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Questions and Answers
Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten den Fokus der empirischen Psychologie?
Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten den Fokus der empirischen Psychologie?
- Die Analyse historischer Ereignisse zur Ableitung psychologischer Prinzipien.
- Das systematische Untersuchen von Erleben, Verhalten und Denken mithilfe empirischer Methoden. (correct)
- Die Entwicklung philosophischer Theorien über die Natur des Bewusstseins.
- Die Untersuchung subjektiver Erfahrungen durch Intuition und Meditation.
Die Vorhersage von Verhalten ist ein zentrales Ziel der wissenschaftlichen Psychologie und ermöglicht es, zukünftige Verhaltensmuster genau zu bestimmen.
Die Vorhersage von Verhalten ist ein zentrales Ziel der wissenschaftlichen Psychologie und ermöglicht es, zukünftige Verhaltensmuster genau zu bestimmen.
False (B)
Nennen Sie eine der Kernideen der Vergessenskurve von Ebbinghaus und beschreiben Sie kurz ihre Bedeutung für Lernstrategien.
Nennen Sie eine der Kernideen der Vergessenskurve von Ebbinghaus und beschreiben Sie kurz ihre Bedeutung für Lernstrategien.
Der größte Vergessensverlust tritt in den ersten Stunden nach dem Lernen auf. Wiederholtes Lernen und aktive Wiederholung können den Gedächtnisverlust verlangsamen.
Das ______ beschreibt ein optisches Täuschungsphänomen, bei dem zwei benachbarte, abwechselnd leuchtende Lichter als Bewegung wahrgenommen werden.
Das ______ beschreibt ein optisches Täuschungsphänomen, bei dem zwei benachbarte, abwechselnd leuchtende Lichter als Bewegung wahrgenommen werden.
Ordnen Sie die folgenden Hauptströmungen der modernen Psychologie ihren jeweiligen Schwerpunkten zu:
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Welche der folgenden Beschreibungen trifft am ehesten auf das Es (Id) im Strukturmodell der Psyche nach Freud zu?
Welche der folgenden Beschreibungen trifft am ehesten auf das Es (Id) im Strukturmodell der Psyche nach Freud zu?
Laut John Watson ist die Untersuchung unbewusster Prozesse der Schlüssel zum Verständnis menschlichen Verhaltens.
Laut John Watson ist die Untersuchung unbewusster Prozesse der Schlüssel zum Verständnis menschlichen Verhaltens.
Erläutern Sie kurz, wie Emotionen gemäß der kognitiven Emotionstheorie von Lazarus entstehen.
Erläutern Sie kurz, wie Emotionen gemäß der kognitiven Emotionstheorie von Lazarus entstehen.
Im behavioristischen Modell wird Verhalten als Reaktion auf ______ verstanden.
Im behavioristischen Modell wird Verhalten als Reaktion auf ______ verstanden.
Ordnen Sie die folgenden Begriffe den entsprechenden Aspekten des biologischen Ansatzes in der Psychologie zu:
Ordnen Sie die folgenden Begriffe den entsprechenden Aspekten des biologischen Ansatzes in der Psychologie zu:
Was impliziert das Experiment von Libet (Mind Time) bezüglich der Freiheit unserer Entscheidungen?
Was impliziert das Experiment von Libet (Mind Time) bezüglich der Freiheit unserer Entscheidungen?
Die High Road im Modell von LeDoux beschreibt eine schnelle, unbewusste Verarbeitung emotionaler Reize.
Die High Road im Modell von LeDoux beschreibt eine schnelle, unbewusste Verarbeitung emotionaler Reize.
Nennen Sie die Stufen der Bedürfnispyramide von Maslow in aufsteigender Reihenfolge.
Nennen Sie die Stufen der Bedürfnispyramide von Maslow in aufsteigender Reihenfolge.
Motivation, die aus dem inneren Wunsch entsteht, eine Tätigkeit zu erledigen, wird als ______ bezeichnet.
Motivation, die aus dem inneren Wunsch entsteht, eine Tätigkeit zu erledigen, wird als ______ bezeichnet.
Ordnen Sie die folgenden Konzepte der humanistischen Psychologie ihren jeweiligen Schwerpunkten zu:
Ordnen Sie die folgenden Konzepte der humanistischen Psychologie ihren jeweiligen Schwerpunkten zu:
Welches Konzept steht im Mittelpunkt des bio-psycho-sozialen Modells?
Welches Konzept steht im Mittelpunkt des bio-psycho-sozialen Modells?
