Mikrobiologie Grundlagen Quiz
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Questions and Answers

Wann traten Mikroorganismen als erste Organismen auf der Erde auf?

  • Vor etwa 600 Millionen Jahren
  • Vor etwa 130.000 Jahren
  • Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren
  • Vor etwa 3,8 Milliarden Jahren (correct)

Welches der folgenden Ereignisse findet chronologisch nach dem Auftreten der Mikroorganismen statt?

  • Entwicklung der Eukaryoten
  • Erscheinen des Homo sapiens
  • Entwicklung der Vielzeller (correct)
  • Ursprung der Erde

Welche Disziplin beschäftigt sich nicht direkt mit Mikroorganismen?

  • Agrarbiologie
  • Ökologie
  • Astronomie (correct)
  • Gentechnologie

Wie alt sind die ersten 'modernen' Menschen (Homo sapiens) ungefähr?

<p>Vor etwa 130.000 Jahren (C)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Aussagen trifft auf die Evolution der Lebensformen zu?

<p>Mikroorganismen sind die ältesten nachgewiesenen Lebensformen. (C)</p> Signup and view all the answers

Was ist das Volumen einer typischen menschlichen Zelle in Mikrometern?

<p>10000 μm³ (C)</p> Signup and view all the answers

Welche Strukturart haben Eukaryoten?

<p>Eukaryoten (B)</p> Signup and view all the answers

Was war ein Durchbruch in der Mikrobiologie im Jahr 1676?

<p>Erstes Mikroskop von Anthony van Leeuwenhoek (B)</p> Signup and view all the answers

Wie viel größer ist der Durchmesser einer menschlichen Zelle im Vergleich zu einem Bakterium?

<p>Zehnmal (C)</p> Signup and view all the answers

Welches der folgenden Organismen hat die kürzeste Generationszeit?

<p>Escherichia coli (B)</p> Signup and view all the answers

Was beschreibt das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen bei Bakterien?

<p>1:0.1 (D)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Hauptunterschied im Stoffwechsel zwischen Bakterien und menschlichen Zellen?

<p>Bakterien haben eine größere Stoffwechselvielfalt (A)</p> Signup and view all the answers

Wie lautet der wissenschaftliche Name für den Durchmesser eines Bakteriums?

<p>Mikrometer (D)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Organismen gehören zu den Prokaryoten?

<p>Bakterien (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage über die phylogenetische Stammbaum ist korrekt?

<p>Es stellt die Beziehungen zwischen verschiedenen Arten dar. (B)</p> Signup and view all the answers

Was ist der Hauptgrund für die Einteilung der Lebewesen in drei Domänen?

<p>Unterschiede im rRNA-Gen (A)</p> Signup and view all the answers

Welches Taxon gehört zur Abteilung Actinobacteria?

<p>Mycobacterium (D)</p> Signup and view all the answers

Welche Aussage beschreibt Prokaryoten am besten?

<p>Sie sind keine stammesgeschichtliche Einheit. (C)</p> Signup and view all the answers

Was stellt die Kantenlänge im phylogenetischen Stammbaum dar?

<p>Die evolutionäre Zeit (B)</p> Signup and view all the answers

Welche der folgenden Gattungen ist ein Beispiel für die Familie Mycobacteriaceae?

<p>Mycobacterium (D)</p> Signup and view all the answers

Welches Organismengruppierung ist kein Teil der Eukaryoten?

<p>Bakterien (B)</p> Signup and view all the answers

Flashcards

Wann sind Mikroorganismen entstanden?

Mikroorganismen sind die ersten Lebewesen, die vor etwa 3,8 Milliarden Jahren auf der Erde entstanden sind.

Was sind Mikroorganismen?

Mikroskopisch kleine Lebewesen, die einzellig oder vielzellig sein können.

Einzeller vs. Mehrzeller

Einzeller haben einen einfachen Zellbau, während Mehrzeller aus vielen Zellen mit unterschiedlichen Funktionen bestehen.

