Medizinische Fragen über Opioide und Symptome
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Questions and Answers

Welche Aussage über die Wirkung von Agonisten am µ-Rezeptor ist korrekt?

  • Sie haben keine Auswirkungen auf die glatte Muskulatur.
  • Sie reduzieren die Schmerzweiterleitung und die Schmerzempfindung. (correct)
  • Sie verstärken die peristaltische Aktivität des Darms.
  • Sie führen ausschließlich zu einer Erhöhung der Schmerzempfindung.

Welches dieser Medikamente gilt als hochpotentes Opioid?

  • Tramadol
  • Morphin (correct)
  • Codein
  • Dihydrocodein

Welche der folgenden Komplikationen ist eine potenzielle Nebenwirkung von Opioid-Agonisten?

  • Schlaflosigkeit
  • Atemdepression (correct)
  • Hyperaktivität
  • Erhöhte Schmerzwahrnehmung

Welche der folgenden Erkrankungen kann mit dem Reizdarmsyndrom assoziiert sein?

<p>Gastroenteritis (B)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt die klinische Präsentation von SIBO?

<p>Veränderung des Stuhlgangs und Blähbauch (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Behandlungen sollte bei SIBO vermieden werden?

<p>PPIs (C)</p> Signup and view all the answers

Was sind häufige Begleitsymptome des Reizdarmsyndroms?

<p>Gelenk- und Muskelschmerzen (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Normwert für Troponin im Blut?

<p>&lt; 0,4 µg/l (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Bedingung kann die Werte von HbA1c fälschlicherweise erniedrigen?

<p>Chronische Blutung (D)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Ursachen kann zu einer Erhöhung der Leberwerte auf über 1000 U/l führen?

<p>Hepatitis (B)</p> Signup and view all the answers

Was deutet eine stark erhöhte Calprotectin-Konzentration von mehr als 500 µg/g an?

<p>Akuter Schub von CU oder Morbus Crohn (A)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen beschreibt einen Effekt von Statinen?

<p>Leberwerterhöhung von ALT/AST (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage über Migräne mit Aura ist korrekt?

<p>Es tritt häufig eine Sprachstörung als Aura-Symptom auf. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen treffen auf symptomatische Kopfschmerzen zu?

<p>Dazu zählen Erkrankungen wie Meningitis und Hirntumor. (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein mögliches Symptom von Migräne ohne Aura?

<p>Übelkeit, die häufig eintritt. (C)</p> Signup and view all the answers

In welchem Alter ist das Erstauftreten von Migräne am häufigsten?

<p>Zwischen 15 und 25 Jahren. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Faktoren gehört zu den Prodromi einer Migräne?

<p>Mood changes und Müdigkeit. (D)</p> Signup and view all the answers

Wie lange kann eine Migräne ohne Behandlung andauern?

<p>4 bis 72 Stunden. (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist eine häufige Erblichkeit von Migräne?

<p>40-50%. (C)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Zustände ist kein symptomatischer Kopfschmerz?

<p>Clusterkopfschmerz. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen zur Prävalenz von Migräne bei Kindern oder Jugendlichen ist korrekt?

<p>Es liegt bei 4-5%. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Nebenwirkungen sind typisch für Antikonvulsiva?

<p>Schwindel (A), Schläfrigkeit (D)</p> Signup and view all the answers

Wie viel beträgt die Tagesdosis von Pregabalin in mg?

<p>300-600 mg (D)</p> Signup and view all the answers

Welches Medikament wird häufig bei Trigeminusneuralgie eingesetzt?

<p>Carbamazepin (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Hauptnachteil von Antidepressiva, die bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden?

<p>Ein signifikanter Anteil der Patienten sind 'non-responder' (D)</p> Signup and view all the answers

Wie schnell tritt die Wirkung von Pregabalin typischerweise ein?

<p>Nach 2-4 Wochen (C)</p> Signup and view all the answers

Welche topische Therapie ist für die Behandlung von Post-Zoster Neuralgie zugelassen?

<p>Lidocain-Pflaster (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein häufiges Ziel der Behandlung mit Antikonvulsiva?

