Psychologie: Definition und wissenschaftlicher Ansatz
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Questions and Answers

Ordnen Sie die folgenden Disziplinen ihrem jeweiligen Fokus zu:

Wahrnehmungspsychologie = Wie wir die Welt um uns herum sensorisch erfassen Kognitionspsychologie = Mentale Prozesse wie Gedächtnis und Problemlösung Lernpsychologie = Wie wir neue Fähigkeiten und Informationen erwerben Motivations- & Emotionspsychologie = Die inneren Antriebe und Gefühle, die unser Verhalten lenken

Ordnen Sie die folgenden anwendungsbezogenen psychologischen Bereiche ihren jeweiligen Schwerpunkten zu:

Klinische Psychologie = Behandlung psychischer Störungen Gesundheitspsychologie = Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden Arbeits- und Organisationspsychologie = Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Organisationsstrukturen Pädagogische Psychologie = Optimierung von Lernprozessen und Bildungseinrichtungen

Ordnen Sie den jeweiligen Zielen wissenschaftlicher psychologischer Forschung die passenden Beschreibungen zu

Beschreibung = Genaue Darstellung von Verhaltensweisen und mentalen Prozessen Erklärung = Identifizierung der Ursachen und Zusammenhänge von Phänomenen Vorhersage = Antizipation zukünftiger Verhaltensweisen oder Ereignisse Kontrolle = Beeinflussung von Verhalten oder mentalen Prozessen

Ordnen Sie die folgenden Forschungsschritte der empirischen Psychologie ihrer jeweiligen Tätigkeit zu:

<p>Hypothesenbildung = Formulierung überprüfbarer Aussagen über Zusammenhänge Datensammlung = Erhebung von Informationen durch Experimente, Umfragen etc. Statistische Analyse = Auswertung der gesammelten Daten zur Identifizierung von Mustern Theoriebildung = Entwicklung oder Anpassung von Theorien basierend auf den Ergebnissen</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden deutschen Philosophen und Psychologen ihren jeweiligen Schwerpunkten den passenden Beschreibungen zu:

<p>Wilhelm Dilthey = Betonung des Verstehens menschlicher Erfahrungen und subjektiver Perspektiven Hermann Ebbinghaus = Empirische Studien zur Gedächtnisforschung Wilhelm Wundt = Begründer der experimentellen Psychologie Max Wertheimer = PHI-Phänomen</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den jeweiligen empirischen Psychologen ihren Forschungsgebieten zu.

<p>Hermann Ebbinghaus = Vergessenskurve Max Wertheimer = PHI-Phänomen Edward H. Adelson = Checker shadow iIlusion Wilhelm Wundt = Wahrnehmung und Aufmerksamkeit</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den folgenden zutreffenden Definitionen die jeweilige Hauptströmung der Psychologie zu.

<p>Behavioristischer Ansatz = Fokus auf beobachtbares Verhalten und Konditionierung Psychoanalytischer Ansatz = Betonung des Unbewussten und frühkindlicher Erfahrungen Humanistischer Ansatz = Fokus auf Selbstverwirklichung und individuelle Freiheit Kognitiver Ansatz = Untersuchung mentaler Prozesse wie Denken und Gedächtnis</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die zutreffenden Beschreibungen den Hauptströmungen der Psychologie zu.

<p>Kognitive Neuropsychologie = Verbindung von Gehirnprozessen und kognitiven Funktionen Neurobiologischer Ansatz = Untersuchung des Verhaltens anhand biologischer Prozesse Behaviorismus = objektive und messbare Analyse des Verhaltens Humanismus = Wachstum, Selbstverbesserung, und Selbstverwirklichung</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden Gegebenheiten zu den dazugehörigen Persönlichkeitsinstanzen zu.

<p>Es (Id) = Unbewusste Triebe und Wünsche, die nach sofortiger Befriedigung streben Ich (Ego) = Vermittler zwischen Es, Über-Ich und Realität, folgt dem Realitätsprinzip Über-Ich (Superego) = Moralische Instanz, die Werte und Normen der Gesellschaft vertritt</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den jeweiligen Psychologen ihren Schwerpunkten zu:

<p>John Watson = Klassische Konditionierung, Little Albert Experiment B.F Skinner = operante Konditionierung Lazarus = Kognitive Emotionstheorie Maslow = Bedürfnispyramide</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die jeweiligen Emotionen dem dazugehörigen Teil der Gehirnstrukturen zu

<p>High Road = Kortex (Verstand) Low Road = Thalamus &amp; Amygdala Angst = Detaillierte und bewusste Verarbeitung von Informationen Intrinsische Faktoren = Werte, Bedürfnisse, Ziele</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die verschiedenen Modelle zum Verständnis der Psychologie deren Grundprinzipien zu.