Evolution

Die Evolution beschreibt die Entwicklung von Lebewesen über lange Zeiträume.

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Wann entstanden Vielzeller?

Die ersten Vielzeller entstanden vor etwa 600 Millionen Jahren, lange nach dem Erscheinen der Mikroorganismen.

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Mikroorganismen

Kleinste Lebewesen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind. Sie sind vielfältig und umfassen Bakterien, Archaea, Pilze, Mikroalgen, Protozoen und Viren.

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Drei Domänen des Lebens

Einteilung der Lebewesen in drei Domänen: Bakterien, Archaea und Eukaryoten.

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Prokaryoten

Bakterien und Archaea gehören zu dieser Gruppe. Sie haben keinen Zellkern und sind meist einzellig.

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Eukaryoten

Pilze, Tiere, Pflanzen, Algen und Protozoen gehören zu dieser Gruppe. Sie haben einen Zellkern und können einzellig oder vielzellig sein.

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Progenot

Die hypothetische Vorstufe aller Lebewesen, aus der sich die drei Domänen entwickelt haben.

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Phylogenese

Stammesgeschichte der Lebewesen, die die evolutionären Beziehungen zwischen den verschiedenen Arten darstellt.

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Systematische Kategorien der Bakteriologie

Die Einteilung der Lebewesen in verschiedene Kategorien, von der Domäne bis zur Art.

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rRNA-Sequenzvergleich

Vergleich der rRNA-Gen-Sequenzen, um die Verwandtschaft von Lebewesen festzustellen.

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Mikroskop

Ein Mikroskop ist ein wissenschaftliches Instrument, das verwendet wird, um Objekte zu vergrößern, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Es ermöglicht uns, in die mikroskopische Welt einzutauchen und die komplexen Strukturen von Zellen, Mikroorganismen und anderen winzigen Objekten zu beobachten.

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Bakterium

Ein Bakterium, auch als Bakterie bekannt, ist ein einzelliger Mikroorganismus, der keine Zellkerne besitzt und im Allgemeinen eine Größe von 1 µm besitzt.

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Hefe

Eine Hefe ist ein einzelliger Pilz, der im Allgemeinen 10 µm groß ist und eine Zellwand, einen Zellkern und andere Organellen besitzt.

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Menschliche Zelle

Eine menschliche Zelle ist eine eukaryontische Zelle, die einen Zellkern und andere Organellen besitzt. Sie ist deutlich größer als Bakterien und Hefen und misst etwa 100 µm.

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Generationszeit

Die Generationszeit eines Organismus beschreibt die Zeit, die benötigt wird, um sich zu verdoppeln. Bei Bakterien liegt die Generationszeit typischerweise zwischen 0,3 und 1 Stunde, während eine Hefe etwa 2 Stunden benötigt. Menschliche Zellen hingegen haben eine viel längere Generationszeit von mehr als 20 Stunden.

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Stoffwechsel

Stoffwechsel ist die Summe aller chemischen Prozesse in einem Organismus, einschließlich des Aufbaus und des Abbaus von Stoffen. Bakterien, Hefen und menschliche Zellen haben unterschiedliche Stoffwechselwege, die ihnen ermöglichen, Energie zu gewinnen und zu wachsen.

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Study Notes

Vorlesung Mikrobiologie 630.101

  • Dozenten: Silja Weßler, Iris Gratz
  • Inhalt: Vorlesung Mikrobiologie, 630.101
  • Themen: Einführung in die Mikrobiologie, Aufbau der prokaryotischen Zelle, Genetik, Gentechnologie, Stoffwechsel der Mikroorganismen (I & II), Biotechnologie, Pathogenität von Mikroorganismen, Antibiotika & Hygiene, Virologie (I, II, III, IV)

Mikrobiologie: Helicobacter pylori

  • Schädigungen: durch bakterielle Enzyme (z.B. Pepsin)
  • Magensäure: schädigt die Bakterien
  • Proliferation: Zellwachstum der Bakterien
  • Entzündung: durch Bakterien bedingt
  • Magenkrebs: mögliche Folge von Helicobacter-pylori-Infektion
  • Immunzellen: mit Zytokinen (PGEs, Proinflammatorische)

Hinweise

  • Nachbearbeitung: Lehrbücher zu Rate ziehen, um Vorlesungsinhalt zu vertiefen.
  • Nachbesprechungen: Zusätzliche Informationen, Beispiele und Erklärungen für Klausurvorbereitung.

