Produktionstheorie Kapitel 3

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Questions and Answers

Was ist laut der Definition von Produktion (Fertigung) der Zweck dieses Prozesses?

  • Die Optimierung von Lagerbeständen.
  • Die Reduzierung von Produktionskosten.
  • Die Kombination und Transformation von Produktionsfaktoren zur Herstellung von Gütern. (correct)
  • Die Maximierung der Ausbringungsmenge.

Wie wird die Menge aller technisch verfügbaren Aktivitäten in einem Betrieb bezeichnet?

  • Technologie (correct)
  • Aktivitätsmenge
  • Produktionsfunktion
  • Faktorvariation

Was bedeutet es, wenn eine Aktivität y° durch eine andere Aktivität y dominiert wird?

  • y hat höhere Kosten als y°.
  • y° erzielt einen höheren Gewinn.
  • y° ist ineffizient. (correct)
  • y° ist effizient.

Was stellt eine Isoquante dar?

<p>Die Menge der Faktorkombinationen, mit denen eine gegebene Ausbringungsmenge effizient hergestellt werden kann. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage trifft auf zwei Faktoren r₁ und r₂ zu, die substituierbar sind?

<p>Durch Reduzieren von r₁ und Erhöhen von r₂ bleibt der Output unverändert. (D)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt der Grenzertrag eines Faktors?

<p>Den Ertrag der letzten zusätzlich eingesetzten Einheit des Faktors. (A)</p> Signup and view all the answers

In welcher Phase des Ertragsgesetzes steigt der Grenzertrag bei Konstanz aller übrigen Faktoren?

<p>Phase I (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist die korrekte Interpretation, wenn eine Gerade durch den Nullpunkt die Tangente der Ertragskurve bildet?

<p>Der Durchschnittsertrag ist maximal. (D)</p> Signup and view all the answers

Was bedeutet lineare Homogenität in Bezug auf Produktionsfunktionen?

<p>Vervielfachung jedes Faktors um λ führt zur Erhöhung des Outputs um das λ-fache. (B)</p> Signup and view all the answers

Was gibt die Grenzrate der Substitution sji an?

<p>Um wie viel der Faktor j erhöht werden muss, um eine marginale Verringerung von Faktor i auszugleichen. (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist charakteristisch für limitationale Produktionsfunktionen?

<p>Die Einsatzverhältnisse der Inputfaktoren sind für die Herstellung eines bestimmten Outputs fest vorgegeben. (D)</p> Signup and view all the answers

Wie lautet die Bezeichnung für den Verbrauch von Faktor i pro Mengeneinheit (ME) des Produktes j?

<p>Produktionskoeffizient (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist eine wesentliche Annahme der Produktionsfunktion von Gutenberg?

<p>Sie geht grundsätzlich von der Limitationalität des Faktoreinsatzes aus. (B)</p> Signup and view all the answers

Wovon ist der Verbrauch eines Faktors bei Betreiben eines Aggregats laut Gutenberg nicht abhängig?

<p>Vom Lagerbestand des Faktors. (B)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt das Betriebsoptimum im Kontext der Produktionsfunktion von Gutenberg?

<p>Die Intensität, bei der der Betriebsstoffverbrauch minimal ist. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Anpassungsmaßnahmen wird eingesetzt, um auf Beschäftigungsschwankungen zu reagieren?

<p>Zeitliche Anpassungsmaßnahmen, Variation der Betriebszeit. (B)</p> Signup and view all the answers

Was kennzeichnet den Unterschied zwischen Produktionstheorie und Kostentheorie?

<p>Die Produktionstheorie betrachtet mengenmäßige Aspekte, während die Kostentheorie Bewertungen einbezieht. (B)</p> Signup and view all the answers

Worauf beziehen sich pagatorische Kosten?

<p>Auf historische Anschaffungspreise. (B)</p> Signup and view all the answers

Was sind Opportunitätskosten?

<p>Die entgangenen Gewinne, die durch die Wahl einer bestimmten Produktionsalternative entstehen. (A)</p> Signup and view all the answers

Was sind Fixkosten?

<p>Kosten, die kurz- bis mittelfristig unabhängig von der Beschäftigung sind. (C)</p> Signup and view all the answers

Wie berechnet man Stückkosten?

<p>Gesamtkosten dividiert durch die Produktionsmenge. (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Schnittpunkt von Isoquante und Iso-Kostenlinie?

<p>Die Minimalkostenkombination. (D)</p> Signup and view all the answers

Was kennzeichnet die Produktionsprogrammplanung im Rahmen der Produktionsplanung?

