Das vielfältige Phänomen des Lernens
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Questions and Answers

Welche Aussage beschreibt am besten die Hauptidee des unterbewussten Lernens?

  • Gedächtnisbildung kann bewusst oder unterbewusst stattfinden. (correct)
  • Gedächtnisbildung erfolgt ausschliesslich durch bewusstes Auswendiglernen.
  • Erfahrungen im Sportunterricht müssen immer bewusst aufgearbeitet werden.
  • Unterbewusstes Lernen ist nur in frühen Kindheitsjahren möglich.

Welche der folgenden Definitionen von Lernen betont den Aspekt der dauerhaften Veränderung am besten?

  • Lernen ist die Fähigkeit, neue Informationen schnell zu sammeln.
  • Lernen ist der sofortige Abruf von Informationen aus dem Gedächtnis.
  • Lernen bedeutet Erfahrungen verarbeiten und dadurch Wissen und Verhalten mehr oder weniger dauerhaft verändern. (correct)
  • Lernen ist die kurzfristige Anpassung an eine neue Umgebung.

Welche der folgenden Optionen beschreibt den Behaviorismus am treffendsten?

  • Das Studium des menschlichen Geistes durch Selbstbeobachtung.
  • Die Analyse von unbewussten Motiven und Trieben.
  • Die Erforschung von mentalen Prozessen wie Denken und Gedächtnis.
  • Die wissenschaftliche Untersuchung beobachtbaren Verhaltens und dessen Reaktionen auf Reize. (correct)

Was ist das Kernprinzip des klassischen Konditionierens nach Pawlow?

<p>Die Verknüpfung eines neutralen Reizes mit einem unbedingten Reiz, um eine bedingte Reaktion hervorzurufen. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt am besten einen bedingten Reiz im Kontext des klassischen Konditionierens?

<p>Ein Reiz, der ursprünglich keine spezifische Reaktion auslöst, aber nach Konditionierung eine Reaktion hervorruft. (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Hauptmerkmal des operanten Konditionierens nach Skinner?

<p>Das Lernen durch die Konsequenzen des Verhaltens, also Verstärkung und Bestrafung. (D)</p> Signup and view all the answers

Ein Schüler erhält für jede erledigte Aufgabe ein Lob. Welche Art der Verstärkung wird hier angewendet?

<p>Positive Verstärkung (A)</p> Signup and view all the answers

Welches Prinzip beschreibt, dass das Entfernen eines unangenehmen Reizes die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöht?

<p>Negative Verstärkung (C)</p> Signup and view all the answers

Ein Lehrer nimmt einem Schüler das Privileg, am Ausflug teilzunehmen, weg, weil er sich schlecht benommen hat. Welche Konsequenz wird eingesetzt?

<p>Bestrafung II (C)</p> Signup and view all the answers

Welchen Vorteil bietet ein variabler Verstärkungsplan im Vergleich zu einem kontinuierlichen Verstärkungsplan?

<p>Er hält die Motivation länger aufrecht, da die Verstärkung unvorhersehbar ist. (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Hauptprinzip des Lernens am Modell nach Bandura?

<p>Lernen durch Beobachtung des Verhaltens anderer und deren Konsequenzen. (A)</p> Signup and view all the answers

Beim Bobo Doll Experiment von Bandura, welche Auswirkung hatte die Bestrafung des Modells auf das Verhalten der Kinder?

<p>Kinder zeigten weniger aggressives Verhalten, wenn das Modell bestraft wurde. (C)</p> Signup and view all the answers

Welches Element ist KEIN Bestandteil des Beobachtungslernens?

<p>Automatisierung (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Hauptfokus der kognitivistischen Lerntheorien?

<p>Mentale Prozesse (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist die Hauptfunktion des sensorischen Gedächtnisses?

<p>Die unmittelbare Verarbeitung von Sinneseindrücken. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses am besten?

<p>Begrenzte Speicherkapazität auf etwa 5-9 Einheiten. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Funktion hat die zentrale Exekutive im Arbeitsgedächtnis?

<p>Die Steuerung und Koordination kognitiver Prozesse. (A)</p> Signup and view all the answers

Beim Lernen einer neuen Sprache stellen Sie fest, dass Sie sich schwer an die neuen Vokabeln erinnern können, weil Sie sie mit ähnlichen Wörtern in Ihrer Muttersprache verwechseln. Welchen Effekt erleben Sie?

<p>Interferenz (C)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Massnahmen ist am effektivsten, um dem Vergessen im schulischen Kontext entgegenzuwirken?

<p>Regelmässiges Wiederholen des Stoffes in zunehmend grösseren Abständen. (C)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter Bottom-up-Verarbeitung in Bezug auf die Wahrnehmung?

<p>Die Wahrnehmung wird durch den Reiz selbst und seine Merkmale geformt. (B)</p> Signup and view all the answers

Was bedeutet Metakognition?

<p>Das Wissen und Denken über die eigenen kognitiven Prozesse. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Strategien ist ein Beispiel für eine metakognitive Lernstrategie?

<p>Das Setzen von Lernzielen und die Kontrolle des Lernfortschritts. (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Hauptziel von Lernstrategien?

<p>Die Steuerung des Lernprozesses, um effizienter und effektiver zu lernen. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt am besten das Konzept der exekutiven Funktionen?

<p>Kognitive Fähigkeiten, die zielgerichtetes Handeln und Denken steuern. (A)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Funktionen wird NICHT zu den exekutiven Funktionen gezählt?

<p>Sensorische Wahrnehmung (C)</p> Signup and view all the answers

In welcher Altersspanne reifen die exekutiven Funktionen hauptsächlich?

<p>Kindheit und Jugend (B)</p> Signup and view all the answers

Wie können Lehrkräfte die Entwicklung exekutiver Funktionen im Unterricht unterstützen?

<p>Durch den Einsatz von Visualisierungen und Förderung von Selbstreflexion. (B)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter dem Begriff „Theory of Mind“ (ToM)?

<p>Das Verständnis, dass andere Menschen eigene Gedanken, Überzeugungen und Perspektiven haben. (C)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Verhaltensweisen deutet auf eine fortgeschrittene Theory of Mind hin?

<p>Das bewusste Täuschen anderer, um einen Vorteil zu erlangen. (D)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt am besten die Rolle des Spiels in der kindlichen Entwicklung?

