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Questions and Answers
Wie beeinflusst die Psychologie unser Leben?
Wie beeinflusst die Psychologie unser Leben?
Die Psychologie beeinflusst unser Denken, Fühlen und Handeln in nahezu allen Lebensbereichen, oft unbewusst.
Was ist der Unterschied zwischen Grundlagen- und Anwendungsfächern in der Psychologie?
Was ist der Unterschied zwischen Grundlagen- und Anwendungsfächern in der Psychologie?
Grundlagenfächer beschäftigen sich mit der allgemeinen Untersuchung des Verhaltens, während Anwendungsfächer darauf abzielen, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern.
Wie hängen Erklärung, Vorhersage und Kontrolle in der Psychologie zusammen?
Wie hängen Erklärung, Vorhersage und Kontrolle in der Psychologie zusammen?
Erklärungen führen zur korrekten Identifikation, die zu Vorhersagen führt, welche die Grundlage für Kontrolle und Veränderung/Beeinflussung bilden.
Warum ist die Wiederholbarkeit von Experimenten in der Psychologie wichtig?
Warum ist die Wiederholbarkeit von Experimenten in der Psychologie wichtig?
Wie unterschied sich Wilhelm Dilthey von den Naturwissenschaftlern?
Wie unterschied sich Wilhelm Dilthey von den Naturwissenschaftlern?
Welche Bedeutung hat Wilhelm Wundt für die Psychologie?
Welche Bedeutung hat Wilhelm Wundt für die Psychologie?
Was untersuchte Hermann Ebbinghaus?
Was untersuchte Hermann Ebbinghaus?
Wie kann wiederholtes Lernen den Gedächtnisverlust verlangsamen?
Wie kann wiederholtes Lernen den Gedächtnisverlust verlangsamen?
Beschreibe das Phi-Phänomen.
Beschreibe das Phi-Phänomen.
Was zeigt die Checker-Shadow-Illusion von Edward Adelson?
Was zeigt die Checker-Shadow-Illusion von Edward Adelson?
Nenne die sechs Hauptströmungen der modernen Psychologie?
Nenne die sechs Hauptströmungen der modernen Psychologie?
Was ist das Menschenbild im behavioristischen Ansatz?
Was ist das Menschenbild im behavioristischen Ansatz?
Was sind die Aspekte des psychoanalytischen Ansatzes?
Was sind die Aspekte des psychoanalytischen Ansatzes?
Was sind die Aspekte des humanistischen Ansatzes?
Was sind die Aspekte des humanistischen Ansatzes?
Worauf konzentriert sich der kognitiven Ansatz?
Worauf konzentriert sich der kognitiven Ansatz?
Was sind die Aspekte des Neurobiologischen Ansatzes?
Was sind die Aspekte des Neurobiologischen Ansatzes?
Wer entwickelte das Instanzenmodell der Psyche und welche Instanzen beinhaltet es?
Wer entwickelte das Instanzenmodell der Psyche und welche Instanzen beinhaltet es?
Was repräsentiert das Es im Instanzenmodell?
Was repräsentiert das Es im Instanzenmodell?
Wie wirkt das Über-Ich auf das Ich?
Wie wirkt das Über-Ich auf das Ich?
Was ist die Kernaussage von John Watsons behavioristischem Ansatz?
Was ist die Kernaussage von John Watsons behavioristischem Ansatz?
Was sind die Grundprinzipien des behavioristischen Modells?
Was sind die Grundprinzipien des behavioristischen Modells?
Was beeinflusst Verhalten laut des Kognitiven Ansatzes?
Was beeinflusst Verhalten laut des Kognitiven Ansatzes?
Erkläre die Kernaussage der Kognitiven Emotionstheorie.
Erkläre die Kernaussage der Kognitiven Emotionstheorie.
Inwiefern beeinflusst die Ethologie den Biologischen Ansatzes?
Inwiefern beeinflusst die Ethologie den Biologischen Ansatzes?
Was wird mit dem Begriff „Mind Time“ beschrieben?
Was wird mit dem Begriff „Mind Time“ beschrieben?
Was ist der Unterschied zwischen dem High Road und Low Road?
Was ist der Unterschied zwischen dem High Road und Low Road?
Was sind die Stufen in der Bedürfnispyramide nach Maslow?