<p>Die Festlegung der zu erstellenden Produkte nach Art, Menge und Zeit. (A)</p> Signup and view all the answers

Was versteht man unter Kuppelproduktion?

<p>Die Produktion von Produkten, die in einem festen, technologisch bedingten Verhältnis zueinander stehen. (C)</p> Signup and view all the answers

Was kennzeichnet die Fließfertigung?

<p>Räumliche Anordnung der Produktiveinheiten orientiert sich an der zeitlichen Abfolge von Arbeitsgängen. (A)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Ziel bei der Planung des aktuellen Produktionsprogramms in einem einperiodigen, einstufigen Modell?

<p>Die Maximierung des gesamten Deckungsbeitrags. (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage über die Reihenfolge der Produkte bei Kapazitätsbeschränkungen ist richtig?

<p>Produkte werden nach dem relativen Deckungsbeitrag (Deckungsbeitrag je Kapazitätseinheit) gereiht. (C)</p> Signup and view all the answers

Eine Möbeltischlerei stellt Holzstühle her. Pro Stuhl werden 4 Beine, 1 Sitzfläche, 1 Rückenlehne und 12 Schrauben benötigt. Wenn die Tischlerei 50 Stühle herstellen möchte, wie viele Schrauben werden benötigt?

<p>600 (C)</p> Signup and view all the answers

Ein Unternehmen produziert zwei Produkte: A und B. Für Produkt A beträgt der Produktionskoeffizient für Material 3 Einheiten pro Stück, für Produkt B beträgt er 5 Einheiten pro Stück. Wenn das Unternehmen 100 Stück von Produkt A und 50 Stück von Produkt B produzieren möchte, wie viele Einheiten Material werden insgesamt benötigt?

<p>550 (B)</p> Signup and view all the answers

Ein Unternehmen hat Fixkosten von 5000€ und variable Kosten von 10€ pro Stück. Wenn das Unternehmen 1000 Stück produziert, wie hoch sind die durchschnittlichen Gesamtkosten pro Stück?

<p>15€ (B)</p> Signup and view all the answers

Ein Betrieb betrachtet folgende Produktionsalternativen für ein Produkt: \newline A: Input = (2, 3); Output = 5 \newline B: Input = (2.5, 3); Output = 5 \newline C: Input = (2, 3.5); Output = 5 \newline D: Input = (3,3); Output = 5 \newline Welche der Alternativen ist technisch effizient?

<p>Nur A ist effizient (B)</p> Signup and view all the answers

Was besagt, dass der Wert bei linearer Homogenität homogen vom Grade 1 ist?

<p>Bei Vervielfachung aller Inputs um den Faktor $\lambda$, steigt der Output um den Faktor $\lambda$ (C)</p> Signup and view all the answers

Welcher der folgenden Effekte tritt nicht auf, wenn von der intensitätsmäßiger zur zeitlicher Anpassung gewechselt wird (Gutenberg)?

<p>Die Menge der Produktiveinheiten bei konstanten t und d verändert sich (D)</p> Signup and view all the answers

Angenommen, ein Unternehmen stellt fest, dass die Grenzrate der Substitution (MRS) zwischen Kapital (K) und Arbeit (L) in seiner Produktion 2 beträgt. Wenn der Preis einer Einheit Arbeit 15 € beträgt, wie hoch muss der Preis einer Einheit Kapital sein, damit das Unternehmen eine kostenminimale Kombination von Kapital und Arbeit einsetzt?

<p>30 € (A)</p> Signup and view all the answers

Eine Brauerei kann mit derselben Menge an Hopfen entweder 500 Liter Helles oder 300 Liter IPA brauen. Wenn 1 Liter Helles einen Deckungsbeitrag von 2 € erzielt und 1 Liter IPA einen Deckungsbeitrag von 3,50 € erzielt, welches Getränk sollte die Brauerei brauen, um ihren Deckungsbeitrag unter Berücksichtigung Produktionsprogramms zu maximieren, und warum?

<p>Die Brauerei sollte nur IPA brauen, da der Deckungsbeitrag pro Arbeitsstunde bei IPA höher ist als bei Hellem. (B)</p> Signup and view all the answers

Ein Unternehmen steht vor der Entscheidung, wie viele Einheiten von Produkt A und Produkt B produziert werden sollen. Die Produktion jeder Einheit von Produkt A benötigt 2 Stunden in der Maschinenabteilung und 1 Stunde in der Endbearbeitungsabteilung. Die Produktion jeder Einheit von Produkt B benötigt 1 Stunde in der Maschinenabteilung und 3 Stunden in der Endbearbeitungsabteilung. Insgesamt stehen 100 Stunden in der Maschinenabteilung und 150 Stunden in der Endbearbeitungsabteilung zur Verfügung. Der Deckungsbeitrag für jedes Produkt A beträgt $6 und für Produkt B beträgt er $8. Wie lautet die Zielfunktion?

