New Yorker Börsenkrach & Deutschland

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Questions and Answers

Welche Auswirkung hatte der Börsenkrach von 1929 in New York auf die deutsche Wirtschaft?

  • Amerikanische Banken forderten Kredite zurück, was zu Massenentlassungen und einer tiefen Krise führte. (correct)
  • Die Arbeitslosenzahl sank drastisch, da deutsche Unternehmen international wettbewerbsfähiger wurden.
  • Die deutsche Wirtschaft erholte sich schneller, da amerikanische Investitionen ausblieben.
  • Die deutsche Landwirtschaft profitierte von steigenden Exporten nach Amerika.

Was war ein wesentliches Merkmal der politischen Instabilität der Weimarer Republik nach der Wirtschaftskrise von 1929?

  • Das Parlament wurde seltener gewählt, was die politische Stabilität erhöhte.
  • Die große Koalition zerbrach aufgrund von Streitigkeiten über die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung. (correct)
  • Extremistische Kräfte verloren an Einfluss, wodurch eine demokratische Mehrheit im Reichstag gesichert wurde.
  • Die Regierung war unabhängig von der Unterstützung Hindenburgs.

Welche Rolle spielte Artikel 48 der Weimarer Verfassung beim Übergang in einen autoritären Staat?

  • Er führte zu einer Stärkung der demokratischen Kräfte im Reichstag.
  • Er ermöglichte Hindenburg, ohne Zustimmung des Reichstags zu regieren und diesen aufzulösen. (correct)
  • Er stärkte die Position des Reichstags und verhinderte die Auflösung des Parlaments.
  • Er schützte die Grundrechte der Bürger und verhinderte politische Willkür.

Wie versuchten die Nationalsozialisten nach dem gescheiterten Hitlerputsch an die Macht zu gelangen?

<p>Durch die Erlangung von Stimmen mit legalen Mitteln und Propaganda. (D)</p> Signup and view all the answers

Was war das Ideal der „Volksgemeinschaft“ der Nationalsozialisten?

<p>Die Gleichheit aller Bürger unabhängig von Herkunft, Beruf, Vermögen und Bildung. (B)</p> Signup and view all the answers

Welche Rolle spielten Frauen in der Ideologie der Nationalsozialisten?

<p>Frauen sollten vor allem als Ehefrauen und Mütter im häuslichen Bereich tätig sein. (C)</p> Signup and view all the answers

Wie nutzten die Nationalsozialisten Massenmedien für ihre Propaganda?

<p>Sie kontrollierten sämtliche Medien und nutzten sie zur Verbreitung ihrer Ideologie. (C)</p> Signup and view all the answers

Welches Ziel verfolgten die Nationalsozialisten mit der Gründung der Hitlerjugend (HJ)?

<p>Die Erziehung der Jugendlichen zu loyalen Anhängern der NS-Ideologie und Vorbereitung auf ihre Rolle in der Gesellschaft. (B)</p> Signup and view all the answers

Wie veränderte sich der Schulalltag im nationalsozialistischen Deutschland nach 1933?

<p>Neue Unterrichtsfächer und Rituale, die die NS-Ideologie vermittelten, wurden eingeführt. (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Maßnahmen ergriffen die Nationalsozialisten nach 1933, um Juden aus der Gesellschaft auszuschließen?

<p>Sie erließen Gesetze, die Juden entrechteten, diskriminierten und aus dem öffentlichen Leben ausschlossen. (A)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Börsenkrach 1929

Ein Zusammenbruch der New Yorker Börse im Oktober 1929, der zu Bankenpleiten und Arbeitslosigkeit in den USA führte.

Auswirkungen der Krise in Deutschland

Amerikanische Banken forderten Kredite zurück, was zu einer Wirtschaftskrise mit Massenentlassungen und Armut führte.

Politische Instabilität der Weimarer Republik

Eine Zeit politischer Unsicherheit mit häufigen Neuwahlen und dem Scheitern der Großen Koalition.

Weg in den autoritären Staat

Extremistische Kräfte gewannen an Einfluss und Hindenburg nutzte Notverordnungen, um den Reichstag aufzulösen.

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Aufstieg der NSDAP

Die NSDAP versuchte, durch legale Mittel und Propaganda Stimmen zu gewinnen, wobei Hitler als „Retter Deutschlands“ dargestellt wurde.