Was sind die Stufen in der Bedürfnispyramide nach Maslow?
Was unterscheidet intrinsische und extrinsische Motivation?
Was unterscheidet intrinsische und extrinsische Motivation?
Wie sind Motivation und die Bedürnissspyramide von Maslow verbunden?
Wie sind Motivation und die Bedürnissspyramide von Maslow verbunden?
Beschreibe wie klassische Konditionierung funktioniert.
Beschreibe wie klassische Konditionierung funktioniert.
Was demonstrierte das Little-Albert-Experiment?
Was demonstrierte das Little-Albert-Experiment?
Wie erklären klassische Konditionierung & Psychoimmunologie die Funktion des Immunsystems?
Wie erklären klassische Konditionierung & Psychoimmunologie die Funktion des Immunsystems?
Wie funktioniert operante Konditionierung?
Wie funktioniert operante Konditionierung?
Was hat Albert Bandura mit Beobachtungslernen zu tun?
Was hat Albert Bandura mit Beobachtungslernen zu tun?
Was beschreibt die Theory of Mind?
Was beschreibt die Theory of Mind?
Flashcards
Was ist Psychologie?
Was ist Psychologie?
Die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen.
Ziel der Grundlagenforschung
Ziel der Grundlagenforschung
Das allgemeine und vergleichende Studium des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen.
Bedeutung von Erklärungen
Bedeutung von Erklärungen
Die Verwendung von Erklärungen, um korrektes Verhalten vorherzusagen, zu kontrollieren und Veränderungen zu ermöglichen.
Wissenschaftliche Psychologie
Wissenschaftliche Psychologie
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Psychologie als empirische Wissenschaft
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Wilhelm Dilthey
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Wilhelm Wundt
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Vergessenskurve Ebbinghaus
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PHI-Phänomen
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Checker Shadow Illusion
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Behavioristischer Ansatz
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Psychoanalytischer Ansatz
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Humanistischer Ansatz
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Kognitiver Ansatz
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Kognitive Neuropsychologie
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Neurobiologischer Ansatz
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Es (Id)
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Ich (Ego)
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Über-Ich (Superego)
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John Watson
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Kognitive Emotionstheorie
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Neurowissenschaftlicher Ansatz
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Evolutionspsychologischer Ansatz
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Mind Time
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High Road & Low Road
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Bedürfnispyramide Maslow
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Intrinsische Motivation
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Klassische Konditionierung
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Little Albert
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Operante Konditionierung
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Angst und Beobachtungslernen
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Theory of Mind
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Interaktion der Instanzen
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Study Notes
Psychologie: Eine Allgegenwärtige Disziplin
- Psychologische Prozesse und Prinzipien sind in fast allen Lebensbereichen von Bedeutung.
- Psychologen beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln, oft unbewusst, in nahezu allen Lebensbereichen.
- Psychologie ist die Wissenschaft, die sich mit den Gedanken, Gefühlen und dem Verhalten des Menschen auseinandersetzt.
Wissenschaftliche Psychologie
- Wissenschaftliche Psychologie untersucht systematisch Erleben, Verhalten und Denken mit empirischen Methoden.
- Erklärung in der Psychologie bedeutet Ursachen verstehen, z. B. Stress durch biologische und soziale Faktoren.
- Vorhersage bedeutet, Verhalten prognostizieren, z. B. Stress führt zu erhöhtem Burnout-Risiko.
- Kontrolle impliziert Verhalten gezielt beeinflussen, z. B. Therapie gegen Angststörungen.
- Das Ziel ist es, Verhalten zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen, um Wohlbefinden und Gesellschaft zu verbessern.
- Empirische Psychologie basiert auf systematischer Beobachtung und Experimenten, um Theorien über menschliches Verhalten und mentale Prozesse zu entwickeln und zu überprüfen.
- Wissenschaftler formulieren testbare Hypothesen.
- Daten werden durch Experimente, Umfragen, Interviews und Beobachtungen erhoben.
- Die gesammelten Daten werden statistisch ausgewertet, um Muster und Zusammenhänge zu identifizieren.
- Auf der Basis der Ergebnisse werden Theorien entwickelt oder bestehende Theorien angepasst.
- Experimente sollten wiederholbar sein, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.