Bei der klassischen Konditionierung nach Pawlow ist der konditionierte Reiz (CS) ursprünglich ein Reiz, der eine natürliche Reaktion auslöst.
Bei der klassischen Konditionierung nach Pawlow ist der konditionierte Reiz (CS) ursprünglich ein Reiz, der eine natürliche Reaktion auslöst.
Beschreiben Sie kurz, was im Little-Albert-Experiment gezeigt wurde.
Beschreiben Sie kurz, was im Little-Albert-Experiment gezeigt wurde.
Bei der operanten Konditionierung wird Verhalten durch ______ oder Bestrafung beeinflusst.
Bei der operanten Konditionierung wird Verhalten durch ______ oder Bestrafung beeinflusst.
Ordnen Sie die folgenden Abwehrmechanismen den entsprechenden Beispielen zu:
Ordnen Sie die folgenden Abwehrmechanismen den entsprechenden Beispielen zu:
Was ist das Hauptziel der Theory of Mind?
Was ist das Hauptziel der Theory of Mind?
Laut Ekman gibt es keine universellen, angeborenen Basisemotionen, die in allen Kulturen gleich ausgedrückt werden.
Laut Ekman gibt es keine universellen, angeborenen Basisemotionen, die in allen Kulturen gleich ausgedrückt werden.
Beschreiben Sie kurz, was im Still-Face-Experiment gezeigt wurde.
Beschreiben Sie kurz, was im Still-Face-Experiment gezeigt wurde.
Sicher gebundene Kinder zeigen bei Trennung von ihrer Bezugsperson ______, beruhigen sich aber schnell bei deren Rückkehr.
Sicher gebundene Kinder zeigen bei Trennung von ihrer Bezugsperson ______, beruhigen sich aber schnell bei deren Rückkehr.
Ordnen Sie die folgenden Bindungsstile ihren jeweiligen Merkmalen zu:
Ordnen Sie die folgenden Bindungsstile ihren jeweiligen Merkmalen zu:
Was ist das Hauptmerkmal des Modelllernens nach Bandura (Bobo-Doll-Experiment)?
Was ist das Hauptmerkmal des Modelllernens nach Bandura (Bobo-Doll-Experiment)?
Die Expositionstherapie bei Phobien beinhaltet, den Patienten in einem Schritt mit der am meisten gefürchteten Situation zu konfrontieren.
Die Expositionstherapie bei Phobien beinhaltet, den Patienten in einem Schritt mit der am meisten gefürchteten Situation zu konfrontieren.
Erläutern Sie kurz, wie erlernte Hilflosigkeit entsteht und welche Auswirkungen sie haben kann.
Erläutern Sie kurz, wie erlernte Hilflosigkeit entsteht und welche Auswirkungen sie haben kann.
Der Implizite Assoziationstest (IAT) misst ______ Einstellungen und Vorurteile.
Der Implizite Assoziationstest (IAT) misst ______ Einstellungen und Vorurteile.
Ordnen Sie die folgenden historischen Figuren ihren Beiträgen zur Psychologie zu:
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Welche Rolle spielt Galen in der Geschichte der Psychologie?
Welche Rolle spielt Galen in der Geschichte der Psychologie?
Philippe Pinel setzte sich für die Anwendung von Foltermethoden in der Behandlung psychisch Kranker ein.
Philippe Pinel setzte sich für die Anwendung von Foltermethoden in der Behandlung psychisch Kranker ein.
Nennen Sie die drei wichtigsten Heilverfahren nach Johann Christian Reil.
Nennen Sie die drei wichtigsten Heilverfahren nach Johann Christian Reil.
Emil Kraepelin betonte die ______ Ursachen psychischer Erkrankungen und entwickelte eine Verlaufsdiagnostik.
Emil Kraepelin betonte die ______ Ursachen psychischer Erkrankungen und entwickelte eine Verlaufsdiagnostik.
Ordnen Sie die folgenden Personen der entsprechenden Aussage über ihr Leben zu:
Ordnen Sie die folgenden Personen der entsprechenden Aussage über ihr Leben zu:
Flashcards
Was ist Psychologie?
Was ist Psychologie?
Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen.
Psychologie
Psychologie
Das systematische Studium des menschlichen Verhaltens und der mentalen Prozesse unter Verwendung empirischer Methoden und wissenschaftlicher Prinzipien.