<p>das Behavioristische Modell = Verhalten wird als Reaktion auf Umweltreize verstanden der Kognitive Ansatz = Kognitive Prozesse steuern das Verhalten der Humanistische Ansatz = Fokus auf Selbstverwirklichung &amp;Entwicklung des Menschen das Bio-Psycho-Soziale Modell = Psychische Gesundheit wird durch das Zusammenspiel von biologischen Komponenten, psychologischen und soziologischen Faktoren beeinflusst.</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden Konzepte den entsprechenden Beschreibungen zu:

<p>Klassische Konditionierung = Lernen durch Assoziation von Reizen Operante Konditionierung = Lernen durch Konsequenzen (Belohnung und Bestrafung) Modelllernen = Lernen durch Beobachtung des Verhaltens anderer Implizierter Assoziationstest = wie schnell bestimmte Wörter mit Kategorien verbunden werden können</p> Signup and view all the answers

Weisen Sie den nachfolgenden Forschern ihre entsprechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und Studien zu:

<p>Pawlow = Klassische Konditionierung Watson = Little-Albert-Experiment Skinner = Operante Konditionierung Bandura = Bobo-Doll-Experiment</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die Phasen des Gedächtnisses deren Beschreibungen zu.

<p>Sensorisches Gedächtnis = Kurzzeitige Speicherung sensorischer Enwirkungen Kurzzeitgedächtnis = Aktive Verarbeitung von Informationen für kurze Zeit Langzeitgedächtnis = Dauerhafte Speicherung von Informationen Abruf = Zugriff auf gespeicherte Informationen</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den jeweiligen Gegebenheiten die passende Art und Weise zu, wie unser Gehirn Farben und Helligkeit interpertiert.

<p>Checker Shadow Illusion = Unser Gehirn lässt sich durch Schatten beeinflussen. Sensorische Eindrücke = Wahrnehmungen beruhen nicht nur auf Eindrücken, sondern das Gehirn vergleicht Eindrücke mit Erfahrungen. Theory of Mind = Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Verhaltensgenetischer Ansatz = Verhalten wird durch die Interkation von Genetik und der Umwelt beeinflusst</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den jeweiligen Stadien von Jean Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung die dazugehörigen Altersgruppen zu:

<p>Sensomotorische Phase = 0-2 Jahre Präoperationale Phase = 2-7 Jahre Konkret-operationale Phase = 7-11 Jahre Formal-operationale Phase = ab 11 Jahre</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden Bindungsstile ihren jeweiligen Merkmalen zu:

<p>Sicher gebundene = Vertrauen, selbstbewusstes Erkunden Unsicher-vermeidend = Vermeidung von Nähe, Unabhängigkeit Unsicher-ambivalent = Anklammernd, ängstlich, intensiv Desorganisiert = Angstliches, widersprüchliches Verhalten</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden Punkte dem Konzept des High Roads und des Low Roads zu, so wie Le Doux es definiert hat.

<p>High Road = Bewusste Verarbeitung emotionaler Reize Low Road = Unbewusste emotionale Reaktionen ohne bewusste Analyse Reiz löst die schnelle Reaktion bei Gefahr aus = Thalamus &amp; die Amygdala sind beteiligt Der Verstand ist beteiligt = Detaillierte und bewusste Verarbeitung von Informationen</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden Punkte den entsprechenden Stufen den Bedürfnissen in Maslows Bedürfnishierarchie zu.

<p>Nahrung = Physiologische Bedürfnisse Sicherheit = Sicherheitsbedürfnisse Freundschaft = Soziale Bedürfnisse Anerkennung = Wertschätzungsbedürfnisse Entfaltung des eigenen Potenzials = Selbstverwirklichung</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die folgenden Experimente ihren jeweiligen Themen und Forschern zu.

<p>Stanford Marshmallow Experiment = Belohnungsaufschub Milgram Experiment = Autorität und Gehorsam Erlernte Hilflosigkeit = Kontrollverlust IAT = Unbewusste Vorurteile</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den zutreffenden Ansichten den jeweiligen Epochen oder Forschern zu

<p>Seele als dreigeteilt = Platon Seele ist zuständig für das Verhalten &amp; die Gedanken = Ägypten Bedeutung des Unbewussten &amp; des Irrationalen = Nietzsche Humoraltheorie = Hippokrates</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die beschriebenen Aspekte den jeweiligen historischen Strömungen oder Personen zu

<p>Befreiung der Insassen von Fesseln in der psychiatrischen Anstalt = Pinel Moral Treatment = Tuke System, wissenschaftlichen Klassifikation psychischer Störungen = Kraepelin tierischer Magnetismus = Mesmer</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie diese Beschreibung wichtiger Heilverfahren aus der Geschichte den entsprechenden Heilverfahren zu.

<p>beeindruckte die Menschen sehr und verhalf Mesmer zu weiterem Erfolg = Tierischer Magnetismus entwickelten den Menschen zu einem ganzheitlichen Konzept = Typologie von Erkrankten nach Paracelsus entwickelt Psychische Kranke von Ketten befreit = revolutionierte die Behandlung psychisch Kranker in Frankreich mit den Begriffen Apathie und Überreizung &amp;Unterbeziehung wird gearbeitet = Johann Christian Reil</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den jeweiligen psychopathologischen Mechanismen die passenden Beispiele oder Beschreibungen zu:

<p>Verleugnung = Nichtwahrhabenwollen einer bedrohlichen Realität Projektion = Eigene, inakzeptable Impulse werden anderen zugeschrieben Reaktionsbildung = Ein Trieb wird ins Gegenteil verkehrt, um Angst abzuwehren Verschlechterung = Entladung aufgestauter Gefühle</p> Signup and view all the answers

Ordnen sie die Methoden, die Freud zur Behandlung von Patienten einsetzte, den entsprechenden Beschreibungen zu.