<p>Es ist ein natürlicher Weg für Kinder, die Welt zu erkunden, soziale Fähigkeiten zu entwickeln und Wissen zu konstruieren. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt am besten das Konzept der Objektsubstitution im Spiel?

<p>Die Verwendung eines Objekts als etwas anderes, als es tatsächlich ist. (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Hauptziel der Harlow-Experimente mit Rhesusaffen?

<p>Die Erforschung der Bedeutung von Nahrung im Vergleich zu emotionaler Nähe für die Bindungsentwicklung. (B)</p> Signup and view all the answers

Welches Ergebnis der Harlow-Experimente war besonders bedeutsam?

<p>Emotionale Nähe und Körperkontakt waren wichtiger für die Bindung als die Nahrungszufuhr. (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist das zentrale Konzept der Bindungstheorie?

<p>Die Auswirkungen früher Beziehungen zu Bezugspersonen auf zukünftige Beziehungen. (D)</p> Signup and view all the answers

Was wird im Fremde-Situations-Test hauptsächlich beobachtet?

<p>Das Explorationsverhalten, die Trennungsangst und das Wiedervereinigungsverhalten des Kindes. (A)</p> Signup and view all the answers

Welches Verhalten kennzeichnet ein sicher gebundenes Kind im Fremde-Situations-Test?

<p>Entspanntes Erkunden der Umgebung in Anwesenheit der Bezugsperson und aktive Kontaktaufnahme bei ihrer Rückkehr. (C)</p> Signup and view all the answers

Welcher Bindungsstil ist häufig mit einem inkonsistenten Verhalten der Bezugsperson verbunden?

<p>Desorganisiert (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Ziel des „Banking Time“-Konzepts?

<p>Der Aufbau positiver Beziehungen zu Kindern mit auffälligem Verhalten. (A)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter einer Querschnittstudie?

<p>Die einmalige Untersuchung verschiedener Altersgruppen zum gleichen Zeitpunkt. (D)</p> Signup and view all the answers

Welchen Vorteil bietet eine Längsschnittstudie gegenüber einer Querschnittstudie?

<p>Sie ermöglicht die Analyse intraindividueller Entwicklungsverläufe. (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Ziel des statistischen Erblichkeitsindex?

<p>Die Bestimmung des Anteils der beobachteten Varianz eines Merkmals, der auf genetische Unterschiede zurückzuführen ist. (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage über den Erblichkeitsindex ist korrekt?

<p>Er gilt nur für eine bestimmte Population und kann sich unter anderen Bedingungen ändern. (A)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Definition von Lernen

Prozess der Erfahrungen verarbeiten und dadurch Wissen und Verhalten dauerhaft verändern.

Elaborationsstrategien

Vorhandenes Wissen präzisieren.

Reduzierende-organisierende Strategien

Informationen übersichtlich darstellen

Emotional-motivationale Strategien

Sich selbst nach getaner Arbeit belohnen.

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Blackbox-Modell

Der menschliche Geist funktioniert wie eine Blackbox; der innere Ablauf ist nicht direkt beobachtbar.

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Behaviorismus

Konzentriert sich auf beobachtbares Verhalten und Reaktionen auf äussere Reize.

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Behaviorismus: Verhalten

Verhalten als Reaktion auf Reize, Belohnung oder Bestrafung.

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Lernprinzip der Kontiguität

Ereignisse werden assoziiert, wenn sie räumlich-zeitlich zusammen vorkommen.

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Klassisches Konditionieren

Ein neutraler Reiz wird mit einem unbedingten Reiz verbunden, um dieselbe Reaktion auszulösen.

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Unbedingter Reiz (UCS)

Ein Reiz, der ohne vorheriges Lernen eine automatische Reaktion hervorruft.

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Unbedingte Reaktion (UCR)

Die natürliche, reflexartige Reaktion auf einen unbedingten Reiz.

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Neutraler Reiz (NS)

Hat vor Konditionierung keine spezifische Reaktion ausgelöst.

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Konditionierung

Der neutrale Reiz wird wiederholt zusammen mit dem unbedingten Reiz präsentiert.

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Bedingter Reiz (CS)

Ehemals neutraler Reiz löst nach Konditionierung gleiche Reaktion wie unbedingter Reiz aus.

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Bedingte Reaktion (CR)

Gelernte Reaktion auf den bedingten Reiz.

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Behaviorismus: Reize

Reizeinflüsse als Ursache von Verhaltensänderungen.

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Operantes Konditionieren

Konsequenzen verstärken oder schwächen Verhaltensweisen.

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Verstärkung

Erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Verhalten wiederholt wird.

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Positive Verstärkung

Hinzufügen eines angenehmen Reizes nach Verhalten.

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Negative Verstärkung

Entfernen eines unangenehmen Reizes nach Verhalten.

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Bestrafung

Verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Verhalten wiederholt wird.

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Positive Bestrafung

Hinzufügen eines unangenehmen Reizes nach Verhalten.

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Negative Bestrafung

Entfernen eines angenehmen Reizes nach Verhalten.

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Kontinuierliche Verstärkung

Jedes Mal (schnell abgenutzt)

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Variables Intervall

Nach unterschiedlicher Zeit; unvorhersehbar, motivierend.

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Variable Ratio

Nach unterschiedlicher Anzahl; Glücksspielautomaten.

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Lernen am Modell

Verhalten durch Beobachten und Nachahmen erlernen.

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4 Elemente des Beobachtungslernens

Aufmerksamkeit, Behalten, Verhalten ausführen, Motivation.

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Vormachen/Nachmachen

Verhalten nachahmen

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Behavioristische Lerntheorien

Fokus liegt auf beobachtbarem Verhalten.

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Kognitive Lerntheorien

Fokus liegt auf mentalen Prozessen.

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Sensorisches Gedächtnis

Teil des Gedächtnissystems für sensorische Reize.

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Arbeitsgedächtnis

Plattform bewusster mentaler Aktivitäten.

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Kognitive Beanspruchung

Menge an mentalen Ressourcen zur Verarbeitung.

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Zentrale Exekutive

Steuerung kognitiver Prozesse.

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Phonologische Schleife

Temporärer Speicher für verbale und akustische Information.

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Visuell-räumlicher Notizblock

Temporärer Speicher für visuelle und räumliche Information.

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Episodischer Puffer

Integration verschiedener Informationen zu Episoden.

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Vergessen

Informationen gehen verloren oder sind nicht abrufbar

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Ökologisches Systemmodell

Beschreibt die Entwicklung des Menschen im Kontext verschiedener Umweltsysteme.