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„Volksgemeinschaft“

Das NS-Ideal einer Gesellschaft, in der Herkunft, Beruf und Vermögen keine Rolle spielen und das Gemeinwohl über Eigennutz steht.

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Rolle der Frau im Nationalsozialismus

Frauen sollten wieder Hausfrau und Mutter sein, um Familie zu versorgen und Männerarbeiten zu übernehmen.

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Ausgrenzung der Juden

Systematische Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung der Juden durch Gesetze und Gewalt.

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Beginn des Zweiten Weltkriegs und Blitzkriege

Hitler überfiel Polen ohne Kriegserklärung; Blitzkriege eroberten schnell Länder.

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Vernichtungskrieg im Osten

Vernichtungskrieg im Osten mit Massenmorden an Juden, Sinti, Roma und sowjetischen Kriegsgefangenen.

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Study Notes

Börsenkrach in New York und Auswirkungen auf Deutschland

  • Im Oktober 1929 brach die Börse in den USA zusammen, was zum Bankrott von 10.000 Banken führte.
  • Millionen Amerikaner verloren ihre Arbeit infolge der Wirtschaftskrise.

Die deutsche Wirtschaft nach 1923

  • Die deutsche Wirtschaft erholte sich durch amerikanische Kredite.
  • Die Industrieproduktion stieg schnell.
  • Es wurden mehr Waren nach Deutschland importiert als exportiert.
  • Die Arbeitslosenzahl sank nicht wesentlich, was die Kaufkraft im Inland beeinträchtigte.

Die amerikanische Krise erreicht Deutschland

  • Amerikanische Banken forderten die Rückzahlung von Krediten an deutsche Unternehmen.
  • Es kam zu Massenentlassungen.
  • Die Arbeitslosenzahl stieg bis 1932 auf 5 Millionen.
  • Viele verloren ihre Ersparnisse oder mussten für wenig Geld arbeiten.
  • Die Landwirtschaft litt, was zu 47.000 Zwangsversteigerungen von Betrieben zwischen 1930 und 1932 führte.

Politische Instabilität als Folge der Wirtschaftskrise

  • Die Weimarer Republik war politisch instabil.
  • Das Parlament wurde in acht Jahren 14-mal neu gewählt.
  • Die Weltwirtschaftskrise 1929 führte zu einer politischen Krise.

Das Scheitern der Großen Koalition

  • Die Kassen der Sozialversicherungen waren 1929 leer.
  • Streit über die Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Die Regierung trat am 27. März 1930 zurück.

Der Weg in den autoritären Staat

  • Die extremistischen Kräfte gewannen die Wahlen im September 1930.
  • Es gab keine demokratische Mehrheit im Reichstag.
  • Die Regierung war auf die Unterstützung Hindenburgs angewiesen.
  • Hindenburg nutzte Artikel 48 und Artikel 25, um den Reichstag aufzulösen.

Straßenkämpfe bestimmen die Tagespolitik

  • Die wirtschaftliche Not belastete viele.
  • Viele Bürger hatten Angst, abzurutschen.
  • Es kam zu Straßenkämpfen zwischen der SA und der SS.
  • Die Bevölkerung verlor das Vertrauen in den Staat.

Warum gewinnt die NSDAP an Stimmen?

  • Die Nationalsozialisten versuchten, mit legalen Mitteln Stimmen zu gewinnen.
  • Sie erschufen die Figur des „Führers“ Adolf Hitler.
  • Hitler missbrauchte Vorurteile und Ängste in seinen Reden.
  • Die NSDAP erhielt Unterstützung von Wirtschaftsfunktionären.

Die „Volksgemeinschaft“: Ein Ideal?

  • Die Nationalsozialisten versprachen den Deutschen eine „Volksgemeinschaft“.
  • „Gemeinnutz geht vor Eigennutz".
  • Es sollte in der „Volksgemeinschaft“ keine Rolle spielen, Herkunft, Beruf, Vermögen und Bildung zu haben.
  • Bei Massenversammlungen verschmolzen die Menschen zu einer Menge.
  • Die Nationalsozialisten unterstützten Sammelaktionen für ein opferbereite Volks- und Leistungsgemeinschaft.
  • Hitler war der Meinung, dass jeder auf Leben und Tod miteinander verschworen sei.
  • Wer nicht in die „Volksgemeinschaft“ gehörte, wurde als „Volksschädling“ bezeichnet.