<p>$6A + 8B = max$ (C)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Produktion (Fertigung)

Ein Prozess, bei dem Produktionsfaktoren kombiniert und transformiert werden, um Güter herzustellen.

Einsatzmenge

Die Menge eines bestimmten Faktors, die in einem Produktionsprozess eingesetzt wird.

Ausbringungsmenge

Die Menge eines bestimmten Produkts, die durch einen Produktionsprozess erzeugt wird.

Faktorvektor

Ein Vektor, der die Mengen aller eingesetzten Faktoren zusammenfasst.

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Produktvektor

Ein Vektor, der die Mengen aller produzierten Produkte zusammenfasst.

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Aktivität (Produktionsalternative)

Eine Kombination aus Faktorvektor und zugehörigem Produktvektor.

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Technologie

Die Menge aller technisch möglichen Aktivitäten eines Betriebs.

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Effizient (Aktivität)

Eine Aktivität, bei der keine andere Aktivität existiert, die mit weniger Einsatz mehr Output erzeugt.

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Produktionsfunktion

Eine Abbildung, die jedem Faktorvektor die Menge der damit erzeugbaren effizienten Produktvektoren zuordnet.

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Isoquante

Menge der Faktorkombinationen, mit denen eine gegebene Ausbringungsmenge effizient hergestellt werden kann.

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Substituierbar (Faktoren)

Zwei Faktoren, die sich gegenseitig ersetzen können, ohne den Output zu verändern.

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Partielle Substitutionalität

Faktoren sind nicht vollständig austauschbar.

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Totale Substitutionalität

Völlige Austauschbarkeit der Faktoren.

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Ertrag

Die Ausbringungsmenge oder der Ertrag eines Produktionsprozesses.

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Grenzertrag

Die partielle Ableitung des Ertrags nach einem Faktor; die zusätzliche Ertragsmenge durch eine zusätzliche Einheit des Faktors.

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Durchschnittsertrag

Der Quotient aus Ertrag und eingesetzter Faktormenge.

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Wendepunkt

Punkt, an dem sich die Richtung einer Kurve ändert. Bei Ertragskurve Wechsel von überproportionalem zu unterproportionalem Wachstum.

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Maximum des Durchschnittsertrags

Der höchste Punkt des Durchschnittsertrags.

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Maximum des Gesamtertrags

Der höchste Punkt des Gesamtertrags.

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Isoquante

Linie gleicher Ausbringung; zeigt Faktorkombinationen, die den gleichen Output liefern.

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Lineare Homogenität

Eine Produktionsfunktion, bei der eine Vervielfachung aller Inputs um λ zu einer Erhöhung des Outputs um λ führt.

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Grenzrate der Substitution

Die Veränderung der Einsatzmenge von Faktor j, die notwendig ist, um eine marginale Verringerung von Faktor i auszugleichen.

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Limitationale Produktionsfunktion

Die Einsatzverhältnisse der Inputfaktoren sind für die Herstellung eines Produkts fest vorgegeben.

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Produktionskoeffizient

Der Verbrauch von Faktor i pro Mengeneinheit (ME) des Produktes j.

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Produktionsfunktion von Gutenberg

Die Produktionsfunktion von Erich Gutenberg beschreibt den Verbrauch von Produktionsfaktoren in Abhängigkeit von verschiedenen Einflussfaktoren.

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Zustand des Aggregats

Der Zustand des Aggregats, der durch einen Zustandsvektor beschrieben wird (z. B. Alter oder Grad der Instandhaltung).

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Intensität

Die Produktionsgeschwindigkeit, mit der das Aggregat betrieben wird.

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Kleinste Intensität

Die kleinste Intensität, mit der ein Aggregat betrieben werden kann.

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Größte Intensität

Die größte Intensität, mit der ein Aggregat betrieben werden kann.

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U-förmiger Verlauf

U-förmiger Verlauf des Betriebsstoffverbrauchs in Abhängigkeit von der Motordrehzahl.

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Quantitative Anpassung

Anzahl der Produktiveinheiten wird bei konstantem t und d variiert.

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Zeitliche Anpassungsmaßnahmen

Variation der Betriebszeit t.

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Intensitätsmäßige Anpassung

Veränderung der Produktionsgeschwindigkeit d.

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Kosten

Kosten sind mit Faktorpreisen bewerteter Verzehr von Sachgütern und Dienstleistungen, bezogen auf eine Abrechnungsperiode.

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Pagatorisch

Orientiert an historischen Anschaffungspreisen.

