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Questions and Answers
Welche der folgenden Aussagen zur Langzeitpotenzierung (LTP) ist falsch?
Welche der folgenden Aussagen zur Langzeitpotenzierung (LTP) ist falsch?
- LTP ist ein kurzfristiger Prozess, der nur wenige Minuten anhält. (correct)
- LTP kann durch erhöhten Calcium-Einstrom in die postsynaptische Zelle ausgelöst werden.
- LTP führt zu einer Verstärkung der synaptischen Übertragung.
- LTP kann zu einer erhöhten Freisetzung von Neurotransmittern aus der präsynaptischen Zelle führen.
Welche Art von Potentialen werden beim EEG gemessen?
Welche Art von Potentialen werden beim EEG gemessen?
- Aktionspotentiale von Neuronen.
- Postsynaptische Potentiale. (correct)
- Potentiale von Gliazellen.
- Ruhepotentiale von Neuronen.
Welche Aussage zum EMG ist richtig?
Welche Aussage zum EMG ist richtig?
- Das EMG ist ein Verfahren zur Messung der Gehirnaktivität.
- Das EMG kann sowohl Oberflächen- als auch intramuskuläre Messungen durchführen. (correct)
- Das EMG wird hauptsächlich zur Untersuchung von Schlafstörungen eingesetzt.
- Das EMG misst die elektrische Aktivität von Nervenzellen.
Was versteht man unter dem „adäquaten Reiz“ einer Sinneszelle?
Was versteht man unter dem „adäquaten Reiz“ einer Sinneszelle?
Welche Rolle spielt das Glutamat bei der Langzeitpotenzierung (LTP)?
Welche Rolle spielt das Glutamat bei der Langzeitpotenzierung (LTP)?
Welche Ionen sind hauptsächlich für die Aufrechterhaltung des Ruhepotentials verantwortlich?
Welche Ionen sind hauptsächlich für die Aufrechterhaltung des Ruhepotentials verantwortlich?
Was ist die Hauptfunktion der Natrium-Kalium-Pumpe im Zusammenhang mit dem Ruhepotential?
Was ist die Hauptfunktion der Natrium-Kalium-Pumpe im Zusammenhang mit dem Ruhepotential?
Welcher Prozess trägt wesentlich zur Entwicklung des negativen Ruhepotentials im Zellinneren bei?
Welcher Prozess trägt wesentlich zur Entwicklung des negativen Ruhepotentials im Zellinneren bei?
Warum ist die Membran im Ruhezustand hauptsächlich für Kalium-Ionen durchlässig und nicht für Natrium-Ionen?
Warum ist die Membran im Ruhezustand hauptsächlich für Kalium-Ionen durchlässig und nicht für Natrium-Ionen?
Wie wird das Ruhepotential in Millivolt (mV) beim Menschen typischerweise angegeben?
Wie wird das Ruhepotential in Millivolt (mV) beim Menschen typischerweise angegeben?
Was passiert, wenn es keine Ionenbewegung über die Zellmembran gäbe?
Was passiert, wenn es keine Ionenbewegung über die Zellmembran gäbe?
Was treibt die Diffusion von Kalium-Ionen aus der Zelle im Ruhezustand an?
Was treibt die Diffusion von Kalium-Ionen aus der Zelle im Ruhezustand an?
Warum benötigt die Zelle auch im Ruhezustand Energie?
Warum benötigt die Zelle auch im Ruhezustand Energie?
Welche Aussage beschreibt die empfohlene Anzahl der Impfdosen für den PCV15-Impfstoff bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 2 bis 23 Monaten?
Welche Aussage beschreibt die empfohlene Anzahl der Impfdosen für den PCV15-Impfstoff bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 2 bis 23 Monaten?
In welcher Phase des HIV-Krankheitsverlaufs treten grippeähnliche Symptome wie Fieber und Halsschmerzen auf?
In welcher Phase des HIV-Krankheitsverlaufs treten grippeähnliche Symptome wie Fieber und Halsschmerzen auf?
Welches der folgenden ist kein häufiger Übertragungsweg von HIV?
Welches der folgenden ist kein häufiger Übertragungsweg von HIV?
Welche Aussage beschreibt die Rolle der antiretroviralen Therapie (ART) bei der Behandlung von HIV?
Welche Aussage beschreibt die Rolle der antiretroviralen Therapie (ART) bei der Behandlung von HIV?
Was ist das primäre Ziel der antiretroviralen Therapie bei HIV-Patienten?