Wissenschaftliche Psychologie
Wissenschaftliche Psychologie
Systematische Untersuchung von Erleben, Verhalten und Denken mit empirischen Methoden; Ursachen verstehen, Verhalten vorhersagen und beeinflussen, um Wohlbefinden und Gesellschaft zu verbessern.
Psychologie als empirische Wissenschaft
Psychologie als empirische Wissenschaft
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Wilhelm Dilthey
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Wilhelm Wundt
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Vergessenskurve von Ebbinghaus
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PHI-Phänomen
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Checker shadow illusion
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Behavioristischer Ansatz
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Psychoanalytischer Ansatz
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Humanistischer Ansatz
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Kognitiver Ansatz
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Kognitive Neuropsychologie
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Neurobiologischer Ansatz
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Es (Id)
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Ich (Ego)
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Über-Ich (Superego)
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John Watson
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Kognitive Emotionstheorie
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Neurowissenschaftlicher Ansatz
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Mind Time
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High Road & Low Road
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Bedürfnispyramide
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Intrinsische Motivation
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Extrinsische Motivation
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Humanistischer Ansatz
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Phänomenologische rAnsatzt
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Kulturkomparativer Ansatz
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Bio-Psycho-Soziales Modell
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Klassische Konditionierung
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Operante Konditionierung
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Angst & Beobachtungslemen
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Theory of Mind.
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Study Notes
Psychologie ist allgegenwärtig
- Psychologische Prozesse und Prinzipien spielen in fast allen Bereichen eine zentrale Rolle.
- Psychologen beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln in nahezu allen Lebensbereichen, oft auch unbewusst.
Definition der Psychologie
- Psychologie ist die Wissenschaft, die sich mit den Gedanken, Gefühlen und dem Verhalten des Menschen auseinandersetzt.
- Sie untersucht, was das Erleben und Handeln des Menschen beeinflusst.
Gütekriterien für psychologische Forschung
- Eine gute Vorhersage sollte empirisch untersuchbar sein, d.h. messbare Ergebnisse liefern.
- Diese Vorhersagen sollten allgemeingültig, eindeutig und konkret formuliert sein.
Wissenschaftliche Psychologie
- Die wissenschaftliche Psychologie untersucht systematisch Erleben, Verhalten und Denken mithilfe empirischer Methoden.
- Ziel ist das Identifizieren von Ursachen wie biologischen und sozialen Faktoren für ein besseres Verständnis.
- Verhalten soll prognostiziert werden können, z.B. erhöht Stress das Burnout-Risiko.
- Gezielte Beeinflussung von Verhalten ist ein Ziel, z.B. durch Therapie bei Angststörungen.
- Das Ziel ist, Verhalten zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen, um das Wohlbefinden und die Gesellschaft zu verbessern.
Empirische Psychologie
- Psychologie basiert auf systematischer Beobachtung und Experimenten, um Theorien über menschliches Verhalten und mentale Prozesse zu entwickeln und zu überprüfen.
- Es werden quantitative und qualitative Methoden verwendet, um Daten zu sammeln und zu analysieren.
- Hypothesen werden formuliert, die testbar sind.
- Daten werden durch Experimente, Umfragen, Interviews und Beobachtungen erhoben.
- Gesammelte Daten werden statistisch ausgewertet, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen.
- Auf Basis der Ergebnisse werden Theorien entwickelt oder angepasst.
- Experimente sollten wiederholbar sein, um die Zuverlässigkeit sicherzustellen.
- Dieser empirische Ansatz macht die Psychologie zu einer Wissenschaft, die fundierte Erkenntnisse über Verhalten und kognitive Prozesse liefert.
Wilhelm Dilthey
- Er war ein deutscher Philosoph und Psychologe des 19. Jahrhunderts.
- Er betonte, wie wichtig es ist, menschliche Erfahrungen und subjektive Perspektiven zu verstehen.
- Unterschiedliche zwischen den Naturwissenschaften, die sich auf objektive Phänomene konzentrieren, und den Geisteswissenschaften, die sich mit dem individuellen und historischen Erleben des Menschen befassen.
- Sah in der Psychologie eine Brücke zwischen diesen Bereichen und betonte das Verständnis der inneren Welt durch hermeneutische Methoden.
- Sein Konzept der «Erlebniswissenschaften» fordert, das Leben und die Erfahrungen des Individuums in ihrem historischen und kulturellen Kontext zu betrachten.
- Ordnet die Psychologie den Geisteswissenschaften zu.
Anfänge der empirischen Psychologie
- Im späten 19. Jahrhundert begannen Wissenschaftler, psychologische Phänomene systematisch zu untersuchen.