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Wertmäßig

Orientiert an Wiederbeschaffungspreisen.

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Opportunitätskosten

Messen den entgangenen Nutzen einer alternativen Verwendung der Produktionsfaktoren.

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Fixkosten

Kurz- bis mittelfristig unabhängig von der Beschäftigung.

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Variable Kosten

In Abhängigkeit zur Ausbringung x.

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Durchschnittskosten

Die Kosten pro Mengeneinheit.

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Grenzkosten

Die Steigung der Tangente an K(x).

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Study Notes

Kapitel 3 - Produktion

  • Rudolf Vetschera hält im Sommersemester 2024 diese Vorlesung.

3. Produktion – Inhaltsübersicht

  • Die Kapitel beinhaltet die Produktionstheorie, die Kostentheorie, Grundbegriffe der Produktionsplanung und die Planung des aktuellen Produktionsprogramms.

3.1 Produktionstheorie

  • Produktion (Fertigung) ist ein Prozess, bei dem zur Herstellung von Gütern Produktionsfaktoren kombiniert und transformiert werden.
  • Input entspricht den Produktionsfaktoren.
  • Output sind Produkte.
  • Die Analyse der Kombination und Transformation von Produktionsfaktoren zur Herstellung von Gütern steht im Mittelpunkt.

3.1.1 Grundlegende Begriffe

  • Produktionsprozesse werden mit m Faktoren und n Produkten betrachtet.
    • rᵢ ist die Einsatzmenge des Faktors i, wobei i von 1 bis m läuft.
    • xⱼ ist die Ausbringungsmenge des Produkts j, wobei j von 1 bis n läuft.
  • Einsatz- und Ausbringungsmengen lassen sich zusammenfassen in:
    • Faktorvektor r = (r1, ..., rm)
    • Produktvektor x = (x1, ..., xn)
  • Ein Faktorvektor r = (r1, ..., rm) und ein mit r herstellbarer Produktvektor x = (x1, ..., xn) bilden eine Aktivität (Produktionsalternative) y = (-r, x).
  • Die Menge der in einem Betrieb technisch verfügbaren Aktivitäten wird als Technologie bezeichnet.
  • Eine Aktivität y⁰ = (-r⁰, x⁰) wird als effizient bezeichnet, wenn es keine andere Aktivität y = (-r, x) gibt, bei der y ≥ y⁰ und y ≠ y⁰ gilt (d.h. mit mindestens einem ri < ri⁰ oder mindestens einem xi > xi⁰).
  • Wenn es zu y⁰ ein y mit den oben genannten Eigenschaften gibt, ist y⁰ ineffizient und wird durch y dominiert.
  • Eine Produktionsfunktion ist eine Abbildung f: ℝᵐ → ℝⁿ, die jedem Faktorvektor r die Menge der damit erzeugbaren effizienten Produktvektoren x zuordnet.
  • Isoquante: Menge der Faktorkombinationen r, mit denen eine gegebene Ausbringungsmenge x effizient hergestellt werden kann
  • Beispiel Möbeltischlerei:
    • Es werden drei Schränke (Produkte) A, B und C hergestellt
    • Die Produktionsfaktoren sind unter anderem 3 Typen von Holzplatten I, II und III.
    • Es gibt 6 alternative Kombinationsmöglichkeiten.
    • Alternative 1: r1 = (3,2,4); x1 = (2,1,3); y1 = (-3,-2,-4,2,1,3)
    • y5 = (-3,-2,-3,2,2,3) dominiert y1
    • Auch A3 und A6 sind wegen A5 ineffizient.

3.1.2 Substitutionale Produktionsfunktionen

  • Zwei Faktoren r₁ und r₂ sind gegeneinander substituierbar, wenn durch Reduzieren von r₁ und Erhöhen von r₂ der Output unverändert bleibt.
  • Bei partieller Substitutionalität sind Faktoren nicht vollständig austauschbar.
  • Bei völliger Austauschbarkeit liegt totale Substitutionalität vor.
  • Beispiel Möbeltischlerei: Hier sind Arbeitskraft und Maschinen partiell substituierbar; Arbeitskraft kann durch zusätzliche Abnutzung der Maschinen und Verbrauch von Betriebsstoffen ersetzt werden – und umgekehrt.