Was ist das primäre Ziel der antiretroviralen Therapie bei HIV-Patienten?
Die Inkubationszeit von HIV bezeichnet die Zeitspanne zwischen...
Die Inkubationszeit von HIV bezeichnet die Zeitspanne zwischen...
Welche Aussage zur Impfung gegen HIV/AIDS stimmt?
Welche Aussage zur Impfung gegen HIV/AIDS stimmt?
Welche der folgenden Aussagen beschreibt die asymptomatische Phase der HIV-Infektion am besten?
Welche der folgenden Aussagen beschreibt die asymptomatische Phase der HIV-Infektion am besten?
Was bewirkt die Bindung von Chlorid-Ionen an die postsynaptische Membran?
Was bewirkt die Bindung von Chlorid-Ionen an die postsynaptische Membran?
Welche Wirkung hat Curare auf die neurologische Übertragung?
Welche Wirkung hat Curare auf die neurologische Übertragung?
Wie wirken Monoaminoxidase-Hemmer bei Depressionen?
Wie wirken Monoaminoxidase-Hemmer bei Depressionen?
Welche Wirkung hat Methylphenidat bei der Behandlung von ADHS?
Welche Wirkung hat Methylphenidat bei der Behandlung von ADHS?
Was geschieht, wenn die Wiederaufnahme von Serotonin gehemmt wird?
Was geschieht, wenn die Wiederaufnahme von Serotonin gehemmt wird?
Welche Auswirkungen hat Alkohol auf die Gehirnaktivität?
Welche Auswirkungen hat Alkohol auf die Gehirnaktivität?
Wie wirkt Heroin auf das zentrale Nervensystem?
Wie wirkt Heroin auf das zentrale Nervensystem?
Was ist die Hauptwirkung von Kokain auf die Neurotransmitter?
Was ist die Hauptwirkung von Kokain auf die Neurotransmitter?
Was beschreibt die neuronale Plastizität?
Was beschreibt die neuronale Plastizität?
Welche Aussage ist richtig bezüglich des Aktionspotentials?
Welche Aussage ist richtig bezüglich des Aktionspotentials?
Was ist ein Beispiel für eine graduierte Veränderung des Membranpotentials?
Was ist ein Beispiel für eine graduierte Veränderung des Membranpotentials?
Wie wirken sich synaptische Verbindungen auf das Lernen aus?
Wie wirken sich synaptische Verbindungen auf das Lernen aus?
Was sind EPSP und IPSP?
Was sind EPSP und IPSP?
Welche der folgenden Aussagen über Aktionspotentiale ist falsch?
Welche der folgenden Aussagen über Aktionspotentiale ist falsch?
Was beschreibt die Zusammenfassung von EPSP und IPSP am Axonhügel?
Was beschreibt die Zusammenfassung von EPSP und IPSP am Axonhügel?
Was ist der Unterschied zwischen einer starken und einer geringen Änderung des Membranpotentials?
Was ist der Unterschied zwischen einer starken und einer geringen Änderung des Membranpotentials?
Was beschreibt das Membranpotential?
Was beschreibt das Membranpotential?
Was geschieht, wenn das Aktionspotential die Präsynapse erreicht?
Was geschieht, wenn das Aktionspotential die Präsynapse erreicht?
Was bewirkt der Calciumeinstrom in der Präsynapse?
Was bewirkt der Calciumeinstrom in der Präsynapse?
Was ist eine chemische Synapse?
Was ist eine chemische Synapse?
Welches Molekül fungiert als Neurotransmitter in diesem Prozess?
Welches Molekül fungiert als Neurotransmitter in diesem Prozess?
Was passiert mit den Neurotransmittern nach ihrer Freisetzung?
Was passiert mit den Neurotransmittern nach ihrer Freisetzung?
Welches Ereignis tritt nach der Depolarisation der Membran auf?
Welches Ereignis tritt nach der Depolarisation der Membran auf?
Welche Rolle spielt der synaptische Spalt?
Welche Rolle spielt der synaptische Spalt?
Flashcards
Membranpotential
Membranpotential
Eine elektrische Potentialdifferenz (Spannung), die zwischen der Außen- und Innenseite einer Zellmembran besteht.
Intrazelluläre Ableitung
Intrazelluläre Ableitung
Ein Versuch, das Ruhepotential einer Zelle zu messen, indem man eine Elektrode in die Zelle und eine zweite Elektrode in die extrazelluläre Flüssigkeit einführt.