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Study Notes

Das vielfältige Phänomen des Lernens

  • Ein genaues Vorstellungsbild ist nicht immer vorhanden, aber es existiert eine Selbstverständlichkeit.
  • Bestimmte Details können fehlen, auch wenn eine Selbstverständlichkeit vorliegt.
  • Ein Kind könnte die Frage stellen, wie ein Velo funktioniert, was auf Wissenslücken und eine bewusste Auseinandersetzung hindeutet.
  • Lernen beinhaltet das Ausprobieren.
  • Die Gedächtnisbildung kann bewusst oder unbewusst ablaufen.

Unterbewusstes Lernen

  • Körperliche Fähigkeiten entwickeln sich allmählich, ohne dass viel darüber nachgedacht werden muss.
  • Lernen ist die Verarbeitung von Erfahrungen, wodurch sich Wissen und Verhalten verändern können.

Unterschiedliche Lernstrategien

  • Elaborationsstrategien dienen dazu, vorhandenes Wissen durch neue Informationen zu präzisieren.
  • Reduzierende-organisierende Strategien dienen dazu, Informationen übersichtlich festzuhalten.
  • Emotional-motivationale Strategien umfassen die Selbstbelohnung nach getaner Arbeit.

Behavioristische Sichtweise

  • Das Blackbox-Modell beschreibt den menschlichen Geist als Blackbox, deren innere Abläufe nicht direkt beobachtbar sind.
  • Das Model basiert auf der behavioristischen Psychologie.
  • Es beschränkt sich auf das beobachtbare Verhalten ohne Berücksichtigung innerer psychischer Prozesse.
  • Man beobachtet Reize (Stimuli) von außen und die Reaktionen (Responses) darauf.
  • Innere Vorgänge wie Denken, Gefühle und Entscheidungen werden nicht berücksichtigt.

Grundlagen des Behaviorismus

  • Pawlow, Watson und Skinner sind wichtige Vertreter des Behaviorismus.
  • Im Unterricht helfen behavioristische Prinzipien, das Verhalten der Schüler zu verstehen und positives Verhalten zu fördern.
  • Fähigkeiten werden durch sukzessive Annäherungen erworben.
  • Neuere Theorien enthalten sowohl kognitivistische als auch behavioristische Elemente.
  • Behaviorismus wurde 1913 von Watson geprägt.
  • Er befasst sich mit beobachtbaren Aspekten des Verhaltens und konzentriert sich auf Reize, Belohnung oder Bestrafung.
  • Vor dem Behaviorismus arbeitete man mit Introspektion und wurde danach zu einer "Naturwissenschaft".

Lernprinzip der Kontiguität

  • Lernen erfolgt durch Assoziationen von oft gemeinsam (räumlich-zeitlich) auftretenden Ereignissen.

Klassisches Konditionieren nach Pawlow

  • Es handelt sich um einen Lernprozess, bei dem ein neutraler Reiz mit einem unbedingten Reiz verbunden wird.
  • Nach mehrmaliger Kopplung löst der neutrale Reiz die gleiche Reaktion aus wie der unbedingte Reiz.
  • Ein unbedingter Reiz (UCS) ist ein Auslöser, der automatisch eine Reaktion hervorruft.
  • Eine unbedingte Reaktion (UCR) ist die natürliche Reaktion auf einen unbedingten Reiz.
  • Ein neutraler Reiz (NS) löst vor der Konditionierung keine spezifische Reaktion aus.
  • Konditionierung ist der Prozess, bei dem der neutrale Reiz wiederholt mit dem unbedingten Reiz präsentiert.
  • Ein bedingter Reiz (CS) löst nach der Konditionierung die gleiche Reaktion wie der unbedingte Reiz aus.
  • Eine bedingte Reaktion (CR) ist die gelernte Reaktion auf den bedingten Reiz nach erfolgter Konditionierung.

Begriffsdefinitionen in Bezug auf das klassische Konditionieren

  • Der unbedingte Reiz löst automatisch eine Reaktion aus.
  • Die unbedingte Reaktion ist die natürliche Reaktion auf einen unbedingten Reiz.
  • Der neutrale Reiz löst keine spezifische Reaktion aus, bevor er mit einem unbedingten Reiz verknüpft ist.
  • Der bedingte Reiz ruft nach Konditionierung eine spezifische Reaktion hervor.
  • Die bedingte Reaktion ist die erlernte Reaktion auf den bedingten Reiz.
  • Konditionierung ist der Prozess, durch den ein neutraler Reiz zu einem bedingten Reiz wird.

Watson als Begründer des Behaviorismus

  • Watson wählte die Umwelt als entscheidenden Faktor und inspirierte so einen pädagogischen Optimismus.
  • Klassische Konditionierung ist hilfreich für das Lernen von emotionalen Reaktionen, aber erklärt nur einen Teil des Verhaltens.

Skinner und das Operante Konditionieren

  • Operantes Konditionieren ist ein Lernprozess, bei dem Verhaltensweisen durch Konsequenzen verstärkt oder geschwächt werden
  • Das operante Konditionieren befasst sich mit Reaktionen eines Organismus auf seine Umgebung und den daraus resultierenden Folgen.
  • Verhalten eines Organismus ist eine bestimmte Handlung oder Reaktion.
  • Die Konsequenz ist das Ergebnis oder die Folge, die auf das Verhalten folgt, z.B. eine Belohnung oder Bestrafung.
  • Verstärkung ist eine beliebige Konsequenz, die die Wahrscheinlichkeit für ein Verhalten erhöht.
  • Positive Verstärkung ist das Hinzufügen eines angenehmen Reizes nach einem Verhalten, z.B. eine Belohnung.
  • Negative Verstärkung ist das Entfernen eines unangenehmen Reizes nach einem Verhalten, z.B. das Abschalten eines Geräuschs.
  • Bestrafung verringert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Verhalten in der Zukunft wiederholt wird.
  • Positive Bestrafung ist das Hinzufügen eines unangenehmen Reizes nach einem Verhalten, z.B. eine Strafe.
  • Negative Bestrafung ist das Entfernen eines angenehmen Reizes nach einem Verhalten, z.B. das Entziehen von Privilegien.
  • Das menschliche Verhalten strebt nach Lustgewinn und Schmerzvermeidung.