<p>Schmerzreduktion um 30-50% (C)</p> Signup and view all the answers

Bei welcher Art von Neuropathie ist Duloxetin besonders wirksam?

<p>Diabetische Neuropathie (A)</p> Signup and view all the answers

Wie viele Capsaicin-Pflaster dürfen maximal gleichzeitig verwendet werden?

<p>4 (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Nebenwirkung ist speziell mit der Anwendung von Pregabalin assoziiert?

<p>Gewichtszunahme (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist keine der häufigsten Assoziationen mit medikamenteninduzierten Kopfschmerzen?

<p>körperliche Aktivität (D)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen zur Pathophysiologie neuropathischer Schmerzen ist falsch?

<p>Die Schmerzempfindung hängt ausschließlich von nozizeptiven Mechanismen ab. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Symptomen beschreibt Allodynie?

<p>Gesteigerte Schmerzempfindlichkeit bei normalen Reizen. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Erkrankungen ist nicht unmittelbar mit neuropathischen Schmerzen assoziiert?

<p>Karsinoma (B)</p> Signup and view all the answers

Wie lange müssen Analgetika mindestens über gebraucht werden, um von einem Übergebrauch zu sprechen?

<p>An ≥ 15 Tagen im Monat über ≥ 3 Monate (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Therapieform ist typischerweise nicht auf neuropathische Schmerzen ausgerichtet?

<p>Medikamentöse Behandlung zur Heilung (B)</p> Signup and view all the answers

Welche diagnostische Methode misst ausschließlich die A-beta Fasern?

<p>Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist kein Leitsymptom für neuropathische Schmerzen?

<p>Verminderte Mobilität (D)</p> Signup and view all the answers

Welcher Aspekt ist Teil der Therapieplanung bei neuropathischen Schmerzen?

<p>Erhaltung der Arbeitsfähigkeit (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Substanz führt typischerweise nicht zu neuropathischen Schmerzen?

<p>Betablocker (C)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Opioidwirkung

Opioide wirken an µ-Rezeptoren im peripheren Nervensystem und im zentralen Nervensystem, um Schmerzen zu lindern. Periphere Wirkungen umfassen Analgesie, Entzündungshemmung, Obstipation und eine Erhöhung des glatten Muskeltonus. Zentrale Wirkungen umfassen die Reduktion der Schmerzweiterleitung und -empfindung.

Opioid-Wirkmechanismus

Opioide hemmen den Kalziumeinstrom in Neuronen, was zu einer Hemmung der cAMP-Produktion und einer Aktivierung des Kaliumausstroms führt. Dies führt zu einer Hyperpolarisation der Neuronen und einer reduzierten Schmerzweiterleitung.

Opioid-Potenz

Tramadol und Codein sind Beispiele für niederpotente Opioide mit geringerer Wirksamkeit als hochpotente Opioide wie Morphin, Oxycodon und Fentanyl.

Opioid-Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Opioiden umfassen Vigilanzstörungen, Atemdepression und Obstipation. Diese Nebenwirkungen sollten bei der Dosierung und Anwendung von Opioiden berücksichtigt werden.

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Reizdarmsyndrom (RDS)

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine häufige funktionelle Störung, die durch abdominelle Schmerzen, veränderte Stuhlgewohnheiten (Diarrhö oder Obstipation) und Begleitbeschwerden wie Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Stimmungsschwankungen gekennzeichnet ist.

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Bakterielle Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO)

Eine bakterielle Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO) ist eine häufige Ursache für Bauchschmerzen. Charakteristische Symptome sind Meteorismus, Flatulenzen, Bauchschmerzen, Spannungsgefühl im Abdomen und veränderter Stuhlgang.

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SIBO-Therapie

Bei der Behandlung von SIBO sollten Protonenpumpenhemmer (PPIs) und motilitätshemmende Medikamente vermieden werden.

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Neuropathischer Schmerz

Schmerzen, die durch eine Schädigung, Läsion oder Dysfunktion des somatosensorischen Nervensystems entstehen.

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Allodynie

Veränderungen in der Schmerzempfindung bei Berührung.

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Hyperalgesie

Verstärkte Schmerzempfindung bei einem schmerzhaften Reiz.

