Gletscherkunde: Nährgebiet, Zehrgebiet und mehr

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Questions and Answers

Wie verändert sich die temporäre Schneegrenze im Laufe eines Tages und warum ist das relevant für Gletscher?

  • Sie bleibt konstant, da sie ein fixer Wert ist.
  • Sie steigt aufgrund der Sonneneinstrahlung und beeinflusst die Schmelzrate. (correct)
  • Sie ist irrelevant für Gletscher, da nur die klimatische Schneegrenze zählt.
  • Sie sinkt aufgrund abnehmender Temperaturen und beeinflusst die Akkumulation.

Welche Aussage beschreibt den Unterschied zwischen Nähr- und Zehrgebiet eines Gletschers am treffendsten?

  • Das Nährgebiet liegt immer unterhalb des Zehrgebiets.
  • Nähr- und Zehrgebiet sind durch die Grundmoräne voneinander getrennt.
  • Im Nährgebiet schmilzt das Eis schneller als im Zehrgebiet.
  • Im Nährgebiet überwiegt die Akkumulation, im Zehrgebiet die Ablation. (correct)

Wie entstehen Gletscherspalten und welche Gefahr bergen sie, insbesondere im Hinblick auf Schneebrücken?

  • Durch seismische Aktivitäten; Schneebrücken sind immer sichtbar.
  • Durch Erosion des Untergrunds; Schneebrücken sind ungefährlich, da sie stabil sind.
  • Durch das Gefrieren von Schmelzwasser; Schneebrücken stabilisieren die Spalten.
  • Durch Geländestufen und Spannungen im Eis; Schneebrücken können Spalten verdecken und einbrechen. (correct)

Ordne die folgenden Moränenarten ihrer Entstehung und Position am Gletscher zu: Seitenmoräne, Grundmoräne, Endmoräne.

<p>Seitenmoräne: Ablagerung an den Seiten; Grundmoräne: Ablagerung am Grund; Endmoräne: Ablagerung am Ende des Gletschers. (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist ein Karling und wie entsteht diese spezielle Geländeform im Zusammenhang mit Gletschern?

<p>Eine spitze, pyramidenförmige Bergform, die durch die Erosion mehrerer Gletscher entsteht. (C)</p> Signup and view all the answers

Ein Wanderer befindet sich unterhalb der klimatischen Schneegrenze. Welche der folgenden Beobachtungen ist am wahrscheinlichsten?

<p>Er beobachtet, dass das Eis schmilzt. (D)</p> Signup and view all the answers

Wie unterscheidet sich eine V-Spalte von einer A-Spalte in einem Gletscher und wodurch werden diese Unterschiede verursacht?

<p>V-Spalten sind nach oben, A-Spalten nach unten offen; Ursache sind unterschiedliche Verformungen des Eises über Geländekanten. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Prozesse tragen zur Entstehung eines Gletschertors bei?

<p>Austritt von Schmelzwasser am Ende der Gletscherzunge. (C)</p> Signup and view all the answers

Ein Forscher vergleicht Gletscher in Salzburg (Kees) und Tirol (Ferner). Welche Unterschiede in der Terminologie spiegeln sich in den regionalen Bezeichnungen wider?

<p>‚Kees‘ und ‚Ferner‘ sind regionale Dialektbezeichnungen für denselben geologischen Begriff ‚Gletscher‘. (D)</p> Signup and view all the answers

Wie beeinflusst die Existenz von Gletschern die Formung von Tälern und welche typische Talform entsteht durch glaziale Prozesse?

<p>Gletscher erweitern und vertiefen Täler zu U-förmigen Tälern. (B)</p> Signup and view all the answers

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Flashcards

Nährgebiet

Gebiet oberhalb der Schneegrenze, wo der Gletscher Schnee und "Nahrung" erhält.

Zehrgebiet

Gebiet unterhalb der Schneegrenze, an der Gletscherzunge, wo Eis schmilzt.

Schneegrenze

Grenze zwischen Nähr- und Zehrgebiet; klimatisch als Mittelwert aller glazialen Schneegrenzen einer Klimazone.

Gletscherbach

Bach, der Schmelzwasser vom Gletscher ins Tal führt.

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Moräne

Abgehobeltes Gesteinsmaterial, das vom Gletscher transportiert und abgelagert wird.

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Gletscherspalten

Spalten im Eis, die durch Geländestufen und Spannungen entstehen.

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Karling

Spitze, oft durch Erosion geformt.

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Gletschertor

Austrittsstelle des Gletscherbaches am Ende der Gletscherzunge.

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Gletscherzunge

Schmales Tal, durch das das Eis fließt und wo der Gletscher endet.

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Study Notes

  • Gletscher sind dynamische Eismassen, die durch Schneeansammlung und -kompression entstehen und sich unter dem Einfluss der Schwerkraft bewegen.

Nährgebiet

  • Das Nährgebiet liegt oberhalb der Schneegrenze, wo der Gletscher durch Schneefall gespeist wird.

Zehrgebiet

  • Das Zehrgebiet befindet sich unterhalb der Schneegrenze an der Gletscherzunge, wo Eis schmilzt.

Schneegrenze

  • Die temporäre Schneegrenze variiert im Tagesverlauf.
  • Die glaziale Schneegrenze liegt zwischen Nähr- und Zehrgebiet.
  • In Österreich liegt diese im Sommer zwischen 2.600 und 3.000 Metern.
  • Die klimatische Schneegrenze ist der Durchschnitt aller glazialen Schneegrenzen einer Klimazone.

Gletscherbach

  • Ein Gletscherbach führt Schmelzwasser talwärts.

Moräne

  • Moränen bestehen aus vom Gletscher abgetragenem Material.
  • Seitenmoränen lagern sich an den Seiten des Gletschers ab.
  • Grundmoränen lagern sich am Grund des Gletschers ab.
  • Endmoränen entstehen am Ende des Gletschers.

Gletscherspalten

  • Gletscherspalten entstehen durch Geländestufen und Spannungen im Eis.
  • Sie können von dünnen Schneebrücken verdeckt sein.
  • Längsspalten entstehen, wenn das Eis auseinanderfließt.
  • Querspalten entstehen, wenn das Eis eine Kante bildet.

Karling

  • Ein Karling ist eine Bergspitze, die durch Gletschererosion geformt wurde.

Gletschertor

  • Das Gletschertor ist die Austrittsstelle des Gletscherbachs am Ende der Gletscherzunge.

Gletscherzunge

  • Die Gletscherzunge ist ein schmales Tal, durch das das Eis fließt und in dem der Gletscher endet.
  • Sie hat eine zungenartige Form.

Kar

  • Kare sind Mulden, die von Eiszeiten an Bergflanken entstanden sind.

Beispiele in Österreich

  • In Salzburg wird ein Gletscher als "Kees" bezeichnet, wie z.B. beim Untersulzbachkees.
  • In Tirol wird ein Gletscher als "Ferner" bezeichnet, wie z.B. beim Rettenbachferner.

Weitere Spaltentypen

  • V-Spalte: Eine sich nach oben öffnende Eiskluft über einer Geländekante.
  • A-Spalte: Eine sich nach unten öffnende Eiskluft unterhalb von Gefällsstrecken aufgrund von Kompression.

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