<p>Traumanalyse = Symbolische Deutung der unbewussten Wünsche Freie Assoziation = Spontanes Äußern von Gedanken Übertragungsanalyse = Bearbeitung von Gefühlen, die der Patient auf den Therapeuten überträgt Widerstandsanalyse = Aufdecken von Vermeidungsstrategien</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den Persönlichkeitsstrukturen von Sigmund Freund die passenden Charakteristika zu

<p>DAS ES = tiefste Schicht der Psyche DAS ICH = Agiert in Verbindung mit der Außenwelt DAS ÜBER-ICH = Instanz des Gewissens, innere Stimme der Moral Ödipale / Phaische Phase = Sexuelle Identität des Kindes durch Identifizierung mit gleichgeschlechlchtichem Elternteil bestimmt.</p> Signup and view all the answers

Ordnen sie die beschreiben Strategien die dem Versuch zu zu, den verschiedenen Strategien zur Auflösung einer Bestätigungstendenz.

<p>Die Kritische Relexion der eigenen Annahmen = Bewußtes Suchen nach gegenteiliger Informationen Die Externe Kontrolle wissenschaftlicher Erkenntnisse = Peer-Review Falsifizierbarkati = Wissenschaftliche Methoden nutzen die Reduktion vom Messfehler = Messmethoden müssen zuverlässig sein.</p> Signup and view all the answers

Die einzelnen Bias-Arten, die Verzerrungen verursachen können, sollen den Faktoren zugeordnet werden, die diese mindern können.

<p>Selection Bias = Randomisierung Performance Bias = Verblindung Attrition Bias = Intention-to-Treat-Analyse Beobachter-Bias = SchlussfolgerungObjektive Beurteilung</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie einige der Biases, die den Grund für eine systematische Ergebnisverzerrung sind, Ihrer Beschreibung zu.

<p>Selektionsbias (Selection Bias) = ungleiche Verteilung von Patienten zw. Intervention- &amp; Kontrollgruppe. Performance Bias (Leistungsbias) = Unterschiede in der Behandlung zw. den Gruppen, die Ergebnis beeinflussen. Attrition Bias (Ausfallbias = Vermeidung von zu subjektiven Ergebnissen in der Deutung. Beobachter-Bias = Verzerrung durch subjektive Beurteilung des Outcons durch Studienleiter.</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie die Beschreiungen des menschlichen Verständnisses, der Alltagserfahrung und des wissenschaftlichen Ansatzes zu

<p>objektiver = wissenschaftlicher Ansatz subjektiv und intuitiv = Alltagserfahrung Systematisch und empirisch = wissenschaftlicher Ansatz Einzel und subjektiv = Alltagserfahrung</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie den Ebenen mit denen sich Sigmund Freud mit seinem topographischen Modell beschäfftigte die richtige Beschreibung zu.

<p>Was ist im Bewusstsein ? = Alle Gedanken Wahrnehmungen und Gefühle, die aktuell wahrgenommen werden. Was wird als vorbewusst beschrieben = Die aktuell nicht bewussten Inhalte werden nicht unmittelbar aufgedeckt. Das Unbewusste = Eingeschlossene Gedanken aus den Ängsten und Trieben</p> Signup and view all the answers

Es folgen drei Zitate der Beschreibung des Selbst durch drei Personen aus der Psychologie. Ordne diese dem entsprechenden Konzept zu.

<p>„Die Wissenschaft, die sich mit Gedanken, Gefühlen &amp; Verhalten des Menschen beschäftigt“ = Die Definition der Psychologie. „Der Zusammenhang des ganzen Körpers mit der seelisch geistigen Gesundheit“ = Paracelsus. Wahrnehmung beruht nicht nur aud sensorischen Eindrücken beruht = Schlussfolgerung des Experimentes von Hermann Helmholtz</p> Signup and view all the answers

Ordnen Sie hier den unterschiedlichen Beschreibungen die entsprechenden Fachbegriffe zu.

<p>wie automatische Reaktionen durch wiederholte Assoziationen entstehen = klassische Konditionierung was im späteren Leben gut oder mit Einschränkungen bewältigt werden kann = psychische Entwicklung das menschliche Verhalten objektiv zu beschreiben = Watsons Verhaltensansatz ein Mensch ist ein soziales Wesen und in einer starken Wechselwirkung mit anderen Menschen = Kurt Lewin</p> Signup and view all the answers

Nennen Sie den passenden Zusammenhang in den Beschreibungen.

<p>wie psychologische Prozesse das Immunsystem beeinflussen = Psychoimmunologie die die durch das Handeln des Menschen verursacht wurden = Humanistische Psychologie alle Verhaltensweisen durch Lernen und Umwelteinflüssen bestimmt werden = behavioristischen Ansatz das Verhalten eines Individuums vollständig die Reize erklärt = Little Albert Experiment</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Psychologie ist allgegenwärtig

Psychologische Prozesse und Prinzipien sind in fast allen Lebensbereichen wirksam.

Was ist (wissenschaftliche) Psychologie?

Die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen.