- Psychologie liefert fundierte Erkenntnisse über Verhalten und kognitive Prozesse von Individuen und Gruppen.
Wilhelm Dilthey und die Geisteswissenschaften
- Wilhelm Dilthey, ein deutscher Philosoph und Psychologe des 19. Jahrhunderts, betonte die Bedeutung des Verstehens menschlicher Erfahrungen und der subjektiven Perspektive.
- Er unterschied zwischen Naturwissenschaften, die sich auf objektive Phänomene konzentrieren, und Geisteswissenschaften, die das individuelle und historische Erleben des Menschen erfassen.
- Dilthey sah in der Psychologie eine Brücke zwischen diesen Bereichen und legte Wert auf das Verständnis der inneren Welt des Menschen durch hermeneutische Methoden.
- Sein Konzept forderte, dass man das Leben und die Erfahrungen des Individuums in ihrem historischen und kulturellen Kontext betrachtet.
- Dilthey ordnete die Psychologie den Geisteswissenschaften zu.
Anfänge der empirischen Psychologie
- Im späten 19. Jahrhundert begannen Wissenschaftler, psychologische Phänomene systematisch zu untersuchen.
- Wilhelm Wundt (1832-1920) gilt als Begründer der modernen Psychologie und eröffnete 1879 in Leipzig das erste Labor für experimentelle Psychologie.
- Wundt führte Experimente zur Wahrnehmung und Aufmerksamkeit durch und legte den Grundstein für die empirische Forschung.
- Hermann Ebbinghaus (1850-1909) war ein Begründer der empirischen Psychologie, insbesondere im Bereich des menschlichen Gedächtnisses und der Lernprozesse.
- Ebbinghaus untersuchte psychologische Phänomene systematisch unter kontrollierten, experimentellen Bedingungen und verfolgte einen streng empirischen Ansatz mit quantitativen Messungen.
- Ebbinghaus' Arbeiten markierten den Übergang von der Philosophie zur experimentellen Psychologie, indem er versuchte, psychologische Prozesse mit wissenschaftlichen Methoden zu messen.
- Wichtigstes Konzept ist Ebbinghaus' Vergessenskurve (1885), die die Geschwindigkeit des Vergessens von Informationen im Gedächtnis untersucht.
- Der größte Wissensverlust geschieht in den ersten Stunden.
Max Wertheimer und das Phi-Phänomen
- Das Phi-Phänomen beschreibt, dass unser Gehirn mehr tut, als visuelle Reize zu verarbeiten: Wahrnehmungen werden zu zusammenhängenden Bewegungen zusammengesetzt.
- Max Wertheimer widerlegte die damals vorherrschende Vorstellung reiner Summation sensorischer Eindrücke.
- Wahrnehmung ist eine ganzheitliche Organisation von Reizen und eines der Grundprinzipien der Gestaltpsychologie.
- Edward Adelson demonstrierte mit der „Checker Shadow“-Illusion, dass unser Gehirn Farben und Helligkeit interpretiert und dabei die reale physikalische Wahrnehmung verzerrt.
- Helmholtz schloss daraus, dass das Gehirn nicht nur auf sensorische Eindrücke basiert, sondern aktiv Schlüsse zieht und diese mit Erfahrungen vergleicht, was die Grundlage für empirische Psychologie schuf.
Hauptströmungen der Modernen Psychologie
- Der behavioristische Ansatz legt den Fokus auf beobachtbares Verhalten, das durch Konditionierung beeinflusst wird, und betrachtet den Menschen als reaktives Wesen.
- Der psychoanalytische Ansatz betont das Unbewusste, frühkindliche Erfahrungen und innere Konflikte und sieht den Mensch von inneren Konflikten getrieben.
- Der humanistische Ansatz stellt Selbstverwirklichung, Freiheit und positive Entwicklung des Menschen in den Vordergrund.
- Der kognitive Ansatz untersucht mentale Prozesse wie Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis und Problemlösen und sieht den Mensch als Informationsverarbeiter.
- Die Kognitiven Neurowissenschaften verbinden Gehirnprozesse und kognitive Funktionen.
- Der neurobiologische Ansatz untersucht das Verhalten anhand biologischer Prozesse wie Gehirnchemie.
