Praktikum 3: Licht und Schall: Optik, Wellen, Farben

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Questions and Answers

Warum ist es wichtig, bei Experimenten mit hellen Lichtquellen darauf zu achten, nicht direkt in die Lichtquellen zu blicken?

  • Um die Genauigkeit der Farbwahrnehmung nicht zu beeinträchtigen.
  • Um die Lichtquellen nicht zu überhitzen.
  • Da helle Lichtquellen die Augen schädigen können. (correct)
  • Weil das Betrachten heller Lichtquellen die Messwerte verfälscht.

Welche physikalische Eigenschaft des Lichts wird bei der Nutzung eines Beugungsgitters primär ausgenutzt, um Farbspektren zu erzeugen?

  • Absorption
  • Interferenz (correct)
  • Brechung
  • Polarisation

Warum erscheinen höhere Beugungsordnungen auf einem Schirm möglicherweise anders angeordnet als die erste Beugungsordnung?

  • Weil die Wellenlängen des Lichts sich in höheren Ordnungen verändern.
  • Weil die Beugungswinkel für jede Wellenlänge in höheren Ordnungen stärker variieren. (correct)
  • Weil die Lichtintensität in höheren Ordnungen abnimmt.
  • Weil die höheren Ordnungen nur durch Reflexion entstehen.

Wie verändert sich das Farbbild auf einem Schirm, wenn einzelne Farben des Regenbogens VOR einer zweiten Linse blockiert werden, die dazu dient, die Farben des Regenbogens wieder zu überlappen?

<p>Die Farbe auf dem Schirm ändert sich, abhängig davon, welche Farben blockiert werden, gemäß den Regeln der additiven Farbmischung. (B)</p> Signup and view all the answers

Warum wird bei der Verwendung eines Spektrometers ein schmales Spaltbild bevorzugt, obwohl dadurch das Bild weniger hell wird?

<p>Um genauere Farbspektren zu erhalten. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Auswirkung hat die Verwendung unterschiedlicher Lichtquellen (z.B. Handy-Display, farbiges Papier) auf das beobachtete Spektrum im Spektrometer?

<p>Bestimmte Farben können intensiver oder schwächer erscheinen, abhängig von der Zusammensetzung der Lichtquelle. (A)</p> Signup and view all the answers

Warum ist es schwierig, einen Neumond zu sehen?

<p>Weil die dunkle Seite des Mondes der Erde zugewandt ist und der Mond somit nicht sichtbar ist. (A)</p> Signup and view all the answers

Wie verändert sich die experimentelle Anordnung zur Simulation von Mondphasen, wenn eine Beobachterin am Äquator der Erde repräsentiert werden soll, im Vergleich zu einer Beobachterin am Nordpol?

<p>Die Kamera muss horizontal ausgerichtet sein, um die Perspektive vom Äquator zu simulieren. (D)</p> Signup and view all the answers

Warum treten Sonnen- und Mondfinsternisse nicht jeden Monat auf?

<p>Weil die Ebene der Mondumlaufbahn um die Erde gegenüber der Ebene der Erdumlaufbahn um die Sonne geneigt ist. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Rolle spielt die Milch in dem Experiment, das die Streuung von Licht zur Erklärung der blauen Farbe des Himmels simuliert?

<p>Sie enthält Partikel in der Größe von Lichtwellenlängen, die das Licht streuen, ähnlich wie atmosphärische Partikel. (D)</p> Signup and view all the answers

Warum erscheint der Himmel bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang rötlich?

<p>Weil das blaue Licht stärker gestreut wird, wenn es einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurücklegt. (A)</p> Signup and view all the answers

Warum wird in dem Experiment zur Simulation der Himmelsfarbe zusätzlich Mehl verwendet?

<p>Um einen Kontrast zu schaffen, da Mehl aus größeren Partikeln besteht und somit weniger blaues Licht streut. (D)</p> Signup and view all the answers

Inwiefern beeinflusst der Winkel, unter dem die Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche treffen, die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter?

<p>Ein flacherer Winkel verteilt die Sonnenenergie auf eine größere Fläche, was zu geringerer Erwärmung führt. (A)</p> Signup and view all the answers

Warum ist es wichtig, bei der Messung der Temperatur einer Absorptionsfläche darauf zu achten, dass der Temperaturfühler nicht direkt von der Wärmelampe bestrahlt wird?