Wissenschaftliche Psychologie

Systematisches Studium von Erleben, Verhalten und Denken mit empirischen Methoden; Erklären, Vorhersagen, Kontrollieren von Verhalten.

Hypothesenbildung

Wissenschaftler formulieren testbare Hypothesen.

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Datensammlung

Durch Experimente, Umfragen, Interviews und Beobachtung werden Daten erhoben.

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Statistische Analyse

Die gesammelten Daten werden statistisch ausgewertet, um Muster und Zusammenhänge zu identifizieren.

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Theoriebildung

Auf der Basis der Ergebnisse werden Theorien entwickelt oder bestehende Theorien angepasst.

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Wiederholbarkeit

Experimente sollten wiederholbar sein, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.

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Wilhelm Dilthey

Betonte die Bedeutung des Verstehens von menschlichen Erfahrungen und der subjektiven Perspektive.

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Wilhelm Wundt (1832-1920)

Eröffnete 1879 in Leipzig das erste Labor für experimentelle Psychologie.

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Vergessenskurve von Ebbinghaus (1885)

Untersuchte, wie schnell Informationen im Gedächtnis vergessen werden und wie der Vergessensprozess verläuft.

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PHI-Phänomen (Max Wertheimer 1912)

Beschreibt ein optisches Täuschungsphänomen, bei dem zwei benachbarte, abwechselnd leuchtende Lichter wahrgenommen werden, als würden sie sich in Bewegung setzen.

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Edward H. Adelson: Checker shadow illusion

Zeigte, wie unser visuelles System Farben und Helligkeit interpretiert und dabei die reale physikalische Wahrnehmung oft verzerrt.

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Behavioristischer Ansatz

Fokus auf beobachtbares Verhalten, das durch Konditionierung beeinflusst wird.

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Psychoanalytischer Ansatz

Betonung des Unbewussten, der frühkindlichen Erfahrungen und der inneren Konflikte.

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Humanistischer Ansatz

Fokus auf Selbstverwirklichung, individuelle Freiheit und die positive Entwicklung des Menschen.

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Kognitiver Ansatz

Untersuchung von mentalen Prozessen wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Problemlösen und Denken.

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Kognitive Neuropsychologie

Verbindung zwischen Gehirnprozessen und kognitiven Funktionen; Untersuchung von Neurowissenschaften und deren Einfluss auf kognitive Prozesse.

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Es (Id)

Es folgt dem Lustprinzip und strebt nach sofortiger Befriedigung der Bedürfnisse und Verlangen, ohne Rücksicht auf äußere Gegebenheiten od. Konsequenzen.

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Ich (Ego)

entwickelt sich aus dem Es und folgt dem Realitätsprinzip.

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Über-Ich (Superego)

ist die moralische Instanz, die Werte, Normen und gesellschaftliche Regeln vertritt.

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John Watson

betont, dass Beobachtbares Verhalten das Hauptobjekt der psychologischen Forschung ist.

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Basisemotionen

Es gibt universelle, angeborene Basisemotionen, die durch spezifische Gesichtsausdrücke in allen Kulturen erkennbar sind.

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desorganisiert (TypD)

Steroetypisches Verhaltensmuster: Nähe - und Distanzwechsel, Angst & Verwirrung.

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Sicher gelbunden (Typ B)

Patienten mit einer sicheren Bindung zum Therapeuten reagieren auf Trennungen mit Stress, beruhigen sich jedoch schnell bei Rückkehr der Mutter. Zeigen Stabilität & eine positive Umgebung

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Expositionstherapie

Erster Schritt zur Reduktion die Angst durch Gewöhung & Desensibilisierung.

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Lernen am Modell (Bandura 1963)

Lernen durch Beobachtung eines Modells.

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Ablauf des Bobo-Doll-Experiments (Bandura, 1963)

Ablauf mit Modellbeobachtung, freies Spiel, und Beobachtung und Auswertung

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Still Face Experiment (Tronick et al. 1987)

Säuglinge reagieren mit Verwirrung & Stress, wenn die Mutter keinen Gesichtsausdruck zeight.

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Genetik & Entwicklungspsychologie (Caspi et al, 2003)

Hier wird die Idee des zusammenspiels der genetischen Prädisposition durch Umweltfaktoren deutlich.

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Erlernte Hilflosigkeit (Overmier & Seligman, 1967)

Gilt als eine Situation misserfolgs und scheintbar kontrollierbaren Situationen aufhören, zu handeln,

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Implizierter Assoziationstest (Greenwald, McGhee & Schwartz, 1998)

Dieser misst, wie schnell Teilnehmer Assoziationen zwischen zwei Konzepten (z.B. „schwarz“/weiß“ und „positiv“/„negativ“) bilden können.

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Sozialpsychologie: Milgram Experiment (1961)

Teilnehmer (die als „Lehrer“ bezeichnet wurden) sollten einem „Schüler“ (in Wirklichkeit ein Komplize) Elektroschocks verabreichen.

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Stanford Marshmallow Experiment (Mischel, 1972-1989)

Kinder wurden vor ein Marshmallow gesetzt und konnten es sofort essen oder warten, nach einem Gewissen Zeitraum erhielten sie eine zweite Belohnung.