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Parästhesie

Unangenehme Missempfindung, z.B. Kribbeln, Taubheit oder Brennen.

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Dysästhesie

Schmerzhafte Missempfindung.

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Brennende Füße

Schmerzen, die typischerweise an den Fußsohlen auftreten, sind ein häufiges Symptom der diabetischen Polyneuropathie.

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Paindetect Fragebogen

Fragebogen zur Erfassung von neuropathischem Schmerz.

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Quantitative sensorische Testung - QST

Testverfahren zur objektiven Messung der Schmerzempfindlichkeit.

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Konventionelle Elektroneurographie - ENG

Methode zur Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit.

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Therapie neuropathischer Schmerzen

Therapiestrategie zur Linderung von neuropathischem Schmerz.

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Idiopathische Kopfschmerzen

Kopfschmerzen, die keine erkennbare Ursache haben. Sie machen den Großteil aller Kopfschmerzen aus.

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Migräne

Eine häufige Art von Kopfschmerz, die typischerweise pulsierend, einseitig und stark ist. Die Person möchte sich oft zurückziehen und Ruhe haben.

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Migräne ohne Aura

Ein Kopfschmerz, der mindestens einmal pro Monat auftritt. Die Anfälle dauern normalerweise 4-72 Stunden.

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Migräneaura

Neurologische Symptome, die vor einem Migräneanfall auftreten. Sie kündigen den eigentlichen Schmerz an.

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Sensible Aura

Ein Gefühl von Taubheit oder Kribbeln, das typischerweise einseitig auftritt. Es kann während einer Aura bei Migräne auftreten.

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Begleitphänomene bei Migräne

Symptome, die mit einem Migräneanfall einhergehen, z.B. Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit usw.

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Erbliche Komponene bei Migräne

Ein vererbbarer Faktor, der das Risiko erhöht, an Migräne zu erkranken.

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Cluster-Kopfschmerz

Eine seltene Form von Migräne, die durch einen Schmerz im Gesicht, meist an einer Seite, gekennzeichnet ist. Der Schmerz tritt in "Schüben" auf und kann mehrere Wochen anhalten.

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Symptomatische Kopfschmerzen

Kopfschmerzen, die durch eine zugrundeliegende Krankheit verursacht sind. Sie machen nur einen kleinen Teil aller Kopfschmerzen aus.

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Wann ist Troponin T erhöht?

Troponin T ist ein Marker für Myokardinfarkt oder Myokardischämie. Erhöhte Werte können aber auch durch andere Faktoren wie chronische Herzerkrankungen, Lungenembolie, Hypertonie, Niereninsuffizienz oder starkes Training verursacht werden.

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Was ist Calprotectin?

Calprotectin ist ein Marker für neutrophile Granulozyten und Entzündungsreaktionen im Darm. Erhöhte Werte können auf einen akuten Schub bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn hindeuten. Leichte Erhöhungen können auch durch andere Faktoren wie leichte Blutungen verursacht werden.

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Was ist Elastase?

Elastase spiegelt die Funktion des exokrinen Pankreas wider. Erniedrigte Werte können auf eine Pankreasinsuffizienz oder chronische Pankreatitis hindeuten.

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Welche Leberenzyme gibt es?

Leberwerte wie ALT, AST, ALP und GGT können bei Lebererkrankungen wie Hepatitis oder Statin-Gaben erhöht sein. Werte über 1000 U/l sind kritisch.

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Welche Nebenwirkungen können Statine haben?

Statine können zu Nebenwirkungen wie Myolyse oder einer Erhöhung der Leberwerte führen. Daher sollte die Laborkontrolle 3 Monate nach Beginn der Statin-Therapie erfolgen.

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Antikonvulsiva bei Neuropathie

Medikamente, die bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, indem sie auf Natrium- und Kalziumkanäle in Nervenzellen wirken.

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Nebenwirkungen von Antikonvulsiva

Häufigste Nebenwirkungen von Antikonvulsiva bei neuropathischen Schmerzen.

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Gabapentin

Ein Antikonvulsivum, das bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt wird. Es wird in hohen Dosen verabreicht.

