörungen.

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Was beeinflusst Sehnenreflexe?

Sehnenreflexe können durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, wie z. B. Alter, Konstitution, Trainingszustand, Tageszeit, Ermüdung und Medikamente.

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Kardiogener Schock

Ein kardiogener Schock liegt vor, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut in den Körper zu pumpen. Ursachen können mechanische Defekte, Rhythmusstörungen oder Pumpversagen sein.

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Kardiogener Schock Klassifikation

Der kardiogene Schock wird anhand der Schweregrad-Klassifikation A-E eingeteilt.

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Therapie kardiogener Schock: Entlastung

Bei kardiogenem Schock ist es wichtig, das Herz zu entlasten. Dazu können Diuretika, ACE-Hemmer und Beta-Blocker eingesetzt werden.

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Therapie kardiogener Schock: Stimulation

Um das Herz zu stimulieren, werden bei schwerem kardiogenem Schock Katecholamine eingesetzt.

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Perikardtamponade

Eine Perikardtamponade ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Herzbeutel, die das Herz zusammenpresst. Sie ist kein kardiogener Schock, sondern ein obstruktiver Schock.

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Therapie kardiogener Schock: Koronarreperfusion

Die frühestmögliche Wiederherstellung der Durchblutung des Herzens (Koronarreperfusion) ist essenziell bei kardiogenem Schock. Mögliche Maßnahmen sind: Perkutane Koronarintervention (PCI), systemische Fibrinolyse, operative Koronarrevaskularisation, gerinnungsaktive Substanzen.

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Therapie kardiogener Schock: Herz-Kreislauf-Unterstützung

Eine medikamentöse Therapie mit inotrop-vasoaktiven Substanzen kann die Herz-Kreislauf-Funktion bei kardiogenem Schock unterstützen.

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Katecholamine-Wirkung

Katecholamine-Bolus zeigen nach 1 Minute Wirkung, die etwa 4 Minuten anhält.

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Study Notes

M26 – Analyse & Bewertung

  • Überblick: Allgemeinmedizin ist das Fachgebiet des Generalisten, das sich auf den gesamten Menschen konzentriert und niederschwellige, kontinuierliche Primärversorgung aller Altersgruppen abdeckt. Es beinhaltet Primärversorgung, Vorsorge, Palliativmedizin, psychosoziale Beratung, Prävention und ein ganzheitliches Behandlungsmodell.

Schmerzen

  • Schmerzdefinition: Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potentieller Gewebeschädigung einhergeht.

  • Schmerzskalen:

    • Visuelle Analogskala (VAS)
    • Numerische Ratingskala (NRS)
    • Verbale Ratingskala (VRS)
    • Kindliche Unbehagens- & Schmerz-Skala (KUSS)
  • Anamnese: Lokalisation, Charakter, Intensität und zeitliche Komponente des Schmerzes sind wichtige Faktoren.

Analgetika

  • NOA (nicht opioide Analgetika):

    • Wirkungsweise: Hemmung der Cyclooxygenasen (COX) und damit der Prostaglandin- & Thromboxansynthese
    • Nicht-selektive COX-Hemmer: Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen, Acetylsalicylsäure, Mefenaminsäure, Indometacin, Lornoxicam, Piroxicam, Meloxicam, Naproxen
    • Selektive COX-2-Hemmer: Celecoxib, Parecoxib, Etoricoxib, Rofecoxib
    • Paracetamol: antipyretisch & analgetisch, aber weniger antiinflammatorisch als saure NOA
  • Opioide: Wirken durch Bindung an Opioidrezeptoren und reduzieren die Schmerzweiterleitung.

    • Niederpotent: Tramadol, Codein, Dihydrocodein
    • Hochpotent: Morphin, Oxycodon, Piritramid, Hydromorphon, Fentanyl

Bauchschmerz

  • Ursachen: Gastroenteritis, Gastritis, Reizdarmsyndrom, SIBO, Appendizitis, Divertikulitis, Pankreatitis, Cholezystitis / Cholelithiasis, andere mögliche Ursachen.
  • Basisdiagnostik: Körperliche Untersuchung und Basislabor (z.B. BSG, CRP, D-Dimer).