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Study Notes

Psychologie: Allgegenwärtig und Definition

  • Psychologische Prozesse und Prinzipien sind in fast allen Lebensbereichen wirksam.
  • Psychologie beeinflusst Denken, Fühlen und Handeln, oft unbewusst.
  • Psychologie ist die Wissenschaft, die sich mit Gedanken, Gefühlen und Verhalten des Menschen befasst.
  • Fokus liegt darauf, was das Erleben und Handeln des Menschen beeinflusst.

Wissenschaftliche Psychologie

  • Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen.
  • Beginnt mit genauer Beobachtung und Beschreibung.
  • Grundlagenforschung zielt auf Beschreibung, Erklärung, Vorhersage und Kontrolle von Verhalten und mentalen Prozessen ab.
  • Angewandte Psychologie konzentriert sich auf die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen.
  • Auf Basis von Erklärungen folgen korrekte Identifikation, Vorhersage, Kontrolle sowie Veränderung/Beeinflussung.
  • Systematisches Studium des menschlichen Verhaltens und mentalen Prozesses unter Verwendung empirischer Methoden und wissenschaftlicher Prinzipien.
  • Basierend auf Beobachtungen, Experimenten und Datenanalysen zur Entwicklung und Überprüfung von Theorien.
  • Untersucht systematisch Erleben, Verhalten und Denken mit empirischen Methoden.
  • Ursachen des Verhaltens verstehen, z. B. Stress durch biologische und soziale Faktoren.
  • Verhalten prognostizieren, z. B. Stress, der das Burnout-Risiko erhöht.
  • Verhalten gezielt beeinflussen, z. B. Therapie gegen Angststörungen.
  • Ziel ist, Verhalten zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen, um Wohlbefinden und Gesellschaft zu verbessern.

Psychologie als empirische Wissenschaft

  • Stützt sich auf systematische Beobachtung und Experimente zur Entwicklung und Überprüfung von Theorien.
  • Verwendet quantitative und qualitative Methoden, um Daten zu sammeln und zu analysieren.
  • Wissenschaftler formulieren testbare Hypothesen.
  • Datensammlung erfolgt durch Experimente, Umfragen, Interviews und Beobachtungen.
  • Gesammelte Daten werden statistisch ausgewertet, um Muster und Zusammenhänge zu identifizieren.
  • Auf der Grundlage der Ergebnisse werden Theorien entwickelt oder bestehende Theorien angepasst.
  • Experimente sollten wiederholbar sein, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.
  • Durch den empirischen Ansatz wird die Psychologie zu einer Wissenschaft, die fundierte Erkenntnisse über Verhalten und kognitive Prozesse von Individuen und Gruppen liefert.

Wilhelm Dilthey: Betonung des Verstehens

  • Deutscher Philosoph und Psychologe des 19. Jahrhunderts.
  • Betonte die Bedeutung des Verstehens menschlicher Erfahrungen und der subjektiven Perspektive.
  • Unterschied zwischen Naturwissenschaften (objektive Phänomene) und Geisteswissenschaften (individuelles und historisches Erleben).
  • Sah in der Psychologie eine Brücke zwischen beiden Bereichen.
  • Legte Wert auf das Verständnis der inneren Welt des Menschen durch hermeneutische Methoden.
  • Sein Konzept der "Erlebniswissenschaften" fordert, Leben und Erfahrungen des Individuums im historischen und kulturellen Kontext zu betrachten.
  • Ordnet die Psychologie den Geisteswissenschaften zu.

Anfänge der empirischen Psychologie

  • Im späten 19. Jahrhundert begannen Wissenschaftler, psychologische Phänomene systematisch zu untersuchen.
  • Wilhelm Wundt (1832-1920) gilt als Begründer der modernen Psychologie und eröffnete 1879 in Leipzig das erste Labor für experimentelle Psychologie.
  • Wundt führte Experimente zur Wahrnehmung und Aufmerksamkeit durch und legte den Grundstein für die empirische Forschung.
  • Hermann Ebbinghaus (1850-1909) war ein Pionier der empirischen Psychologie, besonders im Bereich Gedächtnis und Lernen.
  • Ebbinghaus untersuchte psychologische Phänomene als Erster systematisch unter kontrollierten, experimentellen Bedingungen.
  • Seine Arbeit markierte den Übergang von der Philosophie zur experimentellen Psychologie.

Vergessenskurve nach Ebbinghaus (1885)

  • Ebbinghaus untersuchte, wie schnell Informationen im Gedächtnis vergessen werden und wie der Vergessensprozess abläuft.
  • Er nutzte sinnlose Silben und testete das Gedächtnis nach verschiedenen Zeiträumen.
  • Der größte Vergessensverlust passiert in den ersten Stunden, danach flacht der Verlust ab.
  • Zeigt, dass wiederholtes Lernen und aktives Wiederholen (Spaced Repetition) den Gedächtnisverlust verlangsamen können.
  • Grundlagen für das Verständnis von Langzeitgedächtnis und Lernstrategien.