Synapse
Synapse
Eine Kontaktstruktur zur Übertragung eines Signals von einer Nervenzelle auf eine andere Nervenzelle, eine Muskelzelle (neuro-muskuläre Synapse) oder eine andere Zielzelle (z.B. Drüsenzelle)
Synaptischer Spalt
Synaptischer Spalt
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Präsynaptische Membran
Präsynaptische Membran
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Postsynaptische Membran
Postsynaptische Membran
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Neurotransmitter
Neurotransmitter
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Rezeptor
Rezeptor
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Ruhepotential
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Ionenverteilung im Ruhezustand
Ionenverteilung im Ruhezustand
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Membranpermeabilität im Ruhezustand
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Natrium-Kalium-Pumpe
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Chemischer Gradient
Chemischer Gradient
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Elektrischer Gradient
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Gleichgewicht zwischen chemischem und elektrischem Gradient
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Was ist die Inkubationszeit von HIV?
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Größe des Ruhepotentials
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Wie wird HIV übertragen?
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Was sind die Symptome der akuten HIV-Phase?
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Was geschieht während der asymptomatischen Phase der HIV-Infektion?
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Was sind die Symptome des AIDS-Stadiums?
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Wie wird HIV behandelt?
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Was ist das Ziel der HIV-Behandlung?
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Gibt es eine Impfung gegen HIV?
Gibt es eine Impfung gegen HIV?
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Langzeitpotenzierung (LTP)
Langzeitpotenzierung (LTP)
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Langzeitdepression (LTD)
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Elektroenzephalogramm (EEG)
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Elektromyografie (EMG)
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Sinneszellen
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Aktionspotenzial
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Postsynaptische Potentiale (PSPs)
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Zeitliche und räumliche Summation bei PSPs
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Neuronale Plastizität
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Generierung neuer synaptischer Verbindungen
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Modulation von Synapsen
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Dornfortsätze (Spines)
Dornfortsätze (Spines)
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IPSP (Inhibitorisches postsynaptisches Potential)
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Wirkung von Curare
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Wirkung von Muskarin
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Wirkungsweise von MAO-Hemmern
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Wirkungsweise von Methylphenidat
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Wirkungsweise von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern
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Wirkung von Kokain
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Wirkung von Alkohol
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Study Notes
Kommunikation zwischen Zellen
- Lebende Systeme tauschen Informationen auf verschiedenen Ebenen aus
- Intrazelluläre Kommunikation: Kommunikation innerhalb einer Zelle
- Interzelluläre Kommunikation: Kommunikation zwischen Zellen
- Intraspezifische Kommunikation: Kommunikation innerhalb einer Art
- Interspezifische Kommunikation: Kommunikation zwischen verschiedenen Arten
- Kommunikation zwischen Lebewesen und nichtlebender Umwelt:z.B. durch Signale
Wechselwirkung
- Wechselwirkungen lebendiger Systeme zeigen sich auf molekularer und zellulärer Ebene
- Ursache-Wirkung-Wechselwirkungen spiegeln sich auf Organismus-, Population-, Ökosystem- und Biosphäre-Ebene wider
Immunsystem
- Das Immunsystem ist ein Abwehrsystem bestehend aus Organen (z.B. Lymphknoten, Knochenmark) und deren Produkten (z.B. Antikörper)
- Aufgabe: Abwehr von Infektionen durch verschiedene Erreger (Bakterien, Viren, Pilze, Einzeller, Vielzeller)
- Zerstörung entarteter Körperzellen
- Schutz vor giftigen Substanzen (z.B Proteinen)
Ablauf von Infektionskrankheiten
- Infektionskrankheiten werden durch Erreger verursacht
- Verlauf kann akut (wenige Tage) oder langsam (Wochen, Monate) sein
- Lokal an bestimmte Regionen beschränkt oder generalisiert (ganzer Körper)
- Beispiele: Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Lyme-Borreliose, Tuberkulose usw.
Infektionsmöglichkeiten
- Primärinfektion: Erstkontakt mit Erreger
- Sekundärinfektion: Weitere Infektion mit einem zusätzlichen Erreger während einer bestehenden Infektion
- Superinfektion: Erneute Infektion mit dem gleichen Erreger während bestehender Infektion
Infektionswege
- Tröpfcheninfektion (Aerosole in der Luft)
- Kontakt- oder Schmierinfektion
- Parenterale Infektionen: durch Blut, Geschlechtsverkehr usw
- Vektoren (z.B. blutsaugende Insekten
- Direkte Infektion: von Mensch zu Mensch
- Indirekte Infektion: Übertragung mit Gegenständen usw.