<p>Um sicherzustellen, dass die Messung nur die Temperatur des Absorbers und nicht die direkte Strahlung der Lampe erfasst. (B)</p> Signup and view all the answers

Wie beeinflusst die Verwendung von Noppenfolie oder weißem Papier um einen Absorber die Gleichgewichtstemperatur?

<p>Noppenfolie und weißes Papier reduzieren den Wärmeverlust durch Konvektion und Strahlung, was zu einer höheren Temperatur führen kann. (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Hauptunterschied zwischen der Schallgeschwindigkeit und der Lichtgeschwindigkeit?

<p>Die Schallgeschwindigkeit ist wesentlich geringer als die Lichtgeschwindigkeit, da Schall die Übertragung von Energie durch Stöße der Atome im Medium erfordert. (D)</p> Signup and view all the answers

Wie kann man Interferenz von Schallwellen experimentell nachweisen?

<p>Indem man zwei Schallquellen mit gleicher Frequenz verwendet und im Raum umhergeht, um Bereiche erhöhter und verringerter Lautstärke zu finden. (B)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter Schwebungen im Kontext von Schallwellen?

<p>Die periodische Änderung der Amplitude eines Schallsignals, wenn zwei Töne mit leicht unterschiedlichen Frequenzen überlagert werden. (C)</p> Signup and view all the answers

Wie verändert sich das Interferenzmuster, wenn man die Frequenz des Schalls ändert, der durch ein Holzgitter geleitet wird?

<p>Die Abstände zwischen den Maxima und Minima der Lautstärke verändern sich, da die Wellenlänge des Schalls sich ändert. (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Analogie besteht zwischen der optischen Interferenz am Gitter und der Schallinterferenz am Gitter?

<p>Beide Phänomene zeigen, wie Wellen sich überlagern und verstärken oder auslöschen, abhängig von der Wellenlänge und dem Gitterabstand. (D)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Was ist ein Beugungsgitter?

Optisches Element mit vielen kleinen Streifen in regelmäßigen Abständen.

Was ist Interferenz?

Gegenseitige Verstärkung oder Auslöschung von Wellen.

Was ist konstruktive Interferenz?

Verstärkung von Licht, wenn Wellen synchron schwingen.

Was ist die Gitterkonstante (g)?

Abstand zwischen den Spalten eines Beugungsgitters.

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Was ist ein Spektrometer?

Spektrometer basierend auf einem Prisma. Das Prisma hat einen Wellenlängenabhängigen Brechungsindex n(λ) und spaltet das Licht in seine Frequenzkomponenten auf.

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Wie entstehen Mondphasen?

Mondphasen entstehen durch die wechselnde Beleuchtung des Mondes im Verlauf seiner Umlaufbahn um die Erde.

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Was ist Kernschatten?

innere, dunklere Teil des Schattens.

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Was ist Halbschatten?

äußerer, hellerer Teil des Schattens.

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Was ist Rayleigh-Streuung?

Streuung von Licht an kleinen Teilchen/

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Was ist Milch?

Emulsion aus Milchzucker, Proteinen, Fett und Wasser.

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Warum!

Ist das Abendrot und Morgenrot stärker in schmutzigen Städten?

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Was beeinflusst Sommer und Winter?

Winkel, unter dem die Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche fallen.

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Was bestimmt die Oberflächentemperatur eines Planeten?

Gleichgewicht zwischen aufgenommener und abgestrahlter Energie.

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Was ist Schall?

Druck und Dichte der Luft ändern sich periodisch.

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Was ist Interferenz (Schall)?

Der Vorgang, bei dem sich Wellen überlagern und verstärken oder auslöschen.

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Was sind Schwebungen?

Regelmäßige Schwankungen der Lautstärke.

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Was ist Interferenz?

Vergleich Wasserwellen

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Study Notes

Licht und Schall – Relevante Konzepte

  • Der Text behandelt die Konzepte von Raum und Zeit, Sonne, Mond und Erde sowie Optik.
  • Die Optik, Wellenphänomene mit Licht und Schall, Farben, Mondphasen, warum der Himmel blau ist, Sommer und Winter sowie Wellenphänomene und Schall fallen im genannten Umfang darunter.