Der Einblick in Wahrnehmung durch das Phi-Phänomen

  • Max Wertheimer (1912): Zentraler Beitrag zur Gestalttheorie der Wahrnehmung.
  • Optische Täuschung, bei der zwei benachbarte, abwechselnd leuchtende Lichter als Bewegung wahrgenommen werden.
  • Das Phi-Phänomen zeigt, dass unser Gehirn mehr tut, als nur einzelne visuelle Reize zu verarbeiten.
  • Es fügt die Reize zu einer zusammenhängenden Wahrnehmung von Bewegung zusammen.
  • Das Phänomen widerlegte die Vorstellung, Wahrnehmung sei lediglich die Summation einzelner sensorischer Eindrücke.
  • Wertheimer postuliert, dass Wahrnehmung immer eine ganzheitliche Organisation von Reizen darstellt, ein Grundprinzip der Gestaltpsychologie.

Edward H. Adelson und die Checker Shadow Illusion

  • Edward H. Adelson demonstrierte, wie das visuelle System Farben und Helligkeit interpretiert.
  • In der Checker Shadow Illusion erscheinen zwei Felder unterschiedlich hell, obwohl sie die gleiche Helligkeit haben.
  • Unser Gehirn lässt sich durch Kontextinformationen bei der Wahrnehmung von Farben und Helligkeit beeinflussen.
  • Der Schatten des Objekts beeinflusst die Interpretation; ein Objekt im Schatten wird als dunkler interpretiert, obwohl es die gleiche Farbe hat wie das beleuchtete Objekt.
  • Unsere Wahrnehmung wird stark durch Kontextinformationen und die Annahme, dass Lichtverhältnisse und Schatten realistisch sind, beeinflusst.
  • Unser visuelles System versucht diese Informationen so zu verarbeiten, dass eine kohärente und realistische Weltwahrnehmung entsteht, was zur Täuschung führt.
  • Helmholtz schloss 1867, dass Wahrnehmung nicht nur auf sensorischen Eindrücken beruht, sondern dass das Gehirn aktiv Schlüsse zieht.
  • Unser Wahrnehmungssystem konstruiert die Welt durch unbewusste Inferenz, was eine Grundlage für eine empirische Psychologie bildete.

Sechs Hauptströmungen der modernen Psychologie

  • Behavioristischer Ansatz: Fokus auf beobachtbares Verhalten, beeinflusst durch Konditionierung, objektive und messbare Psychologie, Lernen durch Verstärkung, Mensch als reaktives Wesen.
  • Psychoanalytischer Ansatz: Betonung des Unbewussten, frühkindliche Erfahrungen, innere Konflikte, interdisziplinär, unbewusste Triebe und Verdrängung, Mensch von inneren Konflikten getrieben.
  • Humanistischer Ansatz: Fokus auf Selbstverwirklichung, individuelle Freiheit und positive Entwicklung, subjektives Erleben, Wachstum und Erfüllungsmöglichkeiten, Mensch als positives, wachstumsorientiertes Wesen.
  • Kognitiver Ansatz: Untersuchung mentaler Prozesse wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Problemlösen und Denken, wissenschaftlich, Verhalten durch kognitive Prozesse gesteuert, Mensch als Informationsverarbeiter.
  • Kognitive Neuropsychologie: Verbindung zwischen Gehirnprozessen und kognitiven Funktionen, Neurowissenschaften arbeiten mit Psychologie zusammen für das Verhältnis zwischen Nerven und Verhalten, Funktionen an Gehirnstrukturen und Neurotransmitter gebunden.
  • Neurobiologischer Ansatz: Untersuchung des Verhaltens anhand biologischer Prozesse, Gehirnchemie, Neurotransmitter, Hormone, biologische Mechanismen, Verhalten als Ergebnis biologischer Prozesse im Gehirn, Mensch als biologisches Wesen dessen Verhalten durch neurologische Prozesse.

Zusammenfassung

  • Unterschiedliche Perspektiven auf Verhalten, von beobachtbarem Verhalten bis zu den biologischen Grundlagen.
  • Jedes Modell trägt durch die Beleuchtung verschiedener Aspekte zur Therapie, Forschung und zum Verständnis des menschlichen Verhaltens bei.

Sigmund Freuds Psychoanalyse: Das Unbewusste und seine Funktionen

  • Unbewusste Triebe und Konflikte beeinflussen Verhalten und Erleben maßgeblich.
  • Unbewusste Elemente sind nicht direkt zugänglich, wirken jedoch durch Traumdeutung, Fehlleistungen und Verhaltensmuster.
  • Können zu psychischen Störungen führen, wenn sie nicht verarbeitet werden.

Freuds Instanzenmodell der Psyche

  • Das Es (Id) repräsentiert die unbewussten, instinktiven Triebe und Wünsche.
  • Es folgt dem Lustprinzip, strebt nach sofortiger Befriedigung ohne Rücksicht auf äußere Umstände oder Konsequenzen.
  • Das Ich (Ego) entwickelt sich aus dem Es und folgt dem Realitätsprinzip.
  • Es sorgt dafür, dass Triebe des Es in Einklang mit äußerer Realität und sozialen Normen gebracht werden.
  • Das Über-Ich (Superego) ist die moralische Instanz, vertritt Werte, Normen und gesellschaftliche Regeln.
  • Entwicklung durch Erziehung und Normen der Eltern und Gesellschaft; beeinflusst Ich durch Schuld- und Schamgefühle.