Zentrale Begriffe des Operanten Konditionierens

  • Verhalten bezieht sich auf eine bestimmte Handlung oder Reaktion eines Organismus.
  • Konsequenz ist das Ergebnis, das auf ein Verhalten folgt.
  • Verstärkung ist eine Konsequenz, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Verhalten wiederholt wird.
  • Positive Verstärkung fügt einen angenehmen Reiz hinzu.
  • Negative Verstärkung entfernt einen unangenehmen Reiz.
  • Bestrafung ist eine Konsequenz, die die Wahrscheinlichkeit verringert, dass ein Verhalten wiederholt wird.
  • Bestrafung I fügt einen unangenehmen Reiz hinzu.
  • Bestrafung II entfernt einen angenehmen Reiz.

Verstärkungspläne im Überblick

  • Kontinuierlich: Belohnung oder Bestrafung erfolgt jedes Mal (führt schnell zur Gewöhnung).
  • Festes Intervall: Belohnung oder Bestrafung erfolgt nach einem festen Zeitintervall, z.B. täglich (kann langweilig werden).
  • Variables Intervall: Belohnung oder Bestrafung erfolgt nach unterschiedlichen Zeitspannen (motivierend, hält die Spannung hoch).
  • Feste Ratio: Belohnung erfolgt nach einer festen Anzahl von Verhaltensweisen, z.B. jedes dritte Mal (kann langweilig werden).
  • Variable Ratio: Belohnung erfolgt nach unterschiedlicher Anzahl von Verhaltensweisen (Glücksspielautomaten-Phänomen).

Ideale Gesellschaft nach Skinner

  • Die Konzeption sieht eine Gesellschaft vor, in der positive anstelle von negativen Kontrolltechniken überwiegen.
  • Die Frage nach dem freien Willen des Menschen oder ob dieser nur eine Illusion ist.
  • Skinner betrachtet den autonomen Menschen als eine Erfindung.

Positive Verstärkung in Schule und Unterricht

  • Schaffung von Verhaltensweisen (sukzessive aufbauend, bis die Kinder das Zielverhalten zeigen).
  • Funktionale Verhaltensanalyse mit Unterstützung von erwünschten Verhaltensweisen.
  • Verstärkung kann das Interesse mindern, daher ist ein dosierter Einsatz wichtig.

Wie man Störungen positiv bearbeiten kann

  • Ruhiges Verhalten loben.
  • Keine Vergleiche mit anderen Schülern machen.
  • Fehlverhalten ignorieren.
  • Einzelgespräche nach dem Unterricht führen.
  • "Wiedergutmachung" anregen.
  • Im Extremfall sofort eingreifen.
  • Gezielt loben (verschiedene Aspekte und nicht nur schulische Leistungen).
  • Bestrafung soll nicht demütigen.

Lernen am Modell (Beobachtungslernen) nach Albert Bandura

  • Bedeutung sozialer Einflüsse im Lernprozess.
  • Das Beobachten kann stellvertretende Verstärkung oder Bestrafung ermöglichen.
  • Menschen können mehr lernen, als sie zeigen.

Bobo Doll Experiment

  • In einem Experiment wurde Kindern ein Film gezeigt, in dem ein Modell eine Gummipuppe schlägt und tritt.
  • Es gab 3 Gruppen: eine, in der das Verhalten des Modells belohnt, eine, in der es bestraft und eine, in der es ignoriert wurde.
  • Kinder, die den Film mit Bestrafung sahen, zeigten weniger aggressives Verhalten.
  • Kinder, denen Belohnungen versprochen wurden, zeigten, dass sie gelernt hatten.
  • Jungen zeigten deutlicher aggressives Verhalten als Mädchen.

Beobachtungslernen in der Schule

  • Lehrpersonen wirken als Modell.
  • Auch andere Schüler können einen modellhaften Einfluss haben.
  • Verhalten kann ansteckend wirken, wenn es belohnt wird oder unterbunden werden, wenn es bestraft wird.

Vier Elemente des Beobachtungslernens

  • Aufmerksamkeit; Behalten; Verhalten ausführen; Motivation zur Wiederholung.

Vormachen/Nachmachen

  • Diese Methode kann für das Schreiben von Buchstaben/Zahlen, den Umgang mit Werkzeugen, Bewegungsabläufe oder das Falten eines Flugzeugs verwendet werden.

Kognitivistische Sichtweise des Lernens

  • Behavioristische Lerntheorien fokussieren auf beobachtbares Verhalten.
  • Klassisches Konditionieren arbeitet mit Pawlowschen Prinzipien.
  • Operantes Konditionieren mit Skinner Theorie.
  • Kognitive Lerntheorien fokussieren auf mentale Prozesse wie Wahrnehmen, Verarbeiten, Speichern und Erinnern.
  • Nachdenken, Verstehen und Problemlösen sind Kernelemente.
  • Die genannten Punkte fließen in das Informationsverarbeitungsmodell mit ein.

Speicherarten

  • Das sensorische Gedächtnis verarbeitet Sinneseindrücke (visuell, auditiv, olfaktorisch, haptisch, Gleichgewicht, Körpergefühl) für sehr kurze Zeit.
  • Das Kurzzeitgedächtnis dient als temporäres Speichersystem für kognitive Aufgaben.

Das Arbeitsgedächtnis

  • Es bestimmt Aufmerksamkeit, reguliert die Suche nach gespeicherten Infos und begrenzt die Kapazität auf 5-9 Einheiten.
  • Das Kurszeitgedächtnis speichert Informationen, die kurzfristig behalten werden sollen.
  • Erkenntnisbeanspruchung beschreibt kognitive Beanspruchung die Menge an mentale Ressourcen, die zur Verarbeitung und Speicherung benötigt werden.

Komponenten des Arbeitsgedächtnisses

  • Es gibt eine zentrale Exekutive zur Steuerung kognitiver Prozesse, eine phonologische Schleife zur Speicherung verbaler Informationen.
  • Ein visuell-räumlicher Notizblock für die Verarbeitung visueller Informationen und ein episodischer Puffer zur Integration verschiedener Informationen.

Explizite Gedächtnisinhalte nach Hermann Ebbinghaus

  • Er war der Begründer der experimentellen Erforschung des Gedächtnisses.
  • Das Gedächtnis bewahrt psychische Zustände, Empfindungen, Gefühle und Vorstellungen auf, auch nachdem sie dem Bewusstsein entschwunden sind.
  • Lerninhalte sollten visuell ansprechend sein, an Vorwissen anknüpfen und organisiert dargestellt werden.
  • Hilfreich sind hier, Bedeutung, Chunking, Ordnungen, Cüstering, Vorstellung, Bilder und Zusammenhänge.