Weitere Hinweise

  • Biologen: Klausur bestanden = Voraussetzung für die Mikrobiologie-UE im 2. Semester
  • MoBis/STEOP: Klausur bestanden = Voraussetzung für weiteres Studium
  • Medizin Biologie/STEOP: Klausur bestanden = Voraussetzung für weiteres Studium & Teilnahme an Mikrobiologie im 2. Semester

Literatur

  • Brock Mikrobiologie: von Michael T. Madigan, John M. Martinko, Thomas Lazar, und Freya Thomm-Reitz, Pearson Studium
  • Allgemeine Mikrobiologie: von Hans Günther Schlegel und Georg Fuchs, Thieme, Stuttgart
  • Mikrobiologie: von Wolfgang Fritsche, Spektrum Akademischer Verlag
  • Grundlagen der Mikrobiologie: von Heribert Cypionka, Springer, Berlin

Bereiche der Mikrobiologie

  • Agrarbiologie
  • Evolution
  • Medizin
  • Mikrobiologie
  • Ökologie
  • Biotechnologie
  • Gentechnologie

Vorkommen von Mikroorganismen

  • Mikroorganismen sind in fast allen Lebensräumen der Erde vorhanden.
  • Bakterien und Pilze sind allgegenwärtig.

Entstehung von Mikroorganismen

  • Mikroorganismen entstanden vor etwa 3,8 Milliarden Jahren.
  • Vielzeller entwickelten sich vor etwa 600 Millionen Jahren im Neoproterozoikum.
  • Die ersten modernen Menschen (Homo Sapiens) erschienen vor ca. 130.000 Jahren.

Was sind Mikroorganismen?

  • Mikroskopisch kleine Lebewesen (Bakterien, Archaea, Pilze, Mikroalgen, Protozoen, Viren).

Phylogenetischer Stammbaum

  • Zeigt evolutionäre Beziehungen zwischen verschiedenen Arten.
  • Einteilung in drei Domänen (Bacteria, Archaea, Eukaryota) basierend auf rRNA-Gen-Sequenzen.

Systematische Kategorien der Bakteriologie

  • Domäne (Abteilung = Stamm): Bakteriologie
  • Klasse
  • Ordnung
  • Familie
  • Gattung
  • Art

Unterschiede Prokaryoten und Eukaryoten

  • Prokaryoten: Genmaterial (Nukleoid) frei im Zellplasma.
  • Eukaryoten: Zellkern vorhanden

Was sind Mikroorganismen?

  • (Liste von Beispielen für Mikroorganismen)

Unterschiede Bakterien und Archaea

  • Stoffwechsel: Archaea sind Eukaryoten ähnlicher als Bakterien (z.B. Protein- und Nukleinsäure-synthetisierende Enzyme)
  • Antibiotika: Bakterien sind sensitiv, Archaea sind resistent gegen viele Antibiotika
  • Zellwand und Membranen: Unterschiede in Zellwand, Membran, Lipiden, DNA/RNA Sequenzen.

Vorkommen von Bakterien

  • Freilebend: Planktonisch
  • Biofilme: Heterogene Lebensgemeinschaften

Biofilme

  • Schicht: von lebenden und abgestorbenen Kleinstlebewesen (Bakterien, Algen, Protozoen)
  • Ansiedlung: an Grenzflächen
  • Schleimschicht: meist geschlossene (aus Polymeren (EPS))
  • Schutz: vor Umwelteinflüssen

Bildung von Biofilm

  • (Reihenfolge der Ereignisse)