Vorsichtshinweis Lichtquellen

  • Helle Lichtquellen können potenziell die Augen schädigen. Daher sollte man nicht direkt in die Lichtquellen schauen.

Experiment 1: Farben

  • Dauer: 30 Minuten
  • Benötigtes Material: Lampe, Linse, Spalt, Beugungsgitter, Abbildungsschirm, CD

Hintergrundinformationen zum Experiment

  • Weißes Licht setzt sich aus allen Farben des Regenbogens zusammen
  • Ein Beugungsgitter besteht aus vielen kleinen Streifen in regelmäßigen Abständen und ist ein optisches Element
  • Licht formt nach dem Durchgang durch die Spalte zwischen den Streifen eine Kugel- bzw. Zylinderwelle
  • Wellen benachbarter Spalte können konstruktiv oder destruktiv interferieren
  • Konstruktive Interferenz tritt auf, wenn Licht von zwei Spalten die gleiche Phase hat, sich synchron bewegt und die Felder sich addieren
  • Der Weglängenunterschied muss genau der Wellenlänge λ entsprechen
  • Das erste Intensitätsmaximum der Beugung tritt unter einem Winkel 𝜙 auf, der die Bedingung g sin(𝜙) = 𝜆 erfüllt, mit g als Gitterkonstante

Experiment Teil 1:

  • Mit der Linse parallele Lichtstrahlen erzeugen, indem man den Glühdraht auf eine entfernte Fläche abbildet.
  • Einen verstellbaren Spalt auf der Schiene platzieren.
  • Eine Linse verwenden, um den Spalt auf dem Schirm abzubilden.
  • Das Beugungsgitter im Dia-Halter auf der Schiene platzieren.
  • Die erste Beugungsordnung auf dem Schirm suchen und die Anordnung der Farben betrachten.
  • Prüfen, ob höhere Beugungsordnungen sichtbar sind und wie die Farben dort angeordnet sind.

Experiment Teil 2: Farben Mischen

  • Eine weitere Linse verwenden, um die Farben des Regenbogens zu überlappen, bis wieder weißes Licht entsteht.
  • Einzelne Farben des Regenbogens VOR der zweiten Linse mit Papier abdecken.
  • Einen Spalt und Streifen basteln, um gezielt Farben in der Mitte des Regenbogens auszuwählen.
  • Notieren, wie sich die Farbe auf dem Schirm verändert, abhängig davon, welche Farben blockiert werden.
  • Optional kann man versuchen, mit einer CD statt einem Gitter einen Regenbogen erzeugen.

Experiment Teil 3: Spektrometer Nutzen

  • Es soll ein Spektrometer basierend auf einem Prisma verwendet werden.
  • Das Prisma trennt Licht in Frequenzkomponenten aufgrund des wellenlängenabhängigen Brechungsindex n(λ).
  • Optische Komponenten nicht berühren, Spalt und Okular identifizieren
  • Ein weißes Blatt Papier schräg vor den Spalt halten, um das reflektierte Licht vom Spektrometer einzufangen und das Spektrometer justieren, um einzelne Farblinien zu sehen.
  • Das Okular so einstellen, dass die Linien scharf sind (schmal und nicht verschwommen).
  • Die Spaltbreite kann angepasst werden; kleinere Spalte ergeben genauere Spektren, aber ein dunkleres Bild.
  • Unterschiedliche Lichtquellen vor das Spektrometer halten, wobei darauf geachtet werden muss, dass sie nicht zu hell sind.

Experiment 2: Mondphasen

  • Dauer: 20 Minuten
  • Benötigtes Material: Styroporkugeln, kleine Kugeln, Projektor, Handykamera

Experiment 2: Hintergrund

  • Die Mondphasen entstehen durch die unterschiedliche Beleuchtung des Mondes im Laufe seiner 28-tägigen Umlaufbahn um die Erde.

Experiment 2 Teil 1:

  • Eine Styroporkugel als Mond an einem Halter verwenden.
  • Sich mit der Kugel ins Licht des Projektors (Sonne) stellen, aber nicht direkt in den Projektor schauen.
  • Die Position der Erde bzw. eines Beobachters am Nordpol einnehmen.
  • Sich im Verhältnis zur Lichtquelle drehen und Fotos vom Mond aufnehmen, wobei der Mond immer etwas über dem Kopf sein soll.
  • Diskutieren wann ein Vollmond sichtbar ist und weshalb ein Neumond schwer zu erkennen ist.