3.1.2.1 Das Ertragsgesetz

  • Das Boden-Ertragsgesetz von Turgot (1727 bis 1781) beschreibt eine Produktionsfunktion vom Typ A.
  • Sei x = f(r1, ..., rm) eine Produktionsfunktion mit n = 1.
  • Dabei ist x die Ausbringungsmenge oder der Ertrag von r.
  • Die partielle Ableitung xᵢ' = ∂x/∂rᵢ ist der Grenzertrag (oder die -produktivität) von Faktor i.
  • Der Grenzertrag ist der Ertrag der letzten zusätzlich eingesetzten Einheit.
  • Der Quotient x/rᵢ wird als Durchschnittsertrag von Faktor i bezeichnet; dies ist der durchschnittliche Ertrag jeder eingesetzten Einheit.
  • Verlauf von x in Abhängigkeit von r₁ (Phasen der Funktion):
    • I: Bei Konstanz aller übrigen Faktoren (z.B. Saatgut, Dünger) ergibt sich mit (von 0 aus) wachsendem r₁ eine überproportionale Steigerung des Ertrages x; der Grenzertrag steigt; in A ist das Maximum von x erreicht
      • Wendepunkt der Ertragskurve
    • II: x steigt unterproportional; in B ist das Maximum des Durchschnittsertrags
      • Gerade durch Nullpunkt ist Tangente der Ertragskurve
    • III: x steigt weiter unterproportional; in C ist das Maximum des (Gesamt-) Ertrags
    • IV: Der Ertrag fällt mit wachsendem r

3.1.2.2 Neoklassische Produktionsfunktionen: Abnehmende Grenzerträge

  • Bei m=2 "Ertragsgebirge": Die Isoquante stellt eine Linie gleicher Ausbringung X dar.
  • Die Isoquanten belegen, dass Faktoren gegeneinander (partiell) substituierbar sind.
  • Die Klasse der Cobb-Douglas-Funktion(en): x = a * r1α1 * r2α2 * .... * rmαm mit a > 0 und 0 ≤ αi ≤ 1 für alle Faktoren i.
  • Die Cobb-Douglas-Funktion ist homogen vom Grade p:= ∑(i=1 bis m) αi.
  • Eine Produktionsfunktion x = f(r) wird als homogen vom Grade p > 0 bezeichnet, wenn für alle Vektoren r und λ · r (mit einem Skalar λ > 0 ) gilt: f(λ· r) = λp · f(r).
  • λ · r bedeutet eine totale Faktor- oder Niveauvariation.
  • Wenn p = 1, spricht man von linearer Homogenität.
  • Die Vervielfachung jedes Faktors um λ führt zur Erhöhung des Outputs um λ.
  • Beispiele für neoklassische Produktionsfunktionen:
    • x = r13/4 · r21/4 ist linear-homogen; eine Verdopplung des Inputs verdoppelt den Ertrag.
    • x = r1 · r2 ist homogen vom Grade 2; eine Verdopplung von r vervierfacht den Ertrag.
    • Bei m=2 ergibt sich für x = a · r1α1 · r2α2 die Isoquantengleichung: r2 = I(r1 | x) = ˣ√(x/(a · r1α1))
  • Die Grenzrate der Substitution sji von Faktor i durch Faktor j gibt an, um wie viel rj erhöht werden muss, um eine (marginale) Verringerung von ri bei Konstanz aller anderen Faktoren auszugleichen
    • sji entspricht der negativen Steigung der Isoquante im Punkt (ri1, rj1)
    • Die Isoquante ist konvex, d.h. sji nimmt mit wachsendem ri ab: je mehr von Faktor i eingesetzt wird, desto weniger ist von j für Substitution nötig.
    • (Gesetz von der abnehmenden Grenzrate der Substitution).

3.1.3 Limitationale Produktionsfunktionen (Leontief-Produktionsfunktion)

  • Das Einsatzverhältnis der Inputfaktoren für die Herstellung von x = (x1, ..., xn) ist fest vorgegeben, was zu einer limitationalen Produktionsfunktion führt.
    • nach Gutenberg: Produktionsfunktionen vom Typ B
  • rij ist der Verbrauch von Faktor i (i = 1, ..., m) zur Produktion der Menge xⱼ von j (j = 1, ..., n).
  • aij ist der Produktionskoeffizient; dies ist der Verbrauch von Faktor i pro ME des Produktes j.
  • 1/aij ist die Produktivität des Faktors i für Produkt j.
  • Der Verbrauch von Faktor i für Produkt j ist durch rij := aij · xjbestimmt.
  • Der Gesamtverbrauch von Faktor i für das Produktionsprogramm x = (X1, ..., Xn) wird berechnet als: ∑ (j=1 bis n) rij = ∑ (j=1 bis n) aij · xj
  • Die Leontief-Produktionsfunktion drückt somit die Faktorfunktion aus (Input in Abhängigkeit vom gewünschten Output).
  • Eine Ver-λ-fachung aller Inputs führt zur λ-fachen Ausbringungsmenge.
  • Faktoreinsätze stehen bei der Herstellung von xj zueinander im konstanten Verhältnis. (a1j : a2j : ... : amj - unabhängig vom Wert xj)
  • Effiziente Produktionspunkte liegen auf einer Prozessgeraden (linearer Prozess = lineare Technologie).
  • Der Prozess kann als Funktion x = f(r) ausgedrückt werden: x = min {r₁, 2·r₂}
    • Im Beispiel Möbeltischlerei ist die Montage einfacher Holzstühle ist ein linearer Produktionsprozess
    • Pro Stuhl werden 4 Beine, 1 Sitzfläche, 1 Rückenlehne, 12 Schrauben verbaut.
    • Die Inputfaktoren pro Stuhl sind somit a₁ = 4, a₂ = 1, a₃ = 1, a₄ = 12.
    • Für 10 Stühle werden die 10-fachen Mengen benötigt.