Sigmund Freud und die Psychoanalyse
- Laut Sigmund Freud beeinflussen unbewusste Triebe und Konflikte Verhalten und Erleben maßgeblich.
- Unbewusste Elemente wie verdrängte Wünsche, Ängste oder innere Konflikte sind nicht direkt zugänglich, wirken aber durch Traumdeutung, Fehlleistungen oder Verhalten.
- Sie können zu psychischen Störungen führen, wenn sie nicht verarbeitet werden.
Freuds Instanzenmodell
- Das Es repräsentiert unbewusste, instinktive Triebe und Wünsche, strebt nach sofortiger Befriedigung ohne Rücksicht auf die Realität.
- Das Ich entwickelt sich aus dem Es und folgt dem Realitätsprinzip; es sorgt für den Einklang der Triebe des Es mit der äusseren Realität.
- Das Über-Ich ist die moralische Instanz, welche Werte, Normen und gesellschaftliche Regeln vertritt und das menschliche Verhalten reguliert.
John Watson Behaviorismus
- John Watson betonte, dass beobachtbares Verhalten das Hauptobjekt der psychologischen Forschung ist.
- Laut Watson bestimmen Lernen und Umwelteinflüsse das Verhalten.
- Der Mensch wird wie ein unbeschriebenes Blatt geboren, dessen Verhalten sich durch Erfahrungen und Konditionierung entwickelt.
- Seine Schlussfolgerung war, dass das Verhalten eines Individuums vollständig durch Reize und deren Assoziationen mit Reaktionen erklärbar ist.
Kognitive Emotionstheorie: Lazarus (1960)
- Emotionen entstehen durch Bewertung einer Situation.
- Primäre Bewertung: Beurteilung, ob ein Ereignis relevant ist.
- Sekundäre Bewertung: Beurteilung der Bewältigungsressourcen.
- Emotionen (Angst, Freude) entstehen durch Bewertung des Ereignisses und die Bedeutung.
Biologischer Ansatz
- Der neurowissenschaftliche Ansatz deutet darauf hin, dass Verhalten und Erleben durch die Struktur und Funktion des Gehirns sowie des Nervensystems beeinflusst wird.
- Der verhaltensgenetische Ansatz sagt, dass das Verhalten durch das Zusammenspiel von Genetik und Umwelt beeinflusst wird, und er untersucht die Erblichkeit.
Mind Time
- Das Bewusstsein hat nur eine geringe Verzögerung bei der Wahrnehmung von Handlungen.
- Das Experiment 1979 deutet darauf hin, dass unbewusste Prozesse (Hirnaktivität) die Entscheidung zum Handeln bereits treffen, bevor wir uns bewusst dazu entschliessen.
Modell von Hight Road & Low Road
- High Road: Langsame, bewusste Verarbeitung emotionaler Reize durch den Kortex (Verstand)
- Low Road: Schnelle, unbewusste Verarbeitung über den Thalamus & die Amygdala.
Maslowsche Bedürfnishierarchie
- Sie besteht as einer Abfolge von Bedürfnissen, wobei untere Bedürfnisse zunächst erfüllt sein müssen bevor höhere Stufen relevant werden.
- Zu den Stufen der Pyramide gehören Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse, Wertschatzungsbedürfnisse und Selbstverwirklichung.
Intrinsische vs. Extrinsische Motivation
- Intrinsische Motivation entsteht aus dem inneren Wunsch, einer Tätigkeit nachzugehen, weil sie interessant, erfüllend oder belohnend ist.
- Extrinsische Motivation wird von äusseren Belohnungen und Anreizen angetrieben
Humanistischer Ansatz
- Der Mensch ist ein aktives, selbstbestimmtes Wesen, das sich nach Selbstverwirklichung sehnt.
- Einzelpersonen haben ein natürliches Entwicklungspotenzial zur positiven Entwicklung.
- Im therapeutischen Setting liegt der Fokus auf Empathie, Akzeptanz und den Aufbau einer unterstützenden Umgebung, um die Selbstentwicklung zu fördern.
Phänomenologischer Ansatz
- Er konzentriert sich auf die subjektive Erfahrung und Wahrnehmung des Einzelnen.
- Sie soll den Fokus verstehen, der aus der Perspektive des Einzelnen kommt.