Wilhelm Wundt
- Gilt als Begründer der modernen Psychologie und eröffnete 1879 in Leipzig das erste Labor für experimentelle Psychologie.
- Führte Experimente zur Wahrnehmung und Aufmerksamkeit durch und legte den Grundstein für die empirische Forschung.
- Hermann Ebbinghaus (1850-1909) war Begründer der empirischen Psychologie, insbesondere im Bereich des Gedächtnisses und der Lernprozesse.
- Systematische Untersuchungen der psychologischen Phänomene unter kontrollierten, experimentellen Bedingungen erfolgten.
- Ebbinghaus' Arbeiten markierten den Übergang von der Philosophie zur experimentellen Psychologie.
Vergessenskurve nach Ebbinghaus
- Kernidee: Untersuchung, wie schnell Informationen im Gedächtnis vergessen werden und wie der Vergessensprozess verläuft.
- Methode: Nutzung sinnloser Silben und Testen des Gedächtnisses zu verschiedenen Zeitpunkten.
- Ergebnisse: Der grösste Verlust an Gedächtnisleistung tritt in den ersten Stunden auf, danach flacht er ab.
- Erkenntnis: Wiederholtes Lernen und aktive Wiederholung (Spaced Repetition) können den Gedächtnisverlust verlangsamen.
- Grundlage für das Verständnis von Langzeitgedächtnis und Lernstrategien.
PHI-Phänomen
- Zentraler Beitrag zur Gestalttheorie der Wahrnehmung (Max Wertheimer, 1912).
- Es beschreibt die optische Täuschung, bei der zwei benachbarte, abwechselnd leuchtende Lichtquellen als sich bewegend wahrgenommen werden.
- Das PHI-Phänomen zeigt, dass unser Gehirn die einzelnen visuellen Reize nicht nur verarbeitet, sondern zu einer zusammenhängenden Wahrnehmung von Bewegung vereint.
- Widerlegung der damals vorherrschenden Vorstellung, Wahrnehmung sei lediglich die Summation von einzelnen sensorischen Eindrücken.
- Die Organisation von Reizen ist für die frühpsychologische Wahrnehmung konstitutiv.
Checker Shadow Illusion nach Edward H. Adelson:
- Veranschaulichung, wie unser visuelles System Farben und Helligkeit interpretiert und dabei die tatsächliche physikalische Wahrnehmung verzerrt.
- Zwei Felder erscheinen unterschiedlich hell, obwohl sie dieselbe Helligkeit haben.
- Das Gehirn interpretiert ein Objekt im Schatten als dunkler, auch wenn es die gleiche Farbe wie ein beleuchtetes Objekt aufweist.
- Unsere Wahrnehmung wird stark durch Kontextinformationen und die Annahme realistischer Lichtverhältnisse beeinflusst.
- Das visuelle System verarbeitet Informationen, um eine kohärente Weltwahrnehmung zu erzeugen, was zur Täuschung führen kann.
- Helmholtz schlussfolgerte 1867, dass Wahrnehmung nicht nur auf Sinnesreizen beruht, sondern das Gehirn aktiv Schlüsse zieht und diese mit Erfahrungen vergleicht.
Hauptströmungen der modernen Psychologie
Behavioristischer Ansatz
- Fokus auf beobachtbares Verhalten, beeinflusst durch Konditionierung.
- Psychologie soll objektiv und messbar sein, mit Fokus auf experimentelle Forschung.
- Verhalten ist das Ergebnis von Lernen durch Verstärkung und Bestrafung.
- Der Mensch wird als reaktives Wesen betrachtet, das auf Umweltreize reagiert.
- Pawlows klassische Konditionierung und Skinners operantes Konditionieren sind Paradebeispiele.
Psychoanalytischer Ansatz
- Betonung von Unbewusstem, frühkindlichen Erfahrungen und inneren Konflikten.
- Psychologie als interdisziplinäre Wissenschaft, die das Verstehen und Deuten unbewusster Prozesse anstrebt.
- Verhalten wird durch unbewusste Triebe, Verdrängung und das Zusammenspiel von Es, Ich und Über-Ich gesteuert.
- Der Mensch wird von unbewussten Konflikten und Trieben getrieben, oft durch die Kindheit geprägt.
- Freud's Psychoanalyse zur Aufdeckung unbewusster Konflikte gilt als wegweisend.
Humanistischer Ansatz
- Fokus auf Selbstverwirklichung, individuelle Freiheit und positive Entwicklung.