Quorum-Sensing

  • Signalübertragung: zwischen Zellen im Biofilm
  • Populationsdichte: beeinflusst die Genexpression
  • Signalmoleküle: als Analoga zu Hormonen
  • Genetischer Austausch: über horizontalen Gentransfer möglich

Biofilme und chronische Infektionen

  • Zusammenhang: Mittelohrinfektionen, Mukoviszidose, Parodontalerkrankungen mit verschiedenen systemischen Krankheiten
  • Bedeutung: Bakterien bilden im Zusammenhang mit chronischen Infektionen oft Biofilme

Wachstumsbedingungen

  • Exponentielle Vermehrung: 2^n, n= Generationen
  • Wachstumsphasen: Lag, Exponentiell, Stationär, Zelltod (Wachstumskurve des Diagrammes ist zu beachten.)

Nährstoffe für Wachstum von Bakterien

  • Kohlenstoffquelle (z.B. Zucker, Alkohole, Fettsäuren)
  • Stickstoffquelle (z.B. Aminosäuren, Pepton)
  • Anorganische Salze (z.B. PO4, Mg2+, Fe2+, Ca2+, S-, K+)
  • Spurenelemente (z.B. Mn, Co, Zn, Cu, Ni, Na, Se, Si, Wo)
  • Stoffe für auxotrophe Mikroorganismen (je nach Bedarf)
  • Optimaler pH-Wert und Temperatur

Wachstum ohne Phosphor?

  • GFAJ-1: Bakterium, welches Arsen statt Phosphor verwenden kann.
  • Auswirkungen: große Bedeutung für die Geochemie und Evolution

Sauerstoffbedarf von Bakterien

  • Obligat aerobe Bakterien: benötigen Sauerstoff
  • Obligat anaerobe Bakterien: vertragen keinen Sauerstoff
  • Fakultativ anaerobe Bakterien: können sowohl mit als auch ohne Sauerstoff wachsen
  • Mikroaerophile Bakterien: benötigen geringen Sauerstoffpartialdruck
  • Aerotolerante Bakterien: vertragen Sauerstoff, benötigen ihn aber nicht.

Stoffwechselvielfalt von Mikroorganismen

  • Energiequellen: chemisch oder Licht
  • Reduktionsäquivalent: organisches Material, anorganisches Material (z.B. CO2)
  • Sauerstoffbedingtheit: aerophil oder anaerob
  • pH- und Temperaturbereich: angepasst auf ihre jeweiligen Umgebungen

Anlegen von Bakterienkulturen

  • Abstrich: Zellen von Oberfläche nehmen
  • Ausspateln: Bakteriensuspension verteilen
  • Drei-Ösen-Ausstrich: Übertragung der Bakterien
  • Gußplattenverfahren: Vermischung von Bakterien und Nährmedium
  • (Detaillierte Beschreibung der Verfahren)

Einige Medien für Mikroorganismen

  • Vollmedium: enthält zahlreiche Nährstoffe
  • Minimalmedium: enthält Minimalansprüche an Nährstoffe
  • Selektivmedium: Wachstum bestimmter Mikroorganismen fördern
  • Differentialmedium: Unterscheidung der Mikroorganismen

Bakterielle Mutanten

  • Mutanten mit diversen Defiziten (bio, arg, met, lac, gal, str, strr)

Bakterielle Mangelmutanten

  • (Bsp)

Drei-Ösen-Ausstrich

  • (Beschreibung des Verfahrens)

Ausglühen einer Impföse

  • (Beschreibung der Methode)

Keimzahlbestimmung: Gußplattenverfahren

  • (Beschreibung der Methode)

Anlegen einer Reinkultur

  • Reinkultur: alle Zellen genetisch identisch
  • Klone: Zellen aus einer einzigen Zelle

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Testen Sie Ihr Wissen über Mikroorganismen, ihre Evolution und Unterschiede zu Eukaryoten. Dieses Quiz behandelt wichtige Meilensteine in der Mikrobiologie und grundlegende Konzepte im Zusammenhang mit Zellstruktur und -funktion. Ideal für Studierende der Biologie und Mikrobiologie.

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