- Betonung der Bedeutung des Erlebens und der Welt von innen.
Bio-Psycho-Soziales Modell
- Psychische Gesundheit wird durch Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren beeinflusst.
- Biologisch: Genetik, Neurotransmitter, Hormone, Gehirnstruktur.
- Psychologisch: Gedanken, Emotionen, Verhalten, gedankliche Prozesse.
- Sozial Familie, Gesellschaft, Kultur, soziale Unterstuetzung, Lebensbedingungen.
Klassische Konditionierung
- Klassische Konditionierung nach Pawlow funktioniert, indem Assoziationen zwischen einem neutralen Reiz und einem unkonditionierten Reiz erlernt werden, der eine natürliche Reaktion hervorruft.
- Unkonditionierter Reiz (US): Löst eine unbedingte Reaktion (UR) aus.
- Konditionierter Reiz (CS): Nach Konditionierung löst er eine konditionierte Reaktion (CR) aus.
Little Albert
- Watson demonstrierte, dass Angst und Phobien durch klassische Konditionierung erlernt werden können.
Angst- und Beobachtungslernen
- Ratten und Affen lernen durch Beobachtungslernen.
- Aaffen, die beobachten, wie andere Tiere vor Schlangen Angst haben, entwickeln ähnliche Ängste, ohne selbst eine Schlange zu sehen.
- Bestatigt, dass das Modell des Lernens (Bandura) bei der Angstentwicklung wichtig ist
Theory of Mind
- Ist die Fahigkeit, sich vorzustellen, dass andere Menschen Gedanken, Wunsche & Überzeugungen haben, die sich von den eigenen unterscheiden
Imitation: Meltzoff
- Bereits im Alter von 2 bis 3 Wochen konnen Sauglilnge einfache Handlungen and Gesichtsausdrucke nachahmen, was soziale & kognitive Entwicklung unterstiltz.
Basisemotionen
- Sind universell und angeloren.
- Unterscheidung zwischen den 5 Basisemotionen: Freude, Zorn, Überraschung, Trauer & Ekel.
Strange situation
- Ainsworth untersuchte das Bindungsverhaltens von Kindern, also deren Reaktionen auf die Mutter.
- Beobachtet wurden sichere Bindung.
Expositionstherapie
- Bei Phobien werden Patienten Schrittweise mit ihrerangstauslösenden Situation konfrontiert, um die Angst zu reduzieren.
Lernen am Modell
- Bandura zeigte, dass Kinder aggressives Verhalten durch Beobachtung lernen, ohne dass direktes Belohnen notwendig ist.
- Dies geschieht durch Aufmerksamkeit, Speicherung, Reproduktion & Motivation
- Er zeigt auch Wie wichtig die kogitiven Prozesse dabeisind.
Stillgesichtexperiment
- Trennung fuhrt zu Stress & Verunsicherung
- Fruhe soziale Bindung entscheidemd furdie emotinale Entwicklung -regelmasige emotionale der Bezugsperson sind
- Experiment zeigt, wie sensitiv Sauglinge sind soziale Signale reagieren wechselseittige Interaktion
Genetik
- Ergebnisse: Personen mit der kurzen Variante des 5-HTT-Gens (s/s oder s/L) waren anfialliger fur Depressionen, wenn siestressigen Lebensereignissen waren
- Genetik & Umwelt (a.B Stress) interagieren in die Entwicklung vonpsychischen Erkrankungen
Erlernte Hilflosigkeit
- Hunde aus der unveränderbaren Gruppe zeigten passives Verhalten und versuchten nicht mehr Schocks zu vermeiden.
- Schlussfolgerung: Wenn Individuen wiederholt erfahren, dass sie keine Kontrolle Uber ihre Umwelt haben, lernen sie, dass Bemuihungen keine Wirkung haben-- dies KANH 24 passive Hilflosem Verhalten
Impliziter Assoziationstest
- Der IAT zeigt, dass Menschen oft Vorurteile oder unbewusste Assoziationen haben, die sie nicht bewusst wahrnehmen Oder kontrollieren kõennen
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Psychologische Prozesse sind in fast allen Lebensbereichen wichtig. Psychologen beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Ziel ist es, Verhalten zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen, um Wohlbefinden und Gesellschaft zu verbessern.