- Betonung des subjektiven Erlebens und des menschlichen Potenzials, weniger auf empirische Messung.
- Der Mensch strebt nach Wachstum und Erfüllung mit der Möglichkeit zur Selbstverbesserung.
- Der Mensch wird als positives und wachstumsorientiertes Wesen betrachtet, das sich entwickeln kann.
- Maslows Bedürfnispyramide und Rogers' klientenzentrierte Therapie sind wichtige Beispiele.
Kognitiver Ansatz
- Untersuchung von mentalen Prozessen wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Problemlösen und Denken.
- Psychologie als wissenschaftliche Untersuchung mentaler Prozesse, unter Verwendung experimenteller Methoden.
- Verhalten wird durch kognitive Prozesse wie Gedanken, Erwartungen und Wahrnehmung gesteuert.
- Der Mensch ist ein Informationsverarbeiter, dessen Verhalten durch Denken und Kognition beeinflusst wird.
- Beispiele sind die kognitive Verhaltenstherapie (CBT) oder Piagets Theorie kognitiver Entwicklung.
Kognitive Neuropsychologie
- Verbindung von Gehirnprozessen und kognitiven Funktionen; Untersuchung des Einflusses der Neurowissenschaften auf kognitive Prozesse.
- Psychologie und Neurowissenschaften arbeiten zusammen, um Gehirn und Verhalten zu verstehen.
- Kognitive Prozesse wie Gedächtnis, Sprache und Wahrnehmung sind direkt mit Gehirnstrukturen und Neurotransmittern verbunden.
- Der Mensch wird als kognitiver Organismus gesehen, dessen Verhalten auf neurologischen Prozessen beruht.
- Forschung zu Hirnschäden und deren Einfluss auf Gedächtnis oder Sprache sind Anwendungsbeispiele.
Neurobiologischer Ansatz
- Untersuchung des Verhaltens anhand biologischer Prozesse, wie Gehirnchemie, Neurotransmitter und Hormonhaushalt.
- Psychologie wird durch die Untersuchung biologischer Mechanismen und deren Verhalten wissenschaftlich erklärt.
- Verhalten ist das Ergebnis biologischer Prozesse im Gehirn, insbesondere Neurotransmitter und Hormonregulation.
- Der Mensch wird als biologisches Wesen betrachtet, dessen Verhalten durch neurobiologische Prozesse bestimmt wird.
- Depression und Serotonin oder Schlafregulation und Melatonin sind Anwendungsbeispiele.
- Die Strömungen bieten unterschiedliche Perspektiven auf das menschliche Verhalten, von beobachtbarem Verhalten bis zu biologischen Grundlagen.
- Jedes Modell trägt durch Beleuchtung unterschiedlicher Perspektiven zum Verständnis menschlichen Verhaltens bei.
Sigmund Freud: Unbewusste Triebkräfte und Konflikte
- Unbewusste Triebe und Konflikte beeinflussen massgeblich unser Verhalten und Erleben.
- Unbewusste Elemente wie verdrängte Wünsche, Ängste oder innere Konflikte sind nicht leicht zugänglich.
- Sie wirken jedoch durch Traumdeutung, Fehlleistungen (Versprecher) und bestimmte Verhaltensmuster.
- Diese Elemente können zu psychischen Störungen führen, wenn sie nicht verarbeitet werden.
- Die Entwicklung der Psyche findet in der frühen Kindheit statt.
Instanzenmodell von Sigmund Freud
- Strukturmodell der Psyche mit drei grundlegenden Instanzen, welche das Verhalten und Erleben eines Menschen bestimmen.
- Das Es repräsentiert unbewusste, instinktive Triebe und Wünsche und folgt dem Lustprinzip, d.h. es strebt sofortige Befriedigung an, ohne Rücksicht auf äussere Gegebenheiten.
- Das Ich entwickelt sich aus dem Es und folgt dem Realitätsprinzip, und sorgt dafür, dass die Triebe des Es mit der äusseren Realität in Einklang gebracht werden.
- Das Über-Ich entspricht der moralischen Instaz, welche Werte, Normen und gesellschaftliche Regeln repräsentiert. Es fordert, dass wir uns an moralische Standards halten.
- Es, Ich und Über-Ich stehen in ständigen Konflikt, wobei das Ich ein Gleichgewicht zwischen den impulsiven Forderungen des Es, den moralischen Ansprüchen des Über-Ichs und den Anforderungen der Aussenwelt zufinden versucht.