Interaktion der Instanzen

  • Es, Ich und Über-Ich stehen in ständigem Konflikt.
  • Das Ich versucht ein Gleichgewicht zwischen impulsiven Forderungen des Es, moralischen Ansprüchen des Über-Ich und Anforderungen der äußeren Welt zu finden.
  • Ein nicht gut gelöster Konflikt kann zu psychischen Störungen führen.
  • Das Modell verdeutlicht, wie die Psyche durch die dynamische Wechselwirkung dieser Instanzen strukturiert und gesteuert wird.

John Watson und der Behaviorismus

  • Watson betont, dass beobachtbares Verhalten das Hauptobjekt der psychologischen Forschung ist.
  • Er lehnte die Untersuchung innerer, unbewusster Prozesse ab und fokussierte sich stattdessen auf reales, objektiv messbares Verhalten.
  • Watson vertrat die Ansicht, dass alle Verhaltensweisen durch Lernen und Umwelteinflüsse bestimmt werden.
  • Mensch wird wie ein "leeres Blatt" (Tabula Rasa) geboren, Verhalten entwickelt sich durch Erfahrungen und Konditionierung.
  • Klassische Konditionierung belegt er durch das Little Albert Experiment (1920), bei dem ein Kind eine Angstreaktion auf einen ursprünglich neutralen Reiz entwickelte.
  • Watson schlussfolgerte, dass das Verhalten eines Individuums vollständig durch Reize und deren Assoziationen mit Reaktionen erklärbar sei.
  • Sein Ansatz beeinflusste maßgeblich die Entwicklung des Behaviorismus als dominierende Schule.

Das behavioristische Modell (Stimulus-Response-Modell)

  • Verhalten wird als Reaktion auf Umweltreize (Stimuli) verstanden.
  • Ein externer Stimulus führt zu einer bestimmten Reaktion.
  • Verhalten kann durch Konditionierung erlernt werden (klassische/operante Konditionierung).
  • Keine Berücksichtigung innerer mentaler Prozesse; Fokus auf beobachtbares Verhalten.
  • Verhaltensänderung durch Verstärkung, Bestrafung oder Gewohnheit.

Der kognitive Ansatz in der Psychologie

  • Kognitive Prozesse (Denken, Wahrnehmen, Erkennen) steuern das Verhalten.
  • Innere mentale Prozesse: Betonung auf Gedanken, Überzeugungen, Einstellungen und Wahrnehmungen des Individuums.
  • Aktive Informationsverarbeitung: Menschen interpretieren und verarbeiten Informationen aktiv, anstatt nur auf Reize zu reagieren.
  • Kognitive Verzerrungen: Fehlwahrnehmungen oder fehlerhafte Denkprozesse können zu verzerrtem Verhalten oder negativen Emotionen führen.
  • Verhalten wird durch Erwartungen und Bewertungen von Situationen beeinflusst.
  • Fokus auf mentale Prozesse wie Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis und Problemlösen.
  • Schlüsselkonzept: Verhalten wird durch kognitive Strukturen, Glaubenssätze, Erwartungen und kognitive Verzerrungen beeinflusst.
  • Therapeutischer Fokus: Veränderung von denkendem Verhalten.

Kognitive Emotionstheorie nach Lazarus (1960)

  • Emotionen entstehen durch die kognitive Bewertung einer Situation.
  • Primäre Bewertung: Beurteilung, ob ein Ereignis für das eigene Wohlbefinden relevant ist.
  • Sekundäre Bewertung: Beurteilung der verfügbaren Bewältigungsressourcen.
  • Die emotionale Reaktion hängt davon ab, wie eine Person eine Situation bewertet.
  • Emotionen nicht nur automatische Reaktionen, sondern aktiv bewertet und interpretiert werden; Einfluss von individuellen Unterschieden.
  • Bewertung, ob ein Ereignis positiv, neutral oder stressig ist.
  • Beurteilung der eigenen Ressourcen und Bewältigungsmöglichkeiten.
  • Die Emotionen entstehen nicht direkt durch ein Ereignis, sondern durch unsere Bewertung dessen Bedeutung für unser Wohlbefinden.
  • Die gleiche Situation kann unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen, je nach kognitiver Bewertung.

Biologischer Ansatz

  • Der neurowissenschaftliche Ansatz besagt, dass Verhalten und Erleben durch die Struktur und Funktion des Gehirns sowie des Nervensystems beeinflusst werden.
  • Es liegt ein Fokus auf Gehirnregionen, Neurotransmitter sowie genetische Grundlagen.

Evolutionspsychologischer Ansatz

  • Verhalten wird als evolutionäre Anpassung verstanden, die das Überleben und die Fortpflanzung fördert.
  • Kognitive und emotionale Prozesse haben sich durch natürliche Selektion entwickelt.

Verhaltensgenetischer Ansatz

  • Verhalten wird durch die Interaktion von Genetik und Umwelt beeinflusst.
  • Untersucht Erblichkeit und genetische Prädispositionen für bestimmte Verhaltensweisen.