Experiment 2 Teil 2:

  • Überlegen, wie die Kameraposition verändert werden muss, um einen Beobachter am Äquator der Erde darzustellen.
  • Das Experiment in dieser neuen Ausrichtung wiederholen.
  • Dann einen großen Gymnastikball als Erde verwenden.
  • Eine Person hält eine kleine Kugel(Mond) zwischen Projektor(Sonne) und Gymnastikball(Erde).
  • Wenn der Mond auf direkter Linie zwischen Erde und Sonne ist, kann eine Sonnenfinsternis simuliert werden.
  • Den Abstand zwischen Erde und Mond variieren, um die Veränderung des Schattens zu beobachten.
  • Eine andere Person nimmt ein Bild vom Schatten auf und versucht, Kern- und Halbschatten des Mondes zu identifizieren.
  • Herausfinden, ab welcher Position der Kernschatten verschwindet.
  • Analysieren weshalb kleine Kugeln anstelle von Styroporkugeln verwendet werden.
  • Eine Videoaufnahme einer simulierten Sonnenfinsternis erstellen, indem die Kamera im Schatten positioniert und der Mond vor der Sonne hin und her bewegt wird.

Experiment 2: Auswertung

  • Kern- und Halbschatten definieren.
  • Anordnung von Mond, Erde und Sonne bei Vollmond festlegen
  • Sonnen- und Mondfinsternis definieren & bestimmen, weshalb sie nicht monatlich auftreten

Experiment 3: Warum ist der Himmel blau?

  • Dauer: 20 Minuten
  • Benötigtes Material: 2 Gläser, Wasser, etwas Milch, etwas Mehl, Taschenlampe

Experiment 3: Hintergrund

  • Licht wird an der Inhomogenität der Luft gestreut, die aus Atomen und Molekülen besteht, was zu Rayleigh-Streuung führt.
  • Die Rayleigh-Streuung hängt stark mit der Frequenz des Lichtes zusammen.
  • Der Effekt der Streuung wird durch verdünnte Milch in einem Wasserglas verstärkt.
  • Milch ist eine Emulsion aus Milchzucker, Proteinen, Fett und Wasser.
  • Die Fetttröpfchen in homogenisierter Milch sind ungefähr so groß (1000-2000nm) wie die Wellenlängen des sichtbaren Lichts (400-700nm).
  • Da der Streueffekt schwach ist, wird Mehl als Referenz für „weißes“ Licht verwendet, da es aus größeren Partikeln besteht (unter 180μm).

Experiment 3: Ablauf

  • Eine Person verlässt den Raum, während das Experiment vorbereitet wird.
  • Zwei Gläser mit Wasser vorbereiten.
  • In Glas 1 einige Tropfen Milch geben
  • Glas Nr. 2 wird etwas Mehl gegeben, bis es eine ähnliche Trübung aufweist.
  • Mit einer Taschenlampe durch die Gläser leuchten und mit einem Papier den direkten Strahlengang abschneiden, um nur das gestreute Licht zu sehen
  • Die Person beurteilt, ohne zu wissen, welches Glas Milch und Mehl enthält, welches Glas „blauer“ aussieht.
  • Es wird diskutiert ob es für diejenigen offensichtlich ist, die den Versuch aufgebaut haben, weshalb reine Milch weiß aussieht, was in diesem Experiment anders ist und wie man den Kontrast verbessern kann.

Experiment 3: Auswertung

  • Untersucht, warum der Himmel blau ist.
  • Erklärt, warum es Abend-/Morgenrot gibt und warum es in schmutzigen Städten stärker ist.

Experiment 4: Sommer und Winter

  • Dauer: 30 Minuten
  • Benötigtes Material: Thermometer, Noppenfolie, Klebeband, Pappe/Metallblech, Halter
  • Hintergrund:
  • Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter hängen mit dem Winkel der Sonnenstrahlen zur Erdoberfläche zusammen, nicht mit dem Abstand zur Sonne.
  • Im Winter ist die Einstrahlung flacher als im Sommer, da die Südhalbkugel der Sonne zugeneigt ist.