- Wenn dieser Konflikt schlecht gelöst wird, kann das zu psychischen Störungen führen.
John Watson und der Behaviorismus
- Starke Betonung, dass beobachtbares Verhalten das Hauptobjekt psychologischer Forschung ist.
- Ablehnung der Untersuchung von inneren, unbewussten Prozessen wie Denken und Fühlen.
- Fokussierung stattdessen auf reales Verhalten, das objektiv gemessen werden kann.
- Watson war der Ansicht, dass alle Verhaltensweisen durch Lernen und Umwelteinflüsse bestimmt werden.
- Der Mensch wird wie ein leeres Blatt (Tabula Rasa) geboren.
- Sein Verhalten wird durch Erfahrungen und Konditionierung entwickelt.
- Die klassische Konditionierung mit dem Little-Albert-Experiment aus dem Jahr 1920 ist hierbei zu nennen: Ein Kind entwickelte eine Angstreaktion auf eine weisse Ratte.
- Schlussfolgerung war, dass Verhalten vollständig durch Reize und deren Assoziationen mit Reaktionen erklärbar ist.
Behavioristisches Modell (Stimulus-Reaktions-Modell)
- Grundprinzip: Reize (Stimuli) aus der Umwelt lösen Verhalten als Reaktionen darauf aus.
- Ein äusserer Stimulus, der zu einer bestimmten Reaktion führt.
- Verhalten kann durch Konditionierung erlernt werden: Klassische und operante.
- Innere, mentale Prozesse werden nicht berücksichtigt: Fokus liegt auf beobachtbarem Verhalten.
- Verhaltensänderung durch Verstärkung, Bestrafung oder Gewöhnung.
Kognitiver Ansatz
- Grundprinzip: Kognitive Prozesse (Denken, Wahrnehmen, Erkennen) steuern das Verhalten.
- Betonung der Gedanken, Überzeugungen, Einstellungen und Wahrnehmungen des Individuums.
- Menschen interpretieren und verarbeiten Informationen aktiv.
- Kognitive Verzerrungen oder fehlerhafte Denkprozesse können zu verzerrtem Verhalten oder negativen Emotionen führen.
- Das Verhalten wird durch Erwartungen und Bewertungen von Situationen beeinflusst.
- Der Fokus liegt auf mentalen Prozessen wie Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis, Problemlösung und Entscheidungsfindung.
- Verhalten wird durch kognitive Strukturen und Verzerrungen beeinflusst.
- In der Therapie wird das Denken verändert, um so auch das Verhalten zu verändern.
Kognitive Emotionstheorie (Lazarus, 1960)
- Emotionen durch die kognitive Bewertung einer Situation entstehen.
- Primäre Bewertung: Beurteilung, ob ein Ereignis für das eigene Wohlbefinden relevant ist.
- Sekundäre Bewertung: Beurteilung der verfügbaren Bewältigungsressourcen.
- Die emotionale Reaktion hängt davon ab, wie eine Person die Situation bewertet.
- Emotionen nicht nur automatische Reaktionen, sondern werden aktiv bewertet und interpretiert.
- Menschen bewerten Ereignisse aufgrund persönlicher Erfahrungen und Ressourcen unterschiedlich.
- Emotionen entstehen durch die kognitive Bewertung von Ereignissen.
- Bewertung, ob ein Ereignis positiv, neutral oder stressig ist.
- Beurteilung der eigenen Ressourcen und Bewältigungsfähigkeiten.
- Emotionen (z. B. Angst, Freude) entstehen durch unsere Bewertung des Ereignisses.
- Die gleiche Situation kann unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen, je nach kognitiver Bewertung.
- Einfluss auf Stressforschung und psychologische Interventionen wie Stressbewältigungstraining.
Biologischer Ansatz
Neurowissenschaftlicher Ansatz
- Beziehungen und Erleben werden von der Struktur und Funktion des Gehirns einschliesslich des Nervensystems beeinflusst.
- Der Fokus liegt auf Gehirnregionen, Neurotransmittern und genetischen Grundlagen.
Evolutionspsychologischer Ansatz
- Verhalten wird als evolutionäre Anpassung verstanden, die Überleben und Fortpflanzung fördert.
- Kognitive und emotionale Prozesse haben sich aufgrund natürlicher Selektion entwickelt.
Verhaltensgenetischer Ansatz
- Verhalten wird beeinflusst durch die Interaktion von Genetik und Umwelt.
- Untersuchung der Erblichkeit und genetischen Prädispositionen für bestimmte Verhaltensweisen.