Kreuz-/Rückenschmerz

  • RED FLAGS: Anhaltender/rezidivierender Kreuzschmerz, Arbeitsunfähigkeit (> 4-6 Wochen), deutlicher lokalisierter Klopfschmerz.
  • YELLOW FLAGS: Risikofaktoren für Chronifizierung (z.B. psychische Faktoren)

Kopfschmerzen

  • Migräne: Häufigste Art, mit oder ohne Aura (neurologische Ausfallserscheinungen).
  • Spannungskopfschmerz: Häufiger, beidseitiger Druck- oder Schraubstock-Schmerz, ohne Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit.
  • Cluster Kopfschmerz: Seltene Form, einseitiger, pulsierender, oft starker Schmerz.

Neuropathischer Schmerz

  • Pathophysiologie: Veränderung der neurologischen Eigenschaften der Nervenfasern und Imbalance zwischen exzitatorischen und inhibitorischen Mechanismen.
  • Leitsymptome: Verlust der Funktion, Allodynie (erhöhte Schmerzempfindlichkeit bei nicht-schmerzhaften Reizen), Hyperalgesie (erhöhte Schmerzstärke auf schmerzauslösend Reizen), Parästhesien (Missempfindungen), Dysästhesien (schmerzhaft empfundene Missempfindungen).

Bewusstseinsstörungen

  • Definition: Bewusstsein ist die Fähigkeit, eigene Person und Umgebung wahrzunehmen.
  • Ursachen: Mangel an Glukose, Thiamin, Intoxikation anderer Substanzen, Störung von Elektrolyten, Stoffwechselerkrankungen, etc.

Hormone

  • Nebennierenrindenhormone: Kortisol, Aldosteron, Androgene
  • Hoden/Ovarien: Östrogen, Progesteron, Testosteron,
  • Schilddrüsenhormone: T3, T4

Elektrolyte

  • Natrium: 135-145 mmol/l
  • Kalium: 3.8-5.2 mmol/l
  • Chlorid: 96-110 mmol/l
  • Kalzium: 2.2-2.6 mmol/l

Tumormarker

  • Definition: Substanzen, deren Auftreten und Konzentration mit der Entstehung und dem Wachstum maligner Tumore zusammenhängen.
  • Arten: zelluläre, humorale, genetische Tumormarker.

Labor

  • Herz-/KHK: Lipide (LDL, HDL, Triglyceride, Lipoprotein a), Troponin
  • Leber: ALT, AST, ALP, GGT
  • Zucker: HbA1c
  • Andere: Kreatinin, Amylase, LDH (Laktatdehydrogenase)

Radiologie – häufige Fälle

  • Thoraxröntgen: Pneumothorax, Pleuraergüsse, Atelektase.
  • Abdomen leer Röntgen: freie Luft, Mass/Tumore, Bones/Knochen, Stones/Steine.

Intoxikationen & Antidote

  • Substanzen: verschiedene Substanzen (z.B. Adrenergika, Opioide, Zyanide, Alkohol)
  • Symptome: variieren stark je nach Substanz
  • Therapie: spezifische Antidote, allgemeine Maßnahmen (z.B. Magenspülung).

Anästhesie

  • Allgemeinanästhesie: Propofol, Midazolam, Sufentanil, Remifentanil.
  • Regionalanästhesie: Spinalanästhesie, Epiduralanästhesie.

Infektiologie

  • Infektionsdefinition: Morbidität, Inzidenz, Prävalenz, Mortalität und Letalität.
  • Erreger: Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten
  • Tuberkulose: Erreger (Mycobacterium tuberculosis), Stadien (frisches Granulom, käsig verändert, offene Kaverne), Therapie (medikamentöse Behandlung).
  • HIV: Zahl Neuerkrankungen, lebenslange medikamentöse Therapie, Komorbiditäten, PEP (Post-Exposition-Prophylaxe), Präexpositionsprophylaxe.
  • Malaria: Malariaprophylaxe (Medikamente).

Trauma/Notfall

  • Polytraumadefinition: gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen.
  • ABCDE-Regel: Atemwege, Atmung, Kreislauf, Bewusstsein, Umgebung.
  • Schockzeichen: herabgesetzter Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz, Veränderung von Bewusstsein

Spezielle Notfälle

  • Tauchunfälle: Barotrauma, Decompressionkrankheit.
  • Ertrinken: Salzwasser vs. Süßwasser.
  • Hypothermie: Ursachen, Effekt.

Geriatrie

    • Osteoporose: Diagnostik (DXA), Therapie (Kalzium, Vitamin D, Bisphosphonate), Risikofaktoren im Alter

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