Frauen in der „Volksgemeinschaft“ (Frauen zurück an den Herd?)

  • Frauenbereiche wurden in die „NS-Frauenschaft“ eingegliedert.
  • Das Ziel war es, die Frauen „zurück an den Herd“ zu schicken. Die Karrierechance erhöhte sich dadurch.

Propaganda im Nationalsozialismus

  • Der Nationalsozialismus war eine Herrschaft des Terrors, Ausgrenzung und Verfolgung.
  • Massenmedien dienten als Propagandainstrumente, um die Bevölkerung für sich zu gewinnen.
  • Neue Medien waren Lautsprecheranlagen, Plakate, Parteizeitung.
  • Die NS-Führung nutzte auch Rundfunk und Film.
  • Es entstanden Hetzfilme wie „Jud Süß“ um Antisemitismus zu vermitteln.
  • Es entstand das „Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda".

Jugend im Nationalsozialismus

  • Die Hitlerjugend wurde 1926 gegründet.
  • Bis 1934 wuchs sie auf 3,5 Millionen Jugendliche an.
  • Die Mitgliedschaft war ab 1936 verpflichtend.
  • Die Hitlerjugend war hierarchisch aufgebaut.

Ideologische Schulungen der Jugend

  • Die HJ war seit seiner Gründung rassistisch aufgebaut.
  • Jungen wurden auf den Krieg vorbereitet und Mädchen wurden als Ehefrau und Mutter vorbereitet.
  • Mädchen erhielten Schulungen zur „Rassenhygiene“.

Schule im Nationalsozialismus

  • Nach 1933 gehörten neue Unterrichtsfächer und Rituale im Schulalltag dazu.
  • Schulen wurden gleichgeschaltet.
  • Hitlerporträts und Hakenkreuze waren in jedem Klassenraum.
  • Jüdische Lehrer durften nach der Machtergreifung nicht mehr unterrichten.
  • Der Geschichtsunterricht beschränkte sich auf die deutsche Geschichte.
  • In Biologie wurden „Vererbungslehre“ und „Rassenkunde“ eingeführt.
  • Es gab Schulen für den NS-Führungsnachwuchs wie die Adolf-Hitler-Schule.

Die Ausgrenzung der Juden bis 1938

  • Nach 1933 setzte die NSDAP ihre judenfeindlichen Ziele in die Praxis um.
  • Juden wurden entrechtet, diskriminiert und beraubt.
  • Es gab den „Boykott-Tag" am 1. April 1933.
  • Jüdische Beamte verloren ihre Posten aufgrund des „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums” 1933.
  • Es wurden ihnen die Krankenkassenzulassung entzogen.
  • Die „Nürnberger Gesetze“ vom September 1935 bildeten die Grundlage zur Entrechtung.
  • Den Juden wurde das Wahlrecht entzogen.
  • Eheschließungen zwischen Deutschen und Juden galt als „Rassenschande“.
  • Ab 1938 durften jüdische Schüler und Studenten nicht mehr lernen.
  • Sie mussten die Zwangsvornamen „Israel“ und „Sara“ tragen.
  • Am 9./10. November 1938 fand die Reichspogromnacht statt.

Der zweite Weltkrieg in Europa

  • Das „Dritte Reich" existierte zwölf Jahre, davon waren sechs Krieg.

Der Weg in den Krieg

  • Im März 1939 marschierten deutsche Truppen in die „Rest-Tschechei“ ein.
  • Am 28. April kündigte Hitler den Nichtangriffspakt mit Polen.
  • Am 23. August 1939 schloss Hitler den „Hitler-Stalin-Pakt“ mit der Sowjetunion.

Kriegsbeginn in Polen – die „Blitzkriege"

  • Am 1. September griffen deutsche Truppen Polen ohne Kriegserklärung an.
  • Nach drei Wochen war Polen besiegt.
  • Großbritannien und Frankreich erklärten Deutschland den Krieg.
  • Bis 1941 verlief der Krieg für das NS-Regime sehr erfolgreich durch Blitzkriege.
  • Im Juni 1940 war Frankreich gezwungen, das Waffenstillstandsabkommen zu unterzeichnen.

Der „Russlandfeldzug" und andere Kriegsschauplätze

  • Am 31. Juli 1940 kündigte Hitler die Zerschlagung der Sowjetunion an.
  • Am 22. Juni 1941 begann der Überfall auf russische Gebiete.
  • Weitere Kriege fanden im Balkan, Afrika und Mittelmeerraum statt.