- Low Road: Schnelle, unbewusste Verarbeitung über den Thalamus und die Amygdala.
Schnelle, automatische emotionale Reaktionen ohne bewusste Analyse sind die Folge.
- Mind Time
Bedürfnispyramide Maslows
- Die menschlichen Bedürfnisse sind hierarchisch aufgebaut und müssen in einer bestimmten Reihenfolge befriedigt werden.
- Physiologische Bedürfnisse (z.B. Nahrung, Schlaf).
- Sicherheitsbedürfnisse (z.B. Schutz, Stabilität).
- Soziale Bedürfnisse (z.B. Zugehörigkeit, Freundschaft).
- Wertschätzungsbedürfnisse (z.B. Anerkennung, Selbstwertgefühl).
- Selbstverwirklichung (z.B. Entfaltung des eigenen Potenzials).
- Höhere Stufen werden nur erreicht, wenn die niedrigeren Stufen erfüllt sind.
Intrinsische vs. extrinsische Motivation
- Intrinsische Motivation: Innere Wunsch treibt den Mensch an, weil sie selbst interessant, erfüllend oder belohnend ist.
- Extrinsische Motivation: Äussere treibt an, Belohnungen oder Vermeidung von Bestrafung.
- Grundbedürfnisse sind hauptsächlich mit extrinsicher Motivation verbunden.
- Höhere Bedürfnisse hängen mehr mit intrinsischer zusammen.
Humanistischer Ansatz
- Grundprinzip: Der Mensch ist ein aktives, selbstbestimmtes Wesen mit dem Streben nach Selbstverwirklichung.
- Fokus auf die natürlichen Potenziale zur positiven Entwicklung der Individuen.
- Wertvorstellungen und Bedürfnissen.
- Zentraler Gedanke: Betonung von Menschlichkeit, Selbstverwirklichung und individueller Freiheit.
- Ziel: Förderung des Selbstbewusstseins und der persönlichen Entwicklung.
- Therapeutischer Fokus: Empathie, Akzeptanz und ein unterstützendes Umfeld zur Förderung der Selbstentwicklung.
Phänomenologischer Ansatz
- Fokus auf die subjektive Erfahrung und Wahrnehmung des Individuums.
- Ziel: Verstehen von Erlebnissen und Wahrnehmungen aus der Perspektive der betroffenen Personen.
- Betonung der Bedeutung des Erlebens und der Welt «von innen».
- Begründer: Edmund Husserl.
- Enge Verwandtschaft mit dem Humanistischen Ansatz.
Kulturkomparativer Ansatz
- Vergleich von psychologischen Prozessen und Verhaltensweisen zwischen verschiedenen Kulturen.
- Ziel: Untersuchen, wie kulturelle Kontexte die Wahrnehmung, Emotionen und das Verhalten beeinflussen.
- Betonung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der menschlichen Psychologie in verschiedenen Kulturen.
Bio-Psycho-Soziales Modell
- Die psychische Gesundheit wird durch Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren beeinflusst.
- Biologisch: Genetik, Neurotransmitter, Hormone, Gehirnstruktur.
- Psychologisch: Gedanken, Emotionen, Verhalten, kognitive Prozesse.
- Sozial: Familie, Gesellschaft, Kultur, soziale Unterstützung, Lebensbedingungen.
- Ziel: Ganzheitliches Verständnis von psychischen Störungen und ihren Ursachen.
- Ansatz: Berücksichtigung jener Dimensionen bei Diagnose und Behandlung.
- Relevanz: Fördert disziplinübergreifende Behandlungsansätze, die individuelle Bedürfnisse berücksichtigen.
Relevanz für die Therapie
- Ganzheitliche Behandlung: es werden alle Faktoren berücksichtigt, um umfassende Lösungen zu bieten.
- Individuelle Therapie: Kombination aus Medikamenten, Gesprächstherapie und sozialer Unterstützung.
Flexibilität
- Anpassung der Therapie an die individuellen Bedürfnisse des Klienten ist wichtig.
- Die multifaktoriellen Ursachen werden in der Therapie berücksichtigt, was eine effektivere, personalisierte Behandlung ermöglicht.
Der biologische Ansatz (als integrativer Ansatz)
Biologische Einflüsse, natürliche Selektion adaptiver Merkmale, genetische Prädispositionen entsprechend der Umgebung, Gehirnmechanismen sowie hormonelle Einflüsse werden betrachtet, da jeder Mensch einzigartig ist und in seiner Gesamtheit untersucht werden muss. Psychologische Einflüsse
-
Erlernte Ängste, emotionale Reaktionen sowie kognitive Verarbeitung und Wahrnehmungsinterpretationen.