3.1.4 Die Produktionsfunktion von Gutenberg

  • Sie basiert grundsätzlich auf der Limitationalität des Faktoreinsatzes.
  • In bestimmtem Umfang werden Substitutionsmöglichkeiten von Faktoren unterstellt.
  • Sie wurde vor allem zur Erklärung des Verbrauchs von Betriebsstoffen (Strom, Benzin) sowie des Werteverzehrs von Betriebsmitteln entwickelt.
  • Für jede Gruppe von Betriebsmitteln (Aggregat) wird eine Verbrauchsfunktion aufgestellt.
  • Wesentliche Aussagen: Der Verbrauch rᵢ eines Faktors i beim Betreiben eines Aggregats ist abhängig:
    • vom Zustand des Aggregats, der durch den Zustandsvektor z = (z₁, ..., zₖ) beschreibbar ist (z.B. Alter oder Grad der Instandhaltung),
    • von der Intensität (Produktionsgeschwindigkeit) d, mit der das Aggregat betrieben wird,
    • von der Ausbringungsmenge x.
  • Jeder Produktionskoeffizient aᵢ ist bei gegebenem z eine Funktion der Intensität: ai := ai(d)
  • typischer u-förmiger Verlauf von αi(d), dem Betriebsstoffverbrauch, abhängig von der Motordrehzahl

3. Maßnahmen zur Anpassung an Beschäftigungsschwankungen:

  • Quantitative Anpassung: Anzahl an Produktiveinheiten q variiert bei konstantem t und d.
  • Zeitliche Anpassungsmaßnahmen: Variation der Betriebszeit t.
  • Intensitätsmäßige Anpassung: Veränderung der Produktionsgeschwindigkeit d.
  • Veränderung des Verbrauchs bei intensitätsmäßiger und zeitlicher Anpassung: Bis x₁ und ab x₂ ist die Anpassung intensitätsmäßig, im Intervall x₁ bis x₂ zeitlich.

3.2 Kostentheorie

  • Produktionstheorie betrachtet reine Mengen, während die Kostentheorie Bewertungen hinzufügt.

3.2.1 Grundlagen der Kostentheorie

  • Kosten sind definert als mit Faktorpreisen bewerteter Verzehr an Sachgütern und Dienstleistungen.
  • Die Kosten beziehen sich auf eine Abrechnungsperiode.
  • Kosten dienen zur Erhaltung der betrieblichen Leistungsbereitschaft, Leistungserstellung und Leistungsverwertung (weitere Präzisierung im Rechnungswesen).
  • Eine Unterscheidung erfolgt in pagatorische und wertmäßige Kosten.
    • Pagatorisch orientiert sich an historischen Anschaffungspreisen.
    • Wertmäßig orientiert sich an Wiederbeschaffungspreisen.
  • Opportunitätskosten messen den entgangenen Nutzen, der dadurch entsteht, dass die eingesetzten Produktionsfaktoren einer alternativen Verwendung entzogen werden. (Z.B. kalkulatorische Zinsen und kalkulatorischer Unternehmerlohn)
  • Die Kosten zur Herstellung von x Mengeneinheiten eines Gutes bei Faktorpreisen qi und Einsatzmengen ri(x) (i = 1, ..., m) lassen sich berechnen als: K(x) = Σ (i=1 bis m) qi * ri(x)
  • Kostenarten:
    • Werkstoffkosten
    • Betriebsmittelkosten (z.B. Abschreibungen)
    • Arbeitskosten (z. B. Zeitlohn, Akkordlohn)
  • Kosten in Abhängigkeit von Beschäftigungsänderungen:
    • Fixkosten sind kurz- bis mittelfristig unabhängig von der Beschäftigung.
    • Variable Kosten sind abhängig von der Ausbringung x.
  • Gesamtkosten K(x) = Kf + Kv(x)
  • Gesamtkosten pro ME = (gesamte) Stück- oder Durchschnittskosten = K(x) / x
  • Variable Stückkosten Kv(x) = Kv(x) / x Grenzkosten: K'(x) = ∂K(x)/∂x
  • Verläufe der Kurven: Bei s-förmiger Kostenfunktion wachsen die variablen Kosten zunächst unterproportional zu x, ab einem Wendepunkt überproportional.