Besatzungspolitik und Vernichtungskrieg im Osten

  • Es wurden Kriegsverbrechen, wie Mord, Terror, Folter und Massentötung von Zivilisten begangen.
  • Bis Ende 1939 wurden 60.000 Ärzte, Politiker, Lehrer, Geistliche, Arbeiter und Gewerkschaftler ermordet.
  • In den besetzten Gebieten wurde die rassistische und antisemitische Politik radikal umgesetzt.
  • Ab 1943 wurden Zwangsarbeiter nach Deutschland deportiert.

Die Ermordung der Juden

  • Millionen Juden wurden in Ghettos gesperrt.
  • Es gab Selektionen in Auschwitz.
  • Arbeitsunfähige wurden sofort in Gaskammern ermordet.

Wannseekonferenz – Planung der „Endlösung"

  • Am 20. Januar 1942 wurde die Koordination des systematischen Mordes an alle Juden Europas besprochen.
  • Circa 6 Millionen europäische Juden fielen der Shoa zum Opfer.

„Totaler Krieg" und Niederlage

  • Am 8. Mai 1945 war der zweite Weltkrieg zu Ende.

Die Ausweitung zum Weltkrieg

  • Im selben Jahr wurde die „Atlantik-Charta" vorgestellt.
  • Japan attackiert am 7. Dezember 1941 Pearl Harbor.
  • Am 18. Februar 1943 rief Joseph Goebbels zum „totalen Krieg" auf.

Bombenkrieg und Kapitulation

  • 1944 zeichnete sich ein Ende des Krieges ab.
  • Am 6. Juni 1944 starteten die Westalliierten die Invasion in der Normandie (D-Day).
  • Am 30. April 1945 beging Hitler Selbstmord.
  • Am 7. Mai unterzeichnete die Wehrmachtsführung die bedingungslose Kapitulation.
  • Anfang August 1945 warfen amerikanische Flugzeuge Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki.
  • Japan kapitulierte wenige Tage später.

Zwangsarbeit im Dritten Reich

  • Ende 1944 gab es über 10 Mio Zwangsarbeiter in Deutschland.
  • Es gab Strenge Regeln und bei Verstößen drohten Essensentzug, Strafarbeit oder Prügel.
  • Ein Liebesverhältnis mit einem deutschen konnte zur Deportation führen
  • Die „Ostarbeiter“ wurden der Zwangsarbeit schutzlos ausgeliefert.

Flucht und Vertreibung der Deutschen

  • 1945 erreichten russische Truppen die Oder.
  • Hunderttausende starben bei der Flucht.
  • 12,5 Millionen Deutsche wurden vertrieben.

Der Ost-West-Konflikt spaltet die Welt

  • Nach dem Zweiten Weltkrieg brachen die Gegensätze zwischen den USA und der Sowjetunion wieder hervor.
  • Die Welt wurde in zwei Hälften geteilt.
  • Durch Europa durchzog sich ein „Eiserner Vorhang“.
  • Der Ost-West-Konflikt wird auch kalter Krieg genannt.
  • Er beherrschte bis 1991 die Weltpolitik.

Die weltweite Blockbildung und die Vereinten Nationen

  • Seit Beginn des Kalten Krieges standen sich feindselige Bündnissysteme gegenüber.
  • Es gründete sich die UNO.
  • Mit dem Marshall-Plan für Europa wurde ein amerikanisches Entwicklungshilfe-Programm angekündigt.
  • Die USA entwickelte eine Wasserstoffbombe.
  • Durch die UNO wurde der Koreakrieg beendet.

Die Zwei-Lager-Theorie im „Jahrhundert der Ideologie"

  • Das 20. Jahrhundert wurde das Jahrhundert der Ideologie genannt.
  • Es gab Wettbewerb der Ideologen im 20. Jahrhundert
  • Im Zweiten Weltkrieg gründeten die USA, Großbritannien, Sowjetunion ein Bündnis gegen Nationalsozialismus.
  • Die Auseinandersetzung zwischen Ost und West wurde als existentiellen Kampf verstanden.
  • Auf die Marshallplanhilfen reagierte der Ostblock mit der Gründung des „Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe“.
  • Auf die Gründung der NATO reagierte der Ostblock mit der Gründung des Warschauer Paktes.

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