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Pregabalin

Ein weiteres Antikonvulsivum, das in der Behandlung neuropathischer Schmerzen verwendet wird, jedoch mit einer signifikanten Rate an 'Nicht-Respondern'.

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Carbamazepin

Ein Antikonvulsivum, das bei Trigeminusneuralgie eingesetzt werden kann.

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Antidepressiva bei Neuropathie

Antidepressiva, die bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, indem sie auf Neurotransmitter im Gehirn wirken.

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Amitriptylin

Ein trizyklisches Antidepressivum, das bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden kann.

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Duloxetin

Ein SSRI-Antidepressivum, das typischerweise bei diabetischer Neuropathie eingesetzt wird.

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Topische Therapie bei Neuropathie

Eine Behandlungsoption für neuropathische Schmerzen, die direkt auf die betroffene Haut aufgetragen wird.

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Lidocain-Pflaster

Ein Pflaster, das Lidocain enthält und bei neuropathischen Schmerzen verwendet werden kann.

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Study Notes

M26 - Analyse & Bewertung

  • Überblick: Allgemeinmedizin ist das Fachgebiet des Generalisten, das sich auf den ganzen Menschen konzentriert. Es umfasst niederschwellige, kontinuierliche Primärversorgung aller Altersstufen, einschließlich Primärversorgung, Vorsorge, Palliativmedizin, psychosoziale Beratung, Prävention und ein ganzheitliches Modell. Quartäre Prävention zielt auf die Vermeidung unnötiger diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen ab.

Schmerzen

  • Definition: Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.

  • Schmerzskalen: Visuelle Analogskala (VAS), Numerische Ratingskala (NRS), Verbale Ratingskala (VRS), kindliche Schmerzskala (KUSS)

  • Anamnese: Lokalisation, Charakter, Intensität, zeitliche Komponente, Vorerkrankungen, Medikamentenanamnese

Analgetika

  • NOA-nicht opioide Analgetika: Umfassen nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR/NSAID) und nicht-selektive/selektive COX-Hemmer. Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen (NSAR/NSAID), Aspirin (nicht-selektiv), Celecoxib (selektiv).

  • Paracetamol: Fiebersenkendes Mittel, aber weniger antientzündlich, hepatotoxisch ab 10g

  • Metamizol: Primär bei viszeralen Schmerzen, bei i.v. Gabe kann es zu einem Blutdruckabfall kommen

  • Opioide: Wirken durch Bindung an Opioidrezeptoren, Analgesie, Antiinflammation, Schmerzweiterleitung, Schmerzempfindung. Sie verursachen oft Obstipation und Atemdepression. Tramadol, Codein, Dihydrocodein (niederpotente Opioide), Morphin, Oxycodon, Piritramid, Hydromorphon, Fentanyl (hochpotente Opioide)

Bauchschmerz

  • Basislabor: BSG, CRP, D-Dimer, Beta-HCG, Lipase, Amylase, Blutbild, Harnanalyse, Kultur

  • Häufige Ursachen: Gastritis, Gastritis, Reizmagen, Reizdarmsyndrom (RDS), SIBO (small intestinal bacterial overgrowth), usw.

Kreuz-/Rückenschmerz

  • RED FLAGS: Krankheitsverlauf, lokalisierter Klopfschmerz, anhaltende Beschwerden, Arbeitsunfähigkeit > 4-6 Wochen, etc.
  • YELLOW FLAGS: Risikofaktoren für Chronifizierung

Kopfschmerzen

  • Migräne: Typische Merkmale: einseitig, pulsierend, mittlere bis starke Intensität, Verstärkung durch körperliche Aktivität, Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit.
  • Spannungskopfschmerzen: Drückend, Schraubstockgefühl, beidseitig, leichte bis mittlere Intensität, keine Übelkeit
  • Cluster Kopfschmerzen: Tiefsitzend, schwer lokalisierbar, Dauerschmerz, oft bilateral

Neuropathischer Schmerz

  • Pathophysiologie: plastische Veränderungen im peripheren/zentralen Nervensystem, Imbalance zwischen exzitatorischen und inhibitorischen Mechanismen.
  • Leitsymptome: Allodynie, Hyperalgesie, Parästhesie, Dysästhesie
  • Beispiele: Herpes Zoster, diabetische Polyneuropathie, Karpaltunnelsyndrom, Trigeminusneuralgie
  • Diagnostik: Pain-Detect Fragebogen, quantitative sensorische Testung (QST), Nerven/Hautbiopsie, Elektroneurographie (ENG), Nervenleitgeschwindigkeit

Bewusstseinsstörungen

  • Quantitative Bewusstseinsstörungen: Benommen, Somnolent, Soporös, Komatös
  • Qualitative Bewusstseinsstörungen: Verwirrtheit, Delir, Dämmerzustand.