-
Soziokulturelle Einflüsse, Erwartungen der Kultur und der Familie, Einflüsse von Gleichaltrigen und Rollenmodelle.
Freud (Wien, 1939)
- Massgebliche Beeinflussung unseres Verhaltens und Erlebens durch unbewusste Triebe und innere Konflikte.
- Deren Elemente wie verdrängte Wünsche, Ängste und innere Konflikte sind nicht direkt greifbar,
- wirken aber durch Traumdeutung, Fehlleistungen (Versprecher) und durch bestimmte Verhaltensmuster.
- Die Entwicklung der Psyche fand in der frühen Kindheit statt.
Instanzenmodell von Sigmund Freud (1923)
-
Strukturmodell der Psyche, welches die drei grundlegenden psychischen Instanzen beschreibt, die das Verhalten und Erleben eines Menschen steuern soll:
-
- Es (Id): Repräsentiert die unbewussten, instinktiven Triebe und Wünsche und strebt eine sofortige Befriedigung an (Lustprinzip).
-
- Ich (Ego): Entwickelt sich aus dem Es und handelt nach dem Realitätsprinzip. Die Realität wird geprüft.
-
- Über-Ich (Superego): Die moralische Instanz, welche Werte, Normen und gesellschaftliche Regeln vertritt und kontrolliert. Das Es, das Ich und das Über-Ich stehen miteinander im Konflikt. Das Ich versucht das Gleichgewicht zu halten.
John Watson und der Behaviurosmus
- Das Verhalten als Hauptelement wird betont, dass erlernt werden kann.
- Das Kind kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt.
Behavioristisches Modell (Stimulus-Response, Reiz-Reaktions Modell)
- Verhalten wird als Reaktion auf Umweltreize verstanden
- Zwischen einem Reiz und einer Reaktion wird die Verknüpfung gelernt
- Es wird durch Konditionierung Verhalten gelernt
- Die Reaktion wird nicht durch den Menschen, sondern Reize bestimmt
- Das Verhalten kann mit Bestrafung,Verstärkung und Gewohnheit geändert werden
Kognitiver Ansatz
-
Grundprinzip: Das Verhalten durch die kognitiven Prozesse gesteuert wird
-
Die Gedanken, Überzeugungen, Einstellungen und Wahrnehmungen der Menschen werden betont
-
Menschen verarbeiten und interpreten Informationen aktiv
-
Bei kognitiver Verzehrung enstehen Fehlwahrnehmungen und -denkmuster
-
Verhalten wird durch Erwartungen beeinflusst
Die kognitive Emotionstherapie (Lazarus, 1960) ist hier zu nennen
- Emotionen durch die kognitive Bewertung entstehen
- Primäre Bewertungen: Wenn das Ereignis für das eigene Wohlbefinden relevant ist
- Sekundäre Bewertung: Wenn eine entsprechende Bewältigungressource vorhanden ist
- Jede Person bewertet Ereigniss je nach persönlichkeit anderst
- Kernaussage: Was die Emotionen beeinflusst ist die kognitive Bewertung
Genetik & Entwicklungspsychologie (Caspi et al, 2003)
- Analyse der Genetik anhand eines Interaktionsmodells
- Die Genetik kann eine Entstehung von psychischen Erkrankungen verstärken
- Das Depressionsrisiko wird von sozialen und biologischen Fakutoren beeinflusst
Erlernte Hilfslosigkeit (Overmier & Seligman, 1967)
- Durch wiederholten Misserfolg in einer scheinbar kontrollierbaren Situation entsteht Resigation
- Die Hunde haben gelernt, dass ihr Verhalten keine Unterschiede macht
- Durch kognitive Ansatze kann die Hilfslosigkeit beschrieben werden
Implizierter Assoziationstest (Greenwald, McGhee & Schwartz, 1998)
- Das Messen von implizierten Einstellungen, insbesondere Urteile
- Design: ein schnelles Zuordnen mit Tastenkombination (positit / negativ)
- Das heisst, je schneller das zusammenpasst, umso besser ist die implizierte Einstellung
Sigmund Freund und das Unerbewusste
- Es gibt ein zentrales Modell, das die Bewusstseinsebenen erklären soll (Eisberg)
- Ich, Es und Über-Ich stehehen miteinander im Konflikt
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