- Zoonosen: Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen
Symptome einer Infektionskrankheit
- Entzündung, Fieber
- Spezifische Reaktionen
- Kopfschmerzen / Schmerz
- Atemwegsinfektionen: Husten,/ Schluckbeschwerden, Heiserkeit/ Schnupfen
- Darminfektionen: Durchfall
Verlauf einer Infektionskrankheit
- Infektion
- Inkubationszeit
- Symptome
- Genesung
Diagnose einer Infektionskrankheit
- Blutbildanalyse
- Mikrobiologische Methoden (z.B. Zellkulturen)
- Molekularbiologische Methoden (Gene von Erregern)
- Immunologische Methoden (Antikörper)
- Hauttest
Prävention einer Infektionskrankheit
- Hygiene
- Impfungen
- Gesunde Ernährung
- Schlaf
- Bewegung
- Stressvermeidung
- Rechtzeitige ärztliche Behandlung
Das Immunsystem – Ein Überblick
- Lymphgefäßsystem bildet offenes System ohne Kreislauf
- Lymphflüssigkeit: helle, gelbliche Flüssigkeit
- Die Lymphgefäße sammeln Flüssigkeit aus dem Gewebe und transportieren sie dem Blutkreislauf zu
- Lymphknoten filtern Lymphflüssigkeit und Zellen
- Lymphatische Organe: Anreicherungsorte für Abwehrzellen (z.B. Knochenmark, Thymus, Milz)
- Abwehrzellen: Leukozyten (weiße Blutkörperchen)
Monocyten
- Große Fresszellen
- Verlassen Blutgefäß und wandern ins Gewebe
- Mehrere Monate lebensfähig
B-Lymphozyten
- Reife im Knochenmark
- Bildung von Antikörpern
T-Lymphozyten
- Reife im Thymus
- Zerstörung von körpereigenen, virusinfizierten oder entarteten Zellen
Unspezifische Immunreaktion
- Reaktion des Körpers auf Krankheitserreger mit gemeinsamen Strukturen
- Schnell, unmittelbar bei Kontakt mit Erreger
- Unerheblich, ob Erreger gefährlich oder nicht
- z.B.: Haut- und Schleimhäute, Flimmerhärchen, Stoffe in Speichel- und Tränenflüssigkeit, Lysosyme, Säuren
- Mechanische Abwehr: Haut, Schleimhäute , Einwanderung von Zellen (Fresszellen),
- Cytokine: Kurzlebige Proteine, die die Abwehr stärken (z.B. Interferone)
Abwehrzellen
- B- und T- Lymphozyten
- Granulozyten
- Makrophagen
- Natürliche Killerzellen
Humorale Abwehr
- Antikörper im Blut und Gewebe
- Interleukine
- Komplementsystem
Cytokine
- Kurzlebige Proteine, verstärkende Rolle, die Aktivität anderer Zellen steuern
Entzündung
- Signalstoffe (Prostaglandine, Histamin), erhöhte Durchblutung, Einwanderung von Fresszellen/Zelltrümmern
Phagocytose
- Umhüllung und Verdauung von Krankheitserregern mithilfe von Enzymen
- Monocyten, Granulozyten
Spezifische Immunreaktion
- Anpassungsfähigkeit gegenüber neuen oder veränderten Krankheitserregern
- Erkennung spezifischer Strukturen (Antigene) durch Immunzellen
- Zelluläre und humorale Abwehrmechanismen
- Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen
Antikörper
- Kleine Proteine, kugelförmig
- Bindung an Antigene
- Klasse der Antikörper: IgG, IgM, IgA, IgD, IgE
Antigen-Antischörper-Komplexe
- Verbindung von Antikörpern an Antikörper-Bindungsstellen mittels Wasserstoffbrückenbindungen, und elektrischer Ladung
- Bildung eines Komplexes (schlüssel-Schloss-Prinzip)
Agglutination und Neutralisation
- Antikörper verbinden mehrere Bakterien und erleichtern dadurch die Phagocytose
- Antikörper blockieren Viren und verhindern dadurch eine Infektion
Zelluläre Immunantwort
- Aktivierung von T-Killerzellen und antigenpräsentierende Zellen zur Zerstörung von Zellen mit Antigen
- Verstärkung durch T-Helferzellen
- Bekämpfung von Krankheitserregern
Infektionskrankheiten (AIDS)
- Durch das HIV Virus entsteht AIDS, Immunschwäche
- Übertragung durch Körperflüssigkeit (z.B. Blut)