Hormone

  • Nebennierenrinde: ACTH-Stimulationstest zur Diagnostik einer Nebennierenrindeninsuffizienz (primäre/sekundäre)
  • Cushing Syndrom: zu hohem Kortisolspiegel, ACTH-abhängig (ACTH und Kortisol erhöht), zentrales Cushing/Mb. Cushing, ektopes/paraneoplastisches Cushing

Elektrolyte

  • Natrium, Kalium, Chlorid, Kalzium: wichtige Ionen des Körpers, deren Ungleichgewicht zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen kann.

Tumormarker

  • Zelluläre Tumormarker: zellmembranständige Antigene
  • Humorale Tumormarker: vom Tumorgewebe sezerniert/ durch Tumorzerfall freigesetzt.
  • Genetische Tumormarker: genetische Veränderungen/Mutationen im Gewebe/Blut.
  • Liquid Profiling: personalisierte Therapie

Labor

  • Lipide (HLD, LDL, Triglyceride): Messung von Fettsubstanzen im Blut, wichtig für die kardiovaskuläre Risikobetrachtung.

Radiologie (häufige Fälle)

  • Pneumothorax: fehlende Lungenbelüftung, meist durch Verletzungen oder iatrogen
  • Pleuraerguss: Flüssigkeit im Brustfellraum, vielfältige Ursachen (z.B. Infektionen, Krebs)
  • Abdomen leer Röntgen: wichtige Methode zur Bestimmung von Gas-/Flüssigkeitsansammlungen im Abdomen.

Intoxikation

  • Aktivkohle und Antidotgabe: Frühindizierte Gabe ist essentiell

Anästhesie

  • Allgemeinanästhesie: Propofol, Midazolam, Thiopental, Etomidat, Sevofluran, Isofluran, Halothan, ...
  • Regionalanästhesie: Spinal-, Peridural-, Lokalanästhesie (z.B. Plexus-, Nervenblockade)

Infektiologie (Beispiele)

  • HIV: Akutes HIV-Syndrom, latente Phase, AIDS definierende Erkrankungen, Therapie, Prä- und Post-Expositionsprophylaxe
  • Malaria, Tuberkulose: Diagnostik, Risikofaktoren, Therapie, besondere Merkmale

Trauma

  • Notfall: Erstbegutachtung Schwerstverletzter (ABCDE Regel), Schock, Spannungspneumothorax, Schädel-Hirn-Trauma, Blutungsstillung, Schmerztherapie
  • Trauma-Typen: Abdominaltrauma, Pneumothorax, etc.

Geriatrie

  • Osteoporose: DXA-Messung (T-Score), Therapie, Medikamentenliste
  • Depressionen: Screening, Diagnostik, Therapieansätze
  • Demenz: Mild cognitive impairment (MCI), Alzheimer-Demenz, Lewy Bodies-Demenz, frontotemporaler Lobiärdegeneration

Spezielle Notfälle

  • Tauchunfälle: Barotrauma, Dekompressionskrankheit, Ertrinken
  • Hypothermie: Ursachen, Behandlung
  • Stromunfall: Verbrennungen und/oder Arrhythmien

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Description

Dieses Quiz behandelt verschiedene medizinische Themen, darunter die Wirkung von Agonisten am µ-Rezeptor, die Nebenwirkungen von Opioid-Agonisten, sowie Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom und SIBO. Es werden Fragen zu Laborwerten, Migräne und der Effektivität von Statinen gestellt. Testen Sie Ihr Wissen über diese wichtigen medizinischen Konzepte!

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