Experiment 4 Teil 1:

  • Mit dem Thermometer vertraut machen.
  • Die Absorptionsfläche (geschwärztes Metall) am Fühler des Thermometers befestigen.
  • Die Wärmelampe einschalten und die Absorptionsfläche in sicherem Abstand davor halten.
  • Sicherstellen, dass der Temperaturfühler sich im Schatten befindet, um nur die Temperatur des Absorbers zu messen
  • Warten bis sich die Temperatur stabilisiert und notiert diese.
  • Die Neigung der Absorptionsfläche gegenüber der Strahlung ändern und beobachten, was passiert.
  • Darauf achten, dass der Abstand zwischen Absorber und Lampe gleich bleibt.
  • Diskutiert: Wann und warum ist die Temperatur wärmer oder kälter und passieren die Änderungen sofort oder verzögert?

Experiment 4 Teil 2:

  • Die Gleichgewichtstemperatur stellt sich durch das Gleichgewicht zwischen Wärmeverlust und Leistungsaufnahme ein.
  • Die senkrecht zur Wärmelampe gehaltene Absorptionsfläche erhitzen, Temperatur notieren und Abstand markieren.
  • Noppenfolie um den Absorber kleben und Experiment wiederholen.
  • Noppenfolie durch weißes Papier ersetzen und Experiment wiederholen.
  • Diskutiert: Wann war die Temperatur höher oder niedriger, und warum? Waren die Unterschiede deutlich?
  • Optional: Wiederholt das Experiment mit einer doppelten Schicht Noppenfolie.

Experiment 4: Auswertung

  • Die Temperatur eines Planeten wird durch das Gleichgewicht von Strahlungsleistung, Wärmeerzeugung und abgestrahlter Energie bestimmt.
  • Änderungen der Oberfläche oder Atmosphäre können dieses Gleichgewicht verändern.
  • Beispiele sind der Treibhauseffekt auf der Venus oder die „Schneeball Erde“ im Cryogenium.

Weiteres

  • Sommer vs Winter
  • Analogie Treibhauseffekt
  • Analogie Effekt von schmelzendem Schnee auf Klimawandel

Experiment 5: Wellenphänomene-Schall

  • Dauer: 30 Minuten
  • Material: Lautsprecher, Handy, Holzgitter, Testton Generatoren

Experiment 5: Hintergrund

  • Schall ist eine Welle, bei der sich Druck und Dichte der Luft periodisch ändern.
  • Die Schallgeschwindigkeit ist geringer als die Lichtgeschwindigkeit.
  • Interferenz kann mit Schall einfacher erlebt werden als mit Licht, da die Wellenlänge im hörbaren Bereich liegt.

Experiment 5 Teil 1: Interferenz von zwei Quellen

  • Je ein Smartphone mit einem Lautsprecher verbinden.
  • Einen Testton gleicher Frequenz abspielen.
  • Im Raum herumlaufen und laute/leise Stellen finden und eine qualitative Karte der Lautstärke erstellen = Interferenzmuster
  • Das Ganze mit anderem Abstand zwischen den Lautsprechern wiederholen
  • Hinweis: Die Interferenz ist einfacher wahrzunehmen, wenn das andere Ohr zugehalten wird

Experiment 5 Teil 2: Schwebungen

  • Unterschiedliche Frequenzen einstellen (1 Hz Unterschied)
  • Die Beobachtung mit dem Frequenzunterschied zusammenhängen
  • Den Frequenzunterschied in Schritten ändern um zu identifizieren, ab wann man zwei unterschiedliche Töne hören kann

Experiment 5 Teil 3: Interferenz am Gitter

  • Einen Lautsprecher hinter ein Holzgitter stellen und eine Frequenz zwischen 2000 und 6000 Hz einstellen.
  • Im Raum umhergehen und eine qualitative Karte der Lautstärke zeichnen.
  • Beugungsmaxima hören
  • Die Frequenz ändern und Versuch wiederholen

Experiment 5: Auswertung

  • Was ist Interferenz – Vergleich Wasserwellen
  • Schwebungen – wie kann man Töne hören bzw. wie kann man Instrumente stimmen
  • Analogie zu optischer Interferenz am Gitter
  • Verhältnis Wellenlänge zu Gitterabstand

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