- Übertragung im Verlauf der Schwangerschaft, durch Stillen und oder Geschlechtsverkehr
- Akute Phase: grippeähnliche Symptome, Asymptomatische Phase:Keine Symptome, ohne Behandlung 2 bis 15 Jahre bis zum AIDS Stadium, Symptomatische Phase: Gewichtsverlust, Infektionen, Müdigkeit, AIDS Stadium: Immunschwäche, Infektionen(Lungenentzündung/Tuberkulose)
- Therapie mit Antiretroviraler Therapie (ART)
- Keine Heilung
Infektionskrankheiten (Hepatitis B)
- Virusinfektion, die die Leber schädigt
- Übertragung durch verschiedenen Wege: ungeschützter Geschlechtsverkehr, Kontaminierte Gegenstände, Kleine Hautverletzungen,Stillen,Schwanger
- Längerer Verlauf, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Leberschwellung/ Gelenk- und Gliederschmerzen, dunkle Verfärbung von Urin und Stuhl
- Behandlung: Hemmung der Virus-DNA -Polymerase, Medikamente (Nukleosid- und Nukleotid-Analoga) -> Virusmenge im Blut senken
- Impfung möglich
Infektionskrankheiten (Tuberkulose)
- Bakterielle Infektion, die häufig die Lunge befällt
- Übertragung durch Tröpfcheninfektion
- Risikofaktoren: Immunschwäche, ungünstige Lebensbedingungen, Unterernährung
- Symptome: Chronischer Husten, Nachtschweiß, Gewichtsabahme
- Behandlung: Kombination aus antibakteriellen Medikamenten (mindestens 6 Monate)
Transplantation und Organspende
- Transplantation: Übertragung Organs, Gewebes, Zellen etc.
- Abstoßungsreaktion: Immunreaktion gegen fremde Strukturen
- MHC (major Histokompatibilitätskomplexe)- Protene, für jedes Individuum einzigartig, wenn diese nicht passen kommt es zu einer Abstoßungsreaktion
- Immnosuppressiva: Medikamente, reduzieren Immunreaktion
Neurobiologie
- Nervensystem: Reizwahrnehmung, -verarbeitung, -reaktion
- Neuron: Erregungsleitung
- Gliazellen: Stütz- und Isolationsfunktion
Aufbau des Neurons
- Zellkörper, Dendriten, Axon (Mit Myelinscheiden)
Erregungsleitung im Neuron
- Ruhepotential: Zellinnere negativ gegenüber dem Zelläusseren
- Aktionspotential: Schnelle Veränderung im Membranpotential (Alles-oder-Nichts-Prinzip)
- Kontinuierliche Erregungsleitug: langsamer
- Saltatorische Erregungsleitung: schnell, lonenkanäle nur an Ranvier'schen Schnürringen
Messung des Membranpotentials
- Zwei Elektroden (eine im Zelläusseren und eine im Zellinneren), Spannungsmessung
Erregungsübertragung an der Synapse
- Synapse: Kontakt zwischen Neuronen/Zellen, Übertragung des Signals,
- Chemische Synapse: Transmitter (z.B. Acetylcholin), Bindung an Rezeptoren in Postsynapse, Potenzialänderung,
- Elektrische Synapse: Direkt über lonenkanäle, schneller
Postsynaptische Potentiale
- EPSP (exzitatorisch): Depolarisation, Erregung
- IPSP (inhibitorisch): Hyperpolarisation, Hemmung
Refraktärzeit
- Absolute Refraktärzeit: Kein neues Aktionspotential möglich
- Relative Refraktärzeit: Neues Aktionspotential nur mit stärkerem Reiz
Stress
- Körperliche und psychische Reaktion auf Herausforderungen
- Hypothalamus stimuliert Nebennierenrinde zur Ausschüttung von Hormonen (Cortisol, Adrenalin)
- Chronischer Stress kann zu gesundheitlichen Problemen führen
Studying That Suits You
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Description
Testen Sie Ihr Wissen über die Langzeitpotenzierung (LTP) und das Ruhepotential von Neuronen. Beantworten Sie Fragen zu den grundlegenden Neurophysiologie-Konzepten und den Funktionen von Ionen und Neurotransmittern. Ideal für Studierende der Neurowissenschaften oder Biologie.