3.2.2 Kostenfunktionen bei substitutionalen Produktionsfunktionen

Cobb-Douglas-Funktion bei zwei Faktoren mit festen Stückpreisen q₁ und q₂

  • Die Kostenfunktion in Abhängigkeit von Einsatzmengen r₁ und r₂ lautet: K(r1, r2) = q₁r₁ + q2r2
  • Bei gegebenem K erhält man eine Iso-Kostenlinie.
  • Eine Minimalkostenkombination findet man, wenn sich Iso-Kostenlinie und Isoquante tangieren.
  • Satz: Bei homogenen Produktionsfunktionen liegen alle Minimalkostenkombinationen auf einer Geraden durch den Ursprung.
  • (r1,r2) ist Minimalkostenkombination zu x=1

  • Die Kostenfunktion K(x) für homogene Produktionsfunktionen mit m=2 lautet: K(x) = (q1 · r1 + q2·r2) · x1/p mit (r1 , r2) als Minimalkostenkombination
  • Dabei ist q1 · r1 + q2 · r2 ein konstanter Wert, der von den Faktorpreisen und der zu ermittelnden Minimalkostenkombination abhängt.
  • Wenn q1 · r1 + q2 · r2 = c, dann gilt: Beispiel: Für die Cobb-Douglas-Funktion x = r1 · r2 erhalten wir die Kostenfunktion K(x) = c · √x Begründung: Bei Verdopplung von jedem der beiden Inputs sich der Output vervierfacht -> unterproportionaler Anstieg der Kosten.

3.3 Grundbegriffe der Produktionsplanung

3.3.1 Gegenstand der Produktionsplanung

  • Die Produktionsplanung befasst sich mit der Planung herzustellender Produkte und Dienstleistungen, der dafür erforderlichen Produktionsfaktoren sowie der Planung des eigentlichen Produktionsprozesses.
  • Sie ist unterteilbar in:
    • Produktionsprogrammplanung: Festlegung zu erstellender Produkte (nach Art, Menge, Zeit)
    • Bereitstellungsplanung: Bereitstellung von Produktionsfaktoren
    • Produktionsprozessplanung: Strukturierung räumlicher und zeitlicher Arbeits- und Bewegungsvorgänge; Planung und Steuerung der Produktionsdurchführung

3.3.2 Produktionsformen

  • Unterteilbar nach:
    • Mechanisierungsgrad: Manuelle, mechanisierte und automatisierte Produktion.
    • Stufigkeit der Produktion: Einstufige – mehrstufige.
    • Verbundenheit der Produkte: Kuppelproduktion – Alternativproduktion (bei getrennter Fertigung).
    • Marktbezug (Produktionsanlass): Kundenauftragsfertigung – Markt- oder Lagerfertigung
  • Repetitionstyp der Fertigung:
    • Massenfertigung
    • Sortenfertigung: Große Stückzahl, aber verschiedene Varianten (z.B. unterschiedliche Motorentypen bei der PKW-Fertigung).
    • Serienfertigung: Mehrere Produkte jeweils in begrenzter Menge (z. B. Buchdruck).
    • Einzelfertigung: Produziert werden (wenige) Einzelstücke (z. B. Brückenbau, (Häuser-)Baustellenfertigung).
  • Anordnungstyp (Organisationsform der Fertigung):
    • Fließfertigung: Räumliche Anordnung der Produktiveinheiten orientiert sich an der zeitlichen Abfolge von Arbeitsgängen.
      • geringe Durchlaufzeiten, geringe Transportstrecken, gleichmäßige Kapazitätsauslastung
      • hohe Kapitalbindung in Betriebsmitteln, geringe Flexibilität hinsichtlich Produktvariationen
    • Werkstattfertigung: Produktiveinheiten werden nach Verrichtungsarten räumlich zu Gruppen (Werkstätten) zusammengefasst.
      • größere Flexibilität durch die Möglichkeit von Maschinenumrüstungen
      • längere Transportwege, höhere Lagerbestände, höhere Durchlaufzeiten und ungleichmäßigere Kapazitätsauslastung
    • Flexible Fertigungszellen: Bestehen aus mehreren Bearbeitungszentren und verfügen über Pufferlager für Werkstücke sowie automatische Spann- und Beladevorrichtungen
    • Baustellenfertigung