Langzeitgedächtnis (LZG)

  • Es speichert gelernte Informationen mit bestehender Kapazität.
  • Überführung von Informationen ins LZG durch Elaborationen.
  • Benötigt zusätzliche Zeit und Anstrengung.
  • Implizite Gedächtnisinhalte werden ohne bewusste Anstrengung geformt.
  • Die Kapazität ist unbeschränkt.
  • Informationen können für immer erhalten bleiben.
  • Der Abruf von Informationen aus dem LZG ist abhängig von der Abrufstärke.
  • Das deklarative Gedächtnis ist der Teil des Langzeitgedächtnisses, der Fakten und Ereignisse speichert.
  • Das non-deklarative Gedächtnis ist der Teil des Langzeitgedächtnisses, der Fähigkeiten und Gewohnheiten speichert.
  • Das episodische Gedächtnis speichert persönliche Erlebnisse und spezifische Ereignisse.
  • Das semantische Gedächtnis speichert allgemeines Wissen.
  • Deklaratives Wissen umfasst Fakten und Informationen.
  • Prozedurales Wissen bezieht sich auf Kenntnisse und erforderliche Fähigkeiten.
  • Selbstregulationswissen umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten zur Steuerung und Regulierung des Lernens.
  • Das explizite Gedächtnis umfasst bewusste Erinnerungen an Fakten und persönliche Erlebnisse.
  • Das implizite Gedächtnis umfasst unbewusste Erinnerungen und Fertigkeiten.

Verarbeitungsprozesse

  • Bottom-up-Verarbeitung: Der Reiz und seine Merkmale formen die Wahrnehmung.
  • Top-down-Verarbeitung: Hintergrundwissen steuert die Wahrnehmung und Interpretation.

Kognitive Beanspruchungarten

  • Intrinsische kognitive Beanspruchung resultiert aus der Aufgabe selbst.
  • Extrinsische kognitive Beanspruchung sind Anforderungen, die nichts mit der Aufgabe zu tun haben, z. B. Ablenkungen.
  • "Produktive kognitive Beanspruchung ist notwendig für die Tiefenverarbeitung und somit gründliches Verständnis.
  • Entwicklungsbedingte und individuelle Unterschiede beim Arbeitsgedächtnis sind zu beachten.

Ursachen für das Vergessen

  • Das Vergessen bezieht sich auf den Prozess, durch den Informationen im Gedächtnis verloren gehen oder nicht mehr abrufbar sind, die Ursachen sind: o das Verblassen von Erinnerungen über die Zeit o Interferenz durch neue Informationen oder das Fehlen von Abrufhinweisen
  • Vergessen spielt eine wichtige Rolle im Gedächtnis, da irrelevante Informationen unterdrückt und die Gedächtnisorganisation optimiert werden.

Ebbinghaus und die Vergessenskurve

  • Die Vergessenskurve zeigt den schnellen Verlust von neu gelernten Informationen über die Zeit.
  • Regelmässiges Wiederholen in bestimmten Abständen kann den Wissenserhalt deutlich verbessern und das Vergessen verlangsamen.

Lerntipps im Bezug auf die Vergessenskurve

  • Wiederholung ist in zunehmend grösseren Intervallen ist unabdingbar.
  • Die physikalische Umwelt und emotionale Atmosphäre beeinflussen die Lernleistung.
  • Emotionen, Stimmungen und mittlere Erregung (weder Langeweile noch Stress) sind wichtig.
  • Kontextuelle Hinweisreize dienen als Abrufreiz und erleichtern die Aktivierung der Information.
  • Lernen unter Variation des Umweltkontextes ist wichtig, da wir Kontextvariablen nicht kontrollieren können.

Die drei Vergessens Theorien

  • Die Zerfallstheorie besagt, dass Vergessen auf natürlichen Zerfall von Gedächtnisinhalten zurückzuführen ist.
  • Die neuronalen Verbindungen verlieren an Stärke, wenn Informationen nicht genutzt werden.
  • Interferenz und Abrufprobleme spielen eine Rolle.
  • Überlernen und Wiederholen können dem entgegenwirken.
  • Die Interferenztheorie besagt, dass Vergessen durch Konkurrenz ähnlicher Informationen verursacht wird.
  • Proaktive Interferenz: Ältere Informationen behindern das Lernen neuer.
  • Retroaktive Interferenz: Neue Informationen erschweren den Abruf älterer Informationen.
  • Ähnliche Lerninhalte sollten nicht direkt nacheinander gelernt werden.
  • Abrufschwierigkeiten beziehen sich auf Probleme beim Zugriff auf gespeicherte Informationen durch unzureichende Hinweise.
  • Organisationshilfen und Abrufhilfen können dies vermeiden.
  • Speicherstärke nimmt mit dem Lernen zu, während Abrufstärke durch aktives Wiederholen zunimmt.
  • Es ist wichtig, das Erinnern zu trainieren und Wissen durch Elaboration zu vertiefen
  • Die einzelnen Schlafstadien dienen unterschiedlichen Funktionen
  • REM: Mustererkennung, kreatives Problemlösen, Wahrnehmung von Zusammenhängen, Emotionen werden abgebaut
  • Stadium II: motorisches Lernen
  • Tiefschlaf: deklaratives Lernen
  • Auch Nickerchen sind für die Konsolidierung wichtig.

Grenzen des Mehrspeichermodells

  • Die Vorstellung von Speichern ist problematisch.
  • Es erweckt den Eindruck, als gäbe es drei räumlich getrennte Gedächtnisse.
  • Die Tiefe der Verarbeitung ist wesentlich.
  • Es fehlt eine umfassende und konsistente Theorie des Gedächtnisses.

Neuere Vorstellungen zum Langzeitgedächtnis

  • Das Arbeitsgedächtnis wird als Teil des Langzeitgedächtnisses betrachtet.
  • Es gibt eine Langzeit-Arbeitsgedächtnis-Funktionseinheit mit Strategien zum Abrufen von Inhalten.
  • Aufmerksamkeit ist entscheidend für die Aufnahme von Informationen.
  • Die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses ist beschränkt.
  • Lernende greifen auf Vorwissen und Vorerfahrungen aus dem Langzeitgedächtnis zurück.
  • Die Art der Informationsverarbeitung ist für die Behaltensleistung entscheidend.

Definition des Begriffes Lernstrategien

  • Metakognition bezieht sich auf das Wissen über das eigene Wissen.
  • Es geht um die Auseinandersetzung mit den eigenen kognitiven Prozessen.
  • Es umfasst Wissen um Nutzen und Einsatz von Lernstrategien.
  • Lernstrategien sind Handlungspläne zur Steuerung des Lernens.
  • Sie sind auf ein Ziel ausgerichtet.
  • Tragen dazu bei, effizient ein Ziel zu erreichen.
  • Lassen sich in unterschiedlichen Situationen nutzen.

Metakognition

  • Es beinhaltet die Fähigkeit, kognitive Prozesse zu planen, überwachen und bewerten, insbesondere mit Hilfe von folgenden Phasen:
  • Planung: Festlegen von Zielen und Strategien.
  • Überwachung: Beobachtung des Fortschritts.
  • Evaluation: Reflexion und Bewertung der Ergebnisse.
  • Kompetenzen sind entscheidend, um Lernprozesse effizient zu steuern.
  • Lernstrategien sind zielgerichtete Verhaltensweisen, die den Lernprozess verbessern.

Drei Arten von Lernstrategien

  • Kognitive Strategien dienen der Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen (Zusammenfassen, Wiederholen, Visualisieren).
  • Metakognitive Strategien unterstützen die Planung und Bewertung des Lernens (Lernziele setzen, Lernfortschritt kontrollieren).
  • Stützstrategien beziehen sich auf motivationale, emotionale und organisatorische Aspekte (Zeitmanagement, Arbeitsplatzgestaltung).

Umsetzung von Lernstrategien

  • Metakognition beschreibt den Steuerungsprozess, Lernstrategien sind die Werkzeuge zur Umsetzung.
  • Wiederholungsstrategien: Inhalte werden durch Wiederholen eingeprägt.
  • Elaborationsstrategien: Lerninhalte werden mit Vorwissen und Vorstellungen verknüpft.
  • Organisationsstrategien: Inhalte werden strukturiert und auf das Wesentliche reduziert.

Lernformen

  • Mechanisch: Informationen werden auswendig gelernt und nicht verstanden, Das Lernen erfolgt durch Versuch und Irrtum.
  • Bedeutungshaltig: Informationen werden verstanden und mit Vorwissen verknüpft.

Metakognitive Lernstrategien im Überblick

  • Planung des Lernprozesses, Ziele und Reihenfolge festlegen
  • Regulation des Lernprozesses, Lernfortschritt und Verständnis überprüfen
  • Evaluation des Lernprozesses, Erfolg reflektieren, Verbesserungen planen
  • Lernen mit emotional-motationalen und ressourcenorientierte Stützstrategien
  • Ermöglichen Lernmotivation (Aufmerksamkeit erhöhen und Ablenkungen minimieren)
  • Regulierung von Emotionen (Pausen und Belohnungen)
  • Bewältigung von Misserfolgen (realistische Ziele und kleine Fortschritte)
  • Optimierung der Lernumgebung und Lernzeit
  • Lernen mit und von anderen (Erklärungen durch andere)
  • Nutzung verschiedener Lernmedien

Kognitives Modellieren

  • Die Lehrperson denkt laut und macht so sichtbar, wie sie eine Aufgabe angeht.
  • Als Strategietraining für nicht klar definierte Aufgaben
  • Es gibt folgende Beispiele beim Vortrag vorbereiten, eine Geschichte schreiben, in einer Gruppe zusammenarbeiten

Entwicklung und Erwerb von Lernstrategien

  • Kognitive und metakognitive Lernstrategien durchlaufen entscheidende Entwicklung im Grundschulalter
  • Wiederholungsstrategien können schon früh eingesetzt werden
  • Elaborationsstrategien nehmen mit dem Alter zu,Defizite bis ins Erwachsenenalter
  • Organisationsstrategien werden erst mit etwa 10 Jahren verwendet

Konsequenzen für den Unterricht

  • Prüfen, ob Schüler nötiges Wissen und Können besitzen & ggf. aktivieren.
  • Analysieren, ob Lernende Lösungsstrategien kennen & ggf. einführen.
  • Klären, ob Aufgabe auf bekannte Strategien abzielt oder neue Ansätze einführen soll. Bei neuen Strategien klare Erklärung und modellhafte Demonstration.
  • Vorgehen: Strategien in Teilaufgaben üben, Lösungsweg vormachen,Anwendung unter Unterstützung.

Gezieltes Strategietraining

  • Gezieltes Strategietraining sorgt dafür, dass die SuS langfristig ihre Problemlösungsfähigkeiten eigenständig anwenden können.
  • Für einzelne SuS kann ein Gerüst bereitzustellen, Unterstützung bieten.

Exekutive Funktionen im Überblick

  • Exekutive Funktionen sind kognitive Fähigkeiten zur Steuerung zielgerichteten Handelns und Denkens.
  • Diese sind wichtig für komplexe Aufgaben (Problemlösen, Entscheidungsfindung) und werden in drei Hauptkomponenten unterteilt: - Arbeitsgedächtnis – Informationen kurzfristig speichern und verarbeiten. - Kognitive Flexibilität – Perspektiven wechseln und neue Strategien entwickeln. - Inhibitorische Kontrolle – Impulse und automatisches Verhalten unterdrücken.

Hauptkomponenten

  • Arbeitsgedächtnis ermöglicht es, Informationen aktiv zu halten und ist essenziell für Aufgaben wie das Kopfrechnen etc.
  • Kognitive Flexibilität ermöglicht das Wechseln zwischen verschiedenen Aufgaben, Perspektiven oder Denkansätzen.
  • Inhibitorische Kontrolle kontrolliert Impulse und unterdrückt automatisierte Reaktionen.

Exekutive Funktionen

  • Sie entwickeln  sich bis ins frühe Erwachsenenalter.
  • Beeinflusst durch - biologische Reifung und die Umwelt..
  • Auch sind die Meilensteine wichtig, von der Erlangung der Impulskontrolle, die Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses.

Funktion exekutive

  • Haben Organisation, Planung, Selbstregulation, Problemlösen, und leichteres Lernen.