Mind Time (Libet, 1979)

  • Das Bewusstsein hat nur eine geringe Verzögerung bei der Wahrnehmung von Handlungen.
  • Eine Untersuchung, ob Bewusstsein in die Entscheidung einbezogen wird, eine Handlung auszuführen.
  • Probanden sollten willentliche Bewegungen ausführen und den Entscheidungszeitpunkt notieren.
  • Gehirnaktivität wurde gemessen, um die Bereitschaftspotentiale zu bestimmen.
  • Das Gehirn zeigte Aktivität, bevor sich Probanden zu der Handlung entschlossen.
  • Experimente deuten darauf hin, dass unbewusste Prozesse die Entscheidung zum Handeln treffen, bevor wir uns bewusst dazu entschließen.
  • Diese Ergebnisse stellen die Annahme in Frage, dass Menschen freie Willensentscheidungen treffen, da unser Bewusstsein erst nachträglich von der Entscheidung erfährt.
  • Sie unterstützen auch die Argumentation, dass viele Entscheidungen von unbewussten und biologischen Prozessen beeinflusst werden.

High Road und Low Road

  • Langsame, bewusste Verarbeitung von emotionalen Reizen durch den Kortex.
  • Detaillierte und bewusste Verarbeitung von Informationen.
  • Schnelle, unbewusste Verarbeitung über den Thalamus und die Amygdala.
  • Sofortige, automatische emotionale Reaktionen ohne bewusste Analyse.

Maslows Bedürfnispyramide (1943)

  • Hierarchie menschlicher Bedürfnisse, die in einer bestimmten Reihenfolge befriedigt werden müssen.
  • Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse, Selbstverwirklichung.
  • Höhere Stufen werden nur erreicht, wenn niedrigere Stufen erfüllt sind.

Intrinsische vs. extrinsische Motivation

  • Intrinsische Motivation: Motivation aus innerem Wunsch; Freude an der Tätigkeit selbst.
  • Extrinsische Motivation: Motivation durch äussere Faktoren; Belohnung, oder die Vermeidung von Strafe.
  • Grundlegende Bedürfnisse (basierend of extrinischer Motivation) werden oft dursch Aussen beinfluessed.
  • Höhere Bedürfnisse werden dursch Innere wachstum beeinflussed.

Humanistischer Ansatz

  • Der Mensch ist ein aktives Selbst- bestimmtes, Wesen das die Neigung hat zur Selbstverwirklichung.
  • Der Schwerpunk Liegt auf Werten wie Empathie gegenüber anderen Personen, Axxeptantz gegen sich selbst.
  • Durch das hervorheben von Empathie, werden Selbstbewusstsein und perönliche entwicklungen gefördert.

Phänomenologischer Ansatz

  • Fokus Liegt hierbei auf Erfahrung und wahrnemung des einzelnen.
  • Auch einbezogen sind Gefühle, die das Verhalten auf verschiden ste Weisen beinflussed.

Bio-Psycho-Soziales Model

  • Das Model geht davon aus das psychische gesundgeit durch biologiosche, psychologische und soziale einflussen beinflussed.
  • Dieser Ansatz setzt sich dafür ein, das psychische Behandlung durch ein Multifaktoriellen Ansatz behandelt werden muss.

Klassische Konditionierung (Pawlow, 1905)

  • Pawlow präsentierte Futter (US), was bei Hunden eine unbedingte Reaktion (UR), Speichelfluss, auslöste.
  • Pawlow klingelte eine Glocke (NS), ohne dass eine Reaktion auftrat.
  • Die Glocke wurde mehrfach mit dem Futter präsentiert.
  • Nach Konditionierung führte die Glocke allein (CS) zu Speichelfluss (CR).
  • Hunde verbanden den neutralen Reiz (Glocke) mit dem Futter und begannen, auf den Glockenton zu reagieren.
  • Erklärt, wie automatische Reaktionen durch wiederholte Assoziationen entstehen. Grundprinzip: Erlernen von Assoziationen zwischen einem neutralen Reiz & einem unkonditionierten Reiz, der eine natürliche Reaktion hervorruft""=""

Little Albert (Watson, 1920)

  • Watson und Rayner präsentierten Albert einen lautem Geräusch (US), was Angst (UR) auslöste.
  • Albert wurde ein weißer Ratte (NS) gezeigt, worauf er keine Angst hatte.
  • Die weiße Ratte wurde mehrmals mit dem lauten Geräusch (US) kombiniert.
  • Nach der Konditionierung zeigte Albert Angst (CR), wenn er die weiße Ratte sah, ohne das Geräusch zu hören.
  • Albert entwickelte eine generalisierte Angst gegenüber weißen pelzigen Tieren.
  • Demonstriert, dass Ängste und Phobien durch klassische Konditionierung erlernt werden können.
  • Trug zur Entwicklung der Verhaltenstherapie bei, insbesondere bei der Behandlung von Angststörungen.

Operanten Konditionierung (Skinner 1938)

  • Bestimmten Verhalten wird verstärkt Positive und Negative
  • Diese Theori geht davon aus, dass das Berhalten die logische konsequvens des Menschen is
  • Es folgt dem Gedanke dass verhalten zu einem gelernden Muster führt.

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Die Psychologie, allgegenwärtig im Leben, beeinflusst unser Denken und Handeln oft unbewusst. Sie ist die Wissenschaft, die sich mit den Gedanken, Gefühlen und dem Verhalten des Menschen auseinandersetzt. Ihr wissenschaftlicher Ansatz startet mit Beobachtung und Beschreibung, um Verhalten zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen.

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