IMG_3296.jpeg
Document Details

Uploaded by Edathequeen
Full Transcript
Modul 1 - Kurs Einführung in die Psychologie Es werden mehr Informationen wahrgenommen , Auswahl wichtiger Reize findet nach phänomenaler Wahrnehmung aber vor Erkenntnis / Identifikation durch Aufmerksamkeit statt Bewusst wahrgenommene Informationen sind Grundlage für weitere Gedächtnisleistung , ve...
Modul 1 - Kurs Einführung in die Psychologie Es werden mehr Informationen wahrgenommen , Auswahl wichtiger Reize findet nach phänomenaler Wahrnehmung aber vor Erkenntnis / Identifikation durch Aufmerksamkeit statt Bewusst wahrgenommene Informationen sind Grundlage für weitere Gedächtnisleistung , verflüchtigen sich wenn nicht aufmerksam wahrgenommen = sensorisches Gedächtnis Studie zur Leistung des sensorischen Gedächtnisses : ( siehe Grafik rechts ) ● ● ● Aufgabe 2 : Auf bestimmte Zeile konzentrieren ( Teilberichtsmethode ) → Ton ( niedrig , mittel , hoch ) nach gewisser Zeit → Vpn konnten sich an deutlich mehr Items erinnern , aber nur wenn Ton sehr kurz nach Präsentation kam Ergebnisse : Tatsächlich separates Gedächtnissystem und mehr Informationen gespeichert als Kurzzeitgedächtnis , es können etwas 12-16 Items im sensorischen Gedächtnis gespeichert werden Kurzzeitgedächtnis ( Teil des Arbeitsgedächtnis ) Liegt zwischen sensorischem und Langzeit - Gedächtnis Kurzzeitgedächtnis : Hält Informationen länger im Gedächtnis , ca. 20sec , Vorbereitung für Speicherung im Langzeitgedächtnis → Nicht unbegrenzt , Annahme ca. 7 + - 2 Informationen ( egal wie sehr man sich anstrengt ) ( George Miller ) ● ● George Sperling , Mitte 20. Jhd , 3 Reihen mit 4 Zahlen & Buchstaben gezeigt Aufgabe 1 : So viele Items wie möglich behalten ( Ganzberichtsmethode ) → Durchschnittlich an 4 Items erinnert ● ● Langzeitgedächtnis : Langzeitspeicher für die Informationen , denen viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde Zentrale Exekutive : Bündelt verteilt Aufmerksamkeit auf Subsysteme Visuell - räumlicher Notizblock : Speicherung von visuellen & räumlichen Informationen Episodischer Puffer : Zusammenspiel aller wichtigen Informationen im Arbeitsgedächtnis , wenn für wichtig befunden Übergabe ins Langzeitgedächtnis Phonologische Schleife : Speicherung & Manipulation sprachbasierter Informationen Arbeitsgedächtniskapazität ( WMC , working memory capacity ) 0 viel Relative Häufigkeit vollständigen Erinnerns Abrufwahr scheinlichkelt Strategien für mehr Merken : Mit Information nicht zwingend ein Reiz gemeint , eventuell auch Informationsblock ( Chunk ) → Chunking , Gruppierung von Informationen die zusammen Sinn ergeben ( z.B. ähnlich ) → Man braucht auch andere Informationen aus LZG , um Zusammenhänge zu bilden , Behaltensintervall ( Sekunden ) Kurzzeitgedächtnis nicht ausreichend ( daher Arbeitsgedächtnis ) Rehearsal : Mehrfache Wiederholung ; Test mit drei Konsonanten , Zeit zwischen Gabe Konsonanten und Abruf verlängert und zwischendrin Rückwärtszählen für Blockade , keine Wiederholung möglich Arbeitsgedächtnis : Verarbeitung , um Speicherung im Langzeitgedächtnis zu ermöglichen , was ist so wichtig dass es gespeichert werden muss , was gehört wozu ? → Mehrere Systeme , siehe rechts , vier identifiziert worden ( grün ) Arbeitsgedächtnis ( ,, Meeting “ im episodischen Puffer , ermöglicht intelligente Leistungen ) : gering Visuelle Semantik 1,0 0,8 Visuell - räumlicher Notizblock 0,6 erstes Wort 0,2 0,15 0,3 kurz Teilbericht 0,5 Verzögerung des Signals ( Sekunden ) Primacy - Effekt : Menschen können sich leicht an informationen vom Beginn der Liste erinnern . 3 6 Zentrale Exekutive Episodischer Puffer spiegelt das Langzeit gedächtnis wider 1 Episodisches Langzeitgedächtnis Ganzbericht 9 12 Phonologische Schleife Recency - Effekt : Menschen können sich leicht an Informationen vom Ende der Liste erinnern . Speicherkapazität und Speicherdauer des Langzeitgedächtnisses theoretisch unbegrenzt ( keine entsprechenden Studienergebnisse ) Serieller Positionseffekt ( Primacy- / Recency - Effekt ) → Bei Liste von zu Lernenden Wörter werden die ersten ( im Langzeitgedächtnis ) und letzten ( noch im Arbeitsgedächtnis ) am besten gemerkt , Mitte eher schwammig / wird vergessen ( noch nicht ins Langzeitgedächtnis gelangt ) → Effekt aber auch nach längerer Zeit noch beobachtbar , Wichtig : zeitliche und räumliche Unterscheidbarkeit der Items ( letzte automatisch unterscheidbar ) 15 serielle Position des Wortes in der Liste Sprache 18 lang spiegelt das Arbelts gedachtnis wider letztes Wort