Beeinträchtigungen

  • Defizite können sich in den Bereichen ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen, Demenz und Lernschwierigkeiten auswirken.
  • Exekutive Funktionen sind im Schulalltag wichtig, da sie bessere Leistungen ermöglichen.
  • Erfordern Unterstützung durch Lehrkräfte mit Visualisierungen und Selbstreflexion.
  • Interdisziplinärer Ansatz:Lehen Eltern und Psychologen.

Fazit

  • Exekutive Funktionen beeinflussen fast alle Aspekte des Lebens.
  • Bessere Förderung ist entscheidend für Bildung und das soziale Wohlbefinden.

Einführung in Entwicklungspsychologie

  • Die gilt über die gesamte Lebensspanne eines Menschen

Warum Kindesentwicklung untersuchen

  • Um Erziehungsfragen zu beantworten, sozialpolitische Entscheidungen zu treffen und dAs Wesen des Menschen zu verstehen.
  • Die Entwicklung als fortlaufende Veränderung des Erlebens und Verhaltens über die Zeit hinweg, sowohl im intraindividuellen Fall (innerhalb der Person) als auch im interindividuellen Fall (zwischen Personen).
  • So entwickeln zum Beispiel das Längenwachstum und Laufen lernen beim selben Kind nicht synchron zudem finden sich zwischen Kindern Unterschiede in Tempo und Art und Weise, wie sie laufen lernen"

Leitfragen der Entwicklungspsychologie

      - Anlage und Umwelt
      - Aktives Kind
      - Kontinuität/Diskontinuität
       - Mechanissmoen entwicklungbedingter Veränderungen
     - Soziultureller Kontext
     - Inerindividuelle Unterschiede
     - Forschung und Kindeswohl

Zwillingsstudien

Genetische und Umweltfaktoren

  • Anlage ist die biologische Grundausstattung, die wir von unseren Eltern bekommen haben. 
  • Umwelt sind die materiellen und sozialen Einflüsse.
  • Umweltbeeinflussen die Entwicklung:
  • Korrelationen werden für eineiige und zweiiige Zwillige untersucht

Probleme bei Zwillingsstudien

  • Gleichheit der Umwelt, pränatale Unterschied und Elternverhalten.

Epigenetik

  • Ist die durch Umwelteinflüsse hervorgerufene oder vererbbare Veränderung der Genexpression.
  • Das Genom ist der Bauplan und das Epigenom ist die Ausführung.
  • Kontinuität und diskontinuität

Die kognitive Theorie von Jean Piaget

  • Piaget gilt als eine wichtige Figur, er ist Stufentheoretiker.
  • Die Welt entdecken, konstruieren Erkenntnisse systematisch aus.
  • Piagets Ansatz kombiniert Konstruktivismus, Stufentheorie und Interaktion von Anlage und Umwelt.
  • Kinder machen systematische Denkfehler und passen neue Informationen in ihre bestehenden Schemata ein (Assimilation).
  • Eine akkommodation ist die Anpassung/Veränderung von Denkschemata, ist Erkenntnis.
  • Die Stufen sind: - Sensomotorisch: bis 2 Jahre - Präoperational: 2-7 Jahre - Konkret operational: 7-12 Jahre - Formal operational: ab 12 Jahre

Zentrale Eigenschaften der Stufentheorie

  • In allen Stufen erfolgt eine qualitative Veränderung über breite Anwendbarkeit kurze Übergänge
  • D.h diese sindInvariante Abfolge sie können nicht übersprungen werden.

Sensomotorisches Stadium

  • Objekte sind nur dann da, wenn sie gesehen werden; A-nicht-B Suchfehler.

Präoperationales Stadium

  • Stark egozentrisch,Unfähigkeit Perspektive anderer zu verstehen.
  • Fixierung auf einzelne Aspekte, nicht mehrere.
  • Invarianzkonzept, dass Mengen gleich bleiben auch wenn sie die Form verändern.

Konkret-operationales Stadium

  • Logische Denkprozesse nur auf konkrete Situationen beschränkt,Reihenbildung und ähnliches gut möglich.

Formal operatives Stadium

  • Systematisches Prüfen verschiedener Variablen, kombinatorisches Denken.
  • Bewertung
  • Beschreibung der Entwicklungsabfolge von kognitiven Fähigkeiten ist weitgehend zutreffend, jedoch zeitlich etwas zu spät angesetzt
  • Kinder sind variabler, als es das Stufenmodell darstellt
  • Fähigkeiten der Kinder sind im Allgemeinen aber oft unterschätzt

Intellignez

  • wird sowohl polygenetisch vererbt,und von genetischen und durch Umweltfaktoren beeinflusst.
  • Es gílt die Fähigkeit, das Denken bewusst auf neue Forderungen einzustellen und sich an neue Aufgaben und die Lebensbedingungen.
  • Allgemein lässt sich in sprachlichen, numerischen und Raum- Zeit Beziehungen denken.
  • Charles Spearman formulierte des G-Faktor: das gilt immer die Teil der allen geistigen Aufgaben.

Raymond B. Cattel

  • Formelte die Zweifaktorentheorie der Intelligenz. o Hier ist die fluideintelligenz die spontane Denk Leistung, o die Kristalline Intelligenz und das Faktenwissen über die Welt geht.

Carrolls Drei Schichten

  • Das Modell der Intelligenz unterscheidet drei Schichten: - AllgemeineIntelligenz (g) :Flüssige Intelligenz - Kristalline Intelligenz - Lernen undgedchtnis

Intelligenz messen und Tests

  • Binet und Simon entwarfen den ersten  Intelligenztest,Normstichproben sind da und wird je nach Alter eich.

###Erblichkeiten im Überblick

  • Der Erblichkeitsindex basiert auf IQ-Korrelationen. Für Intelligenz liegt der Index bei ca. 50%.
  • Gene und Umwelt sind dabei wichtig

Verschiedene Wirkungen des Genotyps

  • Aktive Wirkungen ist gegeben, wenn Kinder passen zu deren zu Anlagen,
  • Passive Wirkungen dadurch geprägt, dass biologische Eltern  Umwelt schaffen, die zu Ihrer  Genausstattung passt.
  • Evozieredne Wirkung, das wenn ein Kind Verhalten wirkungen in seiner sozial umgebung her vor ruft die zu seiner Anlage passen.

Entwicklung von Konzepten

  • Konzepte sind verallgemeinerte Vorstellung wie ich Dinge zusammenfassen,Konzepte sind Voraussetzung das wird die Welt sinnvoll erscheint.

    Intuitives Wissen – Frühkindliches physikalisches Wissen. - Die Säuglinge wurde sich auch über Phänomene wundern, die aufgrund natürliche Gesetzesmäßigkeiten nicht auftreten können.

  • Kontinuitätsprinzip beschreibt, dass  die Erwartung oder Objekte kontinuierlich existieren und sich auf vorhersehbaren wegen bewegen.

Intuitieves Wissen /Biologie

  • Kinder unterscheiden schon gut zwischen belebten gegen  unbdelebten Dingen.

Theory of Mind

  • Man weß, dass die Vorstellungen und Emotionen das Verhalten beeinflussen.
  • ab 1.5 Jahr haben Menschen unterschiedliche Wünsche.
  • Ab 2 Jahren handeln Menschen auch durch innere Prozesse ab , ab 3-5 j können Sie auch aufgrund falscher Überzeugung handeln.

Hinweise Theory of Mind

  • Perspektivenübernahme und können sich in die Situation der anderen versetzen.
  • Theory of Mind 
  • die Smarties  Aufgabe es wird geschaut dass auch versteht das andere Menschen falsche Überzeugungen haben können.
  • Täuschung

Spielentwicklung

  • Es gibt Verschieden Spielformen das Sensomoische Spiel wo Körperbewegungen wiederholen.
  • Info Spiele
  • Konstruktionsspiele
  • As ob Spiele wie Symbolspiele oder Fiktionsspiele

Soziales Rollenspiel

  • Ein Zusammenhang Spiel mehreren Personen mit fiktiven Rollen und Erwartungen höhere soziale Kompetenzen.
  • Auch gibt es regel Spiele agieren nachfestgelegten regen

Meilensteine Spiel

  • Objektsubstitution = der Verwendung vonObjekt als etw. Anderes als es ist

Umgebung für soziale Rollenspiele

  • Man kann die Orte so gestalten damit sich die Kinder dort frei entwickeln können und zu tun haben,Themen Ecken.
  • Die Themen liefern mehr Angebote einengter Rollenspiele.

Fiktive Begleiter

  • Kann das Kind Gesellschaft liefern aber auch seine Eigenpersönlickeit entwickeln.
    • Kann die Schuld übernehmen oder trösten.

Bindung

  • Ist das Gefühl versorgt und umsorgt zu sein ein Gefühl was verlässich is, ist Schutz etc.
  • Gehört dazu dass man sich sicher oder die Möglichkeit negative Gefühle wahrzunehmen und lindern.

Studie mit jungen Rhesusaffen

  • Wurde untersucht die Bindung zur Bezugsperson und was entscheidend ist.
  • Die Nahrungsversorgung oder ist es die emotionale Nähe und Geborgenheit, Herrauskam, dass der die emotionale Nähe mehr Geborgenheit entscheiden it dem das Baby viel Zeit bei der Lappen verbringst.

Bindungstheorien

  • Die Beziehungen zu unseren Eltern oder Bezugspersonen und die frühe Kindheit sind für zukünftige Beziehungen im Erwachsenenalter wichtig. - Wie haben unsere ersten Jahre gelernt oder  Wie sind die  Bezugspersonen, mit uns umgegangen.

Theorietische Grundlagen

  • Harlow: ist  die Bindung  ein biologischen Instinkt zum Wohlfühlen.
  • Rene Spitz:Felede beziehungsperson ist  kann das Kindsterbelichkteit führen
  • John Boblby führte die Atachend  Teorie" um die lebenswichtige zu erhöhen.

Bings Sicherheit

Mary Ainsworth: Untersuchen ist hier mit der FremdeSituationsTest, Die Abschnitte der Situation sind

  • Bezugsperson ist da
  • Fremde Person tritt hinzu
  • Fremde Geht
  • Bezug  Person  kommt zurück

Bindugsstile mach Ainsworth

  • Sicher gebundene Kinder(65%): Erkunden die  Umgebung, stressen sich, lassn dich beruhigen von   Bezugsperson wenn die wiederkommt und suchen Kontakt zu dir, diese Kinder bauen eine stabile Beziehung auf,
  • Unsichermeidende Kinder(20%):erkundneen die  Umgebung weniger interagieren die mit Bezugsperson,Reaktion wenn beziehungpserson  den Raum verlässt

Unsicher ambiivalte Kinder.10.15

  • Sind anhängend erkundenden und zeigende  Angst wen sie Weg ist, schwer zu beruhigen wenn sie wieder kommt .

Als Lehrkraft helfen

  • Freundliche verhaltensind kontaktfreudnig mit Aufgaben
  • Auf Symolischer EbeneBeziehung über  Aufgaben machen Auf über Sachodriethe.
  • Beziehungen herstellen. 

Dezorganiesierte  Bindung

  • Kinder verhahlten  anders als gewonht mit denEltern Wirkung hat dies bei Ängstlichen,

Beduetung der Frdemen-Situation.

Es die Kindheit zeigen das Frükindliche Erfahrung.

  • Seine  Sozlale komp, stress un vertrauen

Kriltik der Tests

Kulturell kann es sich von anderen Test unterscheiden

Um eine Beziehung

ist die Fähikeit das wohl befinden zu haben.

Modelle der Beziehung

  • Soziale kompetezn,selbtsicherheit.
  • Die bindung ist sehr stabiil.
  • Beeinfussen das Eriehungsverhlten und kann  die Unähängkeit und Selbstachtung Steigern

Innere Modelle

  • Sichreee Binung hat guter Emotion Regulatin.und mehr Vertrauem
  • Unnsicherheit kann  zu gestösrten Beziehg.
  • Kann sein dass man eine Negative absicht von denAnderen hat
  • Die implilaktoinen das Kinder was  eine sicherer wert ist
  • Unsiche gebunde Kindern habne leide die tiefste
  • desorgniertere brauchen höchste Rysoko  die zu errichtende und den tiefetne Werten in alen unbtersuchen Beide.

Banking Zeit.

  • Man versucht beziehungsorientierte Umgang mit auffäligen Verhalten die Bindung auszubauen

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Description

Lernen ist ein vielschichtiges Phänomen, das sowohl bewusste als auch unbewusste Prozesse umfasst. Es beinhaltet die Verarbeitung von Erfahrungen, die zu Veränderungen im Wissen und Verhalten führen. Unterschiedliche Lernstrategien helfen, Informationen zu präzisieren und übersichtlich festzuhalten.

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