3.4 Planung des aktuellen Produktionsprogramms

  • Ein einperiodiges, einstufiges Modell für das Produktionsprogramm.
    • Festzulegen sind die Produktionsmengen xj von n Produkten j = 1, ..., n, so dass der gesamte Deckungsbeitrag maximiert wird.
    • Die Einzeldeckungsbeiträge werden als dj := pj - kj berechnet.
    • Für jedes Produkt existiert eine prognostizierte Absatzhöchstmenge bj.
    • Die Produkte werden auf m verschiedenen Produktiveinheiten mit begrenzten Produktionskapazitäten κi (z. B. Maschinenstunden) gefertigt (mit i = 1, ..., m). Die Produktion einer ME des Produktes j benötigt aij KE.
    • Es werden folgende Situationen betrachtet: teilbare Produkte mit einer Kapazitätsbeschränkung, teilbare Produkte mit mehreren Kapazitätsbeschränkungen und unteilbare Produkte mit einer Kapazitätsbeschränkung.

3.4.1 Teilbare Produkte

  • Eine Kapazitätsbeschränkung: Die Produkte werden nach relative Deckungsbeitrag (Deckungsbeitrag je Kapazitätseinheit) gereiht bis zur max. produziert.

3.4.2 Teilbare Produkte

  • Mehrere Kapazitätsbeschränkungen - Lineares Optimierungsmodell:

    • DB(x) = Maximierung von (j=1 bis n) dj * xj
    • Nebenbedingungen:
      • (j=1 bis n) aij xj ≤ ki für alle i = 1, ..., m (Kapazitätsbeschränkungen)
      • xj ≤ bj für alle j = 1, ..., n (Absatzbeschränkungen)
      • xj ≥ 0 für alle j = 1, ..., n (Nichtnegativitätsbedingungen)
    • Die Bedingung (3.2) unterstellt eine Leontief-Produktionsfunktion.
    • Produktionsprogrammplanung für 2 Produkte P1 und P2 mit Stück-Deckungsbeiträgen und beschränkten Kapazitäten ki an Maschinen und Vorprodukten.
    • Die Bearbeitung einer Mengeneinheit von Produkt j auf Ressource i benötigt aij KE.
    • Es gibt Absatzbeschränkungen, die die maximale Absatzmenge der Produkte begrenzen.
    • Produktionsprogramm mit Maximierung des Gesamt-Deckungsbeitrags = Zielsetzung. Dabei sind x1 und x2 die Produktionsmenge der Produkte P1 und P2. -Darstellung als lineares Optimierungsmodell:
      • max → DB(x1, x2) = 6x1 + 3x2
    • Unter den Nebenbedingungen:
      • x1 + x2 ≤ 100 (Kapazitätsbedingung Maschine Y)
      • x1 + 2x2 ≤ 160 (Kapazitätsbedingung Maschine Z) 3x1 + x2 ≤ 240 (Verfügbarkeit Rohstoff) x1 ≤ 80, x2 ≤ 70 (Absatzgrenzen der Produkte) x1, x2 ≥ 0 (Nichtnegativitätsbedingungen)
    • Lösung linearer Optimierungsmodelle:
    • Graphische „Lösung“ – nur bei zwei Variablen
    • Simplex-Algorithmus (z. B. in Add-Ins von Tabellenkalkulationsprogrammen, wie Excel)
  • Graphische Vorgehensweise:

    • Einzeichnen der Nebenbedingungen und Ermittlung der zulässigen Lösungsmenge
    • Umformen in Geradengleichungen:
      • x1 + x2 ≤ 100 wird umgeformt in: x1 + x2 = 100
    • Bestimmen und Verbinden von 2 Punkten: x1 = 0 → x2 = 100, x2 = 0 → x1 = 100
    • Ermitteln der Wirkungsrichtung: x = (0,0) erfüllt x1 + x2 ≤ 100 -> Wirkung in Richtung Ursprung
    • Bilden der Schnittmenge aller für einzelne Nebenbedingungen zulässige Bereiche -> zulässiger Bereich X Lösungsermittlung:
    • Einzeichnen der Zielfunktion und Lösungsermittlung: z.B. 6x1 + 3x2 = 360
    • Einzeichnen der Höhenlinie bei Nebenbedingungen
  • Verschieben der Höhenlinie in Richtung höherer Werte (bei Maximierung!), solange der Rand des zulässigen Bereiches noch berührt wird

  • Optimaler Lösungspunkt: Optimalwert:DB =510€ Optimales Programm:Produkt P1 mit 70 ME und P